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Heute war die Fernsicht auf die Glarneralpen wunderbar. Vom Bürkliplatz oder Mythenqui hatte man das Gefühl direkt vor den Bergen zu stehen. Natürlich verstärkt sich dieser Effekt noch durch ein 200mm Zoom Objektiv. Der Tödi mit seinen 3614m.ü.M war auch gut zu erkennen. Unten können Sie die dazugehörigen Fotos betrachten. Ebenfalls hab ich beim Spaziergang dem Seeufer entlang noch etwas Tiere aufgenommen.

“Die eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) verlangt mehr Offenheit im Umgang mit Muslimen in der Schweiz.

Die Diskriminierungen im Alltag müssten ausgeräumt und die Ausübung der Religionsfreiheit gewährleistet werden. Der Anti-Terrorkampf dürfe nicht zur Stigmatisiserung einer ganzen Bevölkerungsgruppe führen.”

Aktuell wurde die Diskusion angestachelt durch SVP-Politiker, die Verbote für den Minarettbau erwirken wollten. Ich halte nichts von der SVP hetze gegen Ausländer und andersgläubige. Es zeigt wieder einmal wie intolerant die rechtsdenkenden sind. In der Schweiz betreiben wir seit Jahrhunderten eine sinnvolle Integrationspolitik. Wir haben in unglaublichem Masse von Ausländern profitiert und profitieren immer noch von ihnen. Es braucht auch ein “Sich-näher-kommen” und einen unverkramfteren Umgang mit anderen Religionen.

Um die Osterzeit gibt es überall in Costa Rica sogenannte Processions-Rituale. Das sind lange Umzüge meistens mit irgendeiner Heiligenfiur. Die Ticos/Ticas (Name für Costaricaner), sind ein erzkatholisches Land. Und somit nimmt sogut wie jeder an diesen Umzügen Teil. In Carthago , dem Religiösen Zentrum Costa Ricas gibt es alljährlich den grössten solchen Umzug. Ich selber hab aber diesen noch nie gesehen. Im Anschluss ein Videoausschnitt, den ich in einem Costaricanischen Dorf gedreht habe, wo ich längere Zeit bei einer Familie gelebt habe. Es ist der Osterumzug des Dorfes Jimenez.

Lins zum Thema:

Bis zu 100’000 Sprengköpfe, die die Israelis in den letzten 72 Stunden des Krieges abgeworfen haben sind noch nicht explodiert. Täglich sterben jetzt Menschen an solchen Überbleibsel der schon verwerflichen Streubomben. Sogar während die Resolution vorgelegen hat wurden noch solch menschenverachtende Angriffe geflogen.

Hier der Artikel aus dem Spiegel online, einfach auf die kleinen Bildchen klicken:

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Und ein weiterer Punkt, welcher für mich in anbetracht dieses Desasters unverständlich ist: Heute findet in stockholm eine Geberkonferenz statt, um dem Libanon Gelder zuzusprechen, damit er die zerstörten Häuser und Infrastrukturen wieder aufbauen kann. Ich bin eindeutig der Meinung, dass da überhaupt keine Frage aufkommen soll, wer die verursachten Schäden zu bezahlen hat. Es ist Israel, welches für das Zerstörte aufkommen muss. Schliesslich haben sie es ja ohne zu zögern weite Teile Beiruts unbewohnbar gebombt.

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Die Schweiz weist zusammen mit den USA die höchste Selbstmordrate mit Schusswaffen auf. In der Schweiz tötet sich jeden Tag ein Mensch mit einer Waffe. In über 50 Prozent der Fälle wird die Dienstwaffe benutzt.

Hätte die Schweiz für den Waffenbesitz strengere Regeln, könnte die Zahl gesenkt werden. Die Verfügbarkeit von Schusswaffen habe einen direkten Einfluss auf die Häufigkeit von Schusswaffensuiziden, schreibt die Uni Zürich in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Resultate der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins «American Journal of Public Health » veröffentlicht.

Länder wie die Schweiz und die USA stehen infolge ihrer liberalen Gesetzgebung an der Spitze der Rangliste. Gemäss der Studie wirken sich Änderungen in der Verfügbarkeit von Schusswaffen wie etwa restriktivere Gesetze oder Reglemente direkt auf die Zahl der Selbsttötungen aus.

Vorbild Kanada

In Kanada ging auf Grund entsprechender Massnahmen die Verfügbarkeit von Waffen seit den 80er Jahren von 31 auf 19 Prozent zurück, die Schusswaffensuizide nahmen dabei von 32 auf 19 Prozent ab. In Australien sank die Waffenverfügbarkeit von 20 auf 10 Prozent, die Schusswaffensuizide von 30 auf 19 Prozent.

In der Schweiz nahm im gleichen Zeitraum der Anteil der Schusswaffensuizide von 23 auf 27 Prozent zu, wie es in der Mitteilung heisst. Bei rund der Hälfte der Fälle sind Militärwaffen involviert, wie Studienautor Vladeta Ajdacic-Gross auf Anfrage erklärte.

Schusswaffen spielen besonders bei impulsiven Suiziden und Suiziden unter Alkoholeinfluss eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es, den Handlungsimpuls schnell umzusetzen.

Gemäss dem Studienautor besteht in der Schweiz mit ihrer hohen Suizidrate Handlungsbedarf. Im Hinblick auf Schusswaffen seien Massnahmen wie Waffenregister, Verbot spezieller Waffen, Minimalalter oder Wartefristen beim Waffenkauf denkbar.

Dieser Text ist heute im “20 Minuten” und anderen Printmedien erschienen. Es ist wichtig, dass dieses Thema ein für alle Mal vomTisch kommt. Es braucht dringend eine Änderung im Waffengesetz, oder einfach das Verbot, Armeewaffen Zuhause aufzubewahren. Ich verstehe nicht, warum es solange braucht, damit gehandelt wird. Beim Drama Corinne Rey-Bellet gab es kurz eine Diskussion und öffentliches Plaudern über den Sinn, Dienstwaffen zuhause aufzubewahren. Es scheint aber so,dass eine gewisse Lobby solche Opfer in Kauf nimmt.

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Ich versuche mich wieder mit Videobearbeitung. Dabei gefällt mir vor allem mein Material, welches ich in Kasachstan aufgenommen habe. Im Anhang ein Beispiel, welches ich auf einer Zugfahrt aufgenommen habe, von der Grenze zu China zurück nach Almaty. Es ist beeindrückend, wieviele Stunden einfach Steppe,Steppe und nochmals Steppe vorbeizieht. Jedoch immer mit kleinen Nuancen.

Links zum Thema: