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Einen Wiedehopf habe ich in der Schweiz nie ausserhalb eines Zoos oder einer Volière gesehen. Hier in Kasachstan habe ich gestern mehrere gesehen. Immer zu zweit sassen sie auf den Stromkabeln, beim Näherkommen sind sie dann aber rasch davongeflogen. Mit dem 200er Objektiv konnte ich den schönen Vogel dennoch festhalten:

Auf dem folgenden Foto sieht man einmal einen ganz normalen Lebensmittelladen um die Ecke, besser gesagt man sieht die Auswahl an Spirituosen. Tatsächlich nehmen die Spirituosen oft die Hälfte des Sortiments eines kleinen Ladens ein und die Werbung dafür ist im ganzen Laden sehr präsent. Hauptkonsumgut ist in Kasachstan aber nicht der Wodka, sondern das Bier.

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Die jugendlichen und Berufstrinker kaufen es sich,   Plastiksackweise und trinken auf der Bank im Hinterhof. Anschliessend bleiben für den nächsten Morgen oft Schwerbenhaufen zurück,   die meistens längere Zeit da liegen bleiben.

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Die unteren drei Fotos sind bloss Ausschnitte aus dem ersten Foto, zu erkennen sind die Preise der Alkaholika. Im Gegensatz zur Schweiz sehr billig zu haben. Umgerechnet schon ab 3-4 Franken!

Ein Foto, das ich im Familypark in Almaty vor ein paar Monaten gemacht habe. Ich find es etwas entfremdend, solche Spielzeuge in einem öffentlichen Park vorzufinden. Aber die Kinder haben es genossen, in Helikoptern, Panzern und auf Geschützen herumzuklettern!

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Bei der Reise nach Aktau hatt ich seit Langem wieder enmal die Chance, das Meer zu fotografieren. Interessant war am ersten Morgen die Sicht aus dem Hotelzimmer. Das Meer rauchte. überall stiegen kleine Rauchschwaden auf. Dies auch auf folgendem Foto festgehalten:

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Die weieteren Fotos habe ich bei einem Ausflug mit einem Reiseführer gemacht, Richtung Fort Chevchenko. Dabei   bestand auch die Möglichkeit Gräber aus dem Mittelalter zu besichtigen.

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Bei sensationellem Wetter machten wir uns gestern mit dem Bus Nr. 6 auf Richtung Medeo. In den Bergen oberhalb Almatys gibt es einen grossen Wintersportkomplex. Medeo und Chimbulak. Das höchstgelegene Eisstadion der Welt, und einen Wintersportort Chimbulak mit vielen Skiliften, Hotel und Ferienhäusern.

Etwas vor Medeo machten wir uns um neun Uhr morgens an den Aufstieg Richtung Kumbel Tau, dies ist der Hausberg Almatys. Der nächstgelegene 3000er. Die Wanderung ist nicht anstrengend und da jetzt schon etwa zehn Zentimeter Schnee liegen ist das umliegende Bergpanorama des Tian Schan wunderbar zu sehen.

Die Fernsicht reichte gestern mit über 120 Kilometern gar bis fast an die chinesische Grenze. Nach zwei Stunden leichtem Aufstieg erreichten wir ein Plateau mit guter Sicht über ganz Almaty, welches schon etwa s im Smog versinkt. Aber auf den Fotos ist die wunderbare Lage dieser Stadt immer noch zu erkennen. Dort angekommen verpflegten wir uns und liessen eine Besteigung des Kumbels wegen ungenügender Schneeausrüstung sein.

Um die Fotos in Originalgrösse ansehen zu können einfach ein Thumbnail anklicken, dann kann man mit ‚next‘ und ‚prev‘ weiternavigieren.

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Der Tag der Republik findet in Kasachstan jeweils am 25. Oktober statt. Das erst 17 jährige Land feiert damit seine Unabhängigkeit zur cccp und den Aufbau eines ‚neuen‘ Kasachstan. Gestern war es wieder so weit. Vor dem Dvoretz Respublika, dem ehemaligen Dvoretz Lenin fanden die Feierlichkeiten in Almaty statt. Das Wetter zeigte sich von seiner schlechteren Seite. Es war kalt und nieselte. Der Himmel war grau. Trotz allem kamen Leute um Tanz und Musik anzuhören. Eine gigantische Bühne mit einem Panoramabild von Almaty und den umliegenden Bergen in einer Grösse von ca 50×10 Metern, davor eine riesige kasachische Flagge aus Karton. Lichtshow und lautstarke Boxen vervollständigten die Bühne.

Das Publikum bekam schon nachmittags um zwei Uhr Konzerte und Tanzeinagen geboten, die man auch auf den folgenden Fotos bestaunen kann. Ein paar Dombraspielerinnen bieten das traditionelle Kasachische, die Tanzgruppen versuchen mit Einheitstrachten die glorreiche Zeit Kasachstans vor der cccp wieder aufleben zu lassen

Insgesamt ist die Stimmung eher deprimierend und die Leute wirken oft mehr falsch platziert, als wirklich interessiert am Spektakel. Wenn jemand aus dem Publikum zu begeistern ist, dann sind das die jungen Mädchen beim Auftreten eines Teen-Popstars aus dem Lande.

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Wieder war kein Bus nach Chimbulak zu finden. Erneut mussten wir einen Taxifahrer damit quälen, bis in den Skiort hinaufzufahren. Oben angekommen gabs eine Überraschung, unser kasachischer Kollege von der Kasmys hat Leute aus dem Freundeskreis eingeladen. Das Mädchen verfügte statt eines Rucksacks über ein hübsches Handtäschchen, der Rest sah nicht gerade bergtauglich aus. Doch da muss ich anmerken haben mich KasachInnen schon schön überrascht. Die sind ziemlich zäh! Der erste Sessellift befindet sich in Reperatur, so mussten wir bis zum Zweiten hochlaufn. Die Gruppe mit der Handtäschchen Kasachin gab nach 500Metern Auf. Wir konnten mit der zweiten Seilbahn rauffahren, dann begann die eigentliche Tour. An der Gletschermoräne entlang über Steinfelder, schliesslich auf den Gletscher. Das war dann schon ein Erlebnis. Zum ersten Mal bin ich einen Gletscher komplett bis zum Ursprung hochgewandert. Etwa drei Kilometer lang ist dieser. Schöne Fels-Eisformationen haben uns begleitet und das Wetter spielte mit. Langsam müde erreichten wir den Gipfel gegen 16 Uhr. So blieben uns nur zehn Minuten und wir mussten rasch ins Tal zurück. Zum Glück arbeitet unser Bergführer Ilijtsch im Winter als Skilehrer. So hat er gute Connections zu den Seilbahnbetreibern. Gegen acht Abends konnten wir schon ziemlich erschöpft durch die Dämmerung zum Wintersportort herunterfahren.

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Ein Wahrzeichen Almatys ist das Hotel Kasachstan. An zentralster Lage befindet sich dieser Sowjetbau. Vom Koktebe genauso gut zu sehen, wie vom Zirkus oder dem Bahnhof Nr.2. Gerne hätte ich auch einmal von oben auf die Stadt runter gesehen, aber ein Tourismusrestaurant gibt es da leider nicht. Ich finde den Bau in seiner Kassettenbauart und dem ovalen Grundriss sehr attraktiv. Hier die Fotos, die ich heute gemacht habe:

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Bei der letzten grossen Wanderung aufgenommen: Diesen schönen Bergvogel. Auf etwas über 3000 Metern.

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Heute bin ich soweit in die Höhe gekommen, dass ich anschliessend leichte Kopfschmerzen hatte. Am Morgen mit dem Bus Nr. 6 nach Medeo gefahren, dann nach Chimbulak gewandert. Das Ziel war schon vorher klar, ich wollte die Gletscher in den 4000ern sehen. Zufällig brauchte ein Bergführer noch etwas mehr Leute, zu viert machten wir uns im Rover auf, ans Ende der Strasse. Von da an begann beim Denkmal für die verstorbenen Alpinisten die Tour. Alexander der Bergführer erzählte von den Bergen, seinen drei Jahren im Tibet als Elektrotechniker, ausgesandt von der damaligen CCCP. Es wurde langsam heisser, zum Glück konnten wir uns immer an den frischen Quellen etwas abkühlen. Die Baumgrenze war rasch überschritten, dann gings auf einer Strasse zum Hochwasserdamm. 1963 verwüstete eine Schlammlawine viele Häuser in Almaty. Die Überreste eines Panzers sind an der Baustelle noch zu sehen. Dieser musste den Zement transportieren. Weil damals die Motoren noch nicht gut genug waren um auf 3100 Metern zu arbeiten.

Wir mussten nun noch eineinhalb Stunden steil bergaufgehen, dann war das ganze Massiv der Viertausender des Alatau zu sehen. Wunderschöne Berge, deren Namen uns Alexander alle bekannt gab. Neben ‘Lokomotive’ und ‘Pik Abai’ gefiel mir am besten der ‘Pik Partisan’ eine kleine Spitze die aus einem Schneefeld herausragt. Wir wanderten den Seitenmoränen entlang bis zur Gletscherzunge, von da aus sahen wir direkt auf den 4400 Meter hohen Pik Tujiksu.

Hier die Fotos der Wanderung:

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