Die Deutsche Welle macht einen Wettbewerb, wo :“The best of Blogs“ gesucht werden. Es gibt unterschiedliche Kategorien und verschiedene Sprachen, unter denen gewählt werden kann. Ich selber habe mich da auch angemeldet, um mal zu schauen,was sich da so ergibt. Sonst bin ich nicht so der Wettbewerbsteilnehmer. Unter folgendem Link können Sie zur Seite gelangen, wo ich aufgelistet bin. Natürlich würde ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar sehr freuen.

Unter den schlussendlich etwa 2500 angemeldeten Blogs ist eine verschwindende Minderheit aus der Schweiz. Um aber für die Schweizer Blogs mit gutem Inhalt etwas Werbung zu machen sehen Sie im Anschluss eine Liste der bis anhin 15 Schweizerblogs, die ebenfalls an dieser Wahl teilnehmen. Und auch diese würden sich über einen Besuch und Kommentar bei „The BOBs“ freuen.

1155914060339702bxvvgemy1.gif

Arlesheim Reloaded
BloggingTom
Blogwiese
BloxBox
Gedankenbörsen-Blog
Glücksblog
Infomagazin zum Alltag der Generationen
Journalismus, Nachrichten von heute
Krusenstern
Kultpavillon
Leumund
Shibby
Starfrosch
Taberna Kritika
Travelblogger

Auf dem Weg zur Arbeit ging ich heute wie jeden Tag durch den HB Zürich. Dort habe ich auf der grossen Anzeigetafel und auch auf den Bildschirmen wieder einmal gelesen: „Wegen eines Personenunfalles, kann es zu Verspätungen kommen“. Ein „Personenunfall“ ist kein Arbeitsunfall und auch kein Betriebsunfall. Die Formulierung wurde gewählt, um einen Suizid (Selbstmord), zu benennen. Mir ist das schon lange bewusst. Jedes Mal, wenn ich diese Formuliere sehe,läuft es mir dennoch kalt den Rücken runter. Das sind in gewissem Sinne die letzten Ziffern, die Jemand hinterlässt, nach dem Beenden des eigenen Lebens.

Dem BAG (Bundesamt für Gesundheit) zufolge, gibt es in der Schweiz jährlich 1300-1400 Suizide. Das ist auch im internationalen Vergleich eine hohe Zahl.

Auf das Thema bin ich auch nach meinem gestrigen Artikel wieder gestossen, wo ich über die Tatsache geschrieben habe, dass der Bundesrat Armeewaffen weiterhin im Eigenheim zur Aufbewahrung lässt, die Schweiz ist nebst Israel das einzige Land, welches so etwas macht.

Gleichzeitig schreibt das BAG aber in einem PDF, wie man präventiv mit Suiziden umgehen könnte und da ist ein Punkt beschrieben, welcher ein schärferes Waffengesetz verlangt. Und auf einer anderen Grafik des BAG-Berichtes wird in Zahlen ausgedrückt, wieviele Suizide schon mit Waffen verübt wurden, wobei ich nicht behaupten möchte, dass alle verwendeten Waffen aus dem Armeebestand stammten. Grundsätzlich kritisiere ich die Haltung des Bundesrates und verlange von diesem ein schnelles Handeln bezüglich dieses Problemes.

Aufs Bild klicken zum Vergrössern

suizid3.jpg

suizid5.jpg suizid4.jpg suizid2.jpg suizid1.jpg

Hier noch weitere Grafiken aus dem genannten Bericht, einfach die kleinen Bildchen anklicken.

Jeden Tag sterben im Irak über 100 Menschen durch Waffengewalt. Beinahe jeden zweiten Tag kommt eine Meldung aus Afghanistan, dass wieder Menschen bei einem Attentat oder Anschlag gestorben sind. Die Situation im Irak ist dermassen am eskalieren, dass immer öfters vom drohenden Bürgerkrieg gesprochen wird. Es ist auffällig, dass die desolatesten Orte auf der Erde im Moment die sind, bei denen die USA eingegriffen haben. Als ich im Internet recherchiert habe bin ich auf eine Liste mit den amerikanischen Militärinterventionen der letzten Jahrzehnte gestossen und war erstaunt, wie lange die war.

Eine Chronologie

Aus Anlass des Krieges gegen Afghanistan veröffentlichte die Wochenzeitung „Freitag“ am 19. Oktober 2001 eine Chronik der Militärinterventionen der USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Vieles hatte man tatsächlich schon vergessen. Die Liste spricht für sich.

cassette.jpg

Hab ich schon lange nicht mehr gesehen, eine Kassette. Damit hat man früher mal Musik gehört. Und Musik von seinen Kumpels überspielt. Hier ist eine Website, wo man sich automatisch seinen gewünschten Text auf eine Kassette schreiben lassen kann.

Auf dem „Langweiler“ habe ich einen Link zu eiener Site gefunden, wo man seinen Blog als Grafik darstellen kann. Man braucht bloss die URL einzugeben. Es ist amüsant der Applikation zuzuschauen.

http://www.aharef.info/static/htmlgraph/

und so sieht mein Blog aus:

math.jpg

Nun, es haben schon eine Menge Leute Berichte über Web 2.0 geschrieben. Das Thema ist auch in den Printmedien (Tageszeitungen&Journalen) auf breiter Basis behandelt worden. Jetzt schreibe ich auch noch meinen Senf dazu. Was mich am Gedanken fasziniert ist eine warnehmbare Veränderung des Internet und dessen Inhaltes. Eine Grundveränderung gegenüber Web 1.0 ist die Partizipation und Interaktion von unendlich vielen Menschen. Seit der Entstehung des Internet stellte eine x-beliebige Firma eine Homepage ins Netz und damit hatte es sich. Der Content blieb dabei meist unverändert oder wurde nur sporadisch aktualisiert. Damit ist aber schon länger Schluss.

Seit aber neue Technologien zur Verfügung stehen, bei der jeder einzelne für seinen Inhalt auf dem Web verantwortlich ist hat sich da einiges geändert. Hier findet eine positive und demokratische Globalisierung statt. Es werden täglich auf der Welt schon über 700’000 Blogbeiträge geschrieben und jede Menge private Videos in Youtube oder Googlevideo eingeschleust. Natürlich habe ich beim Wühlen im Web nicht immer hervorragendes gefunden. Und wenn jeder Amateur seine Bilder und Handyvideos ins Netz stellt kann auch üeber Sinn und Unsinn debatiert werden.

Ich persönlich schreibe jetzt etwa drei Monate mein Webtagebuch und habe noch immer Freude daran. Seit wenigen Tagen verwende ich ein Plugin, mit dem ich Umfragen in der Sidebar durchführen kann. Das ist ja auch richtig Web 2.0.

Mich würde es freuen, wenn sich mehr Menschen bereitstellen würden, auch kritische Themen zu publizieren. Denn jeder Mensch nimmt die Welt auf seine/ihre ganz persönliche Weise wahr. Es freut mich, dass mehr Frauen im Netz vertreten sind, die auch schreiben und sich der Öffentlichkeit aussetzen. Es könnten aber noch mehr sein. Um nochmals auf’s Thema Web 2.0 einzugehen und darzustellen, was präziser gemeint ist habe ich im Anhang einen Bericht aus der NZZ online vom 13.1.06: