fotos by r.wiedenmeier

Gestern Abend war ein Apero von mehreren Basislager-Containern (eingeladen wurde ich von weblotion.ch). Das Wetter war sehr schön und so kann man auf diesen Fotos etwas genauer sehen, wei das Lager aussieht. Oben übersicht aufgenommen aus der 3.Etage des Gebäudes Nr.28.

Detailansicht eines Komplexes. Rechts neben den Gerüstetreppen ein Lift, der gebaut aber von der Stadt nicht abgenommen wurde.

Der Weiher im Zentrum der Komplexe. Aktuell befinden sich Frösche darin, deren Gequake ununterbrochen zu hören ist.

Die fahrbare Küche sieht man auf dem vierten Foto. Günstig gibt es Menüs zum Mitnehmen oder geniessen auf den Biertischen/Bänken dahinter.

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Nach dem 1:0 gegen Spanien gestern hat Migros reagiert und für heute aufs ganze Sortiment 10% Rabatt gegeben. Wie oben ersichtlich hat der grösste Einzelhändler der Schweiz Wort gehalten.

copyright beim as verlag zürich

Lorenz Saladin – Tod am Khan Tengri ist ein Buch mit Fotos von Lorenz Saladin (1896-1936). Die Aufnahmen überdauerten die Jahrzehnte in Familienbesitz. Bei Recherchen stiessen Emil Zopfi und Robert Steiner auf die Hinterlassenen Fotos des Alpinisten.

Im Buch sind die verschiedenen Bergexpeditionen im Kaukasus, dem Pamir und zu Letzt im Tienshan in Bild und Text dokumentiert. Die Fotos die Lorenz Saladin selber gemacht hat sind sehr eindrücklich. Einerseits die eisigen Berglandschaften dieser Hochgebirge und andererseits ethnographische Aufnahmen von kirgisischen, usbekischen und anderen zentralasiatischen Menschen.

Wer das Buch kaufen möchte kann dies bei Buch.ch oder im Fachbuchhandel tun.

Wer gerne in die Berge geht und sich für Literatur interessiert kann auch an den geführten Berg/-Lesetouren von Emil Zopfi noch dieses Jahr teilnehmen. Weitere Informationen dazu findet man unten bei den Links.

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Solche originelle Zeichnungen habe ich früher in Buchantiquariaten in Zürich gefunden.   Hier eine Tracht aus dem Kanton Schwyz. Viele dieser kleinen Antiquariate mussten leider in den letzten Jahren schliesen.

Nicht nur in Kasachstan wird gebaut, da habe ich die verschiedensten Grossbaustellen über drei Jahre dokumentiert – auch in Zürich wird gebaut. Gleichzeitig sind mehrere Grossprojekte im Bau. Darunter der Prime Tower neben der Hardbrücke. Mit 126 Metern wird der Turm das höchste Gebäude der Schweiz.

Unten sehen Sie aktuelle Fotos von der Duttweilerbrücke aus aufgenommen. Mit einer neuen S-Bahn Kombination und einer alten.

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Ich selber muss zugestehen, dass ich den Wahlkampf so gut wie nicht mit verfolgt habe. Ich lebe ja im Ausland. Und zudem habe ich etwas gelächelt, als ich vernommen habe, dass die SVP eine solche Initiative lanciert. Ich habe in meinem Blog auch schon sehr lange keine politischen Themen mehr behandelt , weil ich der Meinung bin, wenn ich nicht selber in die Debatte involviert bin, wie früher als   Parteimitglied oder bei Diskussionen in der Ausbildung/Beruf, dann halte ich den Mund. Bei dieser Sache ist das anders. Das ist eine Katastrophe und nicht so “harmlos” wie ein Bundesrat Blocher oder eine Isolierung im EU-Raum. Heute hat sich die Schweiz mächtige Feinde geschaffen!!! Das Resultat dieses Gebärdens wird sich garantiert auf die   wirtschaftliche Beziehungen mit Ländern in denen der Islam verbreitet oder als Staatsreligion gelistet wird auswirken. Zudem verliert die Schweiz im Bezug auf ihre Rolle als “neutraler” Staat und “Vorreiter” in humanistischen Angelegenheiten, wie auch auf diplomatischem Terrain an Rückhalt.

Ich bin zutiefst betroffen von diesem Mittelalterlichen Entscheid und werde mich im Ausland wegen diesem Entscheid schämen müssen. Ich leben in Kasachstan, seit über zwei Jahren, einem Land mit einem gemässigten Islam. Das heisst in Kasachstan gehen weniger Menschen in die Moschee, als aktuell in der Schweiz in die Kirche. Und hier leben die   unterschiedlichste Religionen friedlich miteinander. Ein solches Gesetz wäre hier absolut unmöglich.

Die Schweiz, die ich kenne ist eine kulturelle und innovative Perle. Aber auch ein Land mit Problemen, die es sich nicht eingestehen will/kann. Ich bin im Kanton Glarus aufgewachsen. Habe ab der 1.Klasse immer wieder mit Kindern verschiedener Religionen zusammengesessen. Dazu zählten SchweizerInnen aus Katholischen/Reformierten Elternhäusern die zum Teil absurdeste Äusserungen von sich gaben über Gott und die Welt. Dann hatte ich vermehrt Kinder aus türkischen Familien, die dem Islam angehörten. Eine Religion von der ich zum ersten Mal gehört haben. Doch diese Kinder unterschieden sich nur in einer Sache von mir. Sie schauten PayTV Kanäle und durften keine Zweifel Chips mit Schinkengeschmack essen. Dann gab es SchülerInnen aus dem Tibet/Sri Lanka und Ex-Jugoslawien ich war schon damals interessiert von den Ländern dieser MitschülerInnen mehr zu erfahren. Ich fragte nach dem Essen, nach dem Aussehen der Landschaften und lernte von jeder Sprache erste Wörter kennen.

Wer die Initiative für das Bauverbot von Minaretten lanciert hat, wer dafür und wer dagegen gestimmt   hat, das interessiert mich nicht. Aber ich bin der Meinung, dass das sofort rückgängig gemacht werden soll, beziehungsweise dieser Artikel niemals in ein Gesetzbuch mit “allgemeiner” Gültigkeit gedruckt werden darf. Ich hoffe auf grosse Proteste aus der Schweizer Bevölkerung und ich hoffe auf massive Kritik aus dem nahen und vor allem Deutschsprachigen Ausland!!!