Ich habe vier Bücher von Kurkow gelesen und habe diese regelrecht verschlungen. Das erste,was ich gelesen habe war „Picknick auf dem Eis“ und nachher „Pinguine frieren nicht“. Die Bücher spielen in der Ukraine oder Russland und handeln vom Leben dort. Es geht auch um Polititik, wie diese in korrupte Gebiete abrutschen kann. Die Hauptpersonen sind oft dem Wodka zugeneigt und haben einen interessanten Charakter. Bei den Büchern sind die Nebenpersonen oft interessant, auch die tierischen, wie Mischa Pinguin und Petrowitsch das Chamäleon. „Petrowitsch“ spielt zu einem grossen Teil in Kasachstan und auf dem kaspischen Meer. Es geht um Kokain, Nationalstolz und eine Liebesgeschichte in der kasachischen Wüste. Hervorragend gefällt mir die einfache und flüssige Sprache von Kurkow.

von Wikipedia de:

Andrei Jurjewitsch Kurkow (russisch Андрей Юрьевич Курков; * 23. April 1961 in Budugoschtsch/Oblast Leningrad) ist ein russischsprachiger Schriftsteller aus Kiew.

Kurkow, geboren in Russland, lebte seit frühester Kindheit in Kiew und schloss 1983 das dortige Staatliche Pädagogische Fremdspracheninstitut ab. Er spricht elf – nach eigenen, jüngeren Angaben heute nur noch sieben – Fremdsprachen und arbeitete in unterschiedlichen Berufen, darunter auch Redakteur, Gefängniswärter und Kameramann. Seit 1988 ist er Mitglied des Londoner PEN-Clubs, seit 1996 lebt er auch zeitweise in London. Rund 18 Dokumentar- und Spielfilmdrehbücher stammen aus seiner Feder; seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch.

Seine Romane zeichnen sich durch einen scharfen, ironischen Blick auf das Leben in der postsowjetischen Gesellschaft aus. Trotz abstruser, ins Extreme oder Surreale verfremdeter Situationen aus dem ukrainischen oder russischen Alltag verliert Kurkow nie den ernsthaft-liebevollen

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