dsc_0059
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Der Tag der Republik findet in Kasachstan jeweils am 25. Oktober statt. Das erst 17 jährige Land feiert damit seine Unabhängigkeit zur cccp und den Aufbau eines ‚neuen‘ Kasachstan. Gestern war es wieder so weit. Vor dem Dvoretz Respublika, dem ehemaligen Dvoretz Lenin fanden die Feierlichkeiten in Almaty statt. Das Wetter zeigte sich von seiner schlechteren Seite. Es war kalt und nieselte. Der Himmel war grau. Trotz allem kamen Leute um Tanz und Musik anzuhören. Eine gigantische Bühne mit einem Panoramabild von Almaty und den umliegenden Bergen in einer Grösse von ca 50×10 Metern, davor eine riesige kasachische Flagge aus Karton. Lichtshow und lautstarke Boxen vervollständigten die Bühne.

Das Publikum bekam schon nachmittags um zwei Uhr Konzerte und Tanzeinagen geboten, die man auch auf den folgenden Fotos bestaunen kann. Ein paar Dombraspielerinnen bieten das traditionelle Kasachische, die Tanzgruppen versuchen mit Einheitstrachten die glorreiche Zeit Kasachstans vor der cccp wieder aufleben zu lassen

Insgesamt ist die Stimmung eher deprimierend und die Leute wirken oft mehr falsch platziert, als wirklich interessiert am Spektakel. Wenn jemand aus dem Publikum zu begeistern ist, dann sind das die jungen Mädchen beim Auftreten eines Teen-Popstars aus dem Lande.

dsc_0014 dsc_0018 dsc_0033 dsc_0037 dsc_0040 dsc_0046 dsc_0052

Wieder war kein Bus nach Chimbulak zu finden. Erneut mussten wir einen Taxifahrer damit quälen, bis in den Skiort hinaufzufahren. Oben angekommen gabs eine Überraschung, unser kasachischer Kollege von der Kasmys hat Leute aus dem Freundeskreis eingeladen. Das Mädchen verfügte statt eines Rucksacks über ein hübsches Handtäschchen, der Rest sah nicht gerade bergtauglich aus. Doch da muss ich anmerken haben mich KasachInnen schon schön überrascht. Die sind ziemlich zäh! Der erste Sessellift befindet sich in Reperatur, so mussten wir bis zum Zweiten hochlaufn. Die Gruppe mit der Handtäschchen Kasachin gab nach 500Metern Auf. Wir konnten mit der zweiten Seilbahn rauffahren, dann begann die eigentliche Tour. An der Gletschermoräne entlang über Steinfelder, schliesslich auf den Gletscher. Das war dann schon ein Erlebnis. Zum ersten Mal bin ich einen Gletscher komplett bis zum Ursprung hochgewandert. Etwa drei Kilometer lang ist dieser. Schöne Fels-Eisformationen haben uns begleitet und das Wetter spielte mit. Langsam müde erreichten wir den Gipfel gegen 16 Uhr. So blieben uns nur zehn Minuten und wir mussten rasch ins Tal zurück. Zum Glück arbeitet unser Bergführer Ilijtsch im Winter als Skilehrer. So hat er gute Connections zu den Seilbahnbetreibern. Gegen acht Abends konnten wir schon ziemlich erschöpft durch die Dämmerung zum Wintersportort herunterfahren.

dsc_0145
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

dsc_0002 dsc_0011 dsc_0012 dsc_0028 dsc_0039 dsc_0056 dsc_0058 dsc_0071 dsc_0075 dsc_0085 dsc_0095 dsc_0103

Ein Wahrzeichen Almatys ist das Hotel Kasachstan. An zentralster Lage befindet sich dieser Sowjetbau. Vom Koktebe genauso gut zu sehen, wie vom Zirkus oder dem Bahnhof Nr.2. Gerne hätte ich auch einmal von oben auf die Stadt runter gesehen, aber ein Tourismusrestaurant gibt es da leider nicht. Ich finde den Bau in seiner Kassettenbauart und dem ovalen Grundriss sehr attraktiv. Hier die Fotos, die ich heute gemacht habe:

dsc_0058
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

dsc_0059 dsc_0063

Bei der letzten grossen Wanderung aufgenommen: Diesen schönen Bergvogel. Auf etwas über 3000 Metern.

dsc_0086
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Heute bin ich soweit in die Höhe gekommen, dass ich anschliessend leichte Kopfschmerzen hatte. Am Morgen mit dem Bus Nr. 6 nach Medeo gefahren, dann nach Chimbulak gewandert. Das Ziel war schon vorher klar, ich wollte die Gletscher in den 4000ern sehen. Zufällig brauchte ein Bergführer noch etwas mehr Leute, zu viert machten wir uns im Rover auf, ans Ende der Strasse. Von da an begann beim Denkmal für die verstorbenen Alpinisten die Tour. Alexander der Bergführer erzählte von den Bergen, seinen drei Jahren im Tibet als Elektrotechniker, ausgesandt von der damaligen CCCP. Es wurde langsam heisser, zum Glück konnten wir uns immer an den frischen Quellen etwas abkühlen. Die Baumgrenze war rasch überschritten, dann gings auf einer Strasse zum Hochwasserdamm. 1963 verwüstete eine Schlammlawine viele Häuser in Almaty. Die Überreste eines Panzers sind an der Baustelle noch zu sehen. Dieser musste den Zement transportieren. Weil damals die Motoren noch nicht gut genug waren um auf 3100 Metern zu arbeiten.

Wir mussten nun noch eineinhalb Stunden steil bergaufgehen, dann war das ganze Massiv der Viertausender des Alatau zu sehen. Wunderschöne Berge, deren Namen uns Alexander alle bekannt gab. Neben ‚Lokomotive‘ und ‚Pik Abai‘ gefiel mir am besten der ‚Pik Partisan‘ eine kleine Spitze die aus einem Schneefeld herausragt. Wir wanderten den Seitenmoränen entlang bis zur Gletscherzunge, von da aus sahen wir direkt auf den 4400 Meter hohen Pik Tujiksu.

Hier die Fotos der Wanderung:

dsc_0012 dsc_0041 dsc_0057 dsc_0073 dsc_0076 dsc_0087 dsc_0092_1 dsc_0107_1 dsc_0131_1

Es gibt Photoshop, aktuell als CS3. Aber es gibt auch eine grosse Menge Alternativen. Ich selber habe schon eine ganze Palette an Gratis Programmen getestet. Die Übersicht hat wohl niemand mehr wirklich.

Zu einer Auswahl an Alternativen, kostenlosen Programmen für die Bildbearbeitung kann man auch den Text auf diesem Blog nachlesen, da werden 11 Alternativen im Schnelldurchgang vorgestellt.

Ich kenne das Programm Gimp,   es kann hier heruntergeladen werden. Dann habe ich mich länger mit dem Japanischen Programm Pixia auseinandergesetzt, welches ich persönlich als ebenso gut einschätze, wie den Photoshop – Hier kann es heruntergeladen werden. Prinzipiell sind alle Pixelbearbeitungsbrogramme ähnlich aufgebaut und stammen natürlich mehr oder weniger direkt von Photoshop ab.

Ein Programm zur Fotobearbeitung, welches ich erst seit einem knappen Jahr benutze ist das Silkypix Developper Studio. Der Ansatz dieses Programms liegt etwas anders. Es macht sich die RAW – Dateien der SLR Kameras zunutze. Spiegelreflexkameras versehen jeden einzelnen Pixel mit einer Farb – und Helligkeitsinformation. Diese kann durch Silkypix modifiziert werden. Dadurch lassen sich leichte Farbkorrekturen, Tiefenschärfe und vieles Mehr verändern. Anschliessend kann das Foto als JPG oder ähnliche Datei entwickelt werden, dann auch mit verschiedenen ISO Werten.

Quellenangaben: Das erste Bild im Artikel stammt von blogwiese.de

Was ich neben der Auswahl des Programms für den Fotografen wichtig finde ist die Auseinandersetzung mit der Frage bezüglich Verwendung von Fotos mit dem Computer. Es gibt Viele Fotografen etwas älterer Schule, die die Hände verwerfen, wenn sie ein Foto sehen, welches nicht direkt aus der Kamera zur Entwicklung wandert. Und so einen direkten abdruck der Realität vermittelt. Aber mit der Digitalfotografie ist in dem Sinne sowieso ein neues Medium entstanden, welches gezwungenermassen durch den Computer wandert, und dann sehr gerne bearbeitet wird, manchmal bis zur Unkenntlichkeit und mit Filtern. Ich persönlich überlasse es jedem, soviel oder sowenig Computerveränderung anzufügen, wie er möchte. Persönlich benütze ich keine Filter und höchstens Kontrastverstärker oder Verminderer für meine Fotos. Mit Ausnahme wenn ich etwas verändert darstellen möchte.

Links zum Thema:

Die Digitalkamera ist eine relativ neue Errungenschaft. Erste Kameras waren etwa um 1998 im Laden zu kaufen. Historisch geht die Entwicklung der Digitalkamera auf das Jahr 1963 zurück. Persönlich habe ich den Wechsel von der analogen ’35mm Filmkamera‘ zur Digitalkamera hautnah miterlebt. Meine Erste kompakte Kleinbildkamera habe ich von meinen Grosseltern geschenkt bekommen. Mit dieser konnte ich auch meine ersten fotographischen Experimente machen. Es folgten dann verschiedene Kameras, relativ bald schon erste Spiegelreflexkameras. Dabei machte ich auch Erfahrungen mit den verschiedensten Herstellern. Ich entschied mich so mit 18 Jahren mit Nikon Geräten zu arbeiten. Die erste Semiprofessionelle digitale SLR Kamera legte ich mir vor etwa vier Jahren zu.

Ich werde oft gefragt :“Welche Kamera soll ich denn nun kaufen?“ – Meine Antwort ist eine Gegenfrage :“Wozu benützt du denn in Zukunft deine Kamera?“ – Es ist ganz einfach, wer es sich leisten kann, der muss die Frage eigentlich nicht stellen, denn die Fotoqualität ist schon bei sehr preiswerten Kameras (unter 500 SFR) er kann sich also aus jedem Spektrum etwas herauspicken. Derjenige, der etwas auf sein Portemonnaie schauen muss soll sich überlegen, ob die eigene Fotografie als Hobby oder auch professionell umgesetzt werden soll. Der simple Unterschied zwischen Hobby und Professionell ist die Bezahlung. Wer professionell arbeitet wird in der Regel für seine Arbeit entlohnt.

Nochmals zu meiner Antwort, wozu die Kamera benützt werden soll. Die aktuellen digitalen Kompaktkameras verfügen über gute Bildsensoren, wie auch weitaus genügender Auflösung in MP (Megapixeln). Vermutlich braucht fast niemand diese Auflösung für den Heim und Hobbyzweck. Es sind ebenfalls viele automatische Programme installiert, die jedem, der zum Ertsen Mal eine Kamera in der Hand hält gut aussehende Fotos ermöglichen. Damit muss ich etwas zynisch anmerken – „Jeder ist ein Fotograf!“

Ich werde drei Kamerabeispiele von Nikon, geltend für alle Grosshersteller: (canon,nikon,fujifilm,kodak,olympus,panasonic,pentax,samsung,sigma und sony) einbringen: Die Coolpix S-600 für einen Listenpreis von 428 Franken – für diese Kamera gilt, was ich im letzten Abschnitt unter Hobby und Zusatzfunktionen angemerkt habe.

Die Nikon D-80 für 1’748 Franken Listenpreis:

Dies ist eine Kamera für den Fortgeschrittenen Gebrauch, für Semiprofis, Künstler, Reisende und Journalisten. Alles ist automatisch konfiguriert aber auch Manuell bedienbar. Die Objektive sind austauschbar, vom Weitwinkel übers Tele bis zum Spezialobjektiv kann alles verwendet werden (von der gleichen Marke und von chinesischen Billiganbiertern). Die Megapixel liegen zwischen 6und 12. Die Qualität der Fotos genügt für Printauszüge auf eine Grösse von A3. Ich selber arbeite aktuell seit mehreren Jahre mit einer Kamera aus dieser Klasse.

Die Nikon D3 ab 7’798 Listenpreis:

Quellenangaben: Die Kamerafotos stammen von der website nikon.com

Dies ist eine Kamera für den Professionellen Fotografen. Da ist alles enthalten, was es in der heutigen Spitzenfotografie braucht.

Noch einmal, ich mache keine Werbung für Nikon. Ich kenne diese Marke bloss am besten. Alle anderen aufgezählten Grossmarken verfügen über ein ähnliches Sortiment.

Links zum Thema:

Ich möchte mit diesem Artikel eine Themenwoche starten. Das Thema ist „Fotografie“ – Ich fotografiere täglich und bezeichne mich ab und zu auch als Fotograf. Besonders seit ich in Kasachstan bin, und auch eine eigene Ausstellung machen konnte setze ich mich vermehrt mit dem Thema auseinander.

Den Prozess von der Schwaz-Weiss Fotografie, mit selber entwickeln, bis zur seriellen Digitalfotografie habe ich selber erlebt. Ich bin ein Fan von Fotografien und freue mich auch, gute betrachten zu können.

Die Fotografie ist eine eigenständige Kunst, ein Kommunikationsmedium und ein Medium zur Dokumentation. Letzteres kennt vermutlich Jedermann, wir leben in einer gut dokumentierten Welt und somit hat Jeder ein dickeres oder dünneres Familienalbum und kann seine Biographie auf dem Tisch auslegen.

Als eigenständige Kunstform löste die Fotografie die Malerei, wie damals befürchtet nicht ab, sie entwickelte sich rasant weiter und hat in guten Kunstbuchläden eine eigene Abteilung, oder zumindest ein eigenes Regal.

Zum ersten Artikel:

Heute war ich an einem Workshop für Fotografen aus Kasachstan dabei. Das Goethe Institut in Almaty hat unter der Leitung von Günther Hasenkamp diesen Anlass realisiert. Die teilnehmenden Fotografinnen und Fotografen kannte ich bis auf wenige Ausnahmen persönlich. Der Gastdozent war der Fotograf Jens Liebchen aus Deutschland, welcher dort arbeitet und ein spannendes Projekt machte, im Jahre 1999. Es gibt darüber auch einen Fotoband. „Kunst-Politik“ mit Namen. Bei der Eröffnung des renovierten Bundestages fotografierte er Abgeordnete in Schwarz-Weiss, aber auch Farbe. Ich habe den Fotoband heute selber ansehen können und mir gefallen die Fotografien sehr gut!

Zum heutigen Tag, Am Vormittag zeigten Die KünstlerInnen ihre eigenen Arbeiten mit Beamer und Laptop, darunter hatte es ebenfalls eindrückliche Fotos. Herr Liebchen sagte seine Meinung zu den gezeigten Werken mit einem positiven Unterton, welcher die KünstlerInnen auch auffordern sollte weiter zu fotografieren. In Kasachstan gibt es so gut wie keine öffentlichen Gelder und somit haben es Freischaffende KünstlerInnen hier sehr schwer.

Am Nachmittag zeigten die Teilnehmer ihre Hausarbeit (Portraitfotos) Da war das Spektrum gross. Von der Teilnehmerin, die sich Augentropfen verabreicht, bis zum Bettler und den eigenen Eltern.

Soviel zum ersten Text zum Thema Fotografie. Die Bilder zeigen Jens Liebchen und ein Gruppenfoto vor dem Goethe Institut in Almaty.

Auf die Bilchen klicken für eine Darstellung in voller Grösse!

dsc_0421_1_blog dsc_0424_blog

Links zum Thema: