Rund um die Rote Fabrik wurden in den letzten Tagen die Wände neu mit der dort üblichen Kunstform – Dem Graffiti verziert.

Der grösste internationale Graffiti-Jam der Schweiz, das „Meeting of Styles“, macht vom 3. bis 5. Juni wieder Halt in der Roten Fabrik. Zum neunten Mal wird hier am Auffahrt-Wochenende die Spraykunst auf höchstem Level zelebriert mit Profis unter anderem aus den USA, Australien, Deutschland, Italien und Portugal. Den Fokus legt die Organisation jedoch auf Schweizer Graffiti-Künstler, um ihnen eine kreative Plattform zu bieten, da legale Flächen von Jahr zu Jahr schwinden.

Bei einem Spaziergang konnte ich mich vom Resultat des Anlasses überzeugen. Doch so überzeugend war das Ganze eben nicht. Wenn man die ständig ändernden Graffiti-Moden über die Jahre gewohnt ist braucht es schon etwas Besonderes. Auffallend ist , dass die ganzen Mauern grundiert wurden und in schönen Abständen die Künstler ihre Werke auf die Wand sprayten. Ein gelungenes Werk befindet sich gleich beim Eingang der Roten Fabrik – dort wo sich das Dock18 befindet:

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Gestern war ich zum ersten Mal in Unterägeri. Der Anlass war die Ausstellung der Künstlerin Tatiana Shitikova (1974).

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Tatiana Shitikova, geboren und aufgewachsen in St.Petersburg schloss die dortige Kunstschule mit Diplom ab, fand mit den Jahren ihren eigenen Stil und malt nun hauptsächlich Ölbilder. Die am Wochenende eröffnete Ausstellung im “Haus am See” in Unterägeri mit dem Titel “Zentralschweiz. Farblich(t)” widmet Sie dabei ihrer neuen Heimat, der Innerschweiz.

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Kunst im öffentlichen Raum – Brunnen beim Bahnhof in Zug.

Hier wieder einmal ein kurzer sowjetischer Zeichentrickfilm zum Anschauen. Nebst den Populären wie Winni Puh gab es jede Menge sehr künstlerisch gefärbte Versuche.

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Hier kann der Trickfilm Эксперимент angeschaut werden (7’45”)

Beim gestrigen Public Domain Day wurde das neue Jahr (2011) begrüsst und es wurden die Toten geehrt. Alle Künstler, Kulturschaffende wie auch Wissenschaftler die anno 1940 verstorben sind haben mit dem Verfall des geistigen Eigentums nach 70 jahren ihre Werke der Öffentlichkeit überlassen.

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Auch die Jugend, insbesondere die ganz Kleinen konnten den gestrigen Event im Cabaret Voltair geniessen und gleichzeitig ihr kratives Potential ausschöpfen!

Das Motto von letztem Freitag “Supermario und Prinzession trinken gratis!” – Dabei tauchte tatsächlich der Eine oder Andere Supermario auf. Einer war dem Vorbild zum Verwechseln ähnlich.

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Ansonsten gab es am Abend einen Vortrag zum Thema “Tour d’horizon durch die Kunstform des Spiels mit der Medienkunstgruppe“.

Auszug aus der Facebookgruppe von Dock18 zum Spieleabend : “Die Kunst mit Spielen oder das Spiel mit Spielen ist so alt wie die Games selbst. Dabei bedienen sich die Künstler des Repertoires der Games angefangen bei der Inszenierung, Grafik über den Sound bis zum Gameplay: SpaceInvaders bringt die Spielfiguren zurück in die Stadt und zementiert sie …an Wände, bei Mobiles Kino (CH-Basel) wird aus einem Videoprojektor eine Konsole, BioPong (AT-Wien) setzt als Ball bei Pong eine Kackerlacke ein, in wardrive(CH-and-or.ch) kämpft man mit einem NintendoDS gegen Wlan-Hotspots in der Umgebung, Niclas Roy (D) baut ein “mechanisches ” Pong, bei Nybble-Engine (AT-Wien) geht der Egoshooter in der Modifikation unter, bei Jodi (NL) verschwinden auf einmal die Wände, bei Laichenberg verschwinden die digitalen Leichen nicht mehr, not-so-noisy (CH) verfilmt ein Spaceinvadersspiel im Kino und in einem der Beispiele macht sich jemand sogar selbst zum 3rd-Person Game. It’s playtime, heisst es in dieser Kunstform.”

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Für die Kulturelle Entwicklung in Kasachstan sehr wichtig sind Ornamente. Sie sind Teil der Nomadenkultur und fanden Verwendung auf Decken der Jurten, Geschirr und Schmuck. Später wurden die alten Ornamente, welche oft einen Bezug zur Natur haben auch auf befestigten Bauten wie Mausoleen oder Moscheen verwendet.

Ausschnitte aus einem Buch mit einer Sammlung solcher Ornamente und Anleitungen zu deren Herstellung. Während der Zeit der Sowjetunion, da die Einheit und Gleichheit oberste Priorität hatte gingen viele Traditionen der Nomadenkultur Kasachstans verloren. Dennoch wurden auch in der Sowjetischen Architektur Nationale Unterschiede berücksichtigt und wer in einer Kasachischen Stadt die Betonbauten genau anschaut wird die traditionellen Ornamente in Fassadenelementen, Zäunen und Eingangsbereichen wiedererkennen.

Seit ein paar Jahren liegt die Ornamentkunst wieder im Trend, staatlich gefördert werden Kunststudenten, die ein traditionelles Handwerk lernen. Ebenso werden flächendeckend Symbole wie das Sonnensymbol (Rauchabzug) der Jurte verwendet. Ein Grossteil der neu gegründeten Firmen Kasachstans benützen in irgendeiner dieses Zeichen in ihrem Logo.

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Gestern fand die Vernissage zur Ausstellung “Überblendungen. Das Zukünftige rekonstruieren” in der Shedhalle Zürich statt. Folgende Künstlerinnen und Künstler nehmen an der Ausstellung teil:

Zbynek Baladran (CZ), Rossella Biscotti (I/NL), Daniela Comani (I/D), Christoph Draeger (CH/USA), Karen Geyer (D/CH), Hofmann&Lindholm (D), Knowbotic Research (A/CH/D), Uriel Orlow (CH/UK), Suzanne Treister (PL/UK), Sarah Vanagt (B), Miriam Visaczki (D).

Von den Teilnehmenden habe ich vor wenigen Monaten Alexander Tuchacek und erst kürzlich Christian Huebler kennengelernt. Beide dozieren an der zhdk (kunst+medien). Zusammen bilden Sie mit Yvonne Wilheml Knowbotic Research. Mit ihren Kunstprojekten sind Knowbotic Research schon viel in der Welt herumgekommen. Und sie machen spannende Projekte.

in der Ausstellung   Überblendungen. Das Zukünftige rekonstruieren sind Knowbotic Research mit einer Videoarbeit vertreten.

Links zum Thema:

Peter Wiedenmeiers Digital Paintings entstanden schon ab 1998. Jetzt habe ich auf einer alten Festplatte noch einmal 366 solche elektronische Kunstwerke gefunden. Diese sind über den untenstehenden Link zugänglich. Weitere Informationen über Peter Wiedenmeier und dessen Kunstwerke sind über www.wiedenmeier.ch – Verschiedenes erhältlich.

Links zum Thema:

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Gestern fand die Saisoneröffnung der Galerien Zürichs statt. Aussersihl (Kreis4). Jeweils vor den Galerien stehen Menschentrauben herum und diskutieren über Kunst, Kultur und Lifestyle. Es ist ein gut organisierter Event und das Geld scheint in nicht zu geringen Mengen zu fliessen – womit gemeint ist, dass Kunst weiterhin als Anlage einen grossen Stellenwert hat.

Interessant ist, wenn man von Galerie zu Galerie hüpft und sieht, wie sich das Stammklientel voneinader unterscheidet. In der Bekleidung, der Altersgruppe und eben Zahlungsfähigkeit;)

Einen sehr guten Eindruck machte dabei die Perla Mode Galerie an der Langstrasse. Wer sich einmal einen halben Tag Zeit nehmen möchte und die verschiedenen Kunsträume in Aussersihl anschauen will kann unten bei den Links auf dzg.ch klicken.

Links zum Thema:

  • dzg.ch (die zürcher galerien)