:::Grosser Almatiner See:::
Morgens mit dem Taxi zur Alfarabi/Navaja, dann kommt schon nach wenigen Minuten der Bus 28. Aron, der Bündner setzt sich seine kasachische Filzmütze auf und lehnt sich auf der hintersten Bank des Buses sowjetischer Bauart aus.
Nach 30 Minuten Fahrt hinter Almarasan angekommen, also an der Endstation steigen wir aus und hören noch von der Billetkontrolleurin des Buses, dass wir die Linke Strasse weitergehen müssen. Im Gehen verspeisen wir unser Frühstück, denn es ist erst Zehn Uhr Morgens, einen Apfel und einen Schluck Wasser.
Auf der Strasse gehen wir etwa acht Kilometer Bergauf, das Tal wird immer enger. Ein Roverfahrer sagt uns noch auf gebrochen Englisch, dass wir doch zur grossen Wasser Hochdruckleitung gehen sollen, und dieser entlang hinaufgehen sollen, damit können wir sechs Kilometer Fussweg sparen. Das machen wir, bei der Wasserleitung angekommen geht es dann sehr steil den Berg hinauf, entlang des Rohres befindet sich noch ein Drahtseil, an dem man sich heraufziehen kann.
Ab und zu überholen wir ein paar Wanderer, auch ganze Kleinfamilien, die von der Grossstadt flüchten.
Nach der Wasserleitung wird es wieder ebener, die Sicht auf die Viertausender wird frei, alle Schneebedeckt. Gesunde Tannenwälder Links und Rechts des Weges. Ab und zu ein teurer Geländewagen mit einem Kasachen, oder Russen, welcher seine Geliebte ausführt. Natürlich gehört dazu auch ein Picknick aussen auf der Wiese, dabei wird der Abfall dann dekorativ liegengelassen, das ist eine Art Visitenkarte “Ich war auch hier”.
Hinter einem kleinen Häuschen wird der Blick frei, auf den Grossen Almatiner See, welcher sich auf einer Höhe von 2511 Metern über Meer befindet. Die Farbe, ein Astreines Türkis ist atemberaubend. Am linken Ufer gehen wir noch fünfhundert Meter und haben dann den Blick frei auf den ganzen See, aund die umliegenden Berge.

Nach einer Verpflegungspause und einem Nickerchen bei strahelndem Sonnenwetter machen wir uns auf den Rückweg. Wir gehen die Strasse herunter und bekommen die zusätzlichen sechs Kilometer zu spüren. Zum Glück hält auf einen Wink der vierte Gelnändewagen mit einem Pärchen und nimmt uns in die Stadt mit. Nicht nur das, sondern direkt vor meine Haustüre werden wir Chauffiert.
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Der Gedankenbörsen-Blog wird von R.Wiedenmeier (Schweiz/Kasachstan) geschrieben.
11. November 2007 um 12:09
Wow! Das sieht ja wunderprächtig aus! Herrlich! Steige gleich ins nächste Flugzeut und flieg zu dir!