„Da Freak“ heisst einer der angesagtesten Clubs in Almaty. Dort fand übers Wochenende die REPLICA 2007, das „international festival for experimental media art“, statt. Organisiert durch die Antparti Gang .

Glücklicherweise hatte ich zwei Gratistickets zur Verfügung, weil der Anlass sonst 2000T gekostet hätte. Über verschiedene Kanäle hörte ich von all den Leuten, die gerne auch hinwollten und am Freitagabend klingelte andauernd das Mobile (Pi1) und mehrere SMS hielten mich davon ab, einen Artikel zu schreiben.

Der werdende Mediziner Christoph kam noch kurz bei mir vorbei, da konnte ich ihm noch etwas Plof anbieten, welchen ich schon fertiggekocht im naheliegenden Supermarkt kaufen konnte. Gleich stiegen wir ins Taxi und fuhren zum Panfilov Park, in welchem sich der Club Da Freak befinden sollte. Weil wir aber an der Panfilov Strasse und nicht direkt am Park ausgestiegen sind mussten wir noch ein paar Hundert Meter zu Fuss zurücklegen.

Vor dem Club standen schon dutzende Leute herum, auch mehrere Deutschstämmige, die ich zum Teil schon kannte. Die Gratsiseintritte erhielt ich auch wie versprochen und so blieb noch Zeit ein Bier zu trinken, bevor wir am Securitycheck vorbei ins Lokal gingen. Der Club sehr modern und Trendy aufgemotzt entspricht den Europäischen Normen. Die Preise ebenfalls. Ein Bier kostet 5.-Sfr. Ich hab dann herausgefunden, dass ein Cognac für 2.-Sfr zu haben ist.

Zwei grosse Räume sind das Zentrum, ein grosser Eingangsbereich mit Sofas und Toiletten. Im grösseren Raum fand die REPLICA statt. Zwei grosse Leinwände und mehrere LCD Monitore flackerten und Electro Sound wummerte aus den Boxen. Richtig gemütlich. Das Festival startete und das Lein-up, welches Sie hier sehen zeigt verschiedene vertretene Nationen (gut es sind Deutschland und Kasachstan). Aber am Samstag, der zweiten Nacht beteiligten sich noch Künstler aus der Ukraine, Schottland, Polen, Irland und Russland.

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Die gezeigten Werke reichten vom Animations – oder Trickfilm, mit elektronischer Experimentalmusik hinterlegt bis zu extremen Beispielen, das beinahe dem letzten Zuhörer schwindlig wurde, oder beinahe das Trommelfell zerbarst. Eins der Eindrücklichsten Werke war von Zoë irvine, aus Schottland. Sie mixte alte Tonbänder, welche sie auf der Strasse gefunden hat real time am Mac mit elektronischen Klängen und Betas, die dazu gehörenden Bilder sind sehr willkürlich aber gut aufbereitet in einem Breitbildformat. Zoë hat auch, wie ich in einem Gespräch mit ihr erfahren habe schon in verschiedenen Kunsthäusern in Europa ausgestellt. Bis jeweils um drei, vier Uhr morgens blieb ich da. Im zweiten Raum ging ich mit verschiedenen Leuten noch tanzen, wobei es da amüsant war, weil in dem Raum so gut wie keine Ausländer zu finden waren und so konnte ich das richtige Partyleben Almatys in mich aufnehmen, und mich daran beteiligen.

Hier noch die dazugehörigen Fotos.

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