Majestätisch steht er vor dem Eingang des Zürcher Hauptbahnhofs. Fast etwas zu einnehmend für die schweizerische Bescheidenheit. Es ist die Statue von Alfred Escher (1819-1882). Sein Name ist einigen Schweizern vielleicht noch aus den Geschichtsbüchern bekannt, dann meistens im Zusammenhang mit dem Bau des Gotthardtunnels (Eingeweiht 1882).

Die Biographie von Joseph Jung “Alfred Escher 1819-1882, Aufstieg, Macht, Tragik” ist sehr spannend, so lernt man eine ganze Reihe Facetten dieser Epoche kennen, zu der Alfred Escher gelebt und gewirkt hat. Nebst seiner Initiative für den Bau des Gotthard Tunnels war er Mitbegründer der Credit-Suisse, der Rentenanstalt und der ETH Zürich.

Interessant ist wie viel Macht in der Person Alfred Eschers vereint war – und trotz kritischer Stimmen zum damaligen Zeitpunkt hat er die Entwicklung der Schweiz massiv mitgeprägt.

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Lorenz Saladin – Tod am Khan Tengri ist ein Buch mit Fotos von Lorenz Saladin (1896-1936). Die Aufnahmen überdauerten die Jahrzehnte in Familienbesitz. Bei Recherchen stiessen Emil Zopfi und Robert Steiner auf die Hinterlassenen Fotos des Alpinisten.

Im Buch sind die verschiedenen Bergexpeditionen im Kaukasus, dem Pamir und zu Letzt im Tienshan in Bild und Text dokumentiert. Die Fotos die Lorenz Saladin selber gemacht hat sind sehr eindrücklich. Einerseits die eisigen Berglandschaften dieser Hochgebirge und andererseits ethnographische Aufnahmen von kirgisischen, usbekischen und anderen zentralasiatischen Menschen.

Wer das Buch kaufen möchte kann dies bei Buch.ch oder im Fachbuchhandel tun.

Wer gerne in die Berge geht und sich für Literatur interessiert kann auch an den geführten Berg/-Lesetouren von Emil Zopfi noch dieses Jahr teilnehmen. Weitere Informationen dazu findet man unten bei den Links.

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Die Abenteuer von Thursday Next packen den Leser und die Leserin auf ganz ungewöhnliche Art und Weise. Vermutlich können die Romane von Jasper FForde der Gattung Fantasy zugeordnet werden, tatsächlich aber sind die Handlungen für dieses Genre total ungewöhnlich. Der vierte Band mit der weiblichen Heldin beeindruckt durch absurde ineinander verwickelte Ereignisse und verblüfft auch nach drei voraus gegangenen Bänden.

Die LitAg Agentin Next muss die Erde von einem Polit Agitator aus der Buchwelt retten. Diese fiktionale Person Kaine hats in sich. Durch ihn und die weltrgrösste Firma Goliath gerät Next mehrfach in Lebensgefahr.

Neben geklonten Skhakespears und Neandertalern muss Next auch mit ihrem zweijährigen Sohn und einem genichteten Vater zurechtkommen. Ein wirklich lohnenswerter Lesestoff.

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Die Geschichte des Landes Glarus ist auch zu einem gewissen Teil die Geschichte der Schweiz. Ich selber wurde in Glarus geboren und habe da Kindheit und Jugend verbracht. Der Kanton Glarus liegt eingebettet zwischen hohen Bergmassiven, deren südliche Grenze der mächtige Berg Tödi (3614) darstellt.

Weil ich nun seit längerer Zeit nicht in der Schweiz weile und dennoch Interesse an der Geschichte dieses Flecken Landes hatte suchte ich im Internet nach historischen Texten und Beschreibungen über die Frühzeit des Glarnerlandes.

Nach längerer Suche stiess ich auf ganze Bücher aus dem Jahre 1836 und noch früheren Perioden. Interessanterweise stiess ich auf diese Bücher bei Google-Books und die Exemplare, die eingescannt wurden stammen aus englischen Bibliotheken.

Jetzt lese ich das Buch “Geschichte des Landes Glarus” aus dem Jahre 1836 geschrieben von Melchior Schuler. Faszinierend ist für mich die Art und Weise wie zu dieser Zeit die Lanschaft beschrieben wurde und das verwendete Deutsch. Viele Worte werden heutzutage so nicht mehr benutzt oder ganz anders geschrieben. Im Buch wird die Geschichte von Glarus beschrieben hauptsächlich beginnend mit dem 9.-10. Jahrhundert, als Glarus abhängig vom Kloster Säckingen war. Später wird die Geschichte Anhand von Schriftlichen Dokumenten erzählt, wobei dem Schein nach die Zeit zwischen dem 13. und 17. Jahrhundert eine Zeit des Krieges und des Söldnerdienstes in den umliegenden Heeren (Französisches,Deutsches und Italienisches) war. Auch interessant und mir zu einem Grossteil unbekannt war die Zeit der Reformation, als Glarus zwiegespalten war, zwischen den Katholischen und Reformierten Kräften.

Für Diejenigen, die sich für die Geschichte interessieren und die wie ich nicht die Möglichkeit haben auf Bibliotheken oder Archive in der Schweiz zuzugreifen eröffnet Google mit den eingescannten Büchern eine völlig neue Möglichkeit!

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Krabat der Weisenjunge kommt auf die Mühle im Koselbruch. Besser gesagt er wird im Traum dahingerufen. Anschliessend beginnt er dort seine Lehre als Mühlknappe – dabei erkennt er auch, dass auf dieser Mühle nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Krabat ist ein sehr eindrückliches Buch vom Autor Otfried Preussler, der auch eine ganze Reihe andere Kinderbücher geschrieben hat. Krabat ist auf jeden Fall nicht nur ein Kinderbuch. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Zeile in Bann gehalten.

Das Buch von Roberto Saviano habe ich gerade zur Hälfte gelesen. Es ist sehr spannend geschrieben und der Schriftsteller macht keinen Halt vor Details, wie die Mafia mit ihren Opfern verfährt. Auch die Struktur dieser Clans wird aufgezeichnet.Beim lesen geht einem ein Schauer über den Rücken, wenn man sich anschliessend vorstellt, dass sich diese Situationen in Westeuropa abspielen!

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Im März kommt der Film zum Buch in die Deutschen Kinos. Hier kann man sich über Youtube schon einen Trailer ansehen.


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Das Buch von Michel Houllebecq “Ausweitung der Kampfzone” habe ich vor vielen Jahren einmal gelesen und damals hat es mich auch noch fasziniert. Er hat für Aufruhr gesort, mit seinem Schreibstiel. Nun habe ich auch den Film “Ausweitung der Kampfzone” gesehen. Er ist gut gemacht und trifft ziemlch genau die Stimmung des Buches.

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“Auf Nomadenwegen zwischen Kaspischem Meer und Altaj” – so der Titel des wichtigsten Deutschsprachigen Reiseführers für Kasachstan. Geschrieben wurde der Reiseführer von Dagmar Schreiber (Jahrgang 1962, studierte Philosophie in St. Petersburg und Moskau und arbeitete sieben Jahre als Soziologin, bevor sie 1994 in das Weltbank-Projekt ›Lebensstandard-Studie‹ in Kasachstan einstieg).

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Für mich war der Reisefüher ständiger Begleiter auf meinen ersten Reisen nach Kasachstan. Die Informationen darin sind nicht nur fundiert und gut recherchiert, sondern auch Grafisch gut dargestellt. Letzteres vor allem in der neuen Ausgabe 2009.

Zum ersten Mal erscheinen in dieser Auflage auch zwei meiner Fotos beim Kaptel über die grösste Stadt des Landes “Almaty”.

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Dagmar Schreiber bietet über ihre Webseite “www.kasachstanreisen.de” immer wieder geführte Reisen in die entlegensten Ecken Kasachstan an. Zudem ist die Webseite das elektronische Pendant zum gedruckten Reiseführer.

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Von Prof. Hakan Kültürbek habei ich News erhalten. Auf der Webseite ‘piszavod.org‘ startet ein Onlineroman, hier die kurze Stllungsnahme von Hr.Kültürbek:

Der Ramadan ist da. Wir hungern, dürsten und abends schleicht der sanfte Geruch von Hammelkuchen durch unsere Häuser. Nach dem unendlichen Abendmahl klemmen wir uns für gewöhnlich Sitzkissen in den Nacken und halten uns die Bäuche. Irgendwann erhebt sich dann die Großmutter und holt ein ehrwürdiges Buch mit Ramadangeschichten aus dem Schrank. Doch noch immer gibt es viel zu wenig erbauende Ramadanliteratur mit spannenden Inhalten. Diesen Mangel versucht Vjatscheslav Kurdaschwili mit seinem Buch „Tatarenreisen. Ein Spiegel für Prinzen“ zu beheben. Mit schöner Regelmäßigkeit veröffentlicht deshalb Piszavod VODT dieses wunderbare Werk kostenlos unter: http://www.piszavod.org/balschoj/roman.html

Wer sich übrigens die Mühe machen möchte, diesen Roman für unsere blinden Freunde auf Tonband zu lesen, erhält von uns als Belohnung einen Gebetsruf-Wecker.

Wir wünschen unterhaltsame Lektüre und einen gesegneten Ramadan!

Ihr

Prof. Hakan Kültürbek

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Vom Leiter des hiesigen Goethe-Institutes habe ich ein Exemplar des Buches “Machtmosaik Zentralasien” bekommen. Ich werde es in den nächsten Wochen mit Vergnügen durchlesen. Was ich schon beim Durchblättern gesehen habe, das sind die vielen Karten, zu Aktuellem, politischem, geographischem aber z.B auch zu den Wegen des Drogenhandels. Auffällig ist die Qualität der Karten. Zitat von der Webseite “Bundeszentrale für politische Bildung

Im Juni 2007 hat der deutsche Außenminister die Strategie der Europäischen Union gegenüber den Ländern Zentralasiens vorgestellt. Zentralasien wird darin als strategischer Partner der EU bei der regionalen Zusammenarbeit in Fragen der Wirtschaft, des Umweltschutzes, der Energieversorgung, der internationalen Sicherheit und der Entwicklung von Menschenrechten und Demokratie identifiziert.

Zentralasien mit Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan ist für die meisten Europäer eine terra incognita. Der Band versucht, historische und aktuelle Entwicklungen wie Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Über 50 AutorInnen entwerfen das Mosaik eines geopolitischen Raumes von inzwischen globaler Bedeutung.

Hier zwei Kartenbeispiele und das sehr gelungene Umschlagsbild:

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