Jetzt musste ich erst mal im Duden nachschauen, wie sich das Wort „zersiedeln“ schreibt. Die dortige Definition:“zer ¦sie ¦deln ([die Natur] durch Siedlungen zerstören); ich zersied[e]le; Zer ¦sie ¦de ¦lung . Für mich persönlich ist das Phänemon einerseits verständlich, andererseits auch wieder nicht. Die Schweiz ist bekannterweise ein Land, in dem das Bauland ziemlich knapp ist.

Ich wohne in Zürich und fahre oft am rechten Seeufer, mit dem Zug lang. Da habe ich immer ein schnes Panorama auf eine der grössten Zersiedelungen der Schweiz. Die Seeufer des Zürichsees.

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Hier auf dem Foto, welches von der Webseite ak-ansichtskarten.de stammt, sehen Sie das Panorama von Meilen aus gesehen auf das linke Seeufer. Da ist noch ziemlich viel Grün zu erkennen.

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Auf diesem Bild sehen Sie dasselbe Seeufer auf einem Foto von der Webseite chief.ch, habe leider nach ausgiebiger Suche keine anderen Fotos mit einer guten Sicht auf die Verbauten Ufer gefunden. Ich finde dieses Zersiedlungs-phänomen etwas schade, denn nützen wird es weniger der Allgemeinheit, als den ImmobilienspekulantInnen.

Es gibt auch Ausnahmen am Zürichsee, die dieses Thema schon früh erkannt haben und etwas unternommen haben. 1955 wollten verschiedene Parteien auf dem Pfannenstiel Hotels bauen, was aber bei einer Gemeinsadeversammlung klar verhindert wurde, indem die Gemeinde grosse Liegenschaften gekauft hatte . Hier können Sie mehr nachlesen: Link

Warum es diese Zersiedelung gibt, das denke ich kann man sagen. Da steht sicher der Aspekt, jeder möchte sein Einfamilienhäuschen bauen und an bestmöglicher Lage im Zentrum. Zudem erhascht jeder Zersiedler auch einen individuellen Blick auf die Umwelt und ins Grüne, spätestens bis der nächste Zersiedeler kommt und sein Häuschen davorstellt. Ich frage mich auch, ob das nicht etwas unsinnig ist, bezüglich Infrastruktur und Versorgung. Denn jedes Häuschen braucht eine eigene Stromleitung, eine eigene Wasserleitung und eine eigene Strasse. Es wird also sehr viel vom doch ziemlich knappen Raum in der Schweiz zerstört.

Das Bundesgesetz über die Raumplanung aus dem Jahre 1979 sollte diesem Problem Herr werden. Hier ein Auszug aus dem Gesetz:

  • die natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft zu schützen;
  • wohnliche Siedlungen und die räumlichen Voraussetzungen für die Wirtschaft zu schaffen und zu erhalten;
  • das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben in den einzelnen Landesteilen zu fördern und auf eine angemessene Dezentralisation der Besiedlung und der Wirtschaft hinzuwirken;

Diese Punkte sollen das Ziel des Gesetzes ausformulieren. Im weiteren geht es dann darum, dass Bund, Kantone und Gemeinden gemeinsam Pläne erstellen und die verschiedenen Zonenverteilungen darin regeln. Naja, das Gesetz hört sich schön und gut an. Tatsächlich wird aber schön weiter zersiedelt.

Links zum Thema:

„Wir sind das Netz“; so der Titel der neusten Printausgabe des Spiegel Special. Das Thema ist wie das neue Internet die Gesellschagft verändert. Ich habe mir die Ausgabe gekauft und wie immer in den spannenden special-Dossiers gibt es einen guten Überblick über das Thema.

Ich hab ja erst kürzlich in einem Post über die SpiegelOnline- Seite gelästert, und diese auch als Boulevardabklatsch betitelt. Im Gegensatz zur Webseite finde ich die Themendossiers, welche natürlich auch als e-Papier (kostenpflichtig) bezogen werden können sehr spannend.

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Ein grosser Teil dieser Ausgabe widmet sich den verschiedenen neuen Diensten, die das web 2.0 mit sich gebracht aht. Dazu gehören die Videoplattformen, wie Youtube, sevenload und Revver. Oder auch die Webspaceangebote, wie Myspace. Des Weiteren, Onlinegames (Secondlife) und die Blogwelt oder Blogsphäre. Zu selbiger ich ja auch gehöre.

Leider habe ich noch nicht die Zeit gehabt, das ganze Heft durchzulesen, ein spannender Punkt ist aber sicher die Überlegungen, welche Wirkung dieses neue Internet auf die Gesellschaft hat. Denn diese ist keinesfalls zu unterschätzen. Es bilden sich komplett neue Informationskanäle, die immer unabhängiger werden von den gängigen Massenmedien. Insbesondere das TV, als passives Medium sieht sich durch die selbstproduzierten Videos und InternetTV einer grossen Konkurenz gegenüber. Was ich natürlichfür keine schlechte Entwicklung halte. Eine Frage, die mich selber in Bezug auf dieses Interaktive Internet beschäftigt ist diejenige der politischen und eventuell auch wirtschaftlichen Macht, die aus diesen neuen Vernetzungen und Angeboten hervorgehen.

Der politische Punkt wird bei uns keine ultimative Veränderung herbeiführen, aber dennoch stelle ich eine Anpassung der Gesellschaft ans neue Angebot fest. In Ländern mit weniger „direkten“ Demokratien boomt vor allem das Bloggen enorm, denn dadurch können grosse Menschenmengen informiert und auch aufgeklärt werden.

Ich persönlich bin gespannt, wie sich das Internet weiterwentwickelt und wie sich diese Entwicklungen auch auf unsere Gesellschaft auswirken werden.

Gestern Nacht habe ich per zufall auf ARTE die Sendung :“durch die Nacht mit…“ gesehen. Christoph Schlingensief (Enfant terrible) und der Stardirigent Christian Thielmann zogen Eineinhalb Stunden durch das nächtliche Berlin.

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Schlingensief hab ich einmal seber live erlebt vor wenigen Jahren im zürcher Schauspielhaus „Pfauen“, die damalige etwas provokative, wie immer bei Schlingensief, Produktion hat mich doch ziemlich begeistern können. Eine sehr spezielle Art der Bühnenarbeit hat er sich da erlaubt. Dabei bin ich mit einem von Farbtupfern übersähten Pullover nach Hause gekommen. Auch andere Aktionen, mehr oder weniger politisch motiviert haben ihm zu seinem Status als „Unverwüstlichen“ Beigetragen.

In der gestrigen Sendung gefiel mir die Art der offenen und ehrlichen Gespräche, die immer mit der Kamera begleitet wurden. Zitat aus dem Beschrieb der Sendung von ARTE: „Warum bist Du so abnorm?“, fragt Christian Thielemann Christoph Schlingensief. „Ich weiß nicht“, antwortet er. Christoph Schlingensief, enfant terrible, und Christian Thielemann, Stardirigent – was verbindet die beiden? Größer scheint der Kontrast nicht sein zu können als zwischen den zwei Prominenten, die zu den Berühmtesten der deutschen Kulturszene gehören. Während Christoph Schlingensief als Regisseur, Schauspieler und politischer Aktivist für Aufruhr sorgt, brilliert Christian Thielemann als Dirigent von Weltrang nicht zuletzt mit seinen Wagner-Interpretationen bei den Bayreuther Festspielen.

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Jetzt ist es auch mir zugestossen, ein Computer-crash. Selbstverschuldet. Ich wollte den PC formatieren und Neustarten, wegen Virenbelästigung. Nicht ganz aufmerksam hat der Startbildschirm zwei Festplatten angezeigt. Die waren dummerweise gleich gross, somit habe ich gedacht, es sei irgend ein Darstellungsfehler. Danach habe cih formatiert und kurz darauf bemerkt, dass ich meine externe Festplatte erwischt hatte. Das war sehr ärgerlich!!!

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Jetzt habe ich einige Stunden damit verbracht meine Daten wiederherzustellen, was nicht halb so einfach war. Denn durch den Installationsprozesss hat sich das Windows auf der externen Festplatte unstalliert, dies zerstörte Daten und verunmöglichte eine komplette Wiederherstellung.  

Jetzt wisst ihr auch, weshalb ich mich die letzten Tage  hier nicht gemeldet habe. Was ich aus der  Sache gelernt habe ist, immer eine Sicherungskopie zu machen!

Die verschiedenen Wiederherstellungsprogramme, mit denen ich bessere und schlechtere Erfolge erzielt habe. Das Erste, mit dem ich es versucht habe, war  ein gutes Programm (Easy Recovery von Ontrack Software)  das zweite Programm, welches ich probiert habe war (R-Studio von Haage und Parter); bei diesem Pgrogramm hatte ich etwas Mühe mit der sehr technischen Oberfläche, und somit habe ich dieses bald wieder deinstalliert. Das Beste Programm, mit dem besten Erfolg war (Disc Recovery4 von O&O Software).

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Opa Edi, Schreiber des „Club der halbtoten Dichter“ zieht weg aus dem „Nuttenturm“ am Ende der Reeperbahn in Hamburg. Opa, wie er genannt wird ist ein regelrechter Blogger-Guru. Seit ich selber schreibe kenne ich Opa aus der Sphäre. Mit spannenden Seeräubergeschichten bringt er immer wieder Abwechslung, auch in meinen Alltag. Wegen gesundheitlicher Gebrechen sind ihm aber etwas die Hände gebunden.

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Ich habe via „Club der halbtoten Dichter“ erfahren, dass Opa nun von Hamburg wegzieht, ins Allgäu, von dem ich nicht mal weiss wo es liegt. Und nach dem Räumen der Wohnung hat die Verwaltungeinen Brief an Opa gesandt, wo er hingewiesen wird, auf verschiedene Punkte, die nicht vertragsgerecht abgelaufen seien. „…die Wohnung ist allgemein in dekorativ katastrophalem Zustand“. So stehts geschrieben.   Besuchen sie den Originalbeitrag hier. Die antwort von Opa Edi ist sachlich und korekt.

Opa Edi ist ein Seemann im Ruhestand. Die Weltmeere hat er jahrzehnte durchkreuzt und unsicher gemacht.

Hier noch eine Sammlung links, die zu Opa Edi führen:

Wenn ich mich so durch die BloggerInnen Welt wühle treffe ich immer wieder auf die unterschiedlichsten Kreativ-Welten. Hier können Sie sich selber fünf Blogs, die von Künstlern geschrieben werden anschauen. Ich habe fünf ausgewählt, die sichvorwiegend mit Comix und zeichnen beschäftigen.

ahoipolloi.jpg gilkistan1.jpg saschahommer1.jpg visuellegedanken.jpg zwarwald.jpg

Klicken Sie oben auf die Bildchen, um zum jeweiligen Blog zu gelangen. Falls Sie selber spannende Blogs, die sich mit selbst produzierten Comix oder Zeichnungen befassen kennen, schreiben Sie mir doch bitte den Link in einen Kommentar.

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