Rund um die Rote Fabrik wurden in den letzten Tagen die Wände neu mit der dort üblichen Kunstform – Dem Graffiti verziert.

Der grösste internationale Graffiti-Jam der Schweiz, das „Meeting of Styles“, macht vom 3. bis 5. Juni wieder Halt in der Roten Fabrik. Zum neunten Mal wird hier am Auffahrt-Wochenende die Spraykunst auf höchstem Level zelebriert mit Profis unter anderem aus den USA, Australien, Deutschland, Italien und Portugal. Den Fokus legt die Organisation jedoch auf Schweizer Graffiti-Künstler, um ihnen eine kreative Plattform zu bieten, da legale Flächen von Jahr zu Jahr schwinden.

Bei einem Spaziergang konnte ich mich vom Resultat des Anlasses überzeugen. Doch so überzeugend war das Ganze eben nicht. Wenn man die ständig ändernden Graffiti-Moden über die Jahre gewohnt ist braucht es schon etwas Besonderes. Auffallend ist , dass die ganzen Mauern grundiert wurden und in schönen Abständen die Künstler ihre Werke auf die Wand sprayten. Ein gelungenes Werk befindet sich gleich beim Eingang der Roten Fabrik – dort wo sich das Dock18 befindet:

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1 Antwort
  1. chromeo
    chromeo sagte:

    danke für die betonblumen ;)….ich bin verursacher der obigen wand mit der anarchitektur….
    die geschichte ist halt die, dass graffiti, im gegensatz zur street art, sehr designlastig ist…es geht also vor allem um typographisch, kalligraphische auseinandersetzungen. vor allem wenn man mit einem inhaltlichen anspruch durch die rote fabrik wandert, kann man zwangsläufig nur enttäuscht werden…weil graffiti per se wenig bis keine inhalte verfolgt…wenn man mal von baudrillard’s graffitimanifest(kool killer oder der aufstand der zeichen) absieht. graffiti ist selbst-referenziell, nimmt es ergo auch in kauf, dass „aussenstehende“ keinen bezug dazu herstellen können. nichts desto trotz ist es vom typo-/kalligraphischen standpunkt her eine extrem wichtige und interessante plattform.
    mit farbigem gruss
    chromeo

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