In Kasachstan schliessen die Kioske über Nacht selten, wenn dann höchstes für 2-3 Stunden. Mein nächstgelegener Kiosk an der Bushaltestelle wird geführt von jeweils zwei Studentinnen, die vom Süden herkommen, um sich Geld zu verdienen, welches sie dann anschliessend fürs Studium brauchen. Die Studentinnen Pärchen wechseln alle paar Wochen. Am Aben, nach zehn Uhr herrscht immer reger Betrieb im 4×3 Meter grossen Kiosk. Die Kunden wollen hauptsächlich Bier, viel Bier. Darum ist am frühen Morgen meistens nur noch eine oder zwei Biersorten im Kühlschrank. In Kasachstan gibt es vermutlich keine Regeln für Abendverkauf und Öffnungszeiten. Mir ist das so sehr sympatisch. Wenn meine Internetkarte oder Tel.Karte leer ist, kann ich auch noch morgens um zwei raus und mir eine neue holen. Auch Brot, Eier und Süssigkeiten gibts im Kiosk. Also eigentlich gibts alles wichtige da. Auch immer ein Kurzgespräch. Es freut die Verkäuerinnen, wenn ein Ausländer wie ich einer bin “Rachmjet” – also Danke und anschliessend “Saubol” – Tschüss sagt. Das Foto zeigt unseren letzten nächltichen Einkauf, Morgens um zwei.

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2 Kommentare
  1. danillo dadaismo
    danillo dadaismo sagte:

    solche dinge zeichnen eine echte weltstadt aus! vielleicht sollten ledergerber und konsorten mal ein paar wochen in almaty leben, das würde ihnen vielleicht die (verschlafenen) augen öffnen :cool:

  2. R.Wiedenmeier
    R.Wiedenmeier sagte:

    @danillo dadaismo: Gute Idee. Ich werde beim Stadtparlament mal den Vorschlag machen, dass Almaty Partnerstadt von Zürich wird der Slogan wäre ja auch schön einfach A-Z von Almaty bis Zürich. Das Abfalldepartement würde Ledergerber als Bewährungsprobe überlassen :smile:

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