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Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


Glarus

Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


Almaty (Kasachstan)

In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

Fraktal-Design

Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

    Artikel in der Kategorie: globalisierung
    [14 Okt 2010 | Keine Kommentare | ]
    scan by r.wiedenmeier

    Der Strichcode (Barcode) hat ausgedient. Die Technologie hatte in Amerika 1974 ihren ersten öffentlichen Auftritt. In Europa zwischen 1977 und 1979 schaffte die Technologie den Durchbruch in den Warenhäusern in Europa.

    Der Sinn der Technologie ist es Abläufe an Kassen zu beschleunigen. Die Produkte sind alle mit einem Strichcode versehen und können von der Kassiererin mit einem Scanner eingelesen werden. Ebenso wichtig wie für die Warenhäuser ist der Strichcode für die gesamte Logistikbranche. Wenn ein Konsumgut von A nach B muss ist der Container oder Behälter ebenfalls mit einem Strichcode versehen.

    Seit ein paar Jahren hat der Strichcode grosse Konkurrenz bekommen. Den RFID Chip (Radio-Frequency IDentification). Auf das Thema bin ich heute gestossen, als ich Leere Babynahrungsgläschen abgewaschen habe und mich gewundert habe, was da vom Boden des Gläschens so Violett durchschimmert. Mühsam klaubte ich den Chip dann weg um ihn mir genauer anzuschauen.

    Die Technologie scheint in den Schweizer Grossmärkten nun eingesetzt zu werden, wobei über dem RFID-Chip noch ein konventioneller Strichcode angebracht ist. Die Technik sollte in Zukunft Verkaufspersonal fast arbeitslos machen. Wenn der Kunde den gefüllten Warenkorb an der Kasse vorbeiträgt wird die Summe der Produkte auf einen Schlag ausgerechnet. Ein langwieriges Scannen der Produkte entfällt.

    Die Technik würde, wenn es nach den Technokraten ginge fast überall eingesetzt. Auch bei Geldnoten um den Fluss des Geldes besser im Auge behalten zu können oder als Subkutanes Implantat für Haustiere – um entlaufene schnell wieder zu finden. Die Technik kann vieles erleichtern, sie hat aber auch viele Datenschützer auf den Plan gerufen.

    Mir ist beim Abklauben des Chips heute bloss die enorme Ressourcenverschwendung an Metall aufgefallen – und die Glasrecycler werden ihren Spass beim Entfernen dieser Dinger haben.

    Links zum Thema:


    [13 Mai 2009 | 9 Kommentare | ]

    king_burger_450-

    King Burger, die kasachische Alternative zu Burger King und Mc Donald’s. Wenn man in der Schweiz oder ach Deutschland essen gehen will, dann kommt man fast unweigerlich auch an einem Mc Donald’s vorbei. Und die Behörden, allen voran das Bundesamt für Gesundheit warnen immer wieder vor übermässigem Konsum bei diesen Fastfoodketten. Aber wer geht schon nicht selber mit seinen Kindern mal da essen, dann prägen sich die Markenzeichen und Logos ein und später muss man dann schon fast bis nach Kasachstan reisen, um diesem Terror zu entkommen.

    Interessanterweise sind diese Fastfoodketten in Kasachstan noch ganz am Anfang ihrer Karriere und besonders beliebt sind sie in der Bevölkerung nicht. Das sieht man auch an der Besucherfrequenz tagsüber. Die Kasachen geben nicht Geld aus, für etwas zerhacktes, mit Brot und weiss nicht was sonst noch gestrecktem Fleisch. Die wollen richtig Fleisch und das am Stück. Am besten am Spiess oder in grossen Stücken mit Teig (Nationalgericht Beshbarmak) auf dem Teller. Diese Ernährung ist sicher auch nicht das allergesündeste, aber man übergibt das Geld nicht einem Multinationalen Konzern, der sowieso nur auf die totale Vereinheitlichung des Geschmacks hin arbeitet!


    [13 Okt 2008 | 5 Kommentare | ]

    Ja, um ganz ehrlich zu sein, zuerst bin auch ich darüber erschrocken. Nein nicht darüber, dass soviele Deutsche in Kasachstan leben, nein – vielmehr darüber, dass es in Kasachstan do viele deutsche Nahrungsmittel gibt. Wie das Ganze möglich ist, das ist mir auch jetzt noch ein Rätsel. Die Warenhauskette Interfood in Kasachstan importiert fast nur deutsche Lebensmittel. Von diesen Geschäften werden ständig neue eröffnet. Aktuell sind es in Almaty ca. deren fünf.

    Man kommt zur Tür herein, sieht überall Produkte auf Deutsch angeschrieben. Vor allem das Label Gut & Günstig ist stark vertreten. Und vieles von dieser Marke ist geniessbar, obschon ein Schweizer über diesen Slogan nur ein müdes Kopfschütteln für seine Nachbarn übrig hätte – Wie soll das einem Schweizer in den Kopf gehen, dass etwas gleichzeitig gut und günstig ist?

    Mich erstaunt mehr, als die Qualität deutscher Produkte die Tatsache, dass so etwas in Kasachstan erstens verlauft und zweitens gekauft wird. Und nicht nur im oberen Preissegment, sonst könnten Produkte von Gut & Günstig auch nicht angeboten werden. Viele Kasachen können ein paar Worte Deutsch. Es gibt Mineralwasser, welches meiner Meinung nach höchstens 10-20% teurer ist, als in Deutschland. Tiefgefrorene Pizzas sind ebenfalls unbedeutend teurer. Also muss ein riesiger Aufwand herrschen, der sich aber irgendwie lohnen wird. Sonst würde das wohl niemand machen.

    Soviel zu Deutschland in Kasachstan.


    [14 Dez 2007 | Keine Kommentare | ]

    Aktuelle Beispiele wo der Gedankenbörsen-Blog bei der Googlesuche auftaucht. Im ersten Beispiel sehen Sie den Gedankenbörsen-Blog bei der Eingabe “Blog” bei Google, direkt unterhalb des NPD-Info Blogs  , welcher kritisch die Geschichte und den Aufstieg der NPD in Deutschland dokumentiert.

    Klicken Sie jeweils auf die Bilder für eine Darstellung in Originalgrösse. 

    blog_suche.jpg

    Im nächsten Beispiel sehen Sie wo der Gedankenbörsen-Blog bei der Suche nach “Armeewaffen” bei Google auftaucht:

    armeewaffen.jpg

    Wenn Sie in die Bildsuche von Google wechseln und dort den Begriff “Nestlé” eingeben taucht hoffentlich auf einer der ersten Positionen ein Bild auf, welches der Betreiber des Gedankenbörsen-Blogs hergestellt hat:

    nestle.jpg

    Natürich gäbe es noch viele andere interessante Beispiele anzufügen.


    [22 Aug 2007 | Keine Kommentare | ]

    Wir haben alle das Bedürfnisse nach Informationen und zwar nicht nur nach irgendwelchen Informationen. Sondern wir wollen die schnellsten und besten! Sicher nicht diejenigen mit den grössten Hintergrundinformationen oder?

    Es gibt unterschiedliche Medien, wo wir unseren INFO-Stoff herbekommen. Der Reinheitsgrad ist dabei sehr unterschiedlich und Subjektiv interpretierbar. Das an und für sich ist nicht schlecht. Die Zeitungen und anderen Printmedien haben sicher noch eine grosse Popularität, doch diese ist keineswegs unangefochten. Das Radio ist leider meiner Meinung nach etwas zu einseitig, aber es gibt sicher Menschen, die sich darüber informieren. Das Fernsehen in seiner alten Form hat sicher die grösste Reichweite, liefert aber beispielsweise bei den Nachrichten keine grossartigen Hintergrundinfos.

    Seit das Internet an Popularität gewinnt kommen auch immer mehr Nachrichten aus aller Welt über Webseiten und RSS-Feeds. Dabei ist der erste Pluspunkt die unglaubliche Geschwindigkeit der Wissensvermittlung und zweitens die Möglichkeit diese Nachrichten mit eigenen Kommentaren und Gedanken zu versehen kann vieles relativieren.

    Ich persönlich geniesse die Nachrichtenformate am TV mit grossen Vorbehalten. Und zwar aus dem Grund, weil aus der ganzen Welt News in die Redaktionen flattern und dort von einem Journalisten mit den eigenen Worten als Botschaft gesendet werden. Vorbehalte deswegen, weil der Journalist nicht mal am Tageslicht ist, wenn er seine Sendung vorbereitet (schon das ist ungesund) , noch sich im eigentlichen Gebiet befindet, von dem er berichtet. Also weder über Hintergrundinformationen verfügt, und auch keine reale Verbindung zu dieser Gegend hat.

    Ein Beispiel, welches ich interessant finde, als Informationsquelle ist Indymedia. Da werden in verschiedensten Ländern der Welt aus kleinen Infozentralen Lokale Webseiten betrieben und die JournalistInnen arbeiten Copyleft (ohne Copyright auf ihre Texte) . Die Informationen haben sicher einen stark Linksgerichteten Trend, sind aber sehr interessant, weil sie eben aus der Lokalen Welt der WriterInnen stammen. Die unzähligen Blogs haben ebenfalls eine Rieseninformationsflut verursacht und verursachen diese ständig weiter. Das ist schön und Urdemokratisch, aber die Schwierigkeit besteht aus der eben schon genannten Flut und als Zweites aus der Sprachlichen Barriere.

    In der Schweiz schätze ich als Hintergrundinformation die beiden Printmedien WOZ und NZZ am meisten.

    Links zum Thema:


    [17 Aug 2007 | Keine Kommentare | ]

    Nestlé hat vor wenigen Tagen erneut ein Rekordergebnis bekannt gegeben. Im letzten Halbjahr hat der Multinationale Konzern satte 4.9 Milliarden Gewinn erwirtschaftet. Das freut natürlich die Aktionäre und Wirtschaftsmagnate. Ich finde das Ergebnis an und für sich weiterhin nicht besonders Speziell. Natürlich profitiere ich indirekt als Schweizer vom Gewinn, obschon der Konzern sicher nicht so viele Steuern bezahlt, wie er eigentlich sollte. Weiterhin unangenehm finde ich die unglaubliche Machtpräsentation in Medien und Werbung, wie auch den Verkaufsregalen der Supermärkte, in der Schweiz und dramatischer im Ausland.

    Nestlé hat den Gewinnerfolg. Ich habe einen kleineren, viel bescheideneren Erfolg : wenn der Suchbegriff “Nestlé” im Google eingegeben wird taucht mein Blog direkt unterhalb von “nespresso.ch” auf. Oder geben Sie in der Bildsuche von Google den Begriff “Nestlé” ein und sie sehen an dritter Stelle meine leicht abgeänderte Version des Firmen-Logos.

    nestle.jpg

    Für eine bessere Darstellung klicken Sie bitte oben aufs Bild.

    Links zum Thema:


    [29 Jul 2007 | Ein Kommentar | ]

    logo.jpg

    Das Monocle Magazin habe ich vor ein paar Monaten kennengelernt und ich bin fasziniert, von der Art und Weise, wie das Magazin aufgemacht ist. Die Berichte stammen aus verschiedenen Sparten und werden eingeteilt in: Affairs, Business, Culture, Design und Edits. Für mich ein Besipiel der positiven Resultate der Globalisierung. Aus der ganzen Welt und auch aus unbekannten Regionen stammen gute Berichte, auf englisch. Zum Beispiel in einer der letzten Ausgaben wurde über die Stadt und das Leben von Urumqi, das “Denver” von China berichtet.

    Insgesamt ein super gelungenes Gemisch zwischen Lifestyle; Kultur und Aktuellem. Ins Leben gerufen wurde das Magazin von Tyler Brûlé .

    002.jpg

    Quellenangaben: Die Bilder stammen ausschliesslich von der Webseite des Monocle Magazines.

    Links zum Thema:


    [14 Jul 2007 | 5 Kommentare | ]

    “Wir sind das Netz”; so der Titel der neusten Printausgabe des Spiegel Special. Das Thema ist wie das neue Internet die Gesellschagft verändert. Ich habe mir die Ausgabe gekauft und wie immer in den spannenden special-Dossiers gibt es einen guten Überblick über das Thema.

    Ich hab ja erst kürzlich in einem Post über die SpiegelOnline- Seite gelästert, und diese auch als Boulevardabklatsch betitelt. Im Gegensatz zur Webseite finde ich die Themendossiers, welche natürlich auch als e-Papier (kostenpflichtig) bezogen werden können sehr spannend.

    spiegel.jpg

    Ein grosser Teil dieser Ausgabe widmet sich den verschiedenen neuen Diensten, die das web 2.0 mit sich gebracht aht. Dazu gehören die Videoplattformen, wie Youtube, sevenload und Revver. Oder auch die Webspaceangebote, wie Myspace. Des Weiteren, Onlinegames (Secondlife) und die Blogwelt oder Blogsphäre. Zu selbiger ich ja auch gehöre.

    Leider habe ich noch nicht die Zeit gehabt, das ganze Heft durchzulesen, ein spannender Punkt ist aber sicher die Überlegungen, welche Wirkung dieses neue Internet auf die Gesellschaft hat. Denn diese ist keinesfalls zu unterschätzen. Es bilden sich komplett neue Informationskanäle, die immer unabhängiger werden von den gängigen Massenmedien. Insbesondere das TV, als passives Medium sieht sich durch die selbstproduzierten Videos und InternetTV einer grossen Konkurenz gegenüber. Was ich natürlichfür keine schlechte Entwicklung halte. Eine Frage, die mich selber in Bezug auf dieses Interaktive Internet beschäftigt ist diejenige der politischen und eventuell auch wirtschaftlichen Macht, die aus diesen neuen Vernetzungen und Angeboten hervorgehen.

    Der politische Punkt wird bei uns keine ultimative Veränderung herbeiführen, aber dennoch stelle ich eine Anpassung der Gesellschaft ans neue Angebot fest. In Ländern mit weniger “direkten” Demokratien boomt vor allem das Bloggen enorm, denn dadurch können grosse Menschenmengen informiert und auch aufgeklärt werden.

    Ich persönlich bin gespannt, wie sich das Internet weiterwentwickelt und wie sich diese Entwicklungen auch auf unsere Gesellschaft auswirken werden.


    [17 Jun 2007 | 4 Kommentare | ]

    Meine liebste Fernsehhsendung gleich nach den Simpsons ist “Mit offenen Karten” auf ARTE. Die Sendung zeigt aktuelle Geoppolitische Themen und dies immer mit exzellentem Kartenmaterial und animiert präsentiert. Oft sind Regionen und Zusammenhänge der Welt präsentiert, welche eher unbekannt sind, oder nie in solchem weitreichendem Zusammenhang bescheriben wurden.

    offene.jpg

    Ich finde auch den Moderator Jean-Christophe Victor sehr sympathisch.

    Unten sehen sie eine Sendung zum Thema Zentralasien (Teil 1/3), viele der Sendungen können Sie auch auf Youtube ansehen.

    Links zum Thema:


    [8 Jun 2007 | 4 Kommentare | ]

    Der ISO-Conainer ist die genormte und am weitesten verbreitete Transport-“Verpackung” der Globalisierung. Milliarden von Tonnen an Gütern werden so hauptsächlich per Schiff, dann auch per LKW und Zug transportiert.

    • Die verbreitetsten ISO-Container haben eine Breite von 8 Fuß (2,44 m) und sind entweder 20 Fuß (6,096 m) oder 40 Fuß (12,19 m) lang.

    trein.jpg

    Bildquelle: container ships

    Das Kontext-Journal des Schweizer-Radio DRS hat über dieses Thema am 7.6.2007 berichtet. Sie können die Sendung gleich hier anhören (unten beim Post auf den Abspielbutton klicken), mit der Überschrift : “Die Erfindung des Containers hat die Transportwelt revolutioniert und ist zum Motor des weltweiten Handels geworden. Immer mehr und grössere Containerschiffe werden konstruiert, Häfen erweitert oder neu gebaut. Zeitdruck und modernste Technik verändern auch die Arbeit des Schiff-Personals.

    Links zum Thema


    [27 Mai 2007 | Keine Kommentare | ]

    Das individuelle-i steht für : “die Freiheits- und Bürgerrechte des Individuums”! Von der deutschen Websseite die die Aktion “Individual-I” unterstützt folgender Absatz als Zitat:

    “Zur Zeit werden die Rechte der Individuen erodiert: Durch Regierungen, durch Unternehmen, durch die Gesellschaft selbst. Dieses Icon – das Individual-i – steht stellvertretend für die Rechte des Individuums.

    Es repräsentiert das Recht auf Privatssphäre, Datenschutz, Meinungsfreiheit und Anonymität im Informationszeitalter. Es repräsentiert die Informationsfreiheit – das Recht auf eine transparente, offene Regierung und Rechtsstaatlichkeit. Es repräsentiert das Recht ohne ständige Überwachung und Kontrolle zu leben und nicht für die Einforderung und Wahrnehmung dieser Rechte als “verdächtig” gebrandmarkt zu werden.

    Es bekräftigt, dass eine sichere Gesellschaft eine freie Gesellschaft voraussetzt und das Freiheit auf den Rechten des Individuums gegründet ist.

    Der Kampf für die Rechte des Individuums hat gerade erst begonnen und unsere Seite benötigt dazu ein gemeinsames Symbol.

    Wir hoffen, dass dieses Symbol überall dort mit Stolz präsentiert wird, wo immer man die Rechte des Individuums schätzt.”

    Hier das Individual-I :

    individual-i-globe.gif

    Links zum Thema:


    [25 Mai 2007 | Keine Kommentare | ]

    Im Internet werden täglich Millionen oder Milliarden Daten getauscht, auf der Festplatte gespeichert oder selber hochgeladen. Dabei gibt es immer wieder Diskssionen um das Urheberrecht oder © copyright. Tatsächlich wird in den Argumenten der Multinationalen Konzernen immer behauptet, dass der Hersteller des Produktes stark unter der illegalen Verbereitung von Musikstücken oder Videos leidet.

    Das mag ja sein. Tatsächlich aber leidet vor allem der Multinationale Konzern darunter. Denn eine Musik CD oder eine DVD ist massiv überteuert und am Ende bekommt der Musiker sowieso nur einen verschwindend kleinen Betrag pro Datenträger.

    Ich habe mich gerade ein wenig mit diesem © copyright auseinandersetzen müssen, weil ich mir selber nicht immer im Klaren bin, was darf ich bei meinen Filmen, die ich mache als Backgroundmusik verwenden und was nicht. Bei Revver head_revver.gif wurde ich darauf Aufmerksam gemacht, dass auch wenn ich einen Film mache, in dem im Auto Musik läuft, ich eine Berechtigung haben müsste, diese Musik zu verwenden. Bei Youtube.com oder Sevenload.de kann man alles hochladen, da interessiert das niemanden.

    Ich bin dann auf den Begriff “creative commons” gestossen, welcher mir Anfangs ziemlich schleierhaft vorkam. Tatsächlich, nach etwas Informationssammlung muss ich sagen, dass das ein super Ansatz ist, die Problematik mit dem Urheberrecht im Netz anzugehen und nicht auf irgendeiner Verbotsbasis. Es geht prinzipiell darum, dass ein Künstler sein Produkt online zugänglich macht und unter Bedingungen zum freien Gebrauch zur Verfügung stellt. Ich habe dann auch weitergesucht, weil ich meine Filme nun mit copyright-freier Musik versehen muss und auch da bin ich auf verschiedenen Seiten fündig geworden. Vor allem junge und wenig bekannte Künsler benützen auch diesen Weg, um ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

    Hier das Logo und die Regeln der “creative commons”

    cc_logo01.jpg

    creative_rules.jpg

    Links zum Thema:


    [26 Feb 2007 | Keine Kommentare | ]

    Johannes Widmer hat im Sommer 2006 eine Bachelor-Abschlussarbeit an der Hochschule Ulm im Fachbereich Digital Media gemacht, welche im Netz kursiert. Sie behandelt das Thema Datenschutz und Überwachung. Sie zeigt welche Möglichkeiten der Überwachung es heute gibt und wo dabei die Gefahren liegen. Im Impressum steht auch, dass die techniken nicht verteufelt werden sollen, denn viele sollen uns das Leben erleichtern und sie können Menschen helfen. Ich finde die technische Realisierung sensationell gelungen und auch die Aufklärung ist soweit objektiv.

    panopticom1.jpg

    panopticom.jpg

    Hier ist der Link zur Seite :


    [22 Feb 2007 | 4 Kommentare | ]

    Heute in der NZZ online wird Nestlé hochgepriesen, wie der Folgende Absatz darlegt:

    “Nestlé übertrifft alle Erwartungen – Gewinn auf 9,2 Milliarden gesteigert”

    Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat im vergangenen Jahr neue Rekordwerte bei Gewinn und Umsatz erzielt. Der Reingewinn erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 13,8 Prozent auf 9,2 Milliarden Franken, der Umsatz stieg auf 98,5 Milliarden. Damit wurden die Erwartungen der Finanzanalytiker deutlich übertroffen.

    An und für sich sicher eine gute Wirtschaftsnachricht, denn auch der SMI (Swiss market Index) ist heute um 0.5 Prozentpunkte gestiegen, nur wegen dieser Nachricht. Es sind stolze Zahlen, die Brabeck da vorlegt und sein Ziel das erste Unternehmen der Schweiz zu sein, welches die 100 Milliardengrenze pro Jahr übersteigt ist somit auch beinahe erreicht. Tatsächlich aber ist Nestlé keineswegs eine unumstrittene Firma! Es gab schon Aufrufe zum Boykott und von verschiedenster Seite steht das Unternehmen unter Beschuss.

    Auch ich habe mich entschieden auf Nestlé Produkte sogut wie möglich zu verzichten! (wenn ich ganz auf sie verzichten wollte müsste ich meinen eigenen Stall bauen und meinen eigenen Garten bewirtschaften), denn es ist bei der riesigen Produktepalette, die Nestlé angehört schier unmöglich, alles zu meiden.

    Ich habe schon hier, hier, hier, und hier zum Thema Nestlé geschrieben. Unten können Sie einen Flashfilm der Firmengeschichte von Nestlé ansehen. Hier derselbe Film in voller Grösse.


    [13 Feb 2007 | Keine Kommentare | ]

    Das Wort “Vorratsdatenspeicherung” erinnert mich an Konservenbüchsen und Notvorrat. Doch dabei geht es um den Wunsch des Staates, persönliche Daten von elektronischen Medien aufzuzeichnen und zu archivieren. Der Staat kann also bald sagen :” So jetzt weiss ich, wen du letzten Sommer angerufen hast.” Darauf gekommen, diesen Beitrag zu schreiben in ich über den Blog :

    zenzi.jpg

    Zenzizenzizenzic Armee Fraktion hat einen Bericht über die Überwachung geschrieben, hier ein Ausschnitt :”Beim Wort Überwachung ist die Konnotation alles andere als positiv. Zumindest, wenn es um die Überwachung von Menschen geht, wie es derzeit innerhalb der EU z.B. mittels Vorratsdatenspeicherung geplant ist. Aber auch Nicht-EU-Länder basteln fröhlich an einer Online-Überwachung. Ich habe auch schon Beiträge geschrieben, zum Thema ( hier, hier, hier und hier). es scheint absolut im Trend zu liegen, den Bürger auszuspionieren!

    Hier ein Plakat aus dem Artikel von Zenzizenzizenzic, welches mir wirklich gut gefällt (anklicken zum vergrössern):

    ueberwachung.jpg

    Ich selber finde es in Ordnung, wenn sich Jedermann und Jedefrau Geanken zur Sicherheit und dem Datenschutz macht. Die aktuellen Bestrebungen, welche im Gange sind schiessen aber bei Weitem über den “Gesunden Menschenverstand” hinaus! In Deutschland steht im Moment der “Bundestrojaner”(1, 2, 3) im Gespräch, wurde jedoch gesetzlich noch nicht bewilligt. Das ist ein durch den Staat eigeschleuster Trojaner, welcher Festplatten von jedem X-beliebigenBürger durchsuchen kann. Auch die Schweiz bekundete zur Technologie ihr Interessen.

    Links zum Thema:


    [5 Feb 2007 | 8 Kommentare | ]

    Google ist eine sensationelle Erfindung und hat das Internet sicher auch revolutioniert. Ich selber benütze auch zu einem grossen Teil die Suche von Google.

    Was mich aber zusehends stört sind die Google Ads. Dass viele Websites zugepflastert sind von Google Werbung stört mich und ich meide solche Seiten auch. Die absolute Monopolstellung und damit verbundene Kontrolle von Google könnte sich auch zu eiem Problem entwickeln.

    google.jpg

    Hier ein Ausschnitt aus der Website “Masterplanethemovie“, welche auch einen spannenden Film zum Thema Google ins Netz gestellt hat. Der Film, welchen sie unten sehen können ist leider nur in Englisch verfügbar.

    Alternative Suchmaschinen zu Google wären:


    [21 Jan 2007 | 2 Kommentare | ]

    Die Ostschweiz hat sich zum ersten Mal auch im grösseren Stil am Protest gegen das WEF beteiligt. An einer bewilligten Kundgebung die durch die Altstadt zog beteiligten sich 300-400 Personen. Die Demonstration war ein gelungenes Zeichen gegen das World Economic Forum. Zudem konnte man bei strahlend blauem Himmel die Stadt St.Gallen bewunder, welche mir als Aussenstehendem immer besser gefällt.

    Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

    [14 Jan 2007 | Ein Kommentar | ]

    Vom 24-28 Januar 2007 findet das alljärliche Treffen der Global Players in Davos statt; das World Economic Forum (WEF).

    Aber auch die Gegenbewegung gibt es noch! In verschiedenen Aktionen werden dieses Jahr Demonstrationen und Kundgebungen durchgeführt, welche der Öffentlichkeit aufzeige sollen und können, was nebst den glorreichen Versprechungen für eine bessere Welt hinter dem World Economic Forum stehen.

    Die Geschichte des WEF beginnt schon 1969 mit Klaus Schwab. Damals hiess das Forum noch European Management Conference. 1987 wurde es in World Economic Forum umbenannt. Mehr über die Geschichte können Sie auf wikipedia.de nachlesen.

    Dies ist eine Liste der Initiativen, welche das WEF in jährlichen Reporten weiterferfolgt. Diese Dinge sehen alle gut und schön aus und sind an und für sich nicht zu kritisieren…wenn sie nicht dazu benützt würden in Tat und Wahrheit die Machtpositionen der Welzgrössten Konzerne zu erhalten oder noch zu vergrössern. Zudem Können mit vielen dieser Initiativen ganz unterschiedliche Interessen verfolgt werden, welche garantiert nicht der Weltbevölkerung zugute kommen.

    • Global Institute for Partnership and Governance
    • Globale Gesundheitsinitiative (GHI)
    • E-Learning Bildungs-Initiative (Jordanien Bildungsinitiative)
    • Globales Treibhausgas Register (GGGR)
    • Wasser-Initiative
    • Initiative gegen die Korruption
    • IT-Zugang für jedermann
    • Globale korporative Staatsbürgerschafts-Initiative
    • Der Rat der 100 Führer: Westlich-Islamischer Dialog
    • Globale Regierungsgewalts-Initiative

    Am nächsten Sonntag findet in St.Gallen eine Demonstration gegen das WEF statt, hier der Fleyer:

    wef11.jpg

    Zudem sind weitere Aktionen in der ganzen Schweiz geplant, welche ungewohnte, wie auch unkonventionelle Anlässe demonstrieren.

    Ich selber finde es wichtig, einen Begriff wie Globalisierung nicht bloss als globale Form des Konsumierens zu interpretieren, sondern auch aus kritischer Distanz zu betrachten. Denn alles ist gewissermassen globalisiert. Und es gibt eine grosse Palette an Themen, die uns beschäftigen und auch Angst machen. Darum sollten sich Leute mit einem kritischen Geist zusammenschliessen und solche Dinge ansprechen und sich eine eigene Meinung dazu bilden.

    wef4.bmp

    Mein Hauptgrund, warum ich gegen das World Economic Forum in seiner jetztigen Form bin ist die Tatsache, dass aus der Liste mit den obigen Initiativen nichts wirkliches gefruchtet hat. Die globalen Probleme werden nicht wirklich mit vereinten Kräften angegangen, sondern sie Multinationalen Konzerne walten im Gegenteil immer verantwrtungsloser. Im Anschluss eine Liste mit Links zum Thema:

    Bücher zum Thema:

    global.jpg nologo.jpg atlas.jpg 

     


    [5 Jan 2007 | 2 Kommentare | ]

    Ich habe ja schon mehrfach über das Thema der Überwachung/Videoüberwachung und Kontrollstaat berichtet. Vorwiegend habe ich dabei aus schweizerischer Sicht berichtet. Aber auch der oberste deutsche Datenschützer scheint sich langsam aber sicher Gedanken zu diesem Thema zu machen:

    Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar sorgt sich um die Zukunft der Privatsphäre. Neue Technologien und das Zusammenwachsen längst verfügbarer Informationsquellen könnten bald eine Totalüberwachung Einzelner ermöglichen, warnt Schaar.

    auge.jpg

    Hier können Sie einen Bericht lesen, welcher die Szenarien der aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet zusammenfasst (Text stammt von Spiegelonline):

    Einen coolen Song zum Thema habe ich noch auf netzpolitik.org gefunden.


    [25 Dez 2006 | 7 Kommentare | ]

    Weihnachten ist ein Fest, welches Ruhe und Besinnlichkeit und manchmal auch Nächstenbliebe bieten soll. In unseren Breitengraden wird es auch als familiäres Fest gefeiert. Dabei verändert sich das christliche Fest immer mehr zum Marketinggag einzelner Grossfirmen, wie zum beispiel Coca Cola.

    Hier ein Auszug der Eigenwerbung von Coca Cola:

    Und: Was wäre der Weihnachtsmann ohne Coca-Cola? Wussten Sie, dass das Erscheinungsbild des Weihnachtsmanns, wie wir es heute kennen, einst von Coca-Cola kreiert wurde? Lange Zeit nur vage in der Literatur beschrieben, erhielt “Santa Claus” 1931 dank einer Anzeigenkampagne von Coca-Cola erstmals ein “offizielles” Erscheinungsbild, komplett mit Rauschebart, gütigem Lächeln und einem Outfit in Rot und Weiß. Damit war die Figur geboren, die seitdem Jahr für Jahr Kinderaugen in aller Welt zum Strahlen bringt.

    Und seit die hell erleuchteten Coca-Cola Weihnachtstrucks ihre Touren durch die Lande fahren, haben Jung und Alt noch einen Grund mehr, sich auf die Weihnachtszeit zu freuen!

    claus2.jpg

    .
    Wenn das so weiter geht, kann CocaCola bald Weihnachten © hinschreiben. positiv ist das aber in gewisser Weise für die Kinder wirklich , denn sie lernen sich mit dem Santa Claus (Weihnachtsmann) zu identifizieren. Später realisieren sie, dass sie emotional hochgradig mit CocaCola verbunden sind. Und noch etwas später freut sich die Gilde der Zahnärzte darüber, dass es CocaCola gibt.

    .
    clause.jpg

    Es gibt aber zur Weihnachtszeit noch eine ganze Menge andere Wirtschaftszweige, die durch den Mythos Weihnachten profitieren.

    .
    pralinen.jpg

    Hier eine kurze Liste, wieviel Prozent die folgenden Bereiche an Weihnachten vom Jahresumsatz machen:

    * Spielwaren: 32,1%.
    * Uhren und Schmuck: 28,7%
    * Bücher, Zeitschriften und Zeitungen: 23%
    * Warenhäuser: 22,3%
    * Antiquitäten: 22,2%
    * Textilien: 21,5%
    * Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte: 21,2%

    capital.jpg

    Manchml denke ich mir, das Beste wäre Weihnachten abzuschaffen. Viele Menschen leiden zu dieser zeit sehr stark. Oft sind es ältere Menschen, die total isoliert Zuhause vor dem TV sitzen und niemanden haben, oder Schwerkranke. Und zum trügerischen Bild des Familien- beisammen- seins, auch dieses stimmt oftmals überhaupt nicht. Weihnachten ist die Zeit mit den massivsten Familienkonflikten, welche nicht selten mit Gewaltdelikten enden. Für mich wird es also immer schwieriger, diesem Fest etwas Positives abzugewinnen.

    krippe.jpg

    .
    Nun, ich hoffe, dass der Geschenkwahn und Weihnachtstress für verschiedene Menschen auch einmal hinterfragt wird. Und sie ihn selber einmal hinterfragen. Einer der zentralen Punkte von Weihnachten ist das Schenken und beschenkt werden. Geschenke müssen ja nicht Konsumgüter darstellen. Vielleicht sollten sie sogar keine Konsumgüter darstellen! Schenken ist nichts Einfaches. Man muss das Gegenüber kennenlernen, welches man beschenken möchte. Dazu muss auch beobachtet werden.Links zum Thema:


    [15 Dez 2006 | 2 Kommentare | ]

    13.12.2006 — Tages-Anzeiger OnlineWEF-Armee-Einsatz genehmigt

    Die Armee kann den Kanton Graubünden beim World Economic Forum (WEF) in Davos in den nächsten drei Jahren mit bis zu 5000 Soldaten unterstützen. Der Nationalrat hat heute den Armee-Einsatz als zweite Kammer mit 107 zu 59 Stimmen angenommen.Das finde ich total daneben! Ich selber war auch zweimal an Demonstrationen gegen das WEF dabei. Wenn sich die reichsten Firmen aus dem westen treffen wird vor allem viel Ausgehandelt, was zum Profit der schon genügend reichen beiträgt. Die Wirtschaft möchte mit diesem Forum (World Economic Forum), verschieden Kontakte knüpfen und dabei fehlen auch representative PolitikerInnen nicht.

    “Darüber hinaus beteiligt sich der Bund wie bis anhin jährlich mit 3 Millionen an den Kosten für die WEF-Sicherheitsmassnahmen.” (Zitat 13.12.2006 — Tages-Anzeiger Online)”

    Dass die Schweiz Millionenbeiträge für das Garantieren der Sicherheit bei einem Privatanlass zur Verfügung stellt finde ich unangebracht. Schlimm finde ich am WEF, dass unter dem Deckmantel der “Weltverbesserung” und “Friedensförderung” gedealt wird. Wenn man sich einmal eine Liste der teilnehmenden Firmen anschaut wird einem schnell klar, worum es da so gehen wird. Vor vier Jahren war ich das erste Mal in Davos an einer Kundgebung gegen das WEF. Damals beteiligten sich viele Leute, die mit der Art und Weise, wie der Kapitalimsus funktionniert (Turbokapitalismus) und der Neoliberalen Wirtschaft, nicht einverstanden waren. Leider schwächte sich diese Gegenbewegungen in den Jahren ab. Bei weiteren Demonstrationen wurde die Polizeiliche Repression auf rabiateste Art und Weise eingesetzt. Heute wäre es wichtig, dass ein konstruktiver Austausch der Globalisierungs-Thematik stattfinden kann…unbenannt3.jpg

    unbenannt1.jpg

    …und das WEF soll in dieser Scheinheiligen Form nicht mehr stattfinden! Zumindest ohen Steuergelder für den Sicherheitsaufwand!

    Links zum Thema:


    [26 Sep 2006 | 3 Kommentare | ]

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    Schön, dass sich Mc Donalds für Trash Kultur interessiert. Schliesslich sind sie ja die Begründer der Trashkultur. Was im Mac verkauft wird scheint gesschaffen zu sein, um auf die Strasse, Wiese oder in den Park geworfen zu werden. Der obige Ausschnitt aus der Take-Away-Tüte zeigt, wie McDonalds mit dem Druck der Öffentlichkeit umgeht. Und er tut das wirklich originell. Erstaunlich finde ich immer, warum funktionniert denn das nicht? Wenn ich mich etwas auf den Literingabfall in der Stadt konzentriere brauche ich nicht weit zu gehen, um einen Papebecher vom Mac zu finden. Und was genau will mir die Skizze sugerieren? Soll ich etwa den Abfall, den Jemand anderes weggeworfen hat auflesen? Oder sollen die Konsumenten des McDonalds zuerst in einer sportlichen Anwandlung, um Kalorien zu verbrennen den Abfall auf den Boden werfen und nachher wieder auflesen?

    Ich bin kein McDonalds Verteufler. Ich selber esse 1-2Mal im Monat im Mac. Und hier noch ein Audiofile : Harald Schmidt zum Tode von Dick (Begründer von McDonalds)


    [21 Aug 2006 | 4 Kommentare | ]

    Aus der Zeitung “Die Welt” vom Donnnerstag 17.August 2006

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    Den Folgenden Arikel hab ich ohne überrasscht zuwerden gelesen. Der Herr Brabeck möchte aus Nestlé ein Nutritions und Wellness – Unternehmen machen. Das heisst mehr Nahrungsmittel, die “gesund” machen. Der Grund zu diesen Äusserungen und dem damit verbundenen Ziel ist:

    1. grösseres Wachstum
    2. mehr Produkte-Absatz
    3. mehr Profit
    Das Unternehmen gerät an die Expansionsgrenzen. Da konventionelle Produktepaletten je länger je mehr als gesundheitsbeeinträchtigend gelten muss eine neue Strategie kommen. Die Werbestrategie zielt jetzt darauf ab dass verschiedene neue Produkte ohne Riskiko für Übergewicht konumiert werden können. Und das bedeutet für den gesättigte Markt bei uns natürlich : Jetzt können doppelt soviele neue Nestlé Produkte konsumiert werden, weil sie ja gesund sind. Also freut sich einer: Brabeck. Er verkauft “gesunde” Produkte und verdient sich eine goldene Nase daran, denn die neuen Produkte sind ja nicht etwa billiger als conventional food.

    zweimal aufs Bild klicken

    [15 Aug 2006 | Keine Kommentare | ]

    Als ich vor etwas über einem Jahr zum ersten Mal nach Kasachstan gereist bin habe ich in den Länderinfarmationen überall gelesen, Kasachstan sei ein Land ohne Pressefreiheit. Die Presse werde durch die Regierung kontrolliert oder auch zensuriert. Das mag zum Teil auch zutreffen. Leider kann ich zu wenig gut Russisch, beziehungsweise kenne das dortige Politsystem zu wenig, um darüber Bescheid zu geben.

    Was ich aber im Westen sehe ist oft keineswegs besser. Es sind hier nicht die Regierungen, die zensurieren und kontrollieren, es sind die Mediengiganten. Und das grösste Medienunternehmen der Welt wurde von Rupert Murdoch gegründet und heisst “News Corporation“. Ich finde solche Unternehmen eine Zumutung für die freie Welt. Es findet eine neue Diktatur statt. Kleine Firmen werden geschluckt, wie wir das schon von Nestlé kennen. Falls das Produkt der gefressenen Firma zuwenig Provit abwirft, wird es umgeformt und massentauglich gemacht. Das erleben wir auch hier in der Schweiz. Die Tamedia ist ein gutes Besipiel dafür, wie die Tageszeitung “Tages Anzeiger” im Laufe der Jahre an Inhalt verliert und je länger je mehr einem Boulevardblatt ähnelt. Zudem wurde kürzlich eine Gratiszeitung “heute” veröffentlicht, welche absolut null Inhalt bietet, mit Ausnahme doofer Fotos und Werbung.

    Um nochmals auf meine Einleitung einzugehen. Meine Frage lautet dann: Was ist sinnvoller,ein wenig kontrolliert und zensuriert zu werden, oder mit null Inhalt überschwemmt zu werden?

    Ich habe gerne alles auf einen Blick und dafür eine Liste der Firmen, die der “News Corporation” von Rupert Murdoch angehören zusammengestellt:

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    Film
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    Zeitschriften

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    standart.jpgsmartsource.jpgnews.jpgdona.jpgbigleague.jpgalpha.jpg

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    Zeitungen
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    thete.jpgthec.jpgthea.jpgter.jpgtasm.jpgsunday.jpgst.jpgsmail.jpgsm.jpgphptos.jpgnew.jpgherlad.jpgfiji.jpgdaily.jpgbulletin.jpgmerc.jpgni.jpgwt.jpgtxt.jpgtls.jpgths.jpgpost.jpgpix.jpgnw.jpgnt.jpg
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    Medien
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    KabelTV
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    stats.jpgspeed.jpgsoccerchannel.jpgnationalgeographic.jpgfx.jpgfueltv.jpgfoxsportsnet.jpgfoxsportsespagnol.jpgfoxsportsenterprises.jpgfoxsports.jpgfoxreality.jpgfoxnews.jpg


    [14 Aug 2006 | Keine Kommentare | ]

    Am 03.08 habe ich einen Artikel über Chiquita und die Costaricanischen Bananeros geschrieben. Auch über deren miserable Arbeitsbedingungen und ein kleines Video.

    Heute ist zum selben Thema ein interessanter Bericht im Spiegel online erschienen:

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    [22 Jun 2006 | 6 Kommentare | ]

    Nestlé waters ist der Bereich von Nestlé, wo das Wasser in Flaschen produziert und verkauft wird. Ws hat ein skrupelloses Aufkaufen von Firmen in der ganzen Welt stattgefunden, die solches Trinkwasser verkaufen. Zudem hat Nestlé waters in verschiedenen Ländern Wasserrechte aufgekauft. Diese Rechte ermöglichen es der Firma Quellen anzuzapfen und in Flaschen abzufüllen. In der Schweiz ist das kein dramatisches Thema, weil wir genügend frisches Trinkwasser haben und meistenorts auch den Hahnenburger trinken können. Es gibt aber eine Menge Orte, wo entweder die Qualität des Wassers zu gering ist, alsdass man es konsumieren könnte,oder es gibt zuwenig Wasser und es muss gekauft werden. Und wenn mann Wasser in Trinkflaschen kaufen muss, dann ist die Warscheinlichkeit extrem hoch, dass man eine Kauft, die von Nestlé hergestellt wurde. Im Anschluss habe ich eine Liste der Flaschen, die unter Nestlé produziert werden dargestellt.

    Die folgenden Links beinhalten weitere Informationen zum Thema:

    -Die Quellenschlucker vom Genfersee

    -Wasser-Privatisierung in Brasilien und der ‘Fall’ Nestlé

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    [13 Jun 2006 | Ein Kommentar | ]

    Im Tagesanzeiger habe ich einen Bericht gefunden, der aufzeigt, welche Tricks Nestlé und andere Multinationale Konzerne im Bereich der Agrarhilfe durchziehen. Die Subventionen der EU landen nicht da, wo sie sollten.

    Um den Artikel lesen zu können,müssen sie zweimal aufs Bild klicken.

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    Und hier noch eine Sammlung an Artikeln, die sich mit Nestlé beschäftigen, von der WOZ:

    -Zwei Morde bisher
    -Die SPS hat mit Nestlé geredet
    -Das Nestlé Tribunal
    -Revolte im Suppentopf
    -Veto gegen Abbau
    -Der globale Mischler
    -Alles andere als nachhaltig
    -Die Quellenschlucker vom Genfersee


    [12 Jun 2006 | Ein Kommentar | ]

    Seit ich zu reisen begonnen habe ist mir Nestlé immer unsympthischer geworden. Dies hat sicher damit zu tun, dass ich In Zentralamerika weit draussen im Dschungel kleine Läden gesehen habe, die fast keine lokalen Produkte verkaufen, sondern das Sortiment aus über sechzig Prozent aus Nestlé Artikeln besteht. Des Weiteren stört mich die Werbung von Nestlé, weil sie dermassen allgegenwärtig ist, dass der unmündige Konsument ihr kaum ausweichen kann. Und dazu gibt es viele Produkte, wo der Markenname Nestlé nicht draufsteht.

    Auf Wikipedia.de kann die Geschichte der Firma nachgelesen werden.

    Der Umsatz des Nestlé-Konzerns betrug 2004 86,769 Mrd. Schweizer Franken (ca. 58 Mrd. Euro) weltweit mit einem Reingewinn von 6,717 Mrd. Schweizer Franken (ca. 4,5 Mrd. Euro). In 511 Fabriken arbeiteten 247.000 Angestellte.

    Nestlé ist der Weltgrösste Nahrungsmittelkonzern und betreibt meiner Meinung nach eine skrupellose und destruktive expansionspolitik.Die Vielfalt leidet darunter und es wird ein Fabrikfood Konzept betrieben. Es wird ein Produkt entwickelt, welches möglichst jedem schmeckt. Nachfolgend eine Liste mit Marken, die in der Schweiz verkauft werden und ebenfalls eine längere Produkteauswahl.Wenn man sich diese Liste anschaut,wird es schwierig mit der Ernährung,wenn man darauf verzichtet.

    Marken

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    Produkte:

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    [5 Jun 2006 | Keine Kommentare | ]

    Auf der Homepage von Attac Bern habe ich ein gutes Video gefunden, welches den Nestlé CEO Brabeck zu Worte kommen lässt. Aufgezeichnet wurde der Film bei den OpenForum 2003/2004.Das Openforum ist eine Gegenveranstaltung zum WEF(World Economic Forum). Die DVD ist auf der Seite von Attac Bern zu bestellen und kostet lediglich 5.-+2.- Porto. es lohnt sich.

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      Der Gedankkenbörsen-Blog besteht bereits seit dem Jahre 2006 und wird von Rafael Widenmeier geschrieben.
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