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Almaty / Kasachstan. Die Aussicht aus dem obersten Stockwerk des “Hotel Kasachstan” bietet einen einen guten Blick über das Zentrum der kasachischen Metropole. Das Hotel Kasachstan selbst wurde 1978 erbaut und verfügt über 26 Etagen. Aktuell wird das Hotel saniert. Im obersten 26. Stock befindet sich das Restaurant BarFly welches eine abwechslungsreiche Karte bietet, mit für Kasachstan ganz ordentlichen Preisen. Auf der Stadt abgewandten Seite hat man eine gute Sicht auf den KokTebe, den Hausberg der Stadt Almaty mit seinem riesigen TV Turm.

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Almaty / Kasachstan. Das Megacenter Almaty wird umgangssprachlich nur “Mega” genannt. Das Center liegt im Süden Almatys an der Rozybakeev Strasse. Gebaut wurde es zwischen 2004 und 2006. Mittlerweilen gibt es ein zweites Center in Almaty mit einem ähnlichen Angebot. Auch in Nursultan (ehem. Astana) wurde ein Megacenter eröffnet.

Das positivste bei einem Besuch rund um das Shoppingcenter ist das Riesenrad, denn von diesem hat man eine schöne Aussicht auf einen Grossteil der Metropole Almaty. Leider gibt es sonst nicht all zuviel Positives zu berichten, Almaty scheint in den letzen drei bis vier Jahren einem kompletten Shopping Center Wahn verfallen zu sein. Alle paar hundert Meter befindet sich ein neuer Konsumtempel. Einziger Unterschied scheint derjenige zu sein, dass es im Einen Einkaufsparadies einen McDonalds gibt und bei der Konkurrenz einen Burger King. Diese Entwicklung ist gerade in Almaty schade, welches kulturell zwischen Russland, China und den ehemaligen südlichen Sowjetrepubliken liegt. Denn die prägende Vielfalt auch der heterogenen Bevölkerung weicht so einer eher einem einfältigen Konsum-frönen.

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Almaty / Kasachstan. Die grosse Wohnsiedlung Shakhristan der Baufirma BAZIS wurde 2009 fertiggestellt. Die Siedlung verfügt über Kindergärten, Fitness-Center, Restaurants usw. Die einzelnen Gebäudekomplexe sind zwischen 13 und 18 Stockwerken hoch. Aus den oberen Etagen hat man eine eindrückliche Aussicht zuerst mal über die Siedlung Shakhristan, anschliessend über einen Teil der Stadt Almaty je nachdem bis in die Berge des Alataus. Interessant ist dass bei Onlinerecherchen ziemlich viele Wohnungen der Überbauung auf Airbnb oder dem kasachischen Pendent (www.krisha.kz) angeboten werden.

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Kolchose nahe Almaty: Während der Ära der Sowjetunion gab es überall Kolchosen, landwirtschaftliche Grossbetriebe. Meistens war der Weg vom Kleinbauertum zur Kollektivwirtschaft nicht ganz freiwillig und durch die Planwirtschaft wurden durch Büros irgendwo Betriebe erstellt, auch wenn das Ganze nicht immer sinn machte. Die ersten Kolchosen entstanden schon nach der Oktoberrevolution 1917 und erst mit der Auflösung der UdSSR 1991 wurde diese Betriebsform aufgegeben. Anschliessend wurden viele Landwirtschaftliche Betriebe privatisiert oder dem Verfall überlassen.

Ausserhalb der grossen Metropolen in Kasachstan findet man immer wieder Kolchosen, die teilweise oder komplett verfallen sind und es stehen manchmal dutzende verrostete Agrarmaschinen herum. In den letzten Jahren haben manchmal Bauern begonnen ihr Vieh wieder in den halbverfallenen Gebäuden überwintern zu lassen.

Auf der Kolchose die auf den Aufnahmen zu sehen ist, welche sich an der Stadtgrenze zu Almaty befindet waren laut eines Anwohners noch bis vor wenigen Jahren Rinder untergebracht. Durch den Verfall kommt es durch den massenhaften Gebrauch von Eternit zur Freisetzung von Asbest.

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Die Fotos wurden im Mai aufgenommen. Im Frühling blüht es wunderschön in Kasachstan. Zuerst die Krokusse in der Steppe, später dann wie auf den Fotos zu sehen, der wilde Mohn auf den Hügeln um Almaty. Zu sehen ist hinter den Mohnblumen das Alatu-Gebirge, welches ein Ausläufer des grösseren Tienshan Gebirges ist. Rechts im Hintergrund ist der Pik Talgar zu sehen, welcher 4’979 Meter hoch ist. Mit dem Auto oder Taxi kann man Richtung Chinesische Grenze fahren, zwischendurch gibt es schöne Dörfer, verlassene Kolchosen und Flüsse mit Gletscherwasser. Ein Taxifahrer sagte aber, dass die alte Regionalstrasse (Talgarski Trasse) Richtung China in den nächsten Jahren verschwinden könnte, weil eine neue Autobahn von Almaty bis nach China im Bau ist.

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Winter Universiade Almaty 2017. In 160 Tagen ist die Eröffnung der Winter Universiade in Almaty. Dieser Wintersportanlass wird für Universitäten und deren Studierende ausgerichtet. In den letzten Monaten wurden dafür in Almaty 2 komplett neue Stadien gebaut und bestehende Sport Infrastrukturen modernisiert.

Aus Kasachstan werden über 700 Studenten teilnehmen und laut Eigenwerbung auf der Website der Universiade wurden in den letzen Jahren, seit Kasachstan an diesem Anlass teilnimmt bereits 125 Medalien gewonnen. Ob und wie vernünftig die Millionenausgaben vor allem in der Stadt Almaty sind können wohl die Verantwortlichen begründen. Trotz einer positiven Gesamtentwicklung auf dem Gebiet der Millionenmetropole Almaty gibt es grosse Lücken im System. Diese befinden sich im Gesundheitswesen, bei Schulhäusern und ganz gravierend im öffentlichen Transportwesen. Es wäre schön, wenn ein Anlass wie die Winter Universiade dazu führt, dass Projekte die der gesamten Bevölkerung zugute kommen umgesetzt werden.

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