28. Februar 2008

:::André Marty – der Journalist bloggt!:::

Geschrieben von R.Wiedenmeier in allgemein

André Marty hat vor ein paar Monaten seinen eigenen Blog zu schreiben begonnen, ich meine damit nicht diesen André Marty , sondern Diesen: Den Reporter des Schweizer Fernsehens, welcher seit ein paar Jahren über den Nahen Osten berichtet.

“Brücken bauen ** Verständnis schaffen ** Informieren ** Finger drauf halten ** – der Blogger arbeite seit Sommer 2004 für Schweizer Fernsehen SF im Nahen Osten. Davor Fernseh-Korrespondent in Italien und Albanienen, Redaktor bei der Sendung “10vor10″ bei SF. Den Titel “Reporter des Jahres 2006″ verdankt er einem Krieg – “dem sinnlosesten Krieg, den Israel je geführt hat.”

marty-gaza_rw_kl.jpg

Quellenangaben: Foto und Info-Text stammen von André Marty

Ich finde die Idee gut, dass erstens Reporter bloggen, und zweitens, dass auch André Marty damit begonnen hat. Gerade aus einer sehr unstabilen Gegend der Erde Berichte aus erster Hand lesen zu können finde ich spannend. Ich freue mich auf der Webseite : andremarty.com neue Berichte lesen zu können.

Links zum Thema:

Der Blog : André Marty berichtet

3 Kommentare

  1. #1
    André Marty berichtet
    4. März 2008 um 08:26

    [...] link link von André Marty Kommentare [0] | Trackbacks [0] | Die Fussballer Montag, 03. März 2008 Bild: MFASechs und acht Jahre jung sind sie. Zwei Kids, unschuldig, Opfer, fürs Leben verunstaltet. Im Tel Hashomer Spital in der Nähe von Tel Aviv liegen sie auf dem selben Gang in der Kinderabteilung: Yakoub Natil, ein sechsjähriger Junge aus Gaza, und Osher Twito, ein achtjähriger Junge aus Sderot. Sie wissen nichts voneinander, und haben doch soviel gemeinsam. Yakoub wurde in Gaza bei einem israelischen Militärangriff verletzt, als seine Familie an einer Hochzeitsfeier teilnahm. Osher war im israelischen Städtchen Sderot unterwegs, um ein Geburtstagsgeschenk für seinen Vater zu kaufen; dann kam die palästinensische Qassam-Rakete. Jetzt liegen sie da, zwei Kinder an der Beatmungsmaschine, ihre jungen Körper voller Splitterteile. Möglicherweise werden beide je ein Bein verlieren. Yakoub und Osher, die beide von einer Fussballer-Karriere geträumt hatten. Auf die Bitte einer Reporterin der „New York Times“, die beiden doch nebeneinander fotografieren zu können, reagieren die Eltern Oshers verbittert: „Der Staat Israel hat entschieden, den (palästinensischen) Jungen zu pflegen. Das ist das Recht des Staates“, schreiben die Eltern. „Wir protestieren dagegen, dass er hier neben unserem Sohn und dessen ebenfalls verletztem Bruder liegt.“ Im Tel Hashomer, einem ehemaligen Militärspital, werden palästinensische Aerzte von israelischen Militärdoktoren ausgebildet. Zusammen behandeln sie israelische Anschlagsopfer, israelische Soldaten, palästinensische Zivilisten, die bei israelischen Angriffen verletzt worden sind. Palästinenser und Israeli, Seite an Seite. Irgendwann werden Yakoub und Osher sich auf dem Gang des Spitals begegnen. Vielleicht werden sie dann zusammen über den Fussball reden, zusammen wieder laufen lernen. Der Palästinenser Yakoub und der Israeli Osher.   Brücken bauen: Der Link von André Marty in Naher Osten Kommentare [0] | Trackbacks [0] | Frau Kollegin: Hanne Foighel, Politiken Copenhagen, Tel Aviv Samstag, 01. März 2008 [...]

  2. #2
    Ernst Grand
    21. Januar 2009 um 00:51

    Sehr geehrter Herr Marty

    Ich bin historisch interessiert. Habe viele Artikel von NZZ, Arnold Hottinger, Erich Gysling studiert und einige Ihrere Beiträge gelesen.

    Ich empfinde Ihre Berichterstattung neutral, lese aber auch heraus, dass die Region keinen Schritt weiter kommt, wenn sie in alten Wunden stochern. Vermutlich ein guter Ansatz, da alle Parteien hunderte Jahre Geschichte für sich ins Feld führen. Wäre schön wenn das wirklich funktionieren würde.

    Würde allerdings heissen, dass Israelis und Palästinenser sich auf wenige Grundgesetze einigen müssten, was doch eher unwahrscheinlich ist, da seit 60 Jahren keine Lösung gefunden wurde.

    Vielleicht muss ein ganz neuer Ansatz versucht werden. Nicht der Rückzug auf Territorien vor 1967 ist die Lösung, da wir Israel kaum zustimmen. Vielleicht ist die Lösung in einem neuen Konstrukt zu suchen, das keine Geschichte hat.

    Besten Dank für Ihre ehrlichen Berichterstattungen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Ernst Grand, Wädenswil

  3. #3
    Gerlinde Scherer
    28. Januar 2009 um 09:42

    Besten Dank für ehrlichen Journalismus, den ich so nötig
    brauche, da ich diese Infos in meinen Briefen an die “Hohe” allzu
    schäbige Politik weiterreiche.
    Ein Glück, dass es noch ein paar ehrliche Menschen gibt, die auch
    bereit sind “sich den Schnalbel zu verbrennen.
    So fühle ich mich nicht so ganz einsam.
    Seit 1998 unterstütze ich palästinensische Kinder und habe
    mir die Situation selbst angesehen.
    Auch die israelische Friedensbewegung B´TSELEM und Gush Shalom
    erhalten Unterstützung, da auch sie die Dinge beim Namen nennen.
    Einen grossen Dank und solidarischen Gruss an Andre Marty
    Gerlinde Scherer, Am Weinberg 13, 77797 Ohlsbach/Deuntschland

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