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Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


Glarus

Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


Almaty (Kasachstan)

In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

Fraktal-Design

Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

    Artikel in der Kategorie: skizze zum tag
    [17 Jun 2010 | Keine Kommentare | ]
    by r.wiedenmeier

    Die Skizze und im Gedankenbörsen-Blog folgende Skizzen stammen aus den Jahren 2003-2005. Die Arbeiten veröffentliche ich zum ersten Mal.



    [11 Dez 2008 | 2 Kommentare | ]

    Ab sofort kann man über meine Webseite Elektronische Grusskarten versenden. Zur Auswahl steht eine Reihe Fotografien, die ich in den letzten zwei Jahren in Kasachstan aufgenommen habe. Die Auswahl wird ständig erweitert. Ich würde mich über Rückmeldungen zu dieser Erneuerung freuen, wie auch zu den angebotenen Sujets. Oder gibt es eventuell Motive, die ich der Auswahl hinzufügen sollte?

    Hier ein Beispiel:

    Links zum Thema:


    [17 Nov 2008 | Ein Kommentar | ]

    Russische Sauna – Banja Die Russische Sauna ist im etwas längeren und intensiveren Winter Überlebenselixier für viele Menschen. In Almaty gibt es einen grossen Sauna Komplex, direkt am Panfilovpark. Arasan heisst dieser, mit einer grossen Kuppel und das ganze Angebot ist auf zwei Stockwerke verteilt. Wobei die beiden Stockwerke identisch sind. Zweimal Russische Banja und zweimal finnische.

    Zuerst holt man sich im Erdgeschoss die Tickets an einem richtig sowjetischen Schalter. Die Angestellte dort hat leichte Schwierigkeiten das russische Wort für Badelatschen und Abtrocknungstuch auseinanderzuhalten. Mit dem Ticket in der Hand geht es nochmals hinaus, wo viele Händler ‚Schlagwerkzeuge‘ aus Eichenlaub zusammengewickelt verkaufen. Den Zweck dieser Werkzeuge beschreibe ich im Folgenden noch.

    Der Einlassbefugte schaut peinlichst auf die Uhrzeit und nur zu gewissen Zeiten werden die Besucher eingelassen. Mit Winterschuhen und Mantel durchquert man die Eingangshalle wo die Männliche Kundschaft zur Hälfte schon entblösst auf Diwanen oder Stühlen sitzt. Die Kleider im Schliessfach verstaut macht man sich auf mit Handtuch bewaffnet unter die Dusche, da ist die Luft schon Banjaduft getränkt. Nach Eiche und ätherischen Ölen riecht alles.

    Jetzt hat man die Qual der Wahl entweder zur Russischen Banja oder in die Finnische. Besser mit dem Leichteren beginnen. Mit der Finnischen. Wie gewohnt Ofen und Holzbänke. Temperaturen zwischen 80 und 90°. Die Schweissbäche beginnen zu rinnen und sie werden dies tun, bis man sich erhebt und über die Treppe ins Bassin schlendert. Alles im sowjetischen Betonbaustiel aber schön dekoriert. Eine grosse Kuppelhalle. Rundes Bassin mit einem Durchmesser von ca.20 Metern. Rundherum Sitzbänke – da sitzen die Kunden während der Saunapause. Dutzende von oft sehr wohlbeleibten Männern sitzen nackt oder mit Badetuch bedeckt herum, diskutieren, debattieren oder relaxen einfach nur.

    Die Russische Banja verschlägt einem bald den Atem. Auch etwas über 80° aber feuchte Luft. Immer wieder kommt ein Angestellter und wirft mit einer grossen Kelle Wasser in den Ofen. Heisse Dampfwolken stürzen sich auf einen und verbrennen fast die Ohrläppchen. Der Spass an der ganzen Sache sind die zu anfangs erwähnten Eichenlaubwerkzeuge. Nun kommen sie zum Einsatz. Entweder selber oder gegenseitig schlägt man sich den Körper mit diesen ab. Das bringt den Kreislauf so richtig zum zirkulieren!

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    [5 Nov 2008 | Keine Kommentare | ]

    Das darf man nicht” Einen Satz, den ich in Kasachstan schon unendlich viele Male gehört habe:”Das darf man nicht”! Vor allem steht dieser Satz im Zusammenhang damit, dass ich viel in Kasachstan fotografiere. Die Sujets, die ich besonders mag darf man nicht fotografieren. Darunter geht jedes Haus, welches abgerissen wird, Hochhäuser, die sich im Bau befinden und alles was in irgendeiner Weise mit Spionage zu tun hat. Ganz Almaty ist abgeschirmt. Bei fast jedem Häuserblock gibt es 50, 100 oder mehrere hundert Meter lange Blechwände, damit der Neugierige Blick nicht sieht, was dahinter vor sich geht. Die Wände sind zwischen 3 und fünf Meter hoch. Es gibt einen Zentralen Eingang zum Grundstück oder der Baustelle und da befindet sich immer ein kleines Plastikhäuschen mit einem Securityangestellten. Ich suche mich oft Löcher in diesen Metallwänden oder warte darauf, dass ein Security Angestellter abgelenkt ist und in dem Moment mache ich die Fotos. Gleich darauf wettert es los:”Wer sind Sie?” – „Was machen Sie hier?” – „Es ist verboten hier zu fotografieren!” – Meine Antwort fällt meistens gleich aus:”No russki”

    Zum Teil sind die Security Angestellten sehr genau. Schon von über hundert Meter Entfernung haben sie erkannt welche Absichten ich hatte und sind mir entgegengerannt. Es ergaben sich sinnlose Diskusssionen und ich versuchte immer wieder meinen Standpunkt zu erklären und ich beteuerte immer wieder, dass ich kein Spion bin. Eben diese Aussage wird sie vermutlich noch misstrauischer machen.

    Was weniger verständlich ist, ist die Tatsache, dass ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht werde, dass ich auch neue, im Bau befindliche Projekte nicht fotografieren darf. Meine Erklärung dazu ist die, dass die Vorarbeiter oder Projektleiter weniger Angst davor haben, dass ich Bauweise, Material und Architektur spionagetechnisch verwerten kann, sondern dass Sie Angst davor haben, dass Baufehler, unpräzises und Unsauberes auf den Fotos zu erkennen ist. Um nochmals auf den Titel zurückzukommen:”Das darf man nicht” ist kein Anlass zur vernünftigen Diskussion oder zur Frage: „Warum darf man das nicht”, sondern es ist ein Überbleibsel aus der Sowjetunion, es war sehr viel Verboten.

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    [23 Okt 2008 | 9 Kommentare | ]

    Wer zum ersten Mal nach Kasachstan kommt wird nicht lange dafür benötigen einen der grössten ‚Bodenschätze‘ Kasachstans zu entdecken – den Abfall. Schon kurz nachdem man vom Flughafen über die frisch gebaute Autobahn in die Stadt hineinfährt und dann von der Furmanova ‚Präsidentenstrasse‘ abzweigt beginnt sich der Abfall in seinen schönsten Farben zu schillern. Zuerst erkennt man ihn nur in den Strassengräben, die im Sommer zur Bewässerung der Bäume und Pärke dienen, im Frühling und Herbst zur Entwässerung bei starken Regenfällen, später fällt er auch einem ungeübte Beobachter vor so ziemlich jeder Plattenbausiedlung auf.

    Es ist schade, dass Kasachstan es nicht schafft, dieses Problem in den Griff zu kriegen, welches im Vergleich zu anderen Investitionen verschwindend klein wäre. Und es sind auch Bestrebungen im Gange – alleine in diesem Jahr wurden tausende metallene grüne Abfalleimer den Strassen entlang aufgestellt. Doch  das alleine reicht nicht. Der Kasache ist ein Postsowjetbürger, also gewohnt auf Befehle zu handeln. Nicht immer aber oft habe ich die neuen Abfalleimer fast leer vorgefunden, zwei Meter nebenan stehen aber Müllpakete mit häuslichen Abfällen, direkt unter dem Abfalleimer liegen zerbrochene Bierflasche – Überreste einer weiteren ‚olympischen‘ Disziplin der Kasachen – Das abendliche Zerschlagen jeder herumliegenden Bierflasche.

    Für mich nicht mehr nachvollziehbar – aber sich schon unzählige Male gesehen, ältere Frauen, Grossmütterchen die den Müll direkt vor die Haustüre oder an den nächsten Baumstamm stellen, anstatt die notwendigen 100 Meter zur nächsten Sammelstelle hinter sich zu bringen.

    Bei Jungen AlmatinerInnen ist es beinahe unschick, vermute ich, den Abfall in einen Eimer zu legen. Die soziale Kontrolle ist in diesem Moment überproportional gross. Die Freundesgruppe schaut genau hin, dass die PET-Colaflasche auch unbedingt in hohem Bogen ins nächste Gebüsch fliegt, oder über eine Mauer ins Ungewisse.

    Recycling ist in Kasachstan unbekannt, Mülltrennung ebenfalls. Ein Sackgebührsystem ist nicht in Aussicht. Jeder, der einen Mitbürger dazu anhält, doch seinen eigenen Müll da hinzubringen, wohin dieser auch gehört wird höchstens mit einem Missbilligenden Blick betrachtet oder gleich noch beleidigt.


    [16 Okt 2008 | 6 Kommentare | ]

    Ich musste bei meiner ersten Begegnung mit dem Phänomen zweimal hinschauen. Bei Parkbänken bemerkte ich grosse Ansammlungen von Sonnenblumenkernen Hülsen. Ich fragte mich zuerst woher diese wohl stammen. Ob ein spezielles Eichhörnchen oder anderes Nagetier solche seltsamen Spuren hinterlässt.

    In einem Park in Almaty sah ich dann Gruppen von jungen Kasachen, die genüsslich Sonnenblumenkerne aus kleinen Plastiktüten knabberten. Die Überreste rieselten dann auf den Asphalt und bildeten diese mir zuerst unerklärlichen Häufchen.

    Immer wieder sehe ich nun vor allem in Parkanlagen oder nach einem Gespräch auf offener Strasse zwischen zwei Kasachen im Anschluss ein Häufchen Sonnenblumenkern Hülsen.

    Selber wollte ich diese Tätigkeit einmal ausprobieren. Ich schaffte es aber anfänglich nicht, die Kerne zwischen Daumen und Zeigefinger aufzudrücken, sodass der Inhalt unverletzt blieb. Die Variante mit dem aufknacken unter Beihilfe der Zähne fruchtete bei mir schneller. Wenn man aber den Kasachen zuschaut, mit welcher Geschwindigkeit die Kerne aufgeknackt werden und anschliessend mit einer Schwungvollen Bewegung in den Mund befördert werden bekommt man einen natürlichen Respekt.


    [11 Okt 2008 | 7 Kommentare | ]

    Schönheit ist für Kasachinnen das Ein und Alles. Tagtäglich herrscht ein Schönheitswettbewerb ohnegleichen. Als Mann hat man es da auch nicht leicht, wenn man aus Europa anreist und sich zum ersten Mal konfrontiert sieht mit gleichaltrigen Frauen in Higheels, kurzen Röcken und nicht ganz dezentem Makeup. Was für die Europäerin unter Feministische Einschränkungen oder sogar Diskriminierung der Frau geht  wird in Kasachstan zelebriert, so gut als eben möglich. Der Absatz für Schönheitscremes, Lippenstift und Nagellack wird pro Frau wohl in keinem anderen Land so hoch sein. Und die Kasachinnnen tragen ihre Weiblichkeit gerne zur Schau. Wenn subjektiv das Makeup als leicht abgenützt wahrgenommen wird, dann muss gehandelt werden. Und wo sich Frau auch befindet – Spiegel raus, Lippenpomade drauf, Wangenpuder aufgepinselt, dann ein kritischer Blick oder ein bestätigender Blick einer Freundin und die Welt ist wieder in Ordnung.

    Das grenzt oft an Akrobatik, im Autobus eine Hand an der Haltestange unsicherer Stand wegen der hohen Absätze, dann muss geschminkt werden.  Oder auch während der Arbeit. Ein Bankkunde wird erst bedient, wenn das Makeup stimmt. Im Gegensatz zu Europa geht auch eine Kasachin nicht ungeschminkt in den Bergen wandern.

    Ein weiteres sehr wichtiges Accessoire ist der Fingernage. Da habe ich nun wirklich schon alles gesehen. Meistens mehrere Zentimerter lange künstliche Fingernägel, ein Wunder, dass da nicht grobe Verletzungen vorkommen. Ganze Bildchen kunstvoll darauf gemalt in den Modefarben Gold und Silber.

    Bei der Kleidung muss auf jedem Kleidungsstück der Name eines berühmten Modehauses stehen : Dolce Gabbana, Louis Vuitton, Versace … Natürlich in riesigen Buchstaben, aus billigstem Metall sind diese Initialen auch auf jedem Frauengürtel,Handtasche,Sonnenbrille angebracht.


    [30 Sep 2008 | 10 Kommentare | ]

    Bei der Disziplin hört es sich nach einer sportlichen Betätigung an. Tatsächlich wären die Kasachen darin vermutlich auch Olympiasieger. Das Spucken ist etwas, was in Kasachstan zur Tagesordnung gehört. Ich habe Zeit gehabt, mir im letzten Jahr verschiedene Thesen zurechtzulegen, was Ursache und Zweck dieser Handlung sein könnte. Es ist keine religiöse Handlung, dessen bin ich mir sicher. Eine rituelle hingegen ist es fast bestimmt. Das Spucken reicht durch die ganze Alterspyramide, welche etwas kleiner ausfällt als die europäische. Auch ein Grossväterchen spuckt gerne mal auf die Strasse und er möchte damit nicht eine Empörung gegenüber einem Mitgrossvater kundtun, oder sich verächtlich, wortlos gegen einen Vorgesetzten sträuben. Es ist vielmehr etwas Antrainiertes. Völlig automatisch und fast geräuschlos wird auf den Weg vor einem gespuckt. Auffällig ist das Symptom bei Gruppen von jungen Männern. Sie spucken derart regelmässig, während sie auf dem Gehsteig entlang schlendern, dass hinter ihnen eine weiss gepunktete Spur zurückbleibt.

    Das Phänomen habe ich noch nie bei einer Frau gesehen. Es kann also, um wieder auf meine Thesen zurückzukommen nichts mit der Mundhygiene zu tun haben, oder genetisch vererbt sein.

    Falls mir das Phänomen niemand erklären kann werde ich weiter beobachten und mir neue Erklärungsmodelle suchen.


    [24 Sep 2008 | 4 Kommentare | ]

    Für die Skizze habe ich mir wenig Zeit genommen, dafür kommt zum ersten Mal eine Erklärung als Hintergrundinformation zur Skizze zum Tag Nr.26:

    Der Öffentliche Verkehr in Almaty bietet immer wieder Eindrückliches. So zum Beispiel das Busfahren. Bei der Haltestelle, wo der Fahrgast einstieg steht immer jemand. Sobald ein Bus angerast kommt und das ist meistens der Fall jagen alle Wartenden auf die Türen zu. Es wird generell nicht gewartet, bis die Aussteigewilligen ausgestiegen sind. Entweder wird gleich heringedrängelt, oder es wird ein Menschenwall gebildet, dass ja niemand aussteigen kann. Das vermutlich nicht mit Absicht. Der Gedanke dahinter mag der sein, so schnell wie möglich in den Bus. Denn sobald der letzte Fuss das Trittbrett erreicht hat fährt dieser schnell wieder los. Es wird auch nicht gewartet, bis ältere Leute einen Sitzplatz ergattert haben. Diese halten sich meist zu spät an den Eisenstangen fest und werden in die stehenden Passagiere geschleudert.

    Während der Fahrt ist es wichtig, dass der Chauffeur möglichst nahe an die vor sich stehende Stossstange aufrückt. Dies immer mit Bremsen, Bremse loslassen. So dass die Passagiere vor und zurückgeworfen werden. Es gibt nur in zwei Buslinien Tickets. Bei Trolleybussen gibt es lustige Ticketautomaten, wo man seine 50 Tenge Geldstück hineinwerfen kann. Ansonsten fährt bei jedem Bus ein Geldeintreiber mit. Der peinlichst darauf achten, dass auch ja alle bezahlen. Schüler haben Rabatt, Pensionäre auch und Kriegsveteranen fahren sogar gratis. Das alles wir aber auch immer geprüft. Vor allem ob Jemand Pensionär ist oder nicht scheint den Kontrolleuren sehr wichtig zu sein.

    Zum Businnern noch ein Wort. Meistens sind es Daewoo aus Korea, billig und die Busse hergestellt 2006 sehen älter aus, als die Sowjetischen Busse aus den 70ern. Das Wichtigste in einem Autobus in Almaty ist nicht die Anzahl Sitze, vor allem nicht die Sauberkeit und auch nicht die Bremsen, sondern die Musikanlage. Jeder Chauffeur scheint bei einem imaginären Wettbewerb mitzumachen -wer hat die beste und lauteste Anlage in Almaty. Grosse CD Sammlungen gehören da zum Bild wie Boxen gleich rechts vom Chauffeur. Manchmal richtige Sourround Anlagen mit mehreren Boxen im ganzen Vehikel deponiert.

    Das Menschengedränge wird immer grösser, der Lärm immer lauter und endlich mischt sich auch der Geruch dazu. Ein wundervolles Gemisch aus Fussschweiss, gewöhnlichem Schweriss, Biergeruch und natürlich Zigarettenrauch. Denn es gibt garantiert keinen Buschauffeur, der nicht raucht (während des Fahrens). Neben diesen Gerüchen gesellen sich bei jungen Frauen total überdosierte Parfumwolken dazu. Die Wolken sind ab und zu so intensiv, dass man das Gefühl hat, die Lungen werden verätzt.

    Gewünschte Haltestelle erreicht. Geld an Kassierer abgegeben und fluchtartig den Bus verlassen.

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      Der Gedankkenbörsen-Blog besteht bereits seit dem Jahre 2006 und wird von Rafael Widenmeier geschrieben.
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