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Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


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Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


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In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

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Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

25. Dezember 2006

:::Weihnachtsmann und CocaCola:::

Geschrieben von R.Wiedenmeier in allgemein, globalisierung, kulturelles

Weihnachten ist ein Fest, welches Ruhe und Besinnlichkeit und manchmal auch Nächstenbliebe bieten soll. In unseren Breitengraden wird es auch als familiäres Fest gefeiert. Dabei verändert sich das christliche Fest immer mehr zum Marketinggag einzelner Grossfirmen, wie zum beispiel Coca Cola.

Hier ein Auszug der Eigenwerbung von Coca Cola:

Und: Was wäre der Weihnachtsmann ohne Coca-Cola? Wussten Sie, dass das Erscheinungsbild des Weihnachtsmanns, wie wir es heute kennen, einst von Coca-Cola kreiert wurde? Lange Zeit nur vage in der Literatur beschrieben, erhielt “Santa Claus” 1931 dank einer Anzeigenkampagne von Coca-Cola erstmals ein “offizielles” Erscheinungsbild, komplett mit Rauschebart, gütigem Lächeln und einem Outfit in Rot und Weiß. Damit war die Figur geboren, die seitdem Jahr für Jahr Kinderaugen in aller Welt zum Strahlen bringt.

Und seit die hell erleuchteten Coca-Cola Weihnachtstrucks ihre Touren durch die Lande fahren, haben Jung und Alt noch einen Grund mehr, sich auf die Weihnachtszeit zu freuen!

claus2.jpg

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Wenn das so weiter geht, kann CocaCola bald Weihnachten © hinschreiben. positiv ist das aber in gewisser Weise für die Kinder wirklich , denn sie lernen sich mit dem Santa Claus (Weihnachtsmann) zu identifizieren. Später realisieren sie, dass sie emotional hochgradig mit CocaCola verbunden sind. Und noch etwas später freut sich die Gilde der Zahnärzte darüber, dass es CocaCola gibt.

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clause.jpg

Es gibt aber zur Weihnachtszeit noch eine ganze Menge andere Wirtschaftszweige, die durch den Mythos Weihnachten profitieren.

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pralinen.jpg

Hier eine kurze Liste, wieviel Prozent die folgenden Bereiche an Weihnachten vom Jahresumsatz machen:

* Spielwaren: 32,1%.
* Uhren und Schmuck: 28,7%
* Bücher, Zeitschriften und Zeitungen: 23%
* Warenhäuser: 22,3%
* Antiquitäten: 22,2%
* Textilien: 21,5%
* Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte: 21,2%

capital.jpg

Manchml denke ich mir, das Beste wäre Weihnachten abzuschaffen. Viele Menschen leiden zu dieser zeit sehr stark. Oft sind es ältere Menschen, die total isoliert Zuhause vor dem TV sitzen und niemanden haben, oder Schwerkranke. Und zum trügerischen Bild des Familien- beisammen- seins, auch dieses stimmt oftmals überhaupt nicht. Weihnachten ist die Zeit mit den massivsten Familienkonflikten, welche nicht selten mit Gewaltdelikten enden. Für mich wird es also immer schwieriger, diesem Fest etwas Positives abzugewinnen.

krippe.jpg

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Nun, ich hoffe, dass der Geschenkwahn und Weihnachtstress für verschiedene Menschen auch einmal hinterfragt wird. Und sie ihn selber einmal hinterfragen. Einer der zentralen Punkte von Weihnachten ist das Schenken und beschenkt werden. Geschenke müssen ja nicht Konsumgüter darstellen. Vielleicht sollten sie sogar keine Konsumgüter darstellen! Schenken ist nichts Einfaches. Man muss das Gegenüber kennenlernen, welches man beschenken möchte. Dazu muss auch beobachtet werden.Links zum Thema:

7 Kommentare

  1. #1
    nachtschwester
    26. Dezember 2006 um 23:22

    Weihnachten ist außerdem die Zeit der Gallenkoliken, glykämischen Entgleisungen und Herzinfarkte. Angesichts des Kostendruckes im Gesundheitswesen – weg damit! ;-)
    Danke für die Links und angenehme Restfeiertage.

  2. #2
    rafael
    27. Dezember 2006 um 18:41

    Danke Nachtschwester, für den Kommentar, übers Gesundheitswesen muss ich jetzt dann auch mal was schreiben.

  3. #3
    unknown
    28. Dezember 2006 um 21:26

    Weihnachten ist überstanden, aber ich bin mir uneins über die Abschaffung. Du beleuchtest die Schattenseiten, da stimm ich dir zu, Weihnachten kann grausam sein, aber die Vorstellung, ein gutes Abendessen, ein gemütliches Beisammensein mit der Famile, das hat auch etwas Schönes. Es ist nur der Gesellschaftsdruck, alle müssen fröhlich sein, der oft Weihnachten zur Hölle macht…

  4. #4
    Weihnachtsmann
    28. Dezember 2006 um 21:27

    Voilà! :grin:

  5. #5
    rafael
    28. Dezember 2006 um 21:40

    Ja klar, Weihnachtsmann (Unknown), ich hab das ja mehr auch im Plakativen gemeint. Die ursprüngliche Idee des Festes und der aktuelle Konsumwahn haben überhaupt nichts mehr miteinander zu tun. Das Angesprochene Beisammensein der Familie finde ich natürlich auch etwas Schönes und erstrebenswertes.

  6. #6
    Ben
    3. Januar 2007 um 20:46

    Die Trucks von Coca Cola sind eh das tollste …., jedenfalls die Werbung davon ;-) .

  7. #7
    Hugo
    14. Dezember 2009 um 18:59

    :grin:
    Das ist doch ein schönes Bild des Weihnachtsmannes.
    Ich finde das eine durchaus gelungene Darstellung des rauschebärtigen Weihnachtsmannes.

    Ich muss ja keine Cola trinken, meine Güte. Und konsumieren tue ich auch nichts.
    Ein paar nette Geschenke das wars.

    Viel eher weis ich das Zusammenkommen der Familie, das gemeinsame essen und das stundenlange debattieren zu schätzen.

    Das hat mit Konsum nichts zu tun.

    In den Niederlanden gib es den Sinter Klaas, der von seinem Afrikanischem Helfer de wwarte Piet. begleitet wird.

    So und den gab es schon lange vor coca cola.

    ich kann dieses antikapitalistische geseiere nicht mehr hören.
    sorry ist doch war.
    Ich selber entziehe mich dem einfach und konsumiere eh 90% abseits des mainstreams.

    gruss

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