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Beim Ausflug in die Berge wurden wir überrascht von kasachischen Cowboys. Eine ganze Herde von Pferden trieben sie über die Hügel oberhalb Almatys.

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Die Pferde wirkten alle gut gepflegt und es waren auch schon erste Folen mit dabei. Hier ein paar Fotos dazu.

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Auf einem Bergausflug vorgestern angetroffen einen “Bergspirituellen”. Das ist keine kasachische Volksgruppe oder ein Unterstamm sondern ein lustiges Zusammentreffen in den Bergen des Alatau. In der Kleingruppe waren wir an einem scheren Aufstieg, als plötzlich ein kräftiger Mann mit grossem Rucksack nur in Unterhosen bekleidet an uns vorbeiging und alle freundlich auf Englisch begrüsste.

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Kurz vor der Raststätte begann der “Bergspirituelle” ein Gespräch mit mir. Er erzählte von Bergenergieen und dass es schlecht sei in den Bergen zu essen, denn dann wäre die Energie darauf verflogen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nichts anderes im Sinne, als möglichst rasch Parmesan mit Brot und ein Joghurt gefolgt von Karotten zu essen. Der Bergspirituelle setzte sich dann auch zu uns an den “Tisch” und erklärte in ziemlich klaren Worten was er von der aktuellen kasachischen Regierung hält. Es folgte viel über Energie und die Ursache, warum die Kasachstaner ein solch träges Volk seien. Das habe mit dem Essen und vor allem dem übermässigen Fleischkonsum zu tun. Auf jeden Fall war das Referat in der Höhe sehr eindrücklich!

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Das Opernhaus in Almaty ist ein Schmuckstück. Von aussen gesehen ist das Gebäude riesig und im sowjetischen Betonstil gebaut. Aber nachdem man die Kasse (auch noch komplett sowjetisch) hinter sich gelassen hat ist alles in Marmor ausgekleidet.

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Ein dunkelroter Marmor bedeckt auch die Wände und wird nur vom vergoldeten Gipsstuck unterbrochen. Wer einmal in Almaty ist, sollte unbedingt auch eine kasachische Oper anschauen. Aktuell läuft gerade noch das Stück “Abbaj” welches die Sage vom kasachischen Nationalhelden wiedergibt.

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Es ist nicht Jedermanns Sache, das ist klar. Aber ich sage je schimmliger um so besser. Richtig schöne blaue oder Grüne Flecken berechtigen einen Schimmelkäse erst zu seinem Namen.

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“Kak Kosaki…” ist eine der originellsten Zeichntrickserien aus der ehemaligen Sowjetunion. Auf dem Gedankenbörsen-Blog können Sie einen dieser Trickfilme ansehen. Er dauert neun Minuten und stammt aus dem Jahre 1969.

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Über das Wochenende fand ein Fotografie Workshop im Anschluss an die Ausstellung von Loredana Nemes in Almaty statt. Leider hatte ich nur die Möglichkeit, die letzten Stunden des Workshops zu besuchen. Teilgenommen haben etwa vierzig der wichtigsten JungfotografInnen Kasachstans. Viele mir bekannte KünstlerInnen waren anwesend.

Ein lustiger Zufall war für mich, dass Loredana Nemes bei der Präsentation der wichtigsten Kunstfotografinnen auch Annelies Strba erwähnte, die ich selber als Kind kennengelernt habe. Speziell war für mich Situationen auf Fotos zu sehen, die ich selber gut kenne. Ein Foto mit Bernhard Schobinger auf der Fähre in Horgen oder Aufnahmen mit der Familie Schobinger/Strba in Zürich.

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Die ursprünglich aus Rumänien stammende Fotografin Loredana Nemes ist aktuell auf Besuch in Almaty. Das Goethe Institut Almaty hat gestern zur Vernissage geladen. In der Galerie Tengri Umai wurde die Ausstellung “Portraits” vorgestellt.

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Interessant war während der Vernissage, dass mehrere KasachstanerInnen auf die gezeigten Portraits gefragt haben, ob diese Art der Öffentlichkeitsdokumentation ohne Information des Publikums nicht verboten sei. Hierzulande könne man mit einer Anzeige rechnen, wenn man in öffentlichen Verkehrsmitteln Menschen ohne deren Einwilligung dokumentiert.

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Mit dem uralten Autobus Nr. 60 kann man aus Almaty an den Südlichen Stadtrand fahren. Ein Seitental entfernt vom Köktebe mit der aus ganz Almaty ersichtlichen Fernsehantenne. Der Bus ist vollgequetscht bis auf den letzten Stehplatz. Zumeist alte und etwas ärmere Leute, die in den Aussenbezirken (früheren Datschagegenden) leben.

Eine kleine Wanderung von etwa einer halben Stunde bringt einen anschliessend zum Kinsay Friedhof, dem grössten kasachischen Friedhof Almatys.

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Auf dem Foto oben zu sehen ist eine sehr interessante Szene: Mit dem Lexus und dem Mercedes fährt die kasachische Familie am Wochenende zum Friedhof um den verstorbenen zu gedenken. Einen Westeuropäer, der sich Ruhe auf einem Friedhof gewöhnt ist, der würde hier ziemlich erschrecken. Andauernd rasen Geländewagen auf der engen Strasse vorbei und ein Geistlicher, der wohl aus privater Tasche einige Dollars erhalten hat leiert etwas vor. Wirklich unangenehm ist aber der Abfall, der um den ganzen Friedhof herumliegt.

Etwas weiter weg, über dem Hügel erstreckt sich der neuste Stadtteil Almatys. Unzählige kleine Häuschen ziehen sich bis in die Steppe und gigantische Bauvorhaben, die allerdings gescheitert sind, sind da auch zu entdecken.

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Eine Schwarze Komödie, die wirklich zum Lachen bringt. Zuerst beginnt alles “normal” wie ein Krimi von Agatha Christie oder ein Hitchcock. Dann aber wird der Film von Minute zu Minute verrückter. Gunnar, der eigentlich nach Berlin wollte, um nach dem Krieg beim Aufbau zu helfen wird ins Mordkomplott von Henry und Marie verstrickt. Ein Kriegsveteran läuft dem ungeschickten Gunnar immer wieder über den Weg und wird dabei auch auf spektakulär lustige Art und Weise verletzt.

Alles in Allem einer der besten Filme, die ich gesehen habe. Eine Empfehlung an alle die eine Prise schwarzen Humor vertragen.

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Tschilik ist eine kleine Stadt nahe der chinesischen Grenze. Etwa 120 Kilometer von Almaty entfernt. In der Stadt und den umliegenden Dörfer leben viele Uiguren, eine Turkenminderheit, die vor allem in China stark unter Verfolgung und Diskriminierung zu leiden hat.

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Auf den Fotos zu sehen, das Partisanendenkmal noch aus der Zeit der UdSSR.