Für die Kulturelle Entwicklung in Kasachstan sehr wichtig sind Ornamente. Sie sind Teil der Nomadenkultur und fanden Verwendung auf Decken der Jurten, Geschirr und Schmuck. Später wurden die alten Ornamente, welche oft einen Bezug zur Natur haben auch auf befestigten Bauten wie Mausoleen oder Moscheen verwendet.

Ausschnitte aus einem Buch mit einer Sammlung solcher Ornamente und Anleitungen zu deren Herstellung. Während der Zeit der Sowjetunion, da die Einheit und Gleichheit oberste Priorität hatte gingen viele Traditionen der Nomadenkultur Kasachstans verloren. Dennoch wurden auch in der Sowjetischen Architektur Nationale Unterschiede berücksichtigt und wer in einer Kasachischen Stadt die Betonbauten genau anschaut wird die traditionellen Ornamente in Fassadenelementen, Zäunen und Eingangsbereichen wiedererkennen.

Seit ein paar Jahren liegt die Ornamentkunst wieder im Trend, staatlich gefördert werden Kunststudenten, die ein traditionelles Handwerk lernen. Ebenso werden flächendeckend Symbole wie das Sonnensymbol (Rauchabzug) der Jurte verwendet. Ein Grossteil der neu gegründeten Firmen Kasachstans benützen in irgendeiner dieses Zeichen in ihrem Logo.

Contact High ist ein toller Film aus Österreich vom Regisseur Michael Glawogger, welcher schon Nacktschnecken (2003) und Slumming (2006) gedreht hat. Hier der Kurztext von der Contact High Webseite :

Hans Wurst und Max Durst basteln an ihrer Karriere als Buffetmagnaten, der Kleinkriminelle Schorsch will eigentlich nur Autorennen schauen, was Mao eigentlich könnte, müsste sie nicht auf die Tochter einer Freundin aufpassen, während Harry sich am liebsten mit seinen blonden Mechanikern vergnügen würde.

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Ein kurzweiliger unkonventioneller Film mit guten Schauspielern!

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Gestern Mittag wurde der OSZE-Gipfel in Astana (Kasachstan) beendet. Tatsächlich scheint das Treffen bezüglich Zielen und Zusammenarbeit zwischen Ost und West eine Nullrunde gewesen zu sein. Nur bei den Kosten waren doch 44 Millionen Dollar zu beziffern.

Die Presse titelt ähnlich:

Spiegel: Staatschefs blamieren sich auf der Mammutshow
Der Standart: Geist von Helsinki soll zum Geist von Astana werden
Tagesschau.de: Kein frischer Wind aus Astana
Focus: OSZE-Gipfel endet ohne greifbares Ergebnis

Gut an der Sache ist, dass Kasachstan überhaupt in den Medien berücksichtigt wurde. Weniger gut daran ist, dass der Anlass hauptsächlich für den Präsidenten als Organisator Werbung machte und überhaupt keine kritischen Stimmen aus dem Land nach aussen gedrungen sind.

Schade, dass keine BloggerInnen, Facebookgruppen oder unabhängige Internetportale genügend Menschen zusammenbringen konnten, das reale Kasachstan zu vermitteln. Denn das reale Kasachstan, wie ich es die letzten drei Jahre kennengelernt habe ist ein Land mit viel Potential, welches aber nicht einmal im Promillebereich ausgeschöpft wurde.

quellenangaben: stern nr.43 vom 21.10.2010

Heute wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass im Kontext auf DRSII vom letzten Donnerstag (18.11.2010) eine Sendung über Almaty gebracht wurde. Der Titel lautete “In Almaty trifft Asien auf Europa” von Achim Nuhr. Ich hab mir selber die Sendung noch nicht anhören können. Wer sich dafür interessiert kann dies aber hier tun:

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Heute im Dock18 ab 21.00 (Türöffnung 20.00) – 18 Fotografinnen zeigen 18 Bilder für 18 Sekunden mit Kommentaren. Das Ganze kann vor Ort oder als Live-Stream übers Internet angeschaut werden.

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