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Heute bot sich mir eine neue Gelegenheit, etwas Bergluft und Sonne zu tanken. Obwohl Almaty auf 800 m.ü.M liegt gibt es hier im Januar mässig viel Sonne. Das hängt mit der Luftfeuchtigkeit und dem Smog zusammen.

Mit dem Jeep fuhr mich David auf das sich auf 1691 m.ü.M befindende Medeo. Zum legendären Eisstadion. Der Blaue Himmel zeigte sich schon nach kurzer Zeit. David holte mit seinem Fünf-Liter Kanister Wasser an der Quelle, deren Wasser sich positiv auf die Liebe auswirkt, um damit später Kaffee zu kochen.

Ich mietete mir “Schlittschuhe”, David hatte schon Eigene. Nach dem Umziehen gings los aufs Eis und wir konnten die wunderschöne Atmosphäre mitten in den Bergen geniessen.

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Während dem Einlaufen, also den ersten Runden musste ich mich wieder an das eher seltene Gefühl der Schlittschuhe unter den Füssen gewöhnen. Es ist ja prinzipiell ähnlich dem Inline-Skaten, welches ich ja in der Schweiz häufig praktiziert habe. Nach den ersten Runden konnten wir auch an den Freuden der lokalen Bevölkerung beteiligen, also schmunzeln, wenn ein Kasache, der zum ersten Mal auf Schlittschuhen steht auf den Po oder die Hände fiel. Junge Kasachinnen konnte ich auch ohne grosse Umstände fotografieren, so entstanden folgende zwei Bilder:

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Nachdem die Stunde meiner Schlittschuh-Mietzeit abgelaufen war fuhren wir mit dem Geländewagen weiter die steile Strasse hinauf, Richtung Chimbulak, dem grössten Wintersportort direkt am Hausberg Almatys. Überall hat es jetzt Baustellen, weil vorbereitet wird für die Winterspiele Zentralasien 2011. Eine grosse Seilbahn befindet sich im Bau, welche Medeo mit Chimbulak verbindet. Diese soll schon nächstes Jahr fertiggestellt sein. Währen der Fahrt zeigten sich uns die grossen berge von ihrer schönsten Seite. Auch der Himmel strahlte in klarstem Blau. Fotos von Chimbulak und David vor Bergkullisse:

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Im Zentrum Almatys befindet sich der Panfilofpark, dort gibt es neben einer grossen Parkanlage mit Bäumen und vielen kleinen Wegen das Kriegsdenkmal für den Zweiten Weltkrieg und die gefallenen Kasachen, welches riesige Dimensionen einnimmt. Auf den folgenden Fotos ist die Grösse nur zu erahnen.

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Die zweite Sehenswürdigkeit im Park ist die “Heilige Auferstehungskathedrale (Turkestan-Kathedrale) von Almaty”, eines der ältesten Gebäude Almatys, und auch sehr gut imstande gehalten.

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Hier wieder einmal der Hinweis, dass sich der Kasache oder präziser Kasachstaner von seiner ursprünglichen Heimat verabschiedet hat, der Jurte, und seine neue Jurte baut er, wie es alle Anderen tun nun auch aus Beton und Stahl.

Heute gesehen, bei einem Ausflug in den obersten Winkel Almatys, kurz vor der Strassenabzweigung Richtung Eisstadion Medeu.

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Ich habe schon viele Kognaks probiert, unter Anderem auch den “Kasachstan” von Bachus, doch der schmeckt, je länger man ihn trinkt je stärker nach Petrol. Es gibt noch zwei drei Andere. Generell ist ein Kognak auf Russisch geschrieben nicht zu vergleichen mit einem “Cognac”.   Er ist meist ein Weinbrand minderer oder mittlerer Qualität.

Letzten Frühling schon bin ich in einem Supermarkt über einen “Feldmarschall” gestolpert, auf Kyrillisch mit Feldmarschall betitelt machte mir das so Eindruck, dass ich ihn gleich kaufen musste.   Jetzt habe ich wieder einen Feldmarschall gefunden, er wird in Russland hergestellt und hat wirklich einen angenehmen Geschmack!

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Mit dem Wein sieht es so aus: Viele Kasachische oder Weine aus Zentralasien sind sogenannte “polnje slatki”, was übersetzt soviel wie halbsüss heisst. Im Gegensatz zum Europäischen Geschmack wird hier der Wein seit Altersher süss getrunken. Da gibt es auch verschiedene Qualitätsabstufungen. Der billigste, in der Qualität oft mangelhafte kommt von weiter her, aus Moldawien, der kasachische liegt qualitativ im Mittelfeld und die Besten kommen aus Georgien. Aber wer will kann sich hier im Supermarkt auch jeden beliebigen Französischen, Chilenischen und Australischen Wein besorgen, es kostet ein bisschen mehr als bei uns!

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