rixos_almaty

Ein neues Hotel im Luxussegment wurde vor wenigen Tagen fertiggestellt. Der Bau wurde von der Rixos-Kette ausgeführt. Interessant ist der Versuch Protzig/Traditionell mit neuem Glasfassadenbau zu kombinieren. Auf der linken Seite des Hotels besteht der Bau komplett aus einer Glasfassade (Auf dem Foto nicht zu sehen). Was für mich etwas rätselhaft ist – wieso baut man ein Fünfsternehotel inmitten des Postsowjetischen Almlatys und nicht weit oben am Hang der Berge oder in der Neubaugegend, über die ich schon oft geschrieben habe. Die Vorstellung am Morgen aufzuwachen und dann auf eine hässliche Betonfassade des nächsten Plattenbaus zu sehen – naja…

2 Kommentare
  1. Pavel
    Pavel sagte:

    Schlimm ist, dass das alte Almaty langsam sein Gesicht verliert. Ich meine, das historische Antlitz der Stadt. An diesem Platz stand früher das alte Pionierpalast (also, das Haus für Kinder und Jugendliche mit verschidenen Zirkeln für die Jugend).
    Das Haus wurde zum Havariegebäude erklärt und abgerissen. Dasselbe hat man mit dem alten Bürgermeisterhaus gemacht … schlimm … das Geld zählt nur …

  2. R.Wiedenmeier
    R.Wiedenmeier sagte:

    @Pavel: Einverstanden, das mit dem Geld ist ein grosses Problem. Und die Veränderungen in Almaty sind wirklich sehr stark. In den sechs Jahren, seit denen ich Almaty kenne haben sich viele Stadtbezirke so stark verändert, dass sie Jemand, der länger nicht da war nicht wieder erkennen würde. Wo jetzt in Almaty höchster Handlungsbedarf herrscht, das ist die Infrastruktur. Dem Individualverkehr muss dringend ein Riegel geschoben werden, weil die Luftverschmutzungen schon schlimmer ist als in vielen Drittwelt Ländern. Dann muss das Gesundheitswesen und der öffentliche Verkehr mit dem Geld aus den Öleinnahmen saniert werden!

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