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:::Die Zürcher und ihr Geld:::

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Im Museum Bärengasse in Zürich habe ich die aktuelle Ausstellung „Die Zürcher und ihr Geld„besucht. Ich finde die Ausstellung ist sehr gelungen und verschafft einen guten Überblick über die Geschichte des Geldes in Zürich und auch der Schweiz.

Wussten Sie…

… dass schon Kelten im Bereich der heutigen Zürcher Bahnhofstrasse kiloweise Kleingeld lagerten? Dass um 1900 in Zürich sowohl griechische Drachmen als auch belgische Francs und italienische Lire umlaufen durften? Und dass die sprich- wörtlichen «Gnomen von Zürich » vom britischen Aussenminister George Brown 1964 in die Welt gesetzt wurden?

Wenn nicht, dann sollten Sie die buchstäblich im Zentrum des Finanzplatzes Zürich präsentierte Ausstellung «Die Zürcher und ihr Geld » besuchen und die kostenlose Begleitpublikation mit nach Hause nehmen!

Eintritt: CHF 8.-/6.-

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:::Nestlé 3:::

Im Tagesanzeiger habe ich einen Bericht gefunden, der aufzeigt, welche Tricks Nestlé und andere Multinationale Konzerne im Bereich der Agrarhilfe durchziehen. Die Subventionen der EU landen nicht da, wo sie sollten.

Um den Artikel lesen zu können,müssen sie zweimal aufs Bild klicken.

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Und hier noch eine Sammlung an Artikeln, die sich mit Nestlé beschäftigen, von der WOZ:

Zwei Morde bisher
Die SPS hat mit Nestlé geredet
Das Nestlé Tribunal
Revolte im Suppentopf
Veto gegen Abbau
Der globale Mischler
Alles andere als nachhaltig
Die Quellenschlucker vom Genfersee

:::Nestlé 1:::

Seit ich zu reisen begonnen habe ist mir Nestlé immer unsympthischer geworden. Dies hat sicher damit zu tun, dass ich In Zentralamerika weit draussen im Dschungel kleine Läden gesehen habe, die fast keine lokalen Produkte verkaufen, sondern das Sortiment aus über sechzig Prozent aus Nestlé Artikeln besteht. Des Weiteren stört mich die Werbung von Nestlé, weil sie dermassen allgegenwärtig ist, dass der unmündige Konsument ihr kaum ausweichen kann. Und dazu gibt es viele Produkte, wo der Markenname Nestlé nicht draufsteht.

Auf Wikipedia.de kann die Geschichte der Firma nachgelesen werden.

Der Umsatz des Nestlé-Konzerns betrug 2004 86,769 Mrd. Schweizer Franken (ca. 58 Mrd. Euro) weltweit mit einem Reingewinn von 6,717 Mrd. Schweizer Franken (ca. 4,5 Mrd. Euro). In 511 Fabriken arbeiteten 247.000 Angestellte.

Nestlé ist der Weltgrösste Nahrungsmittelkonzern und betreibt meiner Meinung nach eine skrupellose und destruktive expansionspolitik.Die Vielfalt leidet darunter und es wird ein Fabrikfood Konzept betrieben. Es wird ein Produkt entwickelt, welches möglichst jedem schmeckt. Nachfolgend eine Liste mit Marken, die in der Schweiz verkauft werden und ebenfalls eine längere Produkteauswahl.Wenn man sich diese Liste anschaut,wird es schwierig mit der Ernährung,wenn man darauf verzichtet.

Marken

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Produkte:

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:::Nestlé 2:::

Auf der Homepage von Attac Bern habe ich ein gutes Video gefunden, welches den Nestlé CEO Brabeck zu Worte kommen lässt. Aufgezeichnet wurde der Film bei den OpenForum 2003/2004.Das Openforum ist eine Gegenveranstaltung zum WEF(World Economic Forum). Die DVD ist auf der Seite von Attac Bern zu bestellen und kostet lediglich 5.-+2.- Porto. es lohnt sich.

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:::Zadar:::

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Zadar ist eine Stadt and er dalmatinischen Küste Kroatiens. Die Bilderbuchartige Altstadt ist etwas wundervolles. Ich hatte sechs Tage frei bei der Arbeit und nutzte die gelegenheit, zum ersten mal ein E-Ticket übers Internet zu buchen. Weil ich schon früher einmal in Kratien war, in Split und auf der Insel Hvar, wusste ich wie schön diese Gegend ist. Somit habe ich mich für diese kurze Reise entschieden. Ich bin über Zgbreb nach Zadar geflogen.Eine Nacht hab ich in Zagreb geschlafen. Weil ich so früh weitergeflogen bin hatte ich einen A-320 Flieger fast für mich alleine (wir waren zu dritt). Der Anflug war schon prächtig, über diese vielen kleien Inseln. Die gesamte Inselgruppe heisst Kornati und gehört zu einem Nationalpark.In Zadar selber suchte ich als erstes eine Schlafgelegenheit,was nicht allzu einfach war, weil es in der altstadt sogut wie keine Hotels gibt. Und ausserhalb in einem Touristen-Bunker wollte ich nicht bleieben. In einem kleinen Reisebüro wurde mir gesagt, dass man auch bei Privatpersonen unterkommen könne und das zu einem sehr adäquaten Preis. Fünf Minuten nach einem Anruf wurde ich schon abgeholt und konnte für drei Nächte bei einem etwas älteren Paar unterkommen. Der Mann bot mir als Willkommensgruss morgens um zehn schon einen Slibovitza an ,was ich natürlich nicht ablehnen konnte (wegend er Gastfreundschaft). Die nächsten Tage habe ich in Zadar genossen, die hostorischen Bauten der Römer und die vielen Kirchen bewundert. Auch die Menschen der Gegend sind mir sympathisch und das mediterrane Essen ebenfalls. Am Schluss der vier Tage habe ich noch Harald Strohm, einen Religionsphilosophen kennengelernt, mit dem ich sehr spannende und bildende Unterhaltungen führen konnte.Er ist am schreiben eines Buches über den Mithraskult.Der Rückflug nach Zürich mit einer Propellermaschine war einfach grandios. Bei azurblauem Himmel, ohne ein Wölkchen bin ich über die gesamten Alpen geflogen. Und somit konnte ich da sehr schöne Fotos machen. Kroatien ist einen Besuch wert. Vielleicht nicht gerade zur Hochsaison, weil es da vollkommen überlaufen ist.

:::Märkte Mächte Monopole:::

Das Buch „Märkte Mächte Monopole“ von Joachim Rau hat mir gut gefallen. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge sind gut beschrieben und ein Überblick über die verschiedenen prägenden Personen wie :Adam Smith,Karl Marx,Max Weber,John Maynard Keynes und Milton Friedman informiert gut.

Joachim Rau zeigt die Chancen, aber auch die Risiken, die in der Globalisierung stecken. Sein Fazit ist eindeutig: Ohne die politischen Vorgaben ist Globalisierung eine Sackgasse. Aufgelockert durch zahlreiche Exkurse, besonders lesenswert sind die über George Soros und über das hilflose und unsensible Verhalten von Managern im Ausland, gelingt es dem Autor, über ein an sich trockenes, aber durchaus spannendes Thema mit einer Leichtigkeit zu referieren, wovon sich so manch ein Fachmann eine gehörige Scheibe abschneiden könnte.

Für alle diejenigen, die beim Kurssturz des neuen Marktes viel Geld verloren haben, kommt dieses Buch unzweifelhaft zu spät. Für alle anderen jedoch kann es eine unendliche Quelle der Weisheit und Vorsicht sein.

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:::Andrei Kurkow:::

Ich habe vier Bücher von Kurkow gelesen und habe diese regelrecht verschlungen. Das erste,was ich gelesen habe war „Picknick auf dem Eis“ und nachher „Pinguine frieren nicht“. Die Bücher spielen in der Ukraine oder Russland und handeln vom Leben dort. Es geht auch um Polititik, wie diese in korrupte Gebiete abrutschen kann. Die Hauptpersonen sind oft dem Wodka zugeneigt und haben einen interessanten Charakter. Bei den Büchern sind die Nebenpersonen oft interessant, auch die tierischen, wie Mischa Pinguin und Petrowitsch das Chamäleon. „Petrowitsch“ spielt zu einem grossen Teil in Kasachstan und auf dem kaspischen Meer. Es geht um Kokain, Nationalstolz und eine Liebesgeschichte in der kasachischen Wüste. Hervorragend gefällt mir die einfache und flüssige Sprache von Kurkow.

von Wikipedia de:

Andrei Jurjewitsch Kurkow (russisch Андрей Юрьевич Курков; * 23. April 1961 in Budugoschtsch/Oblast Leningrad) ist ein russischsprachiger Schriftsteller aus Kiew.

Kurkow, geboren in Russland, lebte seit frühester Kindheit in Kiew und schloss 1983 das dortige Staatliche Pädagogische Fremdspracheninstitut ab. Er spricht elf – nach eigenen, jüngeren Angaben heute nur noch sieben – Fremdsprachen und arbeitete in unterschiedlichen Berufen, darunter auch Redakteur, Gefängniswärter und Kameramann. Seit 1988 ist er Mitglied des Londoner PEN-Clubs, seit 1996 lebt er auch zeitweise in London. Rund 18 Dokumentar- und Spielfilmdrehbücher stammen aus seiner Feder; seine Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, Französisch, Niederländisch, Spanisch und Türkisch.

Seine Romane zeichnen sich durch einen scharfen, ironischen Blick auf das Leben in der postsowjetischen Gesellschaft aus. Trotz abstruser, ins Extreme oder Surreale verfremdeter Situationen aus dem ukrainischen oder russischen Alltag verliert Kurkow nie den ernsthaft-liebevollen

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