Das individuelle-i steht für : “die Freiheits- und Bürgerrechte des Individuums”! Von der deutschen Websseite die die Aktion “Individual-I” unterstützt folgender Absatz als Zitat:

“Zur Zeit werden die Rechte der Individuen erodiert: Durch Regierungen, durch Unternehmen, durch die Gesellschaft selbst. Dieses Icon – das Individual-i – steht stellvertretend für die Rechte des Individuums.

Es repräsentiert das Recht auf Privatssphäre, Datenschutz, Meinungsfreiheit und Anonymität im Informationszeitalter. Es repräsentiert die Informationsfreiheit – das Recht auf eine transparente, offene Regierung und Rechtsstaatlichkeit. Es repräsentiert das Recht ohne ständige Überwachung und Kontrolle zu leben und nicht für die Einforderung und Wahrnehmung dieser Rechte als “verdächtig” gebrandmarkt zu werden.

Es bekräftigt, dass eine sichere Gesellschaft eine freie Gesellschaft voraussetzt und das Freiheit auf den Rechten des Individuums gegründet ist.

Der Kampf für die Rechte des Individuums hat gerade erst begonnen und unsere Seite benötigt dazu ein gemeinsames Symbol.

Wir hoffen, dass dieses Symbol überall dort mit Stolz präsentiert wird, wo immer man die Rechte des Individuums schätzt.”

Hier das Individual-I :

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Links zum Thema:

Im Internet werden täglich Millionen oder Milliarden Daten getauscht, auf der Festplatte gespeichert oder selber hochgeladen. Dabei gibt es immer wieder Diskssionen um das Urheberrecht oder © copyright. Tatsächlich wird in den Argumenten der Multinationalen Konzernen immer behauptet, dass der Hersteller des Produktes stark unter der illegalen Verbereitung von Musikstücken oder Videos leidet.

Das mag ja sein. Tatsächlich aber leidet vor allem der Multinationale Konzern darunter. Denn eine Musik CD oder eine DVD ist massiv überteuert und am Ende bekommt der Musiker sowieso nur einen verschwindend kleinen Betrag pro Datenträger.

Ich habe mich gerade ein wenig mit diesem © copyright auseinandersetzen müssen, weil ich mir selber nicht immer im Klaren bin, was darf ich bei meinen Filmen, die ich mache als Backgroundmusik verwenden und was nicht. Bei Revver head_revver.gif wurde ich darauf Aufmerksam gemacht, dass auch wenn ich einen Film mache, in dem im Auto Musik läuft, ich eine Berechtigung haben müsste, diese Musik zu verwenden. Bei Youtube.com oder Sevenload.de kann man alles hochladen, da interessiert das niemanden.

Ich bin dann auf den Begriff “creative commons” gestossen, welcher mir Anfangs ziemlich schleierhaft vorkam. Tatsächlich, nach etwas Informationssammlung muss ich sagen, dass das ein super Ansatz ist, die Problematik mit dem Urheberrecht im Netz anzugehen und nicht auf irgendeiner Verbotsbasis. Es geht prinzipiell darum, dass ein Künstler sein Produkt online zugänglich macht und unter Bedingungen zum freien Gebrauch zur Verfügung stellt. Ich habe dann auch weitergesucht, weil ich meine Filme nun mit copyright-freier Musik versehen muss und auch da bin ich auf verschiedenen Seiten fündig geworden. Vor allem junge und wenig bekannte Künsler benützen auch diesen Weg, um ihre Werke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Hier das Logo und die Regeln der “creative commons”

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Links zum Thema:

Johannes Widmer hat im Sommer 2006 eine Bachelor-Abschlussarbeit an der Hochschule Ulm im Fachbereich Digital Media gemacht, welche im Netz kursiert. Sie behandelt das Thema Datenschutz und Überwachung. Sie zeigt welche Möglichkeiten der Überwachung es heute gibt und wo dabei die Gefahren liegen. Im Impressum steht auch, dass die techniken nicht verteufelt werden sollen, denn viele sollen uns das Leben erleichtern und sie können Menschen helfen. Ich finde die technische Realisierung sensationell gelungen und auch die Aufklärung ist soweit objektiv.

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Hier ist der Link zur Seite :

Heute in der NZZ online wird Nestlé hochgepriesen, wie der Folgende Absatz darlegt:

“Nestlé übertrifft alle Erwartungen – Gewinn auf 9,2 Milliarden gesteigert”

Der weltgrösste Nahrungsmittelkonzern Nestlé hat im vergangenen Jahr neue Rekordwerte bei Gewinn und Umsatz erzielt. Der Reingewinn erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 13,8 Prozent auf 9,2 Milliarden Franken, der Umsatz stieg auf 98,5 Milliarden. Damit wurden die Erwartungen der Finanzanalytiker deutlich übertroffen.

An und für sich sicher eine gute Wirtschaftsnachricht, denn auch der SMI (Swiss market Index) ist heute um 0.5 Prozentpunkte gestiegen, nur wegen dieser Nachricht. Es sind stolze Zahlen, die Brabeck da vorlegt und sein Ziel das erste Unternehmen der Schweiz zu sein, welches die 100 Milliardengrenze pro Jahr übersteigt ist somit auch beinahe erreicht. Tatsächlich aber ist Nestlé keineswegs eine unumstrittene Firma! Es gab schon Aufrufe zum Boykott und von verschiedenster Seite steht das Unternehmen unter Beschuss.

Auch ich habe mich entschieden auf Nestlé Produkte sogut wie möglich zu verzichten! (wenn ich ganz auf sie verzichten wollte müsste ich meinen eigenen Stall bauen und meinen eigenen Garten bewirtschaften), denn es ist bei der riesigen Produktepalette, die Nestlé angehört schier unmöglich, alles zu meiden.

Ich habe schon hier, hier, hier, und hier zum Thema Nestlé geschrieben. Unten können Sie einen Flashfilm der Firmengeschichte von Nestlé ansehen. Hier derselbe Film in voller Grösse.


Das Wort “Vorratsdatenspeicherung” erinnert mich an Konservenbüchsen und Notvorrat. Doch dabei geht es um den Wunsch des Staates, persönliche Daten von elektronischen Medien aufzuzeichnen und zu archivieren. Der Staat kann also bald sagen :” So jetzt weiss ich, wen du letzten Sommer angerufen hast.” Darauf gekommen, diesen Beitrag zu schreiben in ich über den Blog :

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Zenzizenzizenzic Armee Fraktion hat einen Bericht über die Überwachung geschrieben, hier ein Ausschnitt :”Beim Wort Überwachung ist die Konnotation alles andere als positiv. Zumindest, wenn es um die Überwachung von Menschen geht, wie es derzeit innerhalb der EU z.B. mittels Vorratsdatenspeicherung geplant ist. Aber auch Nicht-EU-Länder basteln fröhlich an einer Online-Überwachung. Ich habe auch schon Beiträge geschrieben, zum Thema ( hier, hier, hier und hier). es scheint absolut im Trend zu liegen, den Bürger auszuspionieren!

Hier ein Plakat aus dem Artikel von Zenzizenzizenzic, welches mir wirklich gut gefällt (anklicken zum vergrössern):

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Ich selber finde es in Ordnung, wenn sich Jedermann und Jedefrau Geanken zur Sicherheit und dem Datenschutz macht. Die aktuellen Bestrebungen, welche im Gange sind schiessen aber bei Weitem über den “Gesunden Menschenverstand” hinaus! In Deutschland steht im Moment der “Bundestrojaner”(1, 2, 3) im Gespräch, wurde jedoch gesetzlich noch nicht bewilligt. Das ist ein durch den Staat eigeschleuster Trojaner, welcher Festplatten von jedem X-beliebigenBürger durchsuchen kann. Auch die Schweiz bekundete zur Technologie ihr Interessen.

Links zum Thema:

Google ist eine sensationelle Erfindung und hat das Internet sicher auch revolutioniert. Ich selber benütze auch zu einem grossen Teil die Suche von Google.

Was mich aber zusehends stört sind die Google Ads. Dass viele Websites zugepflastert sind von Google Werbung stört mich und ich meide solche Seiten auch. Die absolute Monopolstellung und damit verbundene Kontrolle von Google könnte sich auch zu eiem Problem entwickeln.

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Hier ein Ausschnitt aus der Website “Masterplanethemovie“, welche auch einen spannenden Film zum Thema Google ins Netz gestellt hat. Der Film, welchen sie unten sehen können ist leider nur in Englisch verfügbar.

Alternative Suchmaschinen zu Google wären:

Die Ostschweiz hat sich zum ersten Mal auch im grösseren Stil am Protest gegen das WEF beteiligt. An einer bewilligten Kundgebung die durch die Altstadt zog beteiligten sich 300-400 Personen. Die Demonstration war ein gelungenes Zeichen gegen das World Economic Forum. Zudem konnte man bei strahlend blauem Himmel die Stadt St.Gallen bewunder, welche mir als Aussenstehendem immer besser gefällt.

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Vom 24-28 Januar 2007 findet das alljärliche Treffen der Global Players in Davos statt; das World Economic Forum (WEF).

Aber auch die Gegenbewegung gibt es noch! In verschiedenen Aktionen werden dieses Jahr Demonstrationen und Kundgebungen durchgeführt, welche der Öffentlichkeit aufzeige sollen und können, was nebst den glorreichen Versprechungen für eine bessere Welt hinter dem World Economic Forum stehen.

Die Geschichte des WEF beginnt schon 1969 mit Klaus Schwab. Damals hiess das Forum noch European Management  Conference. 1987 wurde es in World Economic Forum umbenannt. Mehr über die Geschichte können Sie auf wikipedia.de nachlesen.

Dies ist eine Liste der Initiativen, welche das WEF in jährlichen Reporten weiterferfolgt. Diese Dinge sehen alle gut und schön aus und sind an und für sich nicht zu kritisieren…wenn sie nicht dazu benützt würden in Tat und Wahrheit die Machtpositionen der Welzgrössten Konzerne zu erhalten oder noch zu vergrössern. Zudem Können mit vielen dieser Initiativen ganz unterschiedliche Interessen verfolgt werden, welche garantiert nicht der Weltbevölkerung zugute kommen.

  • Global Institute for Partnership and Governance
  • Globale Gesundheitsinitiative (GHI)
  • E-Learning Bildungs-Initiative (Jordanien Bildungsinitiative)
  • Globales Treibhausgas Register (GGGR)
  • Wasser-Initiative
  • Initiative gegen die Korruption
  • IT-Zugang für jedermann
  • Globale korporative Staatsbürgerschafts-Initiative
  • Der Rat der 100 Führer: Westlich-Islamischer Dialog
  • Globale Regierungsgewalts-Initiative

Am nächsten Sonntag findet in St.Gallen eine Demonstration gegen das WEF statt, hier der Fleyer:

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Zudem sind weitere Aktionen in der ganzen Schweiz geplant, welche ungewohnte, wie auch unkonventionelle Anlässe demonstrieren.

Ich selber finde es wichtig, einen Begriff wie Globalisierung nicht bloss als globale Form des Konsumierens zu interpretieren, sondern auch aus kritischer Distanz zu betrachten. Denn alles ist gewissermassen globalisiert. Und es gibt eine grosse Palette an Themen, die uns beschäftigen und auch Angst machen. Darum sollten sich Leute mit einem kritischen Geist zusammenschliessen und solche Dinge ansprechen und sich eine eigene Meinung dazu bilden.

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Mein Hauptgrund, warum ich gegen das World Economic Forum in seiner jetztigen Form bin ist die Tatsache, dass aus der Liste mit den obigen Initiativen nichts wirkliches gefruchtet hat. Die globalen Probleme werden nicht wirklich mit vereinten Kräften angegangen, sondern sie Multinationalen Konzerne walten im Gegenteil immer verantwrtungsloser. Im Anschluss eine Liste mit Links zum Thema:

Bücher zum Thema:

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Ich habe ja schon mehrfach über das Thema der Überwachung/Videoüberwachung und Kontrollstaat berichtet. Vorwiegend habe ich dabei aus schweizerischer Sicht berichtet. Aber auch der oberste deutsche Datenschützer scheint sich langsam aber sicher Gedanken zu diesem Thema zu machen:

Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar sorgt sich um die Zukunft der Privatsphäre. Neue Technologien und das Zusammenwachsen längst verfügbarer Informationsquellen könnten bald eine Totalüberwachung Einzelner ermöglichen, warnt Schaar.

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Hier können Sie einen Bericht lesen, welcher die Szenarien der aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet zusammenfasst (Text stammt von Spiegelonline):

Einen coolen Song zum Thema habe ich noch auf netzpolitik.org gefunden.

Weihnachten ist ein Fest, welches Ruhe und Besinnlichkeit und manchmal auch Nächstenbliebe bieten soll. In unseren Breitengraden wird es auch als familiäres Fest gefeiert. Dabei verändert sich das christliche Fest immer mehr zum Marketinggag einzelner Grossfirmen, wie zum beispiel Coca Cola.

Hier ein Auszug der Eigenwerbung von Coca Cola:

Und: Was wäre der Weihnachtsmann ohne Coca-Cola? Wussten Sie, dass das Erscheinungsbild des Weihnachtsmanns, wie wir es heute kennen, einst von Coca-Cola kreiert wurde? Lange Zeit nur vage in der Literatur beschrieben, erhielt “Santa Claus” 1931 dank einer Anzeigenkampagne von Coca-Cola erstmals ein “offizielles” Erscheinungsbild, komplett mit Rauschebart, gütigem Lächeln und einem Outfit in Rot und Weiß. Damit war die Figur geboren, die seitdem Jahr für Jahr Kinderaugen in aller Welt zum Strahlen bringt.

Und seit die hell erleuchteten Coca-Cola Weihnachtstrucks ihre Touren durch die Lande fahren, haben Jung und Alt noch einen Grund mehr, sich auf die Weihnachtszeit zu freuen!

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Wenn das so weiter geht, kann CocaCola bald Weihnachten © hinschreiben. positiv ist das aber in gewisser Weise für die Kinder wirklich , denn sie lernen sich mit dem Santa Claus (Weihnachtsmann) zu identifizieren. Später realisieren sie, dass sie emotional hochgradig mit CocaCola verbunden sind. Und noch etwas später freut sich die Gilde der Zahnärzte darüber, dass es CocaCola gibt.

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Es gibt aber zur Weihnachtszeit noch eine ganze Menge andere Wirtschaftszweige, die durch den Mythos Weihnachten profitieren.

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Hier eine kurze Liste, wieviel Prozent die folgenden Bereiche an Weihnachten vom Jahresumsatz machen:

* Spielwaren: 32,1%.
* Uhren und Schmuck: 28,7%
* Bücher, Zeitschriften und Zeitungen: 23%
* Warenhäuser: 22,3%
* Antiquitäten: 22,2%
* Textilien: 21,5%
* Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte: 21,2%

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Manchml denke ich mir, das Beste wäre Weihnachten abzuschaffen. Viele Menschen leiden zu dieser zeit sehr stark. Oft sind es ältere Menschen, die total isoliert Zuhause vor dem TV sitzen und niemanden haben, oder Schwerkranke. Und zum trügerischen Bild des Familien- beisammen- seins, auch dieses stimmt oftmals überhaupt nicht. Weihnachten ist die Zeit mit den massivsten Familienkonflikten, welche nicht selten mit Gewaltdelikten enden. Für mich wird es also immer schwieriger, diesem Fest etwas Positives abzugewinnen.

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Nun, ich hoffe, dass der Geschenkwahn und Weihnachtstress für verschiedene Menschen auch einmal hinterfragt wird. Und sie ihn selber einmal hinterfragen. Einer der zentralen Punkte von Weihnachten ist das Schenken und beschenkt werden. Geschenke müssen ja nicht Konsumgüter darstellen. Vielleicht sollten sie sogar keine Konsumgüter darstellen! Schenken ist nichts Einfaches. Man muss das Gegenüber kennenlernen, welches man beschenken möchte. Dazu muss auch beobachtet werden.Links zum Thema: