Morgen finden die Wahlen in Kirgistan statt. Die Welt schaut gespannt auf das kleine zentralasiatische Land. Für mich ist die Entwicklung spannend, weil ich drei Jahre wenige Kilometer Luftlinie von Bischkek weg gelebt habe und aktuell ein guter Freund in Bischkek an einer Uni doziert.

6 Kommentare
  1. André
    André sagte:

    na, dann lass’ uns doch wissen, wie Du die politische Entwicklung einordnest – Kirgistan ist ja eines der vielen “black holes” für uns Westler – th’xs

  2. R.Wiedenmeier
    R.Wiedenmeier sagte:

    @André: Es freut mich, dass du meinen Blog noch immer liest, obschon aktuell nicht mehr aus dem Osten verfasst. Ich selber war ja nie in Kirgistan, nur immer in Almaty, nahe der Grenze. Hatte aber immer wieder die Möglichkeit zu Diskussionen mit Taxifahrern aus Kirgistan oder mit deutschsprachigen KollegInnen, die selber da arbeiten. Die Entwicklung ist sehr abhängig von einer zukünftigen Unterstützung des Auslandes. Das spielt eine Rolle, welche Macht (EU/USA/Russland) das Zepter übernimmt. Denn das Land selber verfügt über so gut wie nichts.
    Ich ordne die Entwicklung so ein, dass es eine Frage ist, welcher Clan jetzt an die Macht kommt und wenn das ein Clan sin wird, der die eigene Wirtschaft (nicht Schattenwirtschaft) fördert und auch noch einen konstruktiven Umgang mit den Nachbarländern fördert, dann müsste sich die Situation des Landes verbessern!

  3. ali kotsch
    ali kotsch sagte:

    so muss ich mich auch diesmal mit einem klassisch schlechten Reim dem Osten wie auch Österreich anbiedern, hehe:

    >Im Osten geht’s drüber und drunter,
    trotzdem geht die Welt nicht unter.Der östliche Intellektuelle liebt es zu jammern, genauso wie er es liebt schwarz zu malen. Solange also der Osten wie an heißen Sommertagen lümmelnd und dösend im Schatten verweilt und die bösen Worte im Kamelkot sich zersetzen, möge alles so bleiben wie es immer gewesen ist. Wenn nur nicht dann und wann den bösen Worten blutige Taten folgen würden, in denen sich die ganze aufgestaute laissez-fairehafte Pöbelei entlädt.<

  4. R.Wiedenmeier
    R.Wiedenmeier sagte:

    @ali kotsch: Danke für den fetten Raim aus Bisch-keck! Scheint ja da noch was anzudauern, mit der Staatsfindung. Find ich ganz ok. Zuviel Staat ist eh nicht gut :razz:

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