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Letztens gesehen an der Wehntalerstrasse nahe dem Friedhof Nordheim. Es scheint gerade etwas in Mode zu sein, grosse Überbauungen abzureissen. Dem Aussehen nach wurde diese um die 40er Jahre herum gebaut.

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Vermutlich wollen die Eigentümer ob Unternehmung oder Genossenschaft wirtschaftlicher bauen. Etwas höher und damit die BewohnerInnen mehr Platz zur Verfügung haben. Dies ist auch eine Tendenz in Zürich. Die Wohnungen werden immer grösser. Ob die Entwicklung insgesamt positiv oder negativ zu beurteilen ist weiss ich nicht. Klar ist, dass die Preise für Wohnraum ständig steigen, wenn alte Bauten durch neue ersetzt werden und dies auch noch grossflächig geschieht.

Anfang Woche durfte ich zum Migrationsamt des Kantons Zürich, konnte zuschauen, wie neuste, teure Siemens Technik zum Einsatz kommt. Biometrische Fotkamera, Fingerprint und Digitale Signatur. Denn seit Anfang 2011 werden die Ausländerausweise flächendeckend mit biometrischen Daten versehen.

Hier die Stellungsnahme vom BMF (Bundesamt für Migration): „Die Schweiz stellt seit der Assoziierung ans Schengener Abkommen am 12. Dezember 2008 einen neuen Ausländerausweis in Kreditkartenformat aus. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Ausweises werden neu ab Anfang 2011 biometrische Daten in einem Chip im Ausländerausweis gespeichert. Die Schweiz setzt mit den biometrischen Ausländerausweisen eine Weiterentwicklung des Schengen-Rechts um und folgt der weltweiten Tendenz, mit modernster Technik die Ausweissicherheit zu erhöhen und den Missbrauch zu erschweren. Der biometrische Ausländerausweis zeigt wie der bisherige den ausländerrechtlichen Status in der Schweiz und berechtigt zusammen mit einem gültigen nationalen Reisepass zum visumsfreien Reiseverkehr im Schengen-Raum.“

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Majestätisch steht er vor dem Eingang des Zürcher Hauptbahnhofs. Fast etwas zu einnehmend für die schweizerische Bescheidenheit. Es ist die Statue von Alfred Escher (1819-1882). Sein Name ist einigen Schweizern vielleicht noch aus den Geschichtsbüchern bekannt, dann meistens im Zusammenhang mit dem Bau des Gotthardtunnels (Eingeweiht 1882).

Die Biographie von Joseph Jung „Alfred Escher 1819-1882, Aufstieg, Macht, Tragik“ ist sehr spannend, so lernt man eine ganze Reihe Facetten dieser Epoche kennen, zu der Alfred Escher gelebt und gewirkt hat. Nebst seiner Initiative für den Bau des Gotthard Tunnels war er Mitbegründer der Credit-Suisse, der Rentenanstalt und der ETH Zürich.

Interessant ist wie viel Macht in der Person Alfred Eschers vereint war – und trotz kritischer Stimmen zum damaligen Zeitpunkt hat er die Entwicklung der Schweiz massiv mitgeprägt.

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In Zürich wurde vor geraumer Zeit das e-Voting eingeführt. Die Möglichkeit übers Internet an kantonalen und schweizerischen Abstimmungen teilzunehmen. Das Verfahren war relativ einfach und den Aussagen auf der Webseite e-voting nach auch sicher :“Die elektronische Stimmabgabe ist mindestens so sicher wie die herkömmliche Stimmabgabe. …“

Interessant ist daher seit den letzten Abstimmungen, dass sich ein roter Zettel im Stimmcouvert befindet, auf dem es heisst : “ Keine elektronische Stimmabgabe.“

Etwas seltsam ist die Art und Weise wie der Stimmbürger über diese Tatsache informiert wird. In keiner Weise habe ich zum Beispiel Gründe erfahren, warum gewisse Abstimmungen auf elektronischem Weg ausgeführt wurden und Andere über die briefliche Stimmenabgabe.

Jetzt muss man das altbekannte Stimmzettelcouvert nehmen, die ganzen Papierzettel mit Ja und Nein versehen, das dann in den Briefkasten werfen und bei den Wahlen werden die Zettel mühselig gezählt.

Übers Internet wäre es praktischer, die AuslandschweizerInnen könnten besser oder überhaupt teilnehmen und jugendliche und junge Erwachsene hätten einen höheren Anreiz selber abzustimmen!

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Am Freitag Abend fand im Dock18 die Disco Impossible statt. Diesmal war das Dock vollgestopft mit modernster Soundtechnik. Jede Menge Computer, Mikrophone, Mixgeräte und Plattenspieler. Die Künstler bedienten jeder für sich ihre Geräte und schuffen ein gemeinsames Ganzes daraus.

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Das Improvisieren mit Digitalen Instrumenten will geübt sein. Die Klänge entstehen und wandeln sich über viele Transistoren zu einem ganz neuen Tonbild – dabei gilt es auf Rythmus und Klangart Rücksicht zu nehmen.

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Alles Gute zum 141 Geburtstag! Lenin, der Russische Revolutionsführer wurde geboren als Wladimir Iljitsch Uljanow am 22.04.1870. Während der Zeit der Sowjetunion war er überal präsent. Als Statue in städtischen Parks, auf Zeugnissen, Diplomen und natürlich auch auf Postkarten.

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Das obige Fotoset zeigt die Wohnung Lenins in Moskau.

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Der Hauptsitz des Tagesanzeiger (Tamedia) wird abgerissen – mehr oder weniger. Der Grund ist wohl die unglaubliche Menge an Rechtschreibefehlern die über die Webseite der Zeitung verstreut werden. Ich selber habe des Öfteren schon das Kontaktformular benutzt und die Zeitung darauf hingewiesen, dass die Rechtschreibung und die ganzen Flüchtigkeitsfehler ein enormes Ausmass haben.

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In diesem Fall hat das aber womöglich noch nicht viel mit der Rechtschreibung zu tun, mehr wohl damit, dass ein altes Gebäude einem neuen weichen muss.

Am Sonntag gesehen bei einem Ausflug nach Luzern : Brunnen mit nackten Kindern:)

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Schwanden im Kanton Glarus liegt 521 m ü. M. und hat 2583 Einwohner. Es treffen die beiden Flüsse Sernf + Linth aufeinander. Oder anders gesagt die Sernf geht in die Linth über. Weiter geht es im Grosstal nach Linthal und ins Kleintal (Chlital) nach Elm.

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Wenn man vom Bahnhof kommt und die Linth überquert, ist man gewissermassen schon im Ortskern. Es hat noch eine Bäckerei und ein paar andere kleine Geschäfte. Aber der Veloladen, der Migros und viele andere Geschäfte, die ich noch in Erinnerung hatte existieren nicht mehr. Schaufenster, die schon seit Jahren dasselbe beinhalten und Brücken über die Linth, bei der das Geländer so hoch ist, dass man nicht einmal auf den Fluss sieht zeichnen eine sehr negative Entwicklung dieser Ortschaft.

Dafür gibt es sehr schöne Häuser zu sehen, wie die Zeile an der Hauptstrasse Richtung Nidfurn oder auch das Feuerwehrhaus gebaut um die Zeit der Russischen Revolution.

Im schlimmsten Falle kostet in Schwanden (Kanton Glarus) ein Kehrichtsack 2’000 CHF :)