Beiträge

My beautiful picture
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture My beautiful picture

Ich bin im glarner Hinterland aufgewachsen und konnte da die Bergwelt aus nächster Nähe geniessen und erfahren, die die Schweiz auch ausmacht. Viele TouristInnen kommen von den angrenzenden Ländern oder aus anderen Kontinenten in die Schweiz, um diese Bergwelt kennenzulernen. Sie ist auch eines der grössten touristischen Potenziale der Schweiz. Denn diese Berge suggerieren Beständigkeit, Sicherheit und Stabilität, alles was auch für das Anlegen von Geld wichtig ist!

Es ist auch heute noch eine ungewohnte Welt. Und jedesmal, wenn ich ins Glarner Hinterland einfahre, mit dem Zug. (einer der ältesten Zuglinien der Welt), komme ich in die Heimat.

Was das Glarner Hinterland ebenfalls ausmachte war die Pionierrolle in der Industrialisierung. Zu dutzenden wurden um 1900 Textilfabriken aus dem Boden gestampft und mit der reichlich vorhandenen Wasserenergie betrieben. Zuerst direkt und später wurde aus dem Wasser elektrische Energie gewonnen, mit der die modernisierten Maschinen betrieben wurden. Wie schon erwähnt hatte der Kanton Glarus eine der ersten Eisenbahnlinien. (Linthal wurde am 1. Juni 1879 durch die Eisenbahn erschlossen).

Auch bei sozialen Arbeitsbedingungen war der Kanton Glarus in einer Vorreiterrolle :”So wird z. B. 1856 die Fabrikarbeit für unter 12-jährige verboten und 1864 das erste demokratisch durchgesetzte Fabrikgesetz erlassen. Es reduziert die tägliche Arbeitszeit auf zwölf Stunden (1872 auf elf Stunden), verbietet Nacht- und Kinderarbeit, schreibt Arbeitssicherheits- und Hygienemassnahmen vor und bringt einen bescheidenen Wöchnerinnenschutz.” – Zitat von “www.gl.ch”.

Links zum Thema:

Unten sehen Sie zehn Schwarz-Weiss Fotos, die ich zwischen 1996 und 1998 mit einer meiner ersten Spiegelreflexkameras aufgenommen habe. Die Fotos habe ich anschliessend immer selber entwickelt.

pfaeffikon_03
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

pfaeffikon_01 pfaeffikon_02 pfaeffikon_04 pfaeffikon_05 pfaeffikon_06 pfaeffikon_07 pfaeffikon_08 pfaeffikon_09 pfaeffikon_10

Hier sind noch ein paar Fotos, die ich bei einem Spaziergang um den Pfäffikersee gemacht habe, vor wenigen Tagen. Das Wetter war sensationell und die Glarner Alpen schienen sich unmittelbar vor mir in die Höhe zu stemmen.

Einfach auf das Foto klicken um die weiteren anzusehen.

DSC_0359
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Zum Abschluss der Kasachstan-Reise hat sich noch die Möglichkeit ergeben, ein Dorf abseits der Grossstadt kennenzulernen. Von einer Frau, die wir am Markt Baracholka kennengelernt haben bin nach Hause eingeladen worden. Und sie stammt vom Dorf Koram, welches ca.120 km von Almaty entfernt liegt.

Mit dem Taxi (bis auf den letzten Platz belegt), sind wir vom Busbahnhof in Almaty losgefahren. Das Vollgestopfte Taxi wirkte sich positiv auf den Geldbeutel aus, denn so kostete die Fahrt pro Person gerade mal 500 Tenge.

Zuerst fuhren wir auf der Autobahn und man hatte einen wunderbaren Panoramabllick auf den Altai zur Rechten Seite und links bereitet sich schon bald die Steppe ins Unendliche aus. Ausnahmsweise hämmerte keine Musik aus dem Radio, der Grund war aber nicht in der Musikfeidlichkeit des Fahrers zu suchen , sondern das Radio wurde gestohlen.

Nachdem alle Mitfahrenden Abgesetzt waren führte die Reise weiter auf einer holprigen Landstrasse. Die Letzten Kilometer fehlte der Asphalt dann vollstänig. Die Natur wurde dafür umso schöner. Auf beiden Seiten der Strasse die majestätischen Bäume, welche sich nun doch langsam der Jahreszeit anpassten und sich gelb verfärbten. Ab und zu überquerten wir ein kleines Flüsschen und jede Menge Esel und Pferde standen an den Strassenrändern herum. Ab und zu kam uns ein von Eseln gezogener Wagen entgegen, welcher je nachdem Menschen oder Esswaren transportierete.

Vor einem kleinen Haus war Endstation und Arsigul, meine Begleitung bat mich ins Haus zu kommen. Zuerst musste ich aber noch dringend Wasser lassen. Die Toilette war etwas Abseits und bestand aus einem Bretterverschlag, mit einem kleinen Loch im Boden fürs Geschäft. Von der Toilette bis zum Haus machte ich noch etwas Fotos, denn ein kleiner Stall mit kleinen Kühen und Hühnern gefiel mir ausserordentlich.

Im Haus wurde ich begrüsst von Vater,Mutter und Geschwistern. Sie baten mich sogleich mich auf den Boden an den Ehrenplatz zu sitzen und stellten mir ein Festessen mit traditionellem uigurischem Brot hin. Der Tee ist auch uigurische Tradition, mit verdickter Milch und Salz versetzt. Es braucht erst etwas Gewöhnung, nach dem zweiten oder dritten Mal genossen möchte man sowas aber nicht mehr missen. Früchte und Süssigkeiten gehörten auch zum Programm. Die Grossmutter wurde mir auch noch vorgestellt, mit dieser gestaltete sich die Komunikation aber etwas schwieriger, da sie kein Wort Russisch versteht. Sie spricht nur die Uigurische Sprache.

Der Vater unterhielt sich etwas mit mir und erzählte mir, dass er Bauer sei, auch Äpfel- und Birnenbäume habe und viel draussen zu tun habe. Seine Frau sei Krankenschwester und arbeite in der nächstgelegenen Kleinstadt im Spital. Er fragte mich danach, ob es in der Schweiz auch Bauern gebe, mit meiner positiven Antwort war er zufrieden.

Nachdem ich vom Gedeck etwas gegessen hatte und mich schon etwas voll fühlte sagte mir Arsigul, dass das erst die Vorspeise gewesen sei. Nachher komme noch das Traditionsessen “Mante”, das ist in Teig eingerolltes Lammfleisch mit Zwiebeln und Gemüse.

Mit vollem Magen spazierte ich draussen etwas herum. Weil ich gesagt habe, dass mir die Berge gefallen setzte sich Arsigul gleich ans Telefon und rief einen Onkel an, welcher uns (Arsigul,kleine Schwester und noch kleinerer Bruder) mit dem Auto in die Berge fuhr. Das sind etwa 10 Kilometer. Und die Aussicht von dort war wieder atemberaubend, die Sicht über die unendlich weite Ebene, die schönen Farbtöne, das ist etwas, was sich mir bis tief ins Herz eingeprägt hat.

DSC_0355   DSC_0361 DSC_0363 DSC_0364 DSC_0375 DSC_0377 DSC_0386 DSC_0389 DSC_0395 DSC_0401 DSC_0402 DSC_0406 DSC_0408

resize-of-dsc_0312
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

resize-of-dsc_0303 resize-of-dsc_0309 resize-of-dsc_0314 resize-of-dsc_0315 resize-of-dsc_0318 resize-of-dsc_0319 resize-of-dsc_0320 resize-of-dsc_0321 resize-of-dsc_0322 resize-of-dsc_0323 resize-of-dsc_0324 resize-of-dsc_0325 resize-of-dsc_0326 resize-of-dsc_0329 resize-of-dsc_0330 resize-of-dsc_0332 resize-of-image_497 resize-of-image_499 resize-of-image_509 resize-of-image_514 resize-of-image_519 resize-of-image_548 resize-of-image_557 resize-of-image_566 resize-of-image_569 resize-of-image_577 resize-of-image_580 resize-of-image_584

Der Sonnenaufgang über der Steppe ist von fataler Schönheit. Zuerst sehe ich ein schwaches leuchten am Horizont, wie die Lichtreflexionen einer Stadt. Aber es gibt hier keine Stadt. Langsam nimmt die Leuchtkraft zu und nach etwa einer halben Stunde werden erste Silouhetten der Landschaft sichtbar. Die Lichfarbe geht langsam über von rot-orange in pastellblau-gräulich.
Die Dimensionen sind unbeschreiblich. Stellenweise geht die Landschaft natlos über in den Himmel. Plötzlich sehe ich am Horizont ein feurig rotes Aufflammen das immer stärker wird und sich über den in duzenden von blau-grau Tönen marmorierten östlichen Horizont ausbreitet. Und schlussendlich erhebt sich eine feurig rote Kugel über dem Horizont.
Keine Kamera vermag dieses Schauspiel auch nur annähernd festzuhalten. Ich würde allen empfehlen, dieses Naturschauspiel erster Güteklasse mit eigenen Augen zu Betrachten, möglichst in freier Natur, abseits von Zivilisation, Motoren- und Zuglärm.
Die Steppenwüste, sandfarbene Gräser und Sträucher, dazwischen schwarze, verkohlte, abgebrannte Flaechen, Hügel, Telefon-, Stark- und Schwachstrommasten, Trafostationen, kleine Siedlungen, Bahnarbeiter, Lastwagenkarawanen, viele kleine Wäldchen von kleinwüchsigen Bäumen, moränenartige Aufschüttungen, dann vieder streifen von rötlicher Erde, Ansammlungen von einem grauen Gewächs, Viehherden, Schafe, wilde Pferde, ein Fahrzeugwrack, Gesteinsplatten, eine verlassene Siedlung die verlottert, am Horizont braut sich ein Gewitter zusammen, ein leerer Yoghutrbecher, Bierdosen, ein Sendeturm auf einem Hügel, eine Elster, da ein ganzer Vogelschwarm, jetzt wird das Gebiet ganz karg, nur Steppe und Himmel soweit das Auge reicht, könnte ein abgemähtes Kornfeld sein, aufgrund der linienartigen Struktur, Strommast nr. 265, 266, 269, die Sonne reisst ein Loch in die Wolkendeckt, weit weg leuchtet eine Fläche hellgelb auf, durch die perspektivische Verzerrung nur erkennbar als ein einzelner Strich in der Ferne, eine art kleiner Unterstand aus Steinen und mit Wellblechdach, da und dort Rinnen, die das Regenwasser gegraben hat, sehen aus wie Minicanyons, eine Verlassene Fabrik, ein kleiner Tümpel, eine Oase, da steht ein Motorrad neben den Geleisen, ist hier eher selten anzutreffen, wahrscheinlich wegen der staubigen Luft, salzartige weisse Flächen, zwei Falken, Gesteinsbrocken, mitten im Niemandsland ein Betonklotz, Gebirgszüge, Grabhügel, rechteckige künstliche Erdaushübe, hier und da noch eine Wasserpfütze, die Sonne blendet am Zenith, eine einsame Krähe landet auf einem rostigen Stahlpfeiler, der aus dem Boden ragt, zwei vor sich hinrostende ausrangierte Bahnwaggons, antik arabisch wirkende Lehmhäuser

DSC_0237
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

DSC_0009 DSC_0018 DSC_0020 DSC_0030 DSC_0037 DSC_0054 DSC_0063 DSC_0069 DSC_0070 DSC_0074 DSC_0082 DSC_0098 DSC_0101 DSC_0118 DSC_0135 DSC_0136 DSC_0150 DSC_0175 DSC_0184 DSC_0185 DSC_0190 DSC_0192 DSC_0223 DSC_0233 DSC_0246 DSC_0247 DSC_0255 DSC_0256 DSC_0276 DSC_0280 DSC_0281

Astana befindet sich mitten in der Steppe. Die neue Hauptstadt von Kasachstan ist sehr beeindruckend. Nebst einem indusrtiellen Teil nordoestlich der Stadt mit angrenzendem Einfamilienhaeuschenteil befindet werden gegen Sueden die Bauten immer hoeher, bis man schliesslich, nach einer ueberquerung des Flusses Jesil, unter dem Kasachischen Triumpfbogen hindurch in den neu angelegten Regierungsteil gelangt. Hier sind die Gebaeude herausgeputzt und imposant, farbig und prunkvoll. In einem rechteck um den Astana Baiterek Turm angeordnet bilden die Gebaeude eine Art parkartige Struktur, abgeschlossen durch eine modernr Pyramide im Osten und einen See im Westen. Vieles befindet sich noch im Bau.

Ein Modell der Endphase konnten wir auf der Turmspitze betrachten. Dort befindet sich nebst einer Bar auch eine art Altar, wo die Besucher Ihre Hand in ein eisernes Handprofil legen. Daneben eine hoelzerne Weltkugel, umgeben von Holzplatten mit den Unterschriften von 17 Oberhauptern von den weltweit groessten religioesen Gemeinschaften, die an einer hiesigen Weltreligionskonferenz beigewohnt haben. Es erweckt den Eindruck, als strebe die politische Fuehrung des Landes nach einem postmodernen Mekka der vereinigten Weltreligionen, denn der Altar befindet sich im Zentrum an der Spitze der Kugel auf dem Turm.

Die anfawenglich etwas unfreundlich erscheinenden Leute tauen schnell auf, sobald man sie nach ihrem Namen fragt und ein paar Worte russisch oder noch besser Kasachisch mit Ihnen wechselt. Dann und wann sprechen sie auch ein paar Worte Englisch.

Der Sonnenuntergang ueber dem Fluss Jesil ist etwas vom schoensten was ich je gesehen habe. Die Silouhetten der postmodern-arabischen Gebaeude und der frische Steppenwind haben es mir angetan. Astana, do swedanje!

Zu den Fotos, die ersten paar stammen noch aus Almaty, auch das Foto mit dem Wilden Hanf habe ich direkt am Strassenrand aufgenommen.

Die Eule stammt aus dem Almatiner-Zoo, welchen wir noch besucht haben. Leider haben viele Tiere in diesem Zoo nicht den benoetigten Freiraum, sodass auch einige ziemlich krank aussehen.

Nachher die Fotos vom Flug nach Astana und Astana selber.

Morgen um sechs Uhr folgt dann eine sehr lange Zugfahrt zurueck nach Almaty. Wir fahren dieselbe Strecke zurueck, wie wir mit dem Flugzeug hingeflogen sind. Das bedeuten ca 22 Stunden Zugfahrt. Dafuer muessen wir aber heute noch Proviant einkaufen gehen.

resize-of-dsc_0533
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

resize-of-dsc_0460 resize-of-dsc_0466 resize-of-dsc_0469 resize-of-dsc_0478 resize-of-dsc_0480 resize-of-dsc_0484 resize-of-dsc_0485 resize-of-dsc_0487 resize-of-dsc_0489 resize-of-dsc_0491 resize-of-dsc_0495 resize-of-dsc_0500 resize-of-dsc_0503 resize-of-dsc_0509 resize-of-dsc_0512 resize-of-dsc_0516 resize-of-dsc_0524 resize-of-dsc_0541 resize-of-dsc_0548 resize-of-dsc_0553 resize-of-dsc_0557 resize-of-dsc_0560 resize-of-dsc_0564 resize-of-dsc_0566 resize-of-dsc_0586 resize-of-dsc_0591 resize-of-dsc_0593 resize-of-dsc_0595

Es war heute spannend zuzusehen, wie die KasachInnen den Tag der Republik feiern. Auf dem Zentralen Platz war fuer die Zuschauer abgesperrt, sodass man einmal nicht von den Autos und deren Abgasen belaestigt wurde, sondern durch die Ueberlaute Volkspopulistische Musik. Schoen war es den ganz verschieden Menschen zuzuschauen, wie sie herumspazierten, ihr Eis assen oder bIer tranken. Wirklich frei scheint sich das Volk aber noch nicht zu fuehlen. Die Partystimmun ist nicht allzu ausgelassen, man koennte sogar ab und zu das Wort “bedrueckend” verwenden.

Es war aber eine bereichernde Erfahrung, da ich bis jetzt in KZ noch kein solches Volksfest erlebt habe.

Und somit leite ich ueber zum zweiten Teil des Berichtes, welcher sich mit unserem gestrigen Ausflug an den Charryn Canion befasst:

Es ist unmoeglich, die Dimensionen der kasachischen Steppe in Fotos wiederzugeben. Endlose weiten, dazwischen einige Huegel, am suedlichen Horizont die Verschneiten Berge, die Grenze zu China, Usbekistan. Der Boden, der eine eintoenig braune Farbe hat entpuppt sich bei genauerem hinsehen als ein Gemisch aus einer imensen Gesteinsvielfalt. Ich habe 39 verschidenfarbige Steine gesammelt. Zwischen den steinen, feinster Sand. Es ist ein unglaubliches Gefuehl, darauf zu gehen, vergleichbar mit Harst (leicht angefrohrener Schnee). Da und dort Loecher im Boden, wenn man Glueck hat sieht einem frech und neugierig eine Wuestenmaus entgegen. Auch habe ich eine kleine Eidechse entdeckt, die sich tot stellt. Ueberall Wuestenpflanzen mit wunderschoenen farbigen Blueten. Die Sonne brennt, bis zu 45 Grad im Sommer. Vor uns eroeffnet sich der Canion der gleichzeitig auch militaerisches Sperrgebiet ist, also betreten Verboten.

Es ist erstaunlich dass vereinzelte Spuren der Zivilisation, sprich Abfall am Strassenrand gar nicht so extrem stoert. Er geht buchstaeblich unter in den weiten Dimensionen der Steppe. Ich komme mir vor wie in einem amerikanischen Road-Movie. Hungrig begeben wir uns auf die vierstuendige nach Hause fahrt mit dem Audi 100. In einem Bauerndorf essen wir in einem Restaurant.

dsc_0335
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

dsc_0297 dsc_0299 dsc_0302 dsc_0303 dsc_0304 dsc_0305 dsc_0308 dsc_0321 dsc_0324 dsc_0329   dsc_0342 dsc_0344 dsc_0356 dsc_0359 dsc_0370 dsc_0386 dsc_0400 dsc_0406 dsc_0407 dsc_0408 dsc_0414 dsc_0426 dsc_0446 dsc_0449

Dobro vecher.

Die Abenteuer gehen weiter. Jeden Morgen um 7.00 steht Claudio auf und macht seine “obligatorischen” Yoga-Uebungen. Das ist Auch fuer mich jeweils eine Augenweide, wenn ich mich mit einem leichten Kater vom Vorabend aus dem Bett herausquaele.

Ein Abenteuer von Ende letzter Woche, welches einen ganzen Tag dauerte, ist besonders spannend. Um ca 9 sind wir an die ToleBi Strasse gegangen und haben versucht einen Taxifahrer dazu zu bewegen, dass er uns auf 2000 Meter ueber Meer faehrt, da wir den Wintersportort Chimbulak besuchen wollten. Das klappte auch, nach einer kleineren Uebberredungsdauer.

Die Schwierigkeiten waren dieses Mal ausnahmsweise nicht die Finanz. Verhandlungen, sondern das Auto des Taxifahrers. Dieses gab den Geist bei 1500 Metern ueber Meer vollends auf. Sodann mussten wir den Restlichen Weg mit einem leidenden Taxifahrer zu Fuss ueberwinden.

Endlich beim Skiort angekommen, bei strahlend blauem Himmel war das dann aber eine Augenweide, die man nicht allzugleich wieder vergisst. Mit zwei verschiedenen Seilbahnen und einem frierenden Taxifahrer sind wir schlussendlich auf 3000 Metern ueber Meer im ewigen Eis angekommen…

Beim obersten Punkt angekommen genossen wir einen sensationellen Blick ueber die umliegenden Berge, welche bis 5000 Meter hoch sind und die Stadt Almaty, wobei von dieser war hauptsaechlich eine grosse Dunstwolke zu sehen.

Heute haben wir noch das beruehmte Eisstadion Medeu oberhalb Almaty besucht, welches fuer jeden Almatiner als Wahrzeichen der Stadt gilt und mindestens einmal im Leben besucht werden sollte. Da heute Montag ist waren sehr wenige Leute da und wir hatten die Bahn beinahe fuer uns alleine. Das genossen wir auch aus Leibeskraeften…und kurz darauf folgte ein audgiebiges Mahl mit Schaschlik, Turienskii Wein und Laghman.

DSC_0550
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

DSC_0563 DSC_0592 DSC_0601 DSC_0604 DSC_0606 DSC_0609 DSC_0610 DSC_0611 DSC_0645 DSC_0652 DSC_0666 DSC_0667 DSC_0675 DSC_0681 DSC_0688 DSC_0691 DSC_0696 DSC_0711 DSC_0792 DSC_0796 DSC_0799 DSC_0803 DSC_0865

Die Diesjährige Streetparade zeigt doch, dass die Zeit der Raver,Plateauschuhe und freizügig gekleideten Geschichte sind. Es wirkte mehr wie ein grosses Volksfest. Eine Menge Essstände,Bier in rauhen Mengen und leider weniger Leute,die sich verkleiden. Gut ich gehöre auch nicht mehr zu denen, die sich da etwas einfallen lassen. Was mir immer noch gefällt ist das Wummern, welches durch die ganze Stadt dröhnt und die alten Häuser ums Seebecken zum beben bringt. Es gefällt mir auch, dass die Streetparade ein Anlass für alle ist. Eine Menge Familien mit hüpfenden und tanzenden Kleinkindern habe ich gesehen.

Und endlich bin ich auch auf dem Riesenrad gewesen und hab da etwas fotografieren können.

DSC_0492
fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

DSC_0474 DSC_0482 DSC_0488 DSC_0489 DSC_0493 DSC_0497 DSC_0499 DSC_0507 DSC_0512

Ich gehe ab und zu wieder gerne aufs Grossmünster Zürich. Die Aussicht von dort über Züri ist einfach wunderbar. Man hat einen Rundblick und ist zudem dem See nah. Die Kirche selber gefällt mir nicht besonders und zudem ist sie dermassen von Touristen belagert, dass es nicht gerade zum Verweilen einlädt. Aber der Aufstieg zum Turm der lohnt sich und kostet bloss 2.-.

munster1.jpg