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Am Stadtrand Almatys Richtung Berge befindet sich das mehrere Quadratkilometer grosse Gelände von Kasachfilm, der kasachischen Filmindustrie. Diese war historisch von grosser Bedeutung – während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier die russischen Propaganda, wie auch Spielfilme gedreht. Das Studio war also weit ausserhalb des aktuellen Kriegsgeschehens. Heute ist Kasachfilm daran, sich in den internationalen Filmmarkt vorzuwagen. Erste Produktionen werden an den internationalen Festivals schon gezeigt und auch lokal oder regional gewinnt das Studio wieder an Bedeutung.

Der Bau ist riesig und mehrere Gebäude, wie Werkstätten, Restaurant und Studis liegen verteilt auf einem schönen Gelände mit Aussicht auf die Tianschan Ausläufer mit bis zu 400m. Leider sind einige Gebäude in erbärmlichem Zustand und sie werden auch jetzt nicht renoviert. Im Inneren erzählen Treppen und Wandmalereien von der grossen Sowjetischen Epoche. Alles aus schönem weissem Marmor und mit guten Materialien erstellt.

Ein paar Fotos geben einen kleinen Einblick in Kasachfilm:

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Hier können Sie die Fotos der Ausstellung “Kasachstan-Schweiz” betrachten. Gestern war die Vernissage im Kunstmuseum. Es herrschte ein grosser Medienandrang, beinahe zwei Stunden ohne Unterbruch musste ich Interviews geben, was für mich eine neue Erfahrung darstellte. Die Rückmeldungen von den Besucherinnen waren sehr positiv und die Eröffnungsrede von Hr.Schlaefli, dem schweizerischen Generalkonsul war herzlich und hat mich sehr gefreut.

Hier die Fotos in Slideshows, zuerst die Kasachischen, unten die aus der Schweiz. Klicken Sie bitte auf das Bild, um die jeweils 20 Fotos “durchzublättern”.

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Der schon im letzten Post erwähnte Spaziergang, der mich auf den Hügel hinter Almaty führte, bei kaiserlichem Wetter, brachte mir auch die bislange besten Panoramafotos über die Stadt ein. Auf den folgenden Fotos sehen Sie die verschiedenen Grossbaustellen am Stadtrand, die Aussicht auf die Villengegenden und zum Teil sieht man bis ins Kasachische Steppenland hinein. Mir gefällt vor allem das Foto mit dem fliegenden Vogel.

Klicken Sie auf die Bilder, um sie in Originalgrösse betrachten zu können!  

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Das Stadtfest, welches jährlich stattfindet, ist eine Augenweide. Patriotischer geht’s vermutlich nicht, doch insgesamt ist die Wirkung positiv und jedem Allmatiner und jeder Almatinka wird damit auch Respekt gezollt, dass Sie Teil dieser pulsierenden Metropole sind. Am „Alten Platz“, dem „Starij Ploschet“ habe ich mit Aischan und Janara abgemacht. Von Zuhause aus, bin ich in vierzig Minuten der Satpaeva Strasse entlang, bei schönstem Herbstwetter spaziert, anschliessend hinunter zum Starij Ploschet. Schon beim letzten Stück Weg, welches durch einen Park führte hörte ich die Musik aus den Boxentürmen krachen.

Das riesige Gebäude, welches zur sozialistischen Stadtadministration gehörte war komplett eingehüllt in gigantische Poster, welche Almatys neue Hochhäuser und ornamentale Sujets, wie auch Äpfel, das Identifikationszeichen Nummer Eins Almatys zeigten. Über dem ganzen Platz hingen Duft – und Rauschschwaden von Schaschlikspiessen und anderen kasachischen Speisen.

Beim Eingang, welcher aus einem zwanzig Meter grossen aufgeblasenen Regenbogen bestand traf ich nach einem kurzen Anruf Aischan und ihre Freundin. Das Fest kam in Gang, das Orchester spielte Klassische Lieder, dazu wurde eine grosse eingeübte Schow mit hunderten, in traditionelle Kleider gesteckte Kasachstanerinnen und Kasachstaner vorgezeigt. Synchron tanzten, marschierten und flanierten die farbigen Menschen über die Bühne, im Takte der Musik. Viele von Ihnen hatten auf den Armen ein silbernes Tablett, gefüllt mit den schönsten roten Äpfeln, die man sich vorstellen kann. Das Publikum jubelte und kurz darauf erschien der Stadtpräsident auf der Bühne und tat als Erstes die positive Nachricht kund, dass heute schon 26 Mädchen und 21 Knaben in der Stadt geboren wurden. Mittlerweile belaufe sich die Bevölkerung auf knapp 1.4 Millionen Einwohner. Der Dank galt anschliessend zuerst den Ehrengästen auf der Bühne vis a vis, anschliessend dem gesamten versammelten Volk.

Das Fest war farbenprächtig und positiv, insgesamt aber war der Patriotismus- Faktor doch sehr gross und störte das Bild einer Nation etwas, die sich mehr mit Ökonomie und dem Anschluss an die westliche Welt sucht.

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Heute hat die 16.Streetparade in Zürich stattgefunden. Das Wetter hat sich entschieden für die Tanzwütigen , sich doch noch von einer besseren Seite zu zeigen. Nach Medienangaben waren ca. 800’000 Menschen am Umzug beteiligt. Doch so viele wie in frühreren Jahren waren es nicht mehr.

Zwei Dinge sind mir dises Mal aufgefallen. Beim Betrachten meiner Fotos musste ich feststellen, dass es schwierig wurde aus meinen 250 Fotos welche zu finden, wo nicht jemand mit einer Bierdose oder Flasche zu sehen war. Das damit gesendete Zeichen werte ich als negativ aus. Denn durch die leichte Zugänglichkeit zum Alkohol wird eine Kontrolle gegenüber Minderjährigen schwierig und die enorme Werbeewirkung auf die Gesamtteilnehmenden erachte ich als fatal. (Eben es gibt keine Fotos ohne subtile Bierwerbung). Der zweite Punkt, der mir auffiel ist die Polizei, welche in den Momenten, als ich den Umzug begleitete strotzte – vor Untätigkeit. Gruppenweise habe ich Polizisten und Polizistinnen sitzend, diskutierend oder tatenlos herumstehen sehen.

Der Anlass war doch gut organisiert und ich denke die Menschen hatten Freude daran. Für weitere Jahre aber hoffe ich, dass sich die Organisatoren doch etwas mehr Inhalt einfallen lassen, sonst wird das “Volksfest” Streetparade nicht mehr allzulange ums Seebecken wummern.

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Auf der Leglerhütte war ich vor zwei Tagen. Diese befidnet sich im Glarnerhinterland, genauer im Kärpfgebirge. Sie ist meine liebste SAC-Hütte der Schweiz. Auch die erste ist sie, die isch als Kind erreicht hatte. Schön ist die Aussicht aufs Tödimassiv und die umliegenden Glarner Alpen.

Der Aufstieg war angenehm und nicht streng, denn mit der Seilbahn kann man bis Kies-Mettmen fahren, dann dem schönen Garichtistausee lang richtung Kärpf laufen. Dies dauert etwa zwei Stunden. Nach etwas Schwitzen konnte ich dann auf der Hütte eine gute Gerstensuppe geniessen. Leider habe ich erst zu spät erkannt, dass man auch Wienerli dazuhaben konnte.

Der Hüttenwart ist ein jüngerer Mann aus Elm, sehr sympatisch und gastfreundlich.

Hier meine Fotos zur Wanderung.

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