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Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


Glarus

Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


Almaty (Kasachstan)

In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

Fraktal-Design

Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

19. Oktober 2007

:::Kunstschule:::

Geschrieben von R.Wiedenmeier in almaty, kulturelles

An der Strassenkreuzung Dschambula/Bajsakowa befindet sich die Schule für Tanz, Kunst und Musik des Almatinskij Rayon. Kinder ab sechs Jahren können in dieser speziellen Schule ihre Talente fördern. Dies nicht im elitären Sinne. Auch Kinder aus weniger gutbetuchten Familien können an dieser Schule professionell malen, tanzen oder musizieren lernen.

Die Schule ist in einem relativ alten aber sehr gut imstand gehaltenen Gebäude untergebracht. Auf den Gängen hört man schon die Versuche, aus der Dombra dem Nationalinstrument Klänge herauszulocken. Überall auf den Gängen warten stolze Eltern auf ihre Sprösslinge, sie tauschen sich auf Sitzbänken über das Leben und vermutlich auch über das Eltern – sein aus.

Im Raum für angewandtes Malen und zeichnen stellt die Direktorin der Schule gerade ein Buch vor, welches die Schülerinnen im Alter von sechs bis neun Jahren gemalt haben. Dabei sind die Werke von höchster Qualität. Ein Mädchen stellt sich auf ein Zeichen der Direktorin an die Wand, mit einem grossen Plakat wo drauf steht, dass der Schule als Preis für die guten Arbeiten eine Spende von einer Million Tenge übergeben wird. Das Mädchen lächelt und lässt sich gerne fotografieren.

skola_2.jpg skola_1.jpg

Klicken Sie auf die Fotos um sie in Originalgrösse zu sehen.

Im nächsten Raum wird das Teppich und Gobelin – knüpfen unterrichtet. Die kleinen Händchen bringen auch da wahrhaft Meisterliches zustande. Mit Konzentration und Durchhaltevermögen wird der Faden durch die Wirren des Strukturnetzes gezogen und lässt jedesmal etwas genauer erkennen, welches Sujet, ob ein Tier, eine Jurte oder eine Landschaft sich darin verbirgt.

In kleinen Röckchen und Ballettfinken rennen die kleinen Mädchen umher. Sie sind etwas nervös. Stellen sich aber der Reihe nach auf, so wie es die Lehrerin verlangt. Auf Russisch zählt selbige immer wieder: Odin, twa, tri, tschitiri. Übersetzt: Eins, zwei, drei, vier. Im Tackt von klassischer Musik werden zuerst die kleinen Füsschen aufgewärmt, anschliessend Bewegungsübungen und dann wird getanzt. Einen einzigen Jungen im Kurs mit 12 Mädchen, doch seine Rolle geniesst er sichtlich. Nach verschiedenen Übungen und klassischen Ballettstücken folgen neue und wie die Lehrerin betont Zeitgemässe Stücke. Wie gesagt, so umgesetzt; eine neue selbstgebrannte CD legt die Lehrerin in den Spieler und schon dröhnt aus den Lautsprechern:“ I am a barby girl…“ – Im Rhythmus wirbeln die Kinder umher, stellen sich wieder in Reihen und Gruppen auf.

skola.jpg

Klicken Sie aufs Bild für eine grössere Darstellung!

Weil der Stundenplan geändert hat ist es nicht möglich, der Stunde beizuwohnen, wo das Dombraspielen unterrichtet wird.

1 Kommentar

  1. #1
    Siegfried
    26. Oktober 2007 um 12:21

    Salü Rafael
    Sowas sollte es auch in der Schweiz geben…sogar die futuristische Architektur, aber das ist hier vollkommen unmöglich; fast schade…Und das Foto der durchmischten Tanzklasse könnte auch aus der Schweiz stammen.
    Man merkt, dass dort einiges in Bewegung ist.

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