chezfriz.jpgIm Kreis 2 and der Waffenplatzstrasse wurde ein neues Café eröffnet. Dies in einem besetzten Haus. Nicht irgendeinem Haus. Es ist eines der schönsten in der Gegend. Die aktuellen „Mieter“ sind schon etwa ein Jahr dort und haben beschlossen etwas fürs Quartier zu tun. Das finde ich einen sehr gute Idee. Das Haus haben sie innen renoviert und im Erdgeschoss eine Bar und Tischfussball installiert. Eine Fotoserie dokumentiert zudem den weiteren Ausbau in den oberen Stockwerken, wo die zehn Bewohner hausen. Bei der Erföffnung gab es eine Annäherung der Anwohner, auch älteren Semesters und Familien mit Kindern. Fürs kulturelle Angebot der Stadt Zürich ist ein neuer angenehmer Ort dazugekommen.

Vorerst ist das Café Donnerstags von 15.00 bis 21.00 geöffnet.

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Da ich letztes Jahr dreimal im Kasachstan gewesen bin und das Land faszinierend finde, habe ich hier ein paar Werbe-und Musikvideos aus diesem Land gefunden. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich auch meine eigenen Videos, die ich dort gemacht habe bereitstellen.

Vom Schriftsteller Werner Wiedenmeier können Sie hier einen 10 Minütigen Ausschnitt aus dem Hörspiel „Wenn die Hähne krähen“ hören. Es wurde im Jahr 1983 aufgenommen hat aber nichts an Aktualität verloren.

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Das Buch Oblomow von Gontscharow hab ich zweimal geslesen. Es ist etwa 500Seiten schwer und in diesen 500 Seiten geschieht vergleichbar wenig. Oblomow hat einen Diener Sachar, welcher auch schon etwas älter ist. Oblomow ist im Ruhestand und man bringt ihn beinahe nicht aus seinem Bett. Er will nicht an gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen und kommt ins Rudern, als ihm mitgeteilt wird, dass er aus seiner Wohnung ausziehen muss.

„Oblomow ist der zweifellos faulste und zugleich liebenswerteste Mensch, den je ein Dichter erfunden hat. Die Argumente, mit denen er seine Tatenlosigkeit verteidigt, sind so fest mit seinem Gemüt verwachsen, daß sie ihm niemand ausreden kann. Gerne würde er anderen Menschen helfen,… “

Oblomow ist zweifellos eins der besten und zeitlosesten Bücher, welche ich je gelesen hab.

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Das Buch Niels Lyhne von Jens Peter Jacobsen habe ich mit etwa 17 Jahren gelesen, es hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, obschon ich mich an die Details nicht mehr allzu gut erinnern kann.
Das alles überdeckende, einnehmende Thema des Romans sind der Zwiespalt, die innere Zerrissenheit eines heranwachsenden Jungen, dessen unverkennbare doppelgeschlechtige Veranlagung ihn zwischen Freundesliebe und der – wenn auch schwächer ausgeprägten – Hingezogenheit zu Frauen qualvoll für immer eines wahrhaft empfundenen Glückes beraubt.

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Das Buch „Der Todestrieb“ hat mich erschreckt und berührt zugleich. Es ist ein autobiographisches Werk eines Mehrfachmörders aus Frankreich, welcher 1979 durch die Polizei „hingerichtet“ wurde. Mesrine ist aus mehreren Hochsicherheitsgefängnissen ausgebrochen und hat eine spektakuläre Entführung eines Millianärs getätigt.

Mehr über Jaques Mesrine auf wikipedia.de

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Die Leglerhütte auf 2273 m.ü.M ist eine der schönsten SAC-Hütten und sie liegt im Kärüfgebiet (Glarnerland). Der Aufstieg vom Garichtistausee ist angenehm eben am Anfang, und etwas steiler am Schluss. Wenn man bei schönem Wetter am Morgen geht, ist die Aussicht bombastisch. Ich habe die Wanderung zusammen mit Christa gemacht, somit war das Lauftempo auch angenehm. Gegessen haben wir am Milchspülersee, das ist ein See, welcher direkt am Schnee liegt (im Sommer) und somit höchstens 10 ° warm wird.Die Farbe dieses Sees, das tiefe Grün-Blau ist enorm schön, eingebettet in dieser kargen Bergwelt. Auf der Terasse der Leglerhütte haben wir dann noch inen Kaffee genossen, vor dem Abstieg über die Schönau anch Diesbach (wo ich aufgewachsen bin).

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Mit Sabina bin ich auf die Claridenhütte gewandert, welche auf 2453m.ü.M. liegt. Der Aufstieg begonnen im Tierfehd war sehr anstrengend, weil es auf dem schönen Weg direkt mit wenig Kurven nach oben geht. Ich habe am Schluss dermassen geschwitzt, dass ich das Gefühl hatte an Salzmangel zu sterben. Glücklicherweise oben angekommen hat es eine sensationelle selbstgemachte Gerstensuppe gegeben. Beim Rückweg sind wir am Fuss des Tödi (welcher leider von Nebelschwaden verdeckt war),wieder richtung Tierfehd zurückgelaufen. Es hat am Weg eine unglaubliche Fülle an Bergblumen gehabt, einige habe ich noch nie zuvor gesehen. Und auf einer Wiese haben wir sogar eine ganze Menge kleiner Edelweiss gesehen. Wieder im Tal angekommen haben wir noch im Hotel Tödi ein supergutes Glace und etwas zu trinken geniessen können, bei guter Bedienung.