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	<title>Gedankenbörsen-Blog &#187; skizze zum tag</title>
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		<title>Skizze zum Tag 34</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
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by r.wiedenmeier


Die Skizze und im Gedankenb&#246;rsen-Blog folgende Skizzen stammen aus den Jahren 2003-2005. Die Arbeiten ver&#246;ffentliche ich zum ersten Mal.
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<dt class="wp-caption-dt" style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-3834" title="skizze_zum_tag_" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/skizze_zum_tag_.jpg" alt="" width="450" height="197" /><span style="font-size: x-small;">by r.wiedenmeier</span></dt>
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<p>Die Skizze und im Gedankenb&#246;rsen-Blog folgende Skizzen stammen aus den Jahren 2003-2005. Die Arbeiten ver&#246;ffentliche ich zum ersten Mal.</p>
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		<title>:::Skizze zum Tag 33:::</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 03:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-2648" title="tagesskizze_33_450" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/tagesskizze_33_450.jpg" alt="tagesskizze_33_450" width="450" height="450" /></p>
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		<title>:::Elektronische Grusskarten by Wiedenmeier:::</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Dec 2008 09:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[kunst]]></category>
		<category><![CDATA[skizze zum tag]]></category>
		<category><![CDATA[zürich]]></category>
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		<category><![CDATA[elektronische gruusskarten]]></category>
		<category><![CDATA[rafael wiedenmeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab sofort kann man &#252;ber meine Webseite Elektronische Grusskarten versenden. Zur Auswahl steht eine Reihe Fotografien, die ich in den letzten zwei Jahren in Kasachstan aufgenommen habe. Die Auswahl wird st&#228;ndig erweitert. Ich w&#252;rde mich &#252;ber R&#252;ckmeldungen zu dieser Erneuerung freuen, wie auch zu den angebotenen Sujets. Oder gibt es eventuell Motive, die ich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab sofort kann man &#252;ber meine <a href="http://www.wiedenmeier.ch/cards/popcard.php" target="_blank">Webseite</a> Elektronische Grusskarten versenden. Zur Auswahl steht eine Reihe Fotografien, die ich in den letzten zwei Jahren in Kasachstan aufgenommen habe. Die Auswahl wird st&#228;ndig erweitert. Ich w&#252;rde mich &#252;ber R&#252;ckmeldungen zu dieser Erneuerung freuen, wie auch zu den angebotenen Sujets. Oder gibt es eventuell Motive, die ich der Auswahl hinzuf&#252;gen sollte?</p>
<p>Hier ein Beispiel:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2312" title="grusskarte" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/12/grusskarte.jpg" alt="" width="450" height="226" /></p>
<p>Links zum Thema:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wiedenmeier.ch/cards/popcard.php">Grusskarten</a></li>
</ul>
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		<title>:::Skizze zum Tag 32:::</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 12:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[skizze zum tag]]></category>
		<category><![CDATA[almaty]]></category>
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Russische Sauna &#8211; Banja Die Russische Sauna ist im etwas l&#228;ngeren und intensiveren Winter &#220;berlebenselixier f&#252;r viele Menschen. In Almaty gibt es einen grossen Sauna Komplex, direkt am Panfilovpark. Arasan heisst dieser, mit einer grossen Kuppel und das ganze Angebot ist auf zwei Stockwerke verteilt. Wobei  die beiden Stockwerke identisch sind. Zweimal Russische Banja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2239" title="tagesskizze_32_450" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/tagesskizze_32_450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p><strong>Russische Sauna &#8211; Banja </strong>Die Russische Sauna ist im etwas l&#228;ngeren und intensiveren Winter &#220;berlebenselixier f&#252;r viele Menschen. In Almaty gibt es einen grossen Sauna Komplex, direkt am Panfilovpark. Arasan heisst dieser, mit einer grossen Kuppel und das ganze Angebot ist auf zwei Stockwerke verteilt. Wobei  die beiden Stockwerke identisch sind. Zweimal Russische Banja und zweimal finnische.</p>
<p>Zuerst holt man sich im Erdgeschoss die Tickets an einem richtig sowjetischen Schalter. Die Angestellte dort hat leichte Schwierigkeiten das russische Wort f&#252;r Badelatschen und Abtrocknungstuch auseinanderzuhalten. Mit dem Ticket in der Hand geht es nochmals hinaus, wo viele H&#228;ndler ‚Schlagwerkzeuge‘ aus Eichenlaub zusammengewickelt verkaufen. Den Zweck dieser Werkzeuge beschreibe ich im Folgenden noch.</p>
<p>Der Einlassbefugte schaut peinlichst auf die Uhrzeit und nur zu gewissen Zeiten werden die Besucher eingelassen. Mit Winterschuhen und Mantel durchquert man die Eingangshalle wo die M&#228;nnliche Kundschaft zur H&#228;lfte schon entbl&#246;sst auf Diwanen oder St&#252;hlen sitzt. Die Kleider im Schliessfach verstaut macht man sich auf mit Handtuch bewaffnet unter die Dusche, da ist die Luft schon Banjaduft getr&#228;nkt. Nach Eiche und &#228;therischen &#214;len riecht alles.</p>
<p>Jetzt hat man die Qual der Wahl entweder zur Russischen Banja oder in die Finnische. Besser mit dem Leichteren beginnen. Mit der Finnischen. Wie gewohnt Ofen und Holzb&#228;nke. Temperaturen zwischen 80 und 90°. Die Schweissb&#228;che beginnen zu rinnen und sie werden dies tun, bis man sich erhebt und &#252;ber die Treppe ins Bassin schlendert. Alles im sowjetischen Betonbaustiel aber sch&#246;n dekoriert. Eine grosse Kuppelhalle. Rundes Bassin mit einem Durchmesser von ca.20 Metern. Rundherum Sitzb&#228;nke &#8211; da sitzen die Kunden w&#228;hrend der Saunapause. Dutzende von oft sehr wohlbeleibten M&#228;nnern sitzen nackt oder mit Badetuch bedeckt herum, diskutieren, debattieren oder relaxen einfach nur.</p>
<p>Die Russische Banja verschl&#228;gt einem bald den Atem. Auch etwas &#252;ber 80° aber feuchte Luft.  Immer wieder kommt ein Angestellter und wirft mit einer grossen Kelle Wasser in den Ofen. Heisse Dampfwolken st&#252;rzen sich auf einen und verbrennen fast die Ohrl&#228;ppchen. Der Spass an der ganzen Sache sind die zu anfangs erw&#228;hnten Eichenlaubwerkzeuge. Nun kommen sie zum Einsatz. Entweder selber oder gegenseitig schl&#228;gt man sich den K&#246;rper mit diesen ab. Das bringt den Kreislauf so richtig zum zirkulieren!</p>
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		<title>:::Skizze zum Tag 31:::</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2008 10:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[baustellen]]></category>
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&#8220;Das darf man nicht&#8221; Einen Satz, den ich in Kasachstan schon unendlich viele Male geh&#246;rt habe:&#8221;Das darf man nicht&#8221;! Vor allem steht dieser Satz im Zusammenhang damit, dass ich viel in Kasachstan fotografiere. Die Sujets, die ich besonders mag darf man nicht fotografieren. Darunter geht jedes Haus, welches abgerissen wird, Hochh&#228;user, die sich im Bau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2213" title="tagesskizze_31_450" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/11/tagesskizze_31_450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p>&#8220;<strong>Das darf man nicht</strong>&#8221; Einen Satz, den ich in Kasachstan schon unendlich viele Male geh&#246;rt habe:&#8221;Das darf man nicht&#8221;! Vor allem steht dieser Satz im Zusammenhang damit, dass ich viel in Kasachstan fotografiere. Die Sujets, die ich besonders mag darf man nicht fotografieren. Darunter geht jedes Haus, welches abgerissen wird, Hochh&#228;user, die sich im Bau befinden und alles was in irgendeiner Weise mit Spionage zu tun hat. Ganz Almaty ist abgeschirmt. Bei fast jedem H&#228;userblock gibt es 50, 100 oder mehrere hundert Meter lange Blechw&#228;nde, damit der Neugierige Blick nicht sieht, was dahinter vor sich geht. Die W&#228;nde sind zwischen 3 und f&#252;nf Meter hoch. Es gibt einen Zentralen Eingang zum Grundst&#252;ck oder der Baustelle und da befindet sich immer ein kleines Plastikh&#228;uschen mit einem Securityangestellten. Ich suche mich oft L&#246;cher in diesen Metallw&#228;nden oder warte darauf, dass ein Security Angestellter abgelenkt ist und in dem Moment mache ich die Fotos. Gleich darauf wettert es los:&#8221;Wer sind Sie?&#8221; &#8211; „Was machen Sie hier?&#8221; &#8211; „Es ist verboten hier zu fotografieren!&#8221;  &#8211; Meine Antwort f&#228;llt meistens gleich aus:&#8221;No russki&#8221;</p>
<p>Zum Teil sind die Security Angestellten sehr genau. Schon von &#252;ber hundert Meter Entfernung haben sie erkannt welche Absichten ich hatte und sind mir entgegengerannt. Es ergaben sich sinnlose Diskusssionen und ich versuchte immer wieder meinen Standpunkt zu erkl&#228;ren und ich beteuerte immer wieder, dass ich kein Spion bin. Eben diese Aussage wird sie vermutlich noch misstrauischer machen.</p>
<p>Was weniger verst&#228;ndlich ist, ist die Tatsache, dass ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht werde, dass ich auch neue, im Bau befindliche Projekte nicht fotografieren darf. Meine Erkl&#228;rung dazu ist die, dass die Vorarbeiter oder Projektleiter weniger Angst davor haben, dass ich Bauweise, Material und Architektur spionagetechnisch verwerten kann, sondern dass Sie Angst davor haben, dass Baufehler, unpr&#228;zises und Unsauberes auf den Fotos zu erkennen ist. Um nochmals auf den Titel zur&#252;ckzukommen:&#8221;Das darf man nicht&#8221; ist kein Anlass zur vern&#252;nftigen Diskussion oder zur Frage: „Warum darf man das nicht&#8221;, sondern es ist ein &#220;berbleibsel aus der Sowjetunion, es war sehr viel Verboten.</p>
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		<title>:::Skizze zum Tag 30:::</title>
		<link>http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/2008/10/skizze-zum-tag-30/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 10:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[skizze zum tag]]></category>
		<category><![CDATA[abfall]]></category>
		<category><![CDATA[kasachstan]]></category>
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Wer zum ersten Mal nach Kasachstan kommt wird nicht lange daf&#252;r ben&#246;tigen einen der gr&#246;ssten ‚Bodensch&#228;tze‘ Kasachstans zu entdecken &#8211; den Abfall. Schon kurz nachdem man vom Flughafen &#252;ber die frisch gebaute Autobahn in die Stadt hineinf&#228;hrt und dann von der Furmanova ‚Pr&#228;sidentenstrasse‘ abzweigt beginnt sich der Abfall in seinen sch&#246;nsten Farben zu schillern. Zuerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2173" title="tagesskizze_30_450" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/tagesskizze_30_450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p>Wer zum ersten Mal nach Kasachstan kommt wird nicht lange daf&#252;r ben&#246;tigen einen der gr&#246;ssten ‚Bodensch&#228;tze‘ Kasachstans zu entdecken &#8211; den Abfall. Schon kurz nachdem man vom Flughafen &#252;ber die frisch gebaute Autobahn in die Stadt hineinf&#228;hrt und dann von der Furmanova ‚Pr&#228;sidentenstrasse‘ abzweigt beginnt sich der Abfall in seinen sch&#246;nsten Farben zu schillern. Zuerst erkennt man ihn nur in den Strassengr&#228;ben, die im Sommer zur Bew&#228;sserung der B&#228;ume und P&#228;rke dienen, im Fr&#252;hling und Herbst zur Entw&#228;sserung bei starken Regenf&#228;llen, sp&#228;ter f&#228;llt er auch einem unge&#252;bte Beobachter vor so ziemlich jeder Plattenbausiedlung auf.</p>
<p>Es ist schade, dass Kasachstan es nicht schafft, dieses Problem in den Griff zu kriegen, welches im Vergleich zu anderen Investitionen verschwindend klein w&#228;re. Und es sind auch Bestrebungen im Gange &#8211; alleine in diesem Jahr wurden tausende metallene gr&#252;ne Abfalleimer den Strassen entlang aufgestellt. Doch  das alleine reicht nicht. Der Kasache ist ein Postsowjetb&#252;rger, also gewohnt auf Befehle zu handeln. Nicht immer aber oft habe ich die neuen Abfalleimer fast leer vorgefunden, zwei Meter nebenan stehen aber M&#252;llpakete mit h&#228;uslichen Abf&#228;llen, direkt unter dem Abfalleimer liegen zerbrochene Bierflasche &#8211; &#220;berreste einer weiteren ‚olympischen‘ Disziplin der Kasachen &#8211; Das abendliche Zerschlagen jeder herumliegenden Bierflasche.</p>
<p>F&#252;r mich nicht mehr nachvollziehbar &#8211; aber sich schon unz&#228;hlige Male gesehen, &#228;ltere Frauen, Grossm&#252;tterchen die den M&#252;ll direkt vor die Haust&#252;re oder an den n&#228;chsten Baumstamm stellen, anstatt die notwendigen 100 Meter zur n&#228;chsten Sammelstelle hinter sich zu bringen.</p>
<p>Bei Jungen AlmatinerInnen ist es beinahe unschick, vermute ich, den Abfall in einen Eimer zu legen. Die soziale Kontrolle ist in diesem Moment &#252;berproportional gross. Die Freundesgruppe schaut genau hin, dass die PET-Colaflasche auch unbedingt in hohem Bogen ins n&#228;chste Geb&#252;sch fliegt, oder &#252;ber eine Mauer ins Ungewisse.</p>
<p>Recycling ist in Kasachstan unbekannt, M&#252;lltrennung ebenfalls. Ein Sackgeb&#252;hrsystem ist nicht in Aussicht. Jeder, der einen Mitb&#252;rger dazu anh&#228;lt, doch seinen eigenen M&#252;ll da hinzubringen, wohin dieser auch geh&#246;rt wird h&#246;chstens mit einem Missbilligenden Blick betrachtet oder gleich noch beleidigt.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>:::Skizze zum Tag 29:::</title>
		<link>http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/2008/10/skizze-zum-tag-29/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 12:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[skizze zum tag]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ich musste bei meiner ersten Begegnung mit dem Ph&#228;nomen zweimal hinschauen. Bei Parkb&#228;nken bemerkte ich grosse Ansammlungen von Sonnenblumenkernen H&#252;lsen. Ich fragte mich zuerst woher diese wohl stammen. Ob ein spezielles Eichh&#246;rnchen oder anderes Nagetier solche seltsamen Spuren hinterl&#228;sst.
In einem Park in Almaty sah ich dann Gruppen von jungen Kasachen, die gen&#252;sslich Sonnenblumenkerne aus kleinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2169" title="tagesskizze_29_450" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/tagesskizze_29_450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p>Ich musste bei meiner ersten Begegnung mit dem Ph&#228;nomen zweimal hinschauen. Bei Parkb&#228;nken bemerkte ich grosse Ansammlungen von Sonnenblumenkernen H&#252;lsen. Ich fragte mich zuerst woher diese wohl stammen. Ob ein spezielles Eichh&#246;rnchen oder anderes Nagetier solche seltsamen Spuren hinterl&#228;sst.</p>
<p>In einem Park in Almaty sah ich dann Gruppen von jungen Kasachen, die gen&#252;sslich Sonnenblumenkerne aus kleinen Plastikt&#252;ten knabberten. Die &#220;berreste rieselten dann auf den Asphalt und bildeten diese mir zuerst unerkl&#228;rlichen H&#228;ufchen.</p>
<p>Immer wieder sehe ich nun vor allem in Parkanlagen oder nach einem Gespr&#228;ch auf offener Strasse zwischen zwei Kasachen im Anschluss ein H&#228;ufchen Sonnenblumenkern H&#252;lsen.</p>
<p>Selber wollte ich diese T&#228;tigkeit einmal ausprobieren. Ich schaffte es aber anf&#228;nglich nicht, die Kerne zwischen Daumen und Zeigefinger aufzudr&#252;cken, sodass der Inhalt unverletzt blieb. Die Variante mit dem aufknacken unter Beihilfe der Z&#228;hne fruchtete bei mir schneller. Wenn man aber den Kasachen zuschaut, mit welcher Geschwindigkeit die Kerne aufgeknackt werden und anschliessend mit einer Schwungvollen Bewegung in den Mund bef&#246;rdert werden bekommt man einen nat&#252;rlichen Respekt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>:::Skizze zum Tag 28:::</title>
		<link>http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/2008/10/skizze-zum-tag-28/</link>
		<comments>http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/2008/10/skizze-zum-tag-28/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 14:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[skizze zum tag]]></category>
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		<category><![CDATA[skizze]]></category>

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Sch&#246;nheit ist f&#252;r Kasachinnen das Ein und Alles. Tagt&#228;glich herrscht ein Sch&#246;nheitswettbewerb ohnegleichen. Als Mann hat man es da auch nicht leicht, wenn man aus Europa anreist und sich zum ersten Mal konfrontiert sieht mit gleichaltrigen Frauen in Higheels, kurzen R&#246;cken und nicht ganz dezentem Makeup. Was f&#252;r die Europ&#228;erin unter Feministische Einschr&#228;nkungen oder sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2163" title="tagesskizze_28_450" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/tagesskizze_28_450.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p>Sch&#246;nheit ist f&#252;r Kasachinnen das Ein und Alles. Tagt&#228;glich herrscht ein Sch&#246;nheitswettbewerb ohnegleichen. Als Mann hat man es da auch nicht leicht, wenn man aus Europa anreist und sich zum ersten Mal konfrontiert sieht mit gleichaltrigen Frauen in Higheels, kurzen R&#246;cken und nicht ganz dezentem Makeup. Was f&#252;r die Europ&#228;erin unter Feministische Einschr&#228;nkungen oder sogar Diskriminierung der Frau geht  wird in Kasachstan zelebriert, so gut als eben m&#246;glich. Der Absatz f&#252;r Sch&#246;nheitscremes, Lippenstift und Nagellack wird pro Frau wohl in keinem anderen Land so hoch sein. Und die Kasachinnnen tragen ihre Weiblichkeit gerne zur Schau. Wenn subjektiv das Makeup als leicht abgen&#252;tzt wahrgenommen wird, dann muss gehandelt werden. Und wo sich Frau auch befindet &#8211; Spiegel raus, Lippenpomade drauf, Wangenpuder aufgepinselt, dann ein kritischer Blick oder ein best&#228;tigender Blick einer Freundin und die Welt ist wieder in Ordnung.</p>
<p>Das grenzt oft an Akrobatik, im Autobus eine Hand an der Haltestange unsicherer Stand wegen der hohen Abs&#228;tze, dann muss geschminkt werden.  Oder auch w&#228;hrend der Arbeit. Ein Bankkunde wird erst bedient, wenn das Makeup stimmt. Im Gegensatz zu Europa geht auch eine Kasachin nicht ungeschminkt in den Bergen wandern.</p>
<p>Ein weiteres sehr wichtiges Accessoire ist der Fingernage. Da habe ich nun wirklich schon alles gesehen. Meistens mehrere Zentimerter lange k&#252;nstliche Fingern&#228;gel, ein Wunder, dass da nicht grobe Verletzungen vorkommen. Ganze Bildchen kunstvoll darauf gemalt in den Modefarben Gold und Silber.</p>
<p>Bei der Kleidung muss auf jedem Kleidungsst&#252;ck der Name eines ber&#252;hmten Modehauses stehen : Dolce Gabbana, Louis Vuitton, Versace &#8230; Nat&#252;rlich in riesigen Buchstaben, aus billigstem Metall sind diese Initialen auch auf jedem Fraueng&#252;rtel,Handtasche,Sonnenbrille angebracht.</p>
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		<title>:::Skizze zum Tag 27:::</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 17:31:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
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		<category><![CDATA[skizze]]></category>

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Bei der Disziplin h&#246;rt es sich nach einer sportlichen Bet&#228;tigung an. Tats&#228;chlich w&#228;ren die Kasachen darin vermutlich auch Olympiasieger. Das Spucken ist etwas, was in Kasachstan zur Tagesordnung geh&#246;rt. Ich habe Zeit gehabt, mir im letzten Jahr verschiedene Thesen zurechtzulegen, was Ursache und Zweck dieser Handlung sein k&#246;nnte. Es ist keine religi&#246;se Handlung, dessen bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2148" title="tagesskizze_27_450_gr" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/tagesskizze_27_450_gr.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p>Bei der Disziplin h&#246;rt es sich nach einer sportlichen Bet&#228;tigung an. Tats&#228;chlich w&#228;ren die Kasachen darin vermutlich auch Olympiasieger. Das Spucken ist etwas, was in Kasachstan zur Tagesordnung geh&#246;rt. Ich habe Zeit gehabt, mir im letzten Jahr verschiedene Thesen zurechtzulegen, was Ursache und Zweck dieser Handlung sein k&#246;nnte. Es ist keine religi&#246;se Handlung, dessen bin ich mir sicher. Eine rituelle hingegen ist es fast bestimmt. Das Spucken reicht durch die ganze Alterspyramide, welche etwas kleiner ausf&#228;llt als die europ&#228;ische. Auch ein Grossv&#228;terchen spuckt gerne mal auf die Strasse und er m&#246;chte damit nicht eine Emp&#246;rung gegen&#252;ber einem Mitgrossvater kundtun, oder sich ver&#228;chtlich, wortlos gegen einen Vorgesetzten str&#228;uben. Es ist vielmehr etwas Antrainiertes. V&#246;llig automatisch und fast ger&#228;uschlos wird auf den Weg vor einem gespuckt. Auff&#228;llig ist das Symptom bei Gruppen von jungen M&#228;nnern. Sie spucken derart regelm&#228;ssig, w&#228;hrend sie auf dem Gehsteig entlang schlendern, dass hinter ihnen eine weiss gepunktete Spur zur&#252;ckbleibt.</p>
<p>Das Ph&#228;nomen habe ich noch nie bei einer Frau gesehen. Es kann also, um wieder auf meine Thesen zur&#252;ckzukommen nichts mit der Mundhygiene zu tun haben, oder genetisch vererbt sein.</p>
<p>Falls mir das Ph&#228;nomen niemand erkl&#228;ren kann werde ich weiter beobachten und mir neue Erkl&#228;rungsmodelle suchen.</p>
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		<title>:::Skizze zum Tag 26:::</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 13:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>R.Wiedenmeier</dc:creator>
				<category><![CDATA[skizze zum tag]]></category>
		<category><![CDATA[almaty]]></category>
		<category><![CDATA[autobus]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher verkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[F&#252;r die Skizze habe ich mir wenig Zeit genommen, daf&#252;r kommt zum ersten Mal eine Erkl&#228;rung als Hintergrundinformation zur Skizze zum Tag Nr.26:

Der &#214;ffentliche Verkehr in Almaty bietet immer wieder Eindr&#252;ckliches. So zum Beispiel das Busfahren. Bei der Haltestelle, wo der Fahrgast einstieg steht immer jemand. Sobald ein Bus angerast kommt und das ist meistens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die Skizze habe ich mir wenig Zeit genommen, daf&#252;r kommt zum ersten Mal eine Erkl&#228;rung als Hintergrundinformation zur Skizze zum Tag Nr.26:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2150" title="tagesskizze_26_450_gr" src="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/10/tagesskizze_26_450_gr.jpg" alt="" width="450" height="450" /></p>
<p>Der &#214;ffentliche Verkehr in Almaty bietet immer wieder Eindr&#252;ckliches. So zum Beispiel das Busfahren. Bei der Haltestelle, wo der Fahrgast einstieg steht immer jemand. Sobald ein Bus angerast kommt und das ist meistens der Fall jagen alle Wartenden auf die T&#252;ren zu. Es wird generell nicht gewartet, bis die Aussteigewilligen ausgestiegen sind. Entweder wird gleich heringedr&#228;ngelt, oder es wird ein Menschenwall gebildet, dass ja niemand aussteigen kann. Das vermutlich nicht mit Absicht. Der Gedanke dahinter mag der sein, so schnell wie m&#246;glich in den Bus. Denn sobald der letzte Fuss das Trittbrett erreicht hat f&#228;hrt dieser schnell wieder los. Es wird auch nicht gewartet, bis &#228;ltere Leute einen Sitzplatz ergattert haben. Diese halten sich meist zu sp&#228;t an den Eisenstangen fest und werden in die stehenden Passagiere geschleudert.</p>
<p>W&#228;hrend der Fahrt ist es wichtig, dass der Chauffeur m&#246;glichst nahe an die vor sich stehende Stossstange aufr&#252;ckt. Dies immer mit Bremsen, Bremse loslassen. So dass die Passagiere vor und zur&#252;ckgeworfen werden.  Es gibt nur in zwei Buslinien Tickets. Bei Trolleybussen gibt es lustige Ticketautomaten, wo man seine 50 Tenge Geldst&#252;ck hineinwerfen kann. Ansonsten f&#228;hrt bei jedem Bus ein Geldeintreiber mit. Der peinlichst darauf achten, dass auch ja alle bezahlen. Sch&#252;ler haben Rabatt, Pension&#228;re auch und Kriegsveteranen fahren sogar gratis. Das alles wir aber auch immer gepr&#252;ft. Vor allem ob Jemand Pension&#228;r ist oder nicht scheint den Kontrolleuren sehr wichtig zu sein.</p>
<p>Zum Businnern noch ein Wort. Meistens sind es Daewoo aus Korea, billig und die Busse hergestellt 2006 sehen &#228;lter aus, als die Sowjetischen Busse aus den 70ern. Das Wichtigste in einem Autobus in Almaty ist nicht die Anzahl Sitze, vor allem nicht die Sauberkeit und auch nicht die Bremsen, sondern die Musikanlage. Jeder Chauffeur scheint bei einem imagin&#228;ren Wettbewerb mitzumachen -wer hat die beste und lauteste Anlage in Almaty. Grosse CD Sammlungen geh&#246;ren da zum Bild wie Boxen gleich rechts vom Chauffeur. Manchmal richtige Sourround Anlagen mit mehreren Boxen im ganzen Vehikel deponiert.</p>
<p>Das Menschengedr&#228;nge wird immer gr&#246;sser, der L&#228;rm immer lauter und endlich mischt sich auch der Geruch dazu. Ein wundervolles Gemisch aus Fussschweiss, gew&#246;hnlichem Schweriss, Biergeruch und nat&#252;rlich Zigarettenrauch. Denn es gibt garantiert keinen Buschauffeur, der nicht raucht (w&#228;hrend des Fahrens). Neben diesen Ger&#252;chen gesellen sich bei jungen Frauen total &#252;berdosierte Parfumwolken dazu. Die Wolken sind ab und zu so intensiv, dass man das Gef&#252;hl hat, die Lungen werden ver&#228;tzt.</p>
<p>Gew&#252;nschte Haltestelle erreicht. Geld an Kassierer abgegeben und fluchtartig den Bus verlassen.</p>
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