Gerhard Schröder war heute zu Besuch in Kasachstan, das Ziel war die Deutsche Kasachische Universität. Bloss mit einem Polizeiauto als Eskorte kam er an, begrüsste Rektor und Direktor. Die StudentInne waren alle versammelt und grüssten auf Deutsch lautstark. Anschliessend stellte sich Gerhard Schröder den Fragen der versammelten. In einer halben Stunde wurden verschiedene Themenberieche gestreift. Die Frage warum Deutschland so Energiegeladen in die Welt trat nach dem 2. Weltkrieg war ebenso Thema, wie die Frage nach dem Idenditätsverständnis der Kasachstaner. Letztere Frage wurde von einer jungen Studentin gestellt. Sie ist gut gestellt aber wie Herr Schröder selber sagte aus seinem Standpunkt und wegen zu wenig Wissen um lokale Fragen aus Kasachstan schwenkte er auf eine Folgefrage zur Bildung und Ressourcen über.

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Ich habe Gerhard Schröder zum ersten Mal live erlebt. Schon länger habe ich ihn als einen der sympathischsten Politiker wahrgenommen. Dies muss ich heute bestätigen. Seine Art zu formulieren, aber auch auf Fragen einzugehen ist bemerkenswert.

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3 Kommentare
  1. wolfgang
    wolfgang sagte:

    der sieht ja ganz sympathisch aus,wenn er weit weg von deutschland ist und wird wohl auch nursultan nasarbajev einen lupenreinen demokraten nennen…

  2. R.Wiedenmeier
    R.Wiedenmeier sagte:

    @wolfgang: naja, wer da Demokrat ist und wer nicht ist mir einerlei. Die Schweiz wie Kasachstan sind Plutokratien und ähneln sich in vielen Bereichen. Schröder ist ein Wirtschaftsberater und Redner auf Abruf, und was er sagt hat vermutlich doch noch weitreichende Bedeutung :roll:

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