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Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


Glarus

Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


Almaty (Kasachstan)

In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

Fraktal-Design

Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

8. Mai 2008

:::Lenin zu Hause:::

Geschrieben von R.Wiedenmeier in allgemein, almaty

Heute ist Lenin in einer spektakulären Aktion an die Leninastrasse in Almaty zurückgekehrt! Der Name der Strasse jetzt wäre Dostyk, doch ich habe den Namen selber noch nie verwendet, in aller Munde ist noch der Sowjetische Name “Lenina”. Ich spreche hier oft über die “gute” Alte Zeit. In Anführungszeichen, weil sie nicht immer für alle gut war, aber nicht in Anführungszeichen, um zu sagen, dass damals alles schlecht gewesen sei.

Nun habe ich zufällig erfahren, dass ein Kollege im Besitz eines Lenin-Kopfes ist, und er mir diesen überlässt, für meine künstlerischen Zwecke…

Alles schön und gut; heute gegen Abend war es soweit, Lenin kam im Kofferraum eines Mercedes angefahren und sogleich wurde er auch gefilmt und fotografiert. Zu dritt haben wir ihn in den Hauseingang getragen, wo ich wohne. Doch wie manchmal das Schicksal mitspielt, oder eben nicht – war ausgerechnet heute der Aufzug kaputt! So musste ich spontan einen Gurt im siebten Stock holen, diesen Lenin um den Hals wickeln und so gings Etage um Etage bis in den siebten Stock. In der Mitte kam uns noch ein junger Kasache zur Hilfe.

Derr Gurt riss und so streifte Lenin meine grosse Zehe, was etwas schmerzte. Mit letzter Kraft haben wir ihn durch die Wohnungstür ins Schlafzimmer gebracht, wo er jetzt direkt aufs Gästebett starrt. Um einen Eindruck von der Grösse des Leninkopfs zu bekommen betrachten Sie doch die folgenden Bilder und die Aufnahmen, die während der Lenin-Aktion gemacht wurden.

8 Kommentare

  1. #1
    Ebola
    9. Mai 2008 um 06:48

    Tut mir leid aber die einzige Funktion die ich mit diesem Unwerk von Statue machen würde, ist ein Pissoir. Das wäre das einzig Gerechte.

    Ich verstehe nicht wie man heutzutage noch eine Leninstatue irgendwo aufstellen will…

  2. #2
    Valentina
    9. Mai 2008 um 18:37

    In Tomsk habe ich eine private Kollektion mit Lenins gesehen (verschiedene Grosse und Materiale)…
    Ich finde, dass du ein guter, aber ziemlich schwerer Geschenk bekommen hast!!!
    :razz:

  3. #3
    R.Wiedenmeier
    9. Mai 2008 um 20:40

    @Ebola: Was genau hast du denn an Lenin auszusetzen?
    @Valentina: Hätte ich gerne gesehen, deine Lenins. Ja, wegen der Grösse hab ich jetzt noch leichte Rückenschmerzen :wink:
    Der nächste Schritt wird sein, den Lenin etwas anders aussehen zu lassen :smile:

  4. #4
    danillo dekonstrukivismo
    10. Mai 2008 um 01:04

    vielleicht den kopf aushölen und als aschenbecher benutzen…?
    oder den ausgehölten kopf mit erde füllen und ein nettes gestrüp rein… lenin mit bio-toupee quasi?
    ein nachteil hat er ja gegenüber z.b. ein g.w.bush-büste; man muss dafür den kopf noch aushölen… dafür ist er schweerer!

    p.s.: alle machtmenschen sind doch irgendwie arschbratschen, aber che und lenin sehen wenigsten cool aus :twisted:

  5. #5
    Ebola
    21. Mai 2008 um 09:06

    Ich gehe jetzt einfach davon aus, dass du mich mit dieser Frage nicht beleidigen sondern aus der Reserve locken willst.
    Zumindest hoffe ich, dass du in Geschichte soweit bewandert bist, Lenin (und Konsorten) entsprechend einzuordnen.

  6. #6
    R.Wiedenmeier
    24. Mai 2008 um 09:43

    @Ebola: Ich denke, dass ich in Geschichte, bezüglich dieser Zeit einiges gelernt habe, aber nicht zu voreilig einordnen würde. Einen Lenin würde ich sicher nicht in einem Zug mit einem Stalin, Hitler oder Mussolini nennen (jetzt hätte ich beinahe allen Ernstes ‘Berlusconi’ statt ‘Mussolini’ geschrieben) :oops:

  7. #7
    Ebola
    27. Mai 2008 um 18:44

    Berlusconi würde sich bestimmt in die Reihe stellen, wenn er nur könnte wie er wollte. Das Zeug hat er dazu.

    Stalin war in seiner Todsucht nicht minder als Hitler. Lenin war schlimmer – denn der Mann hatte Hirn und tat es dennoch.

  8. #8
    Büstensammler
    6. Mai 2009 um 10:05

    Hallo, sammle Büsten und Statuen, vorwiegend aus Broze und Meissner Porzellan. Habe einige Lenins und finde, dass auch Sie ein gutes Lenin- Exemplar haben. Beste Grüße!

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