Nach einem kurzen Aufenthalt zu Hause machte ich mich auf den Weg ins Soros Center, wo eine Vernissage von den Künstlern Galim Madanov und seiner Frau Zauresh Madanova stattfinden sollte. Da das Wetter umgeschlagen hatte und es ziemlich kalt wurde und in Strömen regnete war der Weg zur Satpaeva Strasse hinunter kein Spass. Ich war schon ziemlich durchnässt, als endlich ein Taxi hielt, was in der Rushhour nicht immer einfach ist, welches mich hinauf zum Center mitnahm.

Die Ausstellung war gut und eine Menge Kulturinteressierte waren anwesend. Die Arbeiten bestanden aus Ölbildern, Videoarbeiten und Fotos. Das Künstlerpaar ist 50 jährig und hat schon eine Menge gemacht, was auch aus den Aufgelegten Katalogen ersichtlich war. Mit vielen Leuten konnte ich mich unterhalten, auch Valeria war bester Laune. Endlich traf ich auch Regina Shepetya, von der ich erfahren habe, dass sie eben in den USA verweilte und nun wieder hier ist. Von ihr habe ich letzte Woche Videoarbieten gesehen, von denen ich sehr fasziniert war. Valeria stellte mir am späteren Abend noch alle Englischsprechenden Anwesenden vor und dabei war auch der Chef der Soros Fundation Kasachstans, sowie ein junger Spanier, welcher zum ersten Mal in Kasachstan ist und als Tourist mit zwei weiteren Spaniern durchs Land reist. Eben hat er, so erzählte er mir den Aralsee besucht, wo er sich wie auf einem anderen Planeten fühlte. Seine Reise geht nun weiter nach Norden über Semipalatinsk, wo er mit einem Geigenzähler die Nuklearstrahlung messen will. Ein aufgestellter Zeitgenosse.

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