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Schiefer. Aufnahmen aus dem Kanton Glarus, genauer gesagt aus der Gemeinde Diesbach. Schiefer hat im öffentlichen Bild des Glarnerlandes eine lange Tradition. Früher wurde ein Grossteil der Dächer mit Schiefer bedeckt, des Weiteren wurde Schiefer für Schultafeln verwendet um darauf schreiben zu lernen.

In den Gemeinden Engi und Elm im Kanton Glarus kann in zwei Museen, dem Landesplattenberg und der Schiefertafelfabrik mehr über die Geschichte des Schieferabbaus gelernt werden.

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Kirche Betschwanden. Die Kirche im Glarner Hinterland wird im schweizerischen Kulturgüter-Inventar als Objekt von regionaler Bedeutung verzeichnet. Sie wurde vermutlich schon im 13. Jahrhundert erbaut, erstmals schriftlich erwähnt wird die Kirche 1370 in einem Markenbuch des Bistums Konstanz.

Zwischen 1975 und 1977 wurde die Kirche im Inneren Saniert und gleichzeitig wurden archäologische Ausgrabungen vorgenommen, welche einige Erkenntnisse und Fundstücke, wie Münzen Münzen, Elfenbeinringe, Butzenscheiben, ein Spinnwirtel und ein vollständiges Skelett. Ein Augsburger Heller stammte aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1977 und wurde von der Orgelbaufirma Mathis aus Näfels realisiert.

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Pilze. Aufnahmen von Pilzen, sowohl von geniessbaren wie dem Steinpilz, Eierschwämme (Pfifferlinge) und dem Parasol, wie auch von dem eher ungeniessbaren Fliegenpilz. Die Fotos wurden im Kanton Glarus auf einer Höhe von 1500-1900 m ü. M. gemacht.

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Milch. Die traditionellen Bauern im Kanton Glarus verschwinden nach und nach. Die hohen Ansprüche an die Milch und der geringe Preis pro Liter führen dazu, dass die meist kleinen Bauernhöfe mit ihren 10-20 Kühen kein gesichertes Einkommen mehr haben. Auch die Anforderungen in Bezug auf die Hygiene, Dokumentation und Administration hat in den letzten zehn Jahren stark zugenommen.

Bis in die 80er Jahre war es noch üblich, dass der Bauer am Morgen und Abend die Kühe (von Hand) gemolken hat, anschliessend wurde die Milch per Velo und Veloanhänger in der Milchkanne in die nächste Milchzentrale gefahren. Da wurde sie gesiebt und oft im Direktverkauf der lokalen Kundschaft wieder im Mitgebrachten Milchkesseli verkauft. Der Rest ging an grosse Milchverarbeitungsbetriebe.

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Leuggelbach. Die Gemeinde in Glarus – Süd mit 171 Einwohnern eines der kleinsten Dörfer des Kantons Glarus lohnt einen Abstecher. Interessant ist dabei der Fabrikkomplex, welcher bereits 1864 Firma Gallatin & Cie. gegründet wurde.

Der Textilveredelungsbetrieb R. Schlittler & Cie. wurde 1897 gegründet und  1993 musste die Produktion eingestellt werden. Die Firma A. Schindler & Cie. erfolgte schon um 1930. Ab 1933 wurde in diesen Gebäulichkeiten eine bis heute bestehende Lack- und Farbenfabrik eingerichtet.

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Rüti / (Glarus). Rüti im Glarner Hinterland (Glarus Süd) ist eine Gemeinde welche 1340 zum ersten Mal schriftlich belegt ist. Rüti blieb bis ins 19. Jahrhundert ein Bauerndorf – erst ab ca. 1800, mit dem Einzug der Textilindustrie und dem Fabrikenbau nahm die Bevölkerungsdichte wieder zu. Es lebten in diesem Zeitraum teilweise über 1’000 Personen in der Gemeinde.

Wie andere Gemeinden des Glarner Hinterlandes litt Rüti unter den fehlenden Arbeitsplätzen der Textilindustrie und es folge der Wegzug eines Grossteils der Bevölkerung. Die Postfiliale, wie auch der grossteils der Restaurants wurden geschlossen, das gleiche Schicksal teilte auch der Dorfladen.

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