Die Nachrichten bezüglich des Nahostkriegs haben mich heute positiv gestimmt. Es ist eine Waffenruhe eingetreten und eine UN Resolution hat bis jetzt Wirkung gezeigt. Ich hoffe, dass der diplomatische Weg weiter beschritten werden kann. Gleichzeitig ist es wichtig, dass auch die westliche Welt bei der Stabilisierung der Region mithilft. Und dabei denke ich, dass das Entsenden einer multinationalen Fiedenstruppe ein Anfang ist.

Natürlich wäre es Angesichts des Jahrzehnte währenden Konflikts naiv zu denken, dass jetzt wieder alles in Ordnung ist.

Die Schweiz sollte sich wieder engagieren in der Vermittlerrolle, denn dazu hat Sie Fähigkeiten und ich bin überzeugt, dass Michelin Calmy Rey das Ihre dazu beitragen kann.

Am 03.08 habe ich einen Artikel über Chiquita und die Costaricanischen Bananeros geschrieben. Auch über deren miserable Arbeitsbedingungen und ein kleines Video.

Heute ist zum selben Thema ein interessanter Bericht im Spiegel online erschienen:

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Die Diesjährige Streetparade zeigt doch, dass die Zeit der Raver,Plateauschuhe und freizügig gekleideten Geschichte sind. Es wirkte mehr wie ein grosses Volksfest. Eine Menge Essstände,Bier in rauhen Mengen und leider weniger Leute,die sich verkleiden. Gut ich gehöre auch nicht mehr zu denen, die sich da etwas einfallen lassen. Was mir immer noch gefällt ist das Wummern, welches durch die ganze Stadt dröhnt und die alten Häuser ums Seebecken zum beben bringt. Es gefällt mir auch, dass die Streetparade ein Anlass für alle ist. Eine Menge Familien mit hüpfenden und tanzenden Kleinkindern habe ich gesehen.

Und endlich bin ich auch auf dem Riesenrad gewesen und hab da etwas fotografieren können.

Im kommunistischen Staat Kerala in Indien wurde CocaCola verboten. Dies zum zweiten Mal. Der Auslöser dieses Mal seien zu hohe Pestizidwerte im Getränk gewesen. Fünf weitere Gliedstaaten haben Pepsi und Cola aus Universitäten und Schulen verbannt.

Hier der ganze Artikel aus der NZZ. Zweimal anklicken um ihn in ganzer Grösse lesen zu können.

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Es gibt wieder einmal eine neue Erfindung, die die Welt nicht braucht. Gillette hat den ersten Batteriebetriebenen,ja Sie haben richtig gehört Batteriebetriebenen Nassrasierer auf den Markt gebracht.

“Info vom Hersteller”: Sanfter Peeling-Effekt für strahlend schöne Haut!

Starke Frauen sind anspruchsvoll: Sie wollen einen Job, der sie inspiriert. Freunde, auf die sie zählen können. Und eine Pflege, die ihnen ein gutes Körperfeeling schenkt. Für echte Powerfrauen gibt es jetzt den ersten Nassrasierer mit sanften Vibrationen – Venus Vibranceâ„¢ von Gillette.Der batteriebetriebene Venus Vibrance revolutioniert die Frauen-Nassrasur: In seinen Griff ist ein kleiner Motor integriert, der sanfte Vibrationen erzeugt. Sie sorgen für ein vollkommen neues Rasur-Erlebnis.

Die vibrierende Klinge entfernt trockene Hautschüppchen und regt die Zellerneuerung an – für strahlend schöne Haut. Selbst bei empfindlicher Haut ist dieses extra sanfte Peeling ideal.

Ich hoffe, dass dieses Produkt keinen grossen Absatz findet. Schon vor einem Jahr hat derselbe Hersteller ein Produkt für Männer auf den Markt gebracht, mit integrierter Batterie. Dabei wurde kritisiert, dass nicht erwiesen ist, ob dieser Batteriezusatz überhaupt irgendeine Wirkung hat (Mit Ausnahme der Umweltverschmutzung durch unnötige Batterien). Was noch auffält ist auf dem folgenden Bild des Produkts die Platzierung der Batterie, es scheint so, als hätte der Batteriehersteller eine grossartige Werbefläche zur Verfügung gestellt bekommen.Da ich keine Frau bin, kann ich nicht so gut mitreden, welche besonderen Eigenschaften dieses Produkt sonst noch haben könnte.

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Auf ein Mail an Micheline Calmy-Rey, wo ich eine klarere Stellungnahme der ofiziellen Schweiz an die Kriegsführenden Nationen im Nahen Osten verlange habe ich heute folgende Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr Wiedenmeier

Ich danke Ihnen für Ihre Email vom 4. August 2006 betreffend die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist über die Eskalation der Gewalt in Israel und dem Libanon und deren humanitäre Folgen für die Zivilbevölkerung, zutiefst besorgt. In seinem Pressecommuniqué vom 13. Juli 2006 hat es dieser Sorge Ausdruck verliehen und die Konfliktparteien zur Mässigung und zur Einhaltung des humanitären Völkerrechts aufgerufen. Insbesondere unterstützt es die Aufrufe nach einem Waffenstillstand im Libanon.

Als Depositarstaat der Genfer Konventionen fühlt sich die Schweiz dem humanitären Völkerrecht in besonderem Mass verpflichtet. Dieses stellt den relevanten und sachlichen Beurteilungsrahmen für den bewaffneten Konflikt im Nahen Osten dar. Sowohl die israelischen Streitkräfte als auch die bewaffneten libanesischen Einheiten sind bei ihren Aktionen an dessen Regeln gebunden. Die Stellungnahmen der Schweiz zum Konflikt im Nahen Osten stehen nicht im Widerspruch zum Prinzip der Neutralität, dem sich unser Land verpflichtet fühlt. Neutralität ist nicht gleichzusetzen mit Gleichgültigkeit. Deshalb unternimmt die Schweiz alles in ihren Kräften Stehende, um die Konfliktparteien zu veranlassen, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten.

Es ist unumstritten, dass Israel das Recht hat, auf Angriffe seiner Bevölkerung sowie auf Entführungen seiner Armeeangehörigen mit militärischen Mitteln zu reagieren. Das EDA beurteilt jedoch die Reaktion der israelischen Streitkräfte im Libanon als unverhältnismässige, insbesondere die Blockade der Küsten und die Luftangriffe gegen Ziele in der Hauptstadt Beirut und die Flughäfen des Landes. Das EDA fordert, dass die Riposte Israels streng verhältnismässig bleibe. Mit seinen Angriffen auf zivile Objekte verletzt Israel weitere Prinzipien des humanitären Völkerrechts.

Auf der anderen Seite fordert das EDA auch von den bewaffneten libanesischen Gruppen den Respekt des humanitären Völkerrechts. In diesem Sinne verurteilt das EDA die Angriffe der Hisbollah auf Wohnsiedlungen im Norden Israels, die ebenso gegen das humanitäre Völkerrecht verstossen. Die gefangen genommenen Soldaten sind in Übereinstimmung mit den Genfer Konventionen unter allen Umständen mit Menschlichkeit zu behandeln.

Am 18. Juli 2006 sicherte ich dem Ministerpräsidenten der Libanesischen Republik Fouad Siniora in einem Telefongespräch die Unterstützung der Schweiz in dieser schwierigen Zeit zu und erklärte, dass das EDA seine diplomatischen Bemühungen für einen sofortigen Waffenstillstand und für die Schaffung humanitärer Korridore verstärken werde. Des Weiteren hat die Schweiz alle Konfliktparteien wiederholt aufgefordert, die gefährliche Eskalation mit ihren verheerenden Folgen vor allem für die Zivilbevölkerung zu beenden. Einzig ein sofortiger Waffenstillstand, die vollumfängliche Respektierung des humanitären Völkerrechts und eine Wiederaufnahme des Dialoges können Fortschritte in der Suche einer umfassenden und dauerhaften Lösung des Konflikts bewirken. Die Schweiz hat sich sowohl bei ihren Kontakten mit den Konfliktparteien und weiteren wichtigen Akteuren der Region, als auch in ihrer Intervention an der öffentlichen Sitzung des UNO-Sicherheitsrates am 21. Juli 2006 für diese Ziele eingesetzt.

Mit freundlichen Grüssen

Micheline Calmy-Rey