Gestern Mittag wurde der OSZE-Gipfel in Astana (Kasachstan) beendet. Tatsächlich scheint das Treffen bezüglich Zielen und Zusammenarbeit zwischen Ost und West eine Nullrunde gewesen zu sein. Nur bei den Kosten waren doch 44 Millionen Dollar zu beziffern.

Die Presse titelt ähnlich:

Spiegel: Staatschefs blamieren sich auf der Mammutshow
Der Standart: Geist von Helsinki soll zum Geist von Astana werden
Tagesschau.de: Kein frischer Wind aus Astana
Focus: OSZE-Gipfel endet ohne greifbares Ergebnis

Gut an der Sache ist, dass Kasachstan überhaupt in den Medien berücksichtigt wurde. Weniger gut daran ist, dass der Anlass hauptsächlich für den Präsidenten als Organisator Werbung machte und überhaupt keine kritischen Stimmen aus dem Land nach aussen gedrungen sind.

Schade, dass keine BloggerInnen, Facebookgruppen oder unabhängige Internetportale genügend Menschen zusammenbringen konnten, das reale Kasachstan zu vermitteln. Denn das reale Kasachstan, wie ich es die letzten drei Jahre kennengelernt habe ist ein Land mit viel Potential, welches aber nicht einmal im Promillebereich ausgeschöpft wurde.

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