Auf dem “Langweiler” habe ich einen Link zu eiener Site gefunden, wo man seinen Blog als Grafik darstellen kann. Man braucht bloss die URL einzugeben. Es ist amüsant der Applikation zuzuschauen.

http://www.aharef.info/static/htmlgraph/

und so sieht mein Blog aus:

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Der grösste Zustrom an Ausländern kommt aktuell aus Deutschland. Das liebste Ausreiseziel der Deutschen ist seit neustem die Schweiz, abgelöst haben wir dabei dei USA. In diesem Zusammenhang muss natürlich das SVP-Argumentarium aufpassen, dass es sich biem Asylgesetz keine Nachbarn zum Gegner macht.

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Nun, es haben schon eine Menge Leute Berichte über Web 2.0 geschrieben. Das Thema ist auch in den Printmedien (Tageszeitungen&Journalen) auf breiter Basis behandelt worden. Jetzt schreibe ich auch noch meinen Senf dazu. Was mich am Gedanken fasziniert ist eine warnehmbare Veränderung des Internet und dessen Inhaltes. Eine Grundveränderung gegenüber Web 1.0 ist die Partizipation und Interaktion von unendlich vielen Menschen. Seit der Entstehung des Internet stellte eine x-beliebige Firma eine Homepage ins Netz und damit hatte es sich. Der Content blieb dabei meist unverändert oder wurde nur sporadisch aktualisiert. Damit ist aber schon länger Schluss.

Seit aber neue Technologien zur Verfügung stehen, bei der jeder einzelne für seinen Inhalt auf dem Web verantwortlich ist hat sich da einiges geändert. Hier findet eine positive und demokratische Globalisierung statt. Es werden täglich auf der Welt schon über 700’000 Blogbeiträge geschrieben und jede Menge private Videos in Youtube oder Googlevideo eingeschleust. Natürlich habe ich beim Wühlen im Web nicht immer hervorragendes gefunden. Und wenn jeder Amateur seine Bilder und Handyvideos ins Netz stellt kann auch üeber Sinn und Unsinn debatiert werden.

Ich persönlich schreibe jetzt etwa drei Monate mein Webtagebuch und habe noch immer Freude daran. Seit wenigen Tagen verwende ich ein Plugin, mit dem ich Umfragen in der Sidebar durchführen kann. Das ist ja auch richtig Web 2.0.

Mich würde es freuen, wenn sich mehr Menschen bereitstellen würden, auch kritische Themen zu publizieren. Denn jeder Mensch nimmt die Welt auf seine/ihre ganz persönliche Weise wahr. Es freut mich, dass mehr Frauen im Netz vertreten sind, die auch schreiben und sich der Öffentlichkeit aussetzen. Es könnten aber noch mehr sein. Um nochmals auf’s Thema Web 2.0 einzugehen und darzustellen, was präziser gemeint ist habe ich im Anhang einen Bericht aus der NZZ online vom 13.1.06:

Calmy-Rey wünscht für die Schweiz einen Sitz im Uno-Sicherheitsrat. Ich finde, dass das eine gute Idee ist, da die Schweiz ja auch auf neutralem Boden jede Menge Organisationen beheimatet, mit internazionaler Reichweite. Demnach könnte auch eine etwas amerika-kritische Haltung im Sicherheitsrat platz finden.
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Die ständigen Mitgliedstaaten im Rat (grün) und (rot) die G4 Staaten, die für einen ständigen Sitz weren.

Als ich vor drei Tagen den Film “Das Leben der Anderen” gesehen habe, kam mir das Thema “Überwachung” schlagartig wieder nahe. Es scheint da alles so weit weg zu sein. In der DDR, ja da wurde überwacht, da gab es Spitzel und Spione, und wer etwas “ungesetzliches” tat, wurde interniert. Die DDR gibt es nicht mehr und es scheint demnach auch keine Überwachung mehr zu geben.

Oh nein, dem ist überhaupt nicht so. In der gesamten DDR wurde nicht annähernd soviel überwacht, wie heute überwacht wird.Natürlich hat sich die Überwachung theoretisch an Gesetze zu halten. Sie wird angewendet um präventiv handeln zu können. Soll also vorbeugen. Im Falle eines terroristischen Aktes wurde noch nie ein Anschlag verhindert, auch wenn eine Videokamera in der Nähe war und alles hat aufzeichnen können. Wir kennen die Bilder aus den USA vor den 9/11 Anschlägen, als die Täter von Kameras an den jeweiligen Flughäfen erfasst wurden. Dasselbe vor wenigen Wochen in Deutschland mit dem S-Bahn-Bomber. Er wurde aufgezeichnet, was aber nützt das. Es beweist ja höchstens das Gegenteil. Und zwar, dass Jemand ungescholten mit einer Bombe über einen Bahnhof marschieren kann.

Ein Befürworter könnte als Argument natürlich immer einbringen, dass Millionen von unbescholtenen Bürger keine Angst vor den Kameras haben müssen, da sie ja nichts zu verbergen haben. Wollen wir das aber? Wollen wir auf Schritt und Tritt unser Privatleben an Kameras abgeben?

Auch im Falle eines tätlichen Angriffs, welcher aufgezeichnet wird, was nützt da eine Videokamera? Springt die Kamera vom Mast und geht zwischen Täter und Opfer? Ich glaube weniger. Klar im Nachhinein kann Beweismittel in einem Prozess benutzt werden. Was aber bringt das dem Opfer? Wird da eine Tat rückgängig gemacht?

Bis jetzt habe ich grob von der visuellen Überwachung gesprochen. Jeder von Ihnen kann ja einmal am Tag zählen, an wievielen “sichtbaren” Kameras er vorbeigeht. Es gibt aber auch eine Überwachung des gesamten Datenverkehrs und von Telefongesprächen. Das Handy ist bis auf den Meter exakt positionierbar und ein Telefonat abhören ist ein Kinderspiel.

Was mich am gesamten Thema etwas irritiert ist die Tatsache, dass ich in meiner Schulzeit einmal das Buch 1984 von Orwell gelesen habe und bei der Besprechung haben alle gesagt, sie hoffen, dass es nie soweit komme, wie dort beschrieben steht. Was bitte sehr ist aber heute anders? Leben wir denn nicht im beschriebenen 1984 und zwar schon lange? Und warum wehrt sich niemand gegen diese Zustände?

O.K von einer Seite weiss ich, dass zumindest eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema stattfinden und zwar bei den jährlichen bigbrotherawards… mit diesem Preis werden die grössten Schnüffelratten der Schweiz aus Privatwirtschaft und Politik ausgezeichnet. Die nächste Preisverleihung findet im Herbst 2006 statt.

Aus der Zeitung “Die Welt” vom Donnnerstag 17.August 2006

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Den Folgenden Arikel hab ich ohne überrasscht zuwerden gelesen. Der Herr Brabeck möchte aus Nestlé ein Nutritions und Wellness – Unternehmen machen. Das heisst mehr Nahrungsmittel, die “gesund” machen. Der Grund zu diesen Äusserungen und dem damit verbundenen Ziel ist:

  1. grösseres Wachstum
  2. mehr Produkte-Absatz
  3. mehr Profit
Das Unternehmen gerät an die Expansionsgrenzen. Da konventionelle Produktepaletten je länger je mehr als gesundheitsbeeinträchtigend gelten muss eine neue Strategie kommen. Die Werbestrategie zielt jetzt darauf ab dass verschiedene neue Produkte ohne Riskiko für Übergewicht konumiert werden können. Und das bedeutet für den gesättigte Markt bei uns natürlich : Jetzt können doppelt soviele neue Nestlé Produkte konsumiert werden, weil sie ja gesund sind. Also freut sich einer: Brabeck. Er verkauft “gesunde” Produkte und verdient sich eine goldene Nase daran, denn die neuen Produkte sind ja nicht etwa billiger als conventional food.

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