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fotos by r.wiedenmeier

Der Bahnhof Giesshübel der SZU wurde am Montag abgerissen. Im Stadtkreis Wiedikon wird viel gebaut und Altes muss weichen. Auf dem Areal hinter dem Bahnhof entsteht das Projekt gleis-3. Auf der folgenden Visualisierung ist   zu sehen, wie das Gelände nachher aussehen soll.

visualisierung von gleis-3.ch

Auf dem folgenden Foto des Ortsmuseums Wiedikon sieht man das Bahnhofareal vor 100 Jahren. Genaue Jahreszahl ist mir nicht bekannt.

ortsmuseum wiedikon

Die Bauprojekte richten sich in dieser Gegend oft an Gutbetuchte oder Firmen. Das Quartier wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Ganz in der Nähe wurde das Hürlimann-Areal vor ein paar Jahren aus der ehemaligen Bierfabrik erstellt. Bei der Binz etwas weiter Richtung Uetliberg entstanden Grossüberbauungen mit Wohnungen und ebenfalls ganz in der Nähe liegt das neue Einkaufszentrum SihlCity. Etwas schade ist, dass sich die Projekte im äusseren Erscheinungsbild sehr ähnlich sehen. Diese minimialistische Blockbauuart. Selten sticht etwas aus der Masse und meistens wurden die Projekte von der Firma Karl-Steiner AG realisiert.

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Gestern gabs eine grössere Tour zum Bahnhof Nummer eins in Almaty. Da bin ich erst einmal gewesen; bei der Rückkehr mit dem Zug von Astana. Das liegt nun auch schon über ein Jahr zurück. Ich wusste nicht mehr wie weit das von mir entfernt ist. Aber mit dem Taxi dauerte die Fahrt eine halbe Stunde. Das waren demnach weit über zehn Kilometer. Es war eine schöne Fahrt, zur Mittagszeit, alles unter einer Neuschneedecke von ein paar Zentimetern. Angekommen beim Bahnhof folgte die Frage, wohin wir nun gehen sollen. Ich wollte Rollmaterial fotografieren, was auch erstaunlich leicht gelang. Ein kleiner Fusstrampelweg zeichnete sich im Schnee ab, welcher zu den Depots führte. So machten wir uns auf. Nur einmal wurden wir davon abgehalten, zu fotografieren, einer Zugführerin rief uns von Weitem zu, dass das nicht erlaubt sei.

nach wenigen Metern wurde es schon sehr interessant. Riesige Lokomotiven, bei welche die Motoren liefen standen herum. Russische Ausführungen, mit dem Sowjetischen Stern vorne drauf. Die Dimensionen sind auf den Fotos knapp zu erahnen. Die Lokomotive ist im Schnitt doppelt so gross wie eine übliche in der Schweiz. Beinahe doppelt so hoch und mindestens doppelt so lang. Sie muss auch andere Naturgewalten aushalten und andere Distanzen zurücklegen.

Hier die Fotos, klicken Sie bitte auf selbigen, um sie in voller Grösse betrachten zu können!

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Ganz in der Nähe des Bahnhofs Nr. 1 habe ich dann die erste echte Leninstatue zu Gesicht bekommen. Der Name wurde aber von der Statue entfernt. Somit fiel es weder mir, noch meiner Begleitung leicht, die Statue als Lenin zu identifizieren. Eine Junge Frau beim Monument fragte ich deshalb :“Ist das hier Lenin“ – Sie bezeugte es mit einem Kopgnicken.

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