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Das Gebäude an der Bahnhofstrasse 45 mit dem sinnigen Namen Münzhof wurde von der Schweizerischen Bank­gesellschaft in den Jahren 1914 bis 1918 erbaut. Die bekannten Zürcher Architekten Pfleghard & Haefeli waren federführend. Von ihnen stammen auch das Warenhaus Manor, das Haus zur Trülle, das Bezirksgebäude oder die Kreuzkirche. Für die Denkmalpflege ist der Münzhof in seiner «monumentalen Erscheinung beispielhaft für einen Bankpalast der prachtorientierten Gründerzeit». Er präsentiert sich im Stil des Neoklassizismus mit Säulen auf der Frontseite, die über drei Geschosse reichen.

Die Wertschätzung, die der Stadtrat dem Hauptsitz der UBS zuteil werden lässt, reicht über den ursprünglichen Münzhof hinaus. Auch die Nachbar­gebäude an der Bahnhofstrasse 47, Pelikanstrasse 9 und 11 sowie Nüschelerstrasse 10 sind unter Schutz gestellt. Sie stammen aus den Jahren 1954/57 und 1996/99. Die einen treten als «anonymer Geschäftshaustyp» auf, das andere in Stahl und Glas. Die Abfolge der Baustile zeugt vom veränderten Selbstbild einer Bank, deren Architektur sich vom steinernen Bankpalast zu einem offenen, modernen Geschäftshaus gewandelt hat.

(Der Textauszug stammt von www.tagesanzeiger.ch)

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Der Künstler Karl Geiser zeigt uns hier eine Situation aus dem Alltag: Eine Frau mit Tasche und Mädchen an der Hand steht breitbeinig hinter zwei Männern. Dass es Arbeiter sind, sieht man an den Mützen. Solche trugen Fabrikarbeiter in den 1950er Jahren häufig. Die Frau kümmert sich vermutlich um das Kind und den Einkauf. Mit dieser altmodischen Vorstellung davon, was Frauen und was Männer tun, sind einige nicht einverstanden. Als 1991 viele Frauen streikten, deckten sie die Männerfiguren aus Protest mit Tüchern zu. Mit einem Denkmal will man an eine Person erinnern, die man bewundert.

Selbst wenn sie schon lange gestorben ist, soll man noch an sie denken. Denkmäler gibt es aber nicht nur für berühmte Männer und Frauen. Manchmal wird ein Denkmal auch für eine Menschengruppe, ein Ereignis oder sogar eine Idee aufgestellt. Das Denkmal der Arbeit auf dem Helvetiaplatz ist ein solches Monument. Es soll als «Idee von der Arbeit» die ganz gewöhnlichen Leute, die hart arbeiten, also alle unbekannten Arbeiter ehren.

Das Denkmal wurde am 1. Mai 1964, am Tag der Arbeit, eingeweiht. Dass es auf dem Helvetiaplatz steht, ist kein Zufall. Hier ist das Zentrum des ehemaligen Arbeiterquartiers. Den Gewerkschaften, das sind Organisationen der Arbeiter, gefiel das Denkmal nicht. Sie wollten lieber eine heldenhafte Arbeiterfigur, wie in der kommunistischen Sowjetunion. Ein anderer Künstler machte deshalb einen riesigen Muskelprotz. Dieses Kunstwerk schenkten die Gewerkschaften dann der Stadt. Es wurde aber nicht auf dem Helvetiaplatz, sondern auf dem Werdplatz aufgestellt. Die beiden Denkmäler für die Arbeit gehören zu den jüngsten Denkmälern der Stadt Zürich.

(Der Textauszug stammt von www.kunstlupe.ch)

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Das Sulzer-Hochhaus (zwischenzeitlich auch Wintower) ist ein nach Plänen der Basler Architekten Suter & Suter zwischen 1962 und 1966 von der Sulzer AG erbautes Hochhaus in Winterthur. Es liegt westlich des Hauptbahnhofs und gehört aktuell (2012) Bruno Stefanini.

Das Gebäude mit 26 Stockwerken und 92,40 Metern Höhe war bis zur Fertigstellung des Messeturms Basel im Jahr 2003 das höchste Hochhaus der Schweiz. Ursprünglich war ein Doppelhochhaus vorgesehen, die dazu gekaufte Parzelle wurde jedoch nie für ein zweites Hochhaus verwendet. Heute stehen dort Mehrfamilienhäuser.

Mit der Krise von Sulzer wurde der bauliche Zustand des Hochhauses schlechter. Aus Protest gegen die «Luxussanierung von Wohnraum» wurde das Gebäude im Februar 2004 kurzzeitig besetzt. Im Sommer 2004 begann die Renovierung und Asbest-Sanierung. Gleichzeitig wurde das Hochhaus um zwei Etagen aufgestockt. Die Gesamthöhe beträgt seitdem 99,70 Meter.

In den Abend- und Morgenstunden der Adventswochenenden sowie zum Jahreswechsel wird das Hochhaus allseitig thematisch von innen beleuchtet (Tannenbaum / Sektgläser).

Seit dem 21. Oktober 2013 nutzt die Sulzer AG wieder einen Teil der Büros des Hochhauses.

(Der Textauszug stammt von Wikipedia)

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Winterthur (im Volksmund Winti genannt) ist mit rund 105’000 Einwohnern die sechstgrösste Stadt der Schweiz und die zweitgrösste des Kantons Zürich. Die Stadt ist als politische Gemeinde auch Hauptort des gleichnamigen Bezirks. Winterthur war früher eine bedeutende Industriestadt und ist heute als Dienstleistungs-, Bildungs-, Kultur- und Freizeitzentrum mit 16 Museen bekannt. Der Bahnhof Winterthur bewältigt die vierthöchste Passagierfrequenz der Schweiz; 15 Kilometer südwestlich liegt der Flughafen Zürich.

Winterthur liegt in der Nordostschweiz an der Eulach und wird oft als Tor zur Ostschweiz bezeichnet. Winterthur und die umliegenden Gemeinden verstehen sich trotz der Nähe zu Zürich, das 20 Kilometer südlich liegt, als eigene Agglomeration mit mehr als 123’000 Einwohnern. Das spinnenförmig zwischen sieben bewaldeten Hügeln liegende Stadtgebiet wird im Süden von der Töss umflossen. Richtung Südosten erstreckt sich das als Erholungsgebiet beliebte obere Tösstal, während gegen Norden das teilweise noch stark landwirtschaftlich geprägte Zürcher Weinland anschliesst.

Winterthur erhielt 1264 das Stadtrecht durch die Habsburger, jedoch waren die Grafen von Kyburg die eigentlichen Stadtgründer. In der ehemaligen Industriestadt sind die Unternehmen Sulzer, SLM und Rieter oder ihre Nachfolgeorganisationen bis heute tätig, jedoch nicht mehr in ihrer einstigen Grösse. Die Stadt ist heute auf den Dienstleistungssektor ausgerichtet und Sitz der AXA Winterthur.

(Der Textauszug stammt von Wikipedia)

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Das Strassenverkehrsamt ist zuständig für die Zulassung von Personen und Strassenfahrzeugen sowie Schiffen zum Verkehr. Es überprüft die Betriebssicherheit der im Verkehr stehenden oder neu zuzulassenden Strassenfahrzeuge und Schiffe anlässlich von technischen Kontrollen.

Weiter führt es die theoretischen und praktischen Führerprüfungen sowie die verkehrsmedizinischen Kontrollen durch und setzt das Massnahmenrecht (Verwarnungen, Führerausweisentzüge, Fahrverbote, Verkehrsunterricht usw.) um.

Auch obliegt ihm die Erteilung von Bewilligungen für Ausnahmetransporte, Ausnahmefahrzeuge, Sonntags- und Nachtfahrten sowie von Parkkarten für Gehbehinderte.

Neben diesen Aufgaben, die sich direkt auf die Verkehrssicherheit auswirken, übernimmt das Strassenverkehrsamt das Inkasso der kantonalen Verkehrsabgaben, die in den Strassenfonds fliessen, und der pauschalen Schwerverkehrsabgaben, die dem Bund abzuliefern sind.

(Der Textauszug stammt von der Webseite www.stva.zh.ch)

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Uetlihof 2. Der Sitz der Credit Suisse am Fuss des Uetlibergs nahm seinen Anfang zwischen 1972 und 1979 in der ehemaligen Lehmgrube der Zürcher Ziegeleien. Während dreissig Jahren begleiteten Stücheli Architekten den Ausbau des als Stadt konzipierten Grosskomplexes. Bei der von 2008 bis 2011 erstellten Aufstockung handelt es sich um die 8. Erweiterung.  Mit neu 16 Geschossen, davon sechs unterirdischen, entstand ein Hochhaus, das statt 6’000 nun 8’500 Arbeitsplätze beherbergt.

Der Ausbau erfolgte unter dem Leitgedanken der 2000-Watt-Gesellschaft, er entspricht dem Minergie-P-Eco-Standard und besitzt das Zertifikat «Gutes Innenraumklima». Trotz der neu geschaffenen Arbeitsplätze konnte dank des erweiterten Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln auf die Erstellung neuer Parkplätze verzichtet werden. Gestalterisch bezieht sich das Volumen auf die tektonische Schichtung, wie sie sich insbesondere in den Sockelgeschossen zeigt – ablesbar beispielweise an den abwechselnd mit den Fenstern angeordneten Brüstungsbändern aus strukturiertem Beton.

Im Innern orientiert sich der Entwurf am Aufbau einer Zelle: Wie Organellen verteilen sich die Funktionen dezentral über die Gesamtfläche, es ergibt sich eine von strengen Grundrastern befreite Zonierung. Drei unregelmässige Atrien sorgen für natürliche Belichtung, dienen der Luftzirkulation und als Begegnungszonen. Ein Haupt- und sieben Nebenkerne beherbergen die sanitären Anlagen und die vertikale Erschliessung. Im Aussenbereich ermöglichen wasserdurchgängige Oberflächen und das begrünte Dach eine bewässerungsfreie, aber naturnahe Gestaltung. Mit seinen Gebäuden und Freiräumen, deren Erschliessung und Infrastruktur, bildet der Uetlihof ein in sich geschlossenes, geometrisches, städtisches (Öko-)System.

(Der Textauszug stammt von der Webseite www.stuecheli.ch)

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Ein „Asyl für Gemütskranke“ an schöner Lage war um die Jahrhundertwende die Vision des Zürcher Arztes Dr. med. Theodor Zangger (1864-1940) und seiner Freunde. Sie wollten psychisch kranken Menschen eine Stätte der Ruhe schaffen, um neue Kraft zu gewinnen. Die kantonalen Anstalten waren damals hoffnungslos überfüllt. Getragen von christlicher Nächstenliebe sammelte das 1903 gegründete Komitee Geld, um den Notstand aus privater Initiative zu beheben. In schönster Hanglage am Pfannenstiel hoch über Meilen fanden sie ein geeignetes Grundstück und nannten es „Hohenegg“.

Im Oktober 1912 konnten die drei Patientenhäuser eingeweiht werden. Die beiden Winterthurer Architekten Rittmeyer und Furrer setzten gestalterisch um, was den Gründern als gesundheitsfördernde Idee vorschwebte. Die Gesamtanlage steht heute unter kantonalem Denkmalschutz. Es wurden in drei Klassen – nur die I. und II. waren kostendeckend – vorwiegend Frauen aufgenommen und unter der Leitung von Neumünster Diakonissen betreut. Dank eines grossen Gutsbetriebs und grosszügiger Spenden konnten zwei Weltkriege und zwei Wirtschaftskrisen erfolgreich überstanden werden. In den frühen 1970-er Jahren stand der Verein vor der Frage: Ausschluss der III. Klasse oder kantonale Hilfe. Der Kanton bot Hand. 1975 wurde der Verein eine Stiftung und erhielt kantonale Subventionen. Diese Partnerschaft wurde 2005 obrigkeitlich beendet und die Hohenegg auf den ersten Weg gezwungen, wenn sie nicht die Tore schliessen wollte. Seit 2006 wird unter dem neuen Namen „Privatklinik Hohenegg. Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik“ der Stifterwille weiter erfüllt.

(Der Textauszug stammt von der Webseite www.hohenegg100.ch)

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Die Schule Bühl wurde in den Jahren 1898 bis 1901 nach Plänen des damaligen Stadtbaumeisters Arnold Geiser erstellt und ist im Inventar der Kunst- und Kulturhistorischen Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung enthalten. Es sind Gebäude mit Natursteinmauern reichhaltig und differenziert gestaltet. Das Schulhaus Bühl liegt auf dem Wiediker Bühlhügel.

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An der Fassade der Staatsanwalt Zürich (Limmat), Stauffacherstrasse 55 befindet sich eine Reihe skurriler Fassadenelemente. Auffallend sind vor allem die Köpfe aus Sandstein gehauen, welche leidend oder gar gequält aus der Wand ragen.

„Die Staatsanwaltschaft Zürich – Limmat ist nebst der Staatsanwaltschaft Zürich – Sihl örtlich für die Stadt Zürich zuständig, wobei sie die in den Stadtkreisen 1 (Quartiere Rathaus und Hochschulen), 5, 6, 7, 8, 10, 11, 12 und auf dem Zürichsee begangenen Delikte im Bereich Strafverfolgung Erwachsene bearbeitet, welche nicht in die Zuständigkeit der Besonderen Staatsanwaltschaften fallen.

Der Bereich Strafverfolgung Erwachsene wird durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich geplant, geführt und gesteuert und ist der Direktion der Justiz und des Innern unterstellt. Die Erwachsenenstrafverfolgung besteht aus der Oberstaatsanwaltschaft, fünf Allgemeinen Staatsanwaltschaften und vier Besonderen Staatsanwaltschaften. Die Organisation und die Zuständigkeiten sind im kantonalen Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Straf- und Zivilprozess (GOG) geregelt.“

(Text Auszug von der Webseite der Staatsanwaltschaft)

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In mehrfacher Beziehung ist das im Frühjahr 1916 nach zweijähriger Bauzeit dem Betrieb übergebene Bezirksgebäude an der Badenerstraße in Zürich zu den bedeutendsten Bauten zu zählen, die während der letzten Jahre das schweizerische Bauschaffen hervorgebracht hat. Man wird dabei natürlich nicht die architektonischen Wunderwerke Nordfrankreichs und Belgiens, wie sie Rouen und Lüttich beispielsweise in ihren Palais de Justice besitzen, zum Vergleiche heranziehen.

In jenen Gegenden spielte der Advokatenstand eine so große Rolle, daß der Ort ihrer Zusammenkünfte fast überall der sehenswerteste Bau neben der Kathedrale ist. Man wird auch nicht an die bewundernswerte Stemburg in Brüssel denken, die beweist, wie die Tradition lebendig geblieben ist, noch an den ungeheuren Marmorsteinbruch in Rom, der als erstes Objekt den einziehenden Juristen einträgliche Arbeit lieferte. Als schlichten Nutzbau haben die Zürcher Architekten Pfleghard & Häfeli, den wirklichen Bedürfnissen entsprechend, ihren Bau hergestellt, der äußerlich schon durch seine Ausdehnung imponiert und mit den einfachsten Mitteln zu monumentaler Wirkung gesteigert ist.

Die gesamte Anlage bildet ein großes Rechteck, dessen eine Seite nach der Rotwandstraße noch nicht vollständig geschlossen ist. Durch die an der entgegengesetzten Seite unter dem Gebäude durchgeführte Kanzleistraße wird der ganze Baublock in zwei deutlich getrennte Hälften geteilt, deren eine das Bezirksgericht enthält, während in der andern die Bezirksanwaltschaft untergebracht ist. In den großen Binnenhof springt einerseits beim Bezirksgericht ein wirkungsvoll sich abhebender Bauteil vor, der die beiden wichtigsten Sitzungssäle einschließt. Diesem gegenüber schiebt sich in die Hofanlage der Bezirksanwaltschaft das Untersuchungsgefängnis als vollständig isolierter T-förmiger Bau hinein.

Durch die klare, symmetrisch durchgeführte rechtwinklige Anlage sind die Hauptfassaden in schiefem Winkel zu den Straßen gestellt worden, was von den Architekten durch bemerkenswert geschickte und sorgfältige Ausgestaltung der Umgebung gemildert wurde. Allerdings ist eine 80 m lange Front an sich schon kräftig genug, um einen Platz zu beherrschen und die Blicke auf sich zu konzentrieren.

Textauszug aus der Architekturzeitschrift (Das) Werk 04.2017

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