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Die Hauptseite ‘www.wiedenmeier.ch‘ wurde aktualisiert, oder besser gesagt generalüberholt. Dies wäre schon längst nötig gewesen. Andauernde Attacken und unmengen an Spam haben das Arbeiten mit dem Joomla CMS und den installierten Plugins sogut wie verunmöglicht.

Jetzt läuft die Seite, wie fast alle Anderen von mir mit WordPress 2.5 – nach und nach werde ich meine Kunstwerke und Fotographien präsentieren. Unter ‘miscellaneous‘ können auch Text – und Hörspielauszüge meines Vaters Werner Wiedenmeier angesehen und angehört werden. Es gibt ein Gästebuch, wo sich jedermann eintragen kann.

Viel Spass!

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Den jungen, etwas über zwanzigjährigen Künstler Talgat Nurbajev habe ich an einem Künstlertreffen kennengelernt. Er beschäftigt sich vorwiegend mit dem Genre Comic. Schon viele Jahre, so sagte er mir, zeichne er an seinen Figuren. Seine Zeichnungen mahnen stark an die Japanische Manga Tradition. Doch die Figuren sind unabhängig, orientieren sich sogar stärker in der kasachischen Mythologie. Oder sie sind komplette Eigenkreationen Talgats. Hier kann man einen Ausschnitt aus dem Schaffen dieses sehr jungen und hochaktiven Künstlers sehen:

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Die kasachische Künstlerin Jannat Dabildiewa (33) hat viel Zeit während der CCCP gezeichnet, wie auch Textilhandwerk betrieben. Aktuell arbeitet sie für einen Kinderbuchverlag und in ihrem Atelier fertigt sie Textilprodukte auf Kundenwunsch. Hier ein paar Ihrer Zeichnungen und Skizzen:

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Unter dem Motto ‘Destination Asia – Eastern Orientalism’ fand die Internatinale Konferenz zur Zeitgenössischen Kunst in Zentralasien statt. Das Kuratorentrio “Sharmila Samat (Indien, Abdul Quddus Mirza (Pakistan) und Valeria Ibraeva (Kasachstan) informierten im dritten Teil des Projekts ‘Destination Asia’ über Neues in der lokalen Kunstszene, aber auch über ganz Anderes.

Aus der lokalen Kunstszene waren im Bereiche Kuratoren und ‘gestandene’ Künstler alle Anwesend, die Rang und Namen haben. Was mich etwas überraschte, im negativen Sinne war, wie wenig junge KünstlerInnen an der Konferenz teilgenommen haben. Entweder ist das Interesse zu gering, oder die Information über den Anlass gelangte nicht weit genug.

Auf den Fotos unten sieht man Werke von Oksana Shatalova, (Die vier   hochformatigen Fotos mit den Kindern unter Stacheldraht), – die Künstlerin selber mit Brille vor dem 3M Logo. Des Weiteren sind Werke eines mir unbekannten Künstlers zu sehen. mit Fotos von Bushaltestellen aus der Zeit der cccp in Kasachstan. Mir haben diese Fotos sehr gefallen. Auch das Gebäude ist ein Überbleibsel der Kolonialmacht Russland. Das Haus der Wissenschaften. schön auch der Ausblick auf das Hotel Kasachstan über einen leicht verfallenen Innenhof.

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Es gab in Kunsthäusern Künstler, die Abfall als Kunstwerke ausgestellt haben. Schade waren diese Künstler nie in Almaty. Sie hätten die ganze Stadt ausstellen können. Almatys Einwohner sind Abfallkünstler. Obwohl Bestrebungen der Stadtverwaltung, Universitäten und TV -Spots das Problem erkannt haben und versuchen dagegen vorzugehen, bleibt das Entsorgen allen nur erdenklichen Mülls auf den Strassen eine Art Volkssport. Das ist in keinster Weise ein Unterfangen, welches nur Junge betreiben. Ich habe schon viele Grossmütterchen gesehen, die leere Behälter, Flaschen, Plastikpapierchen undundund auf die Strasse geworfen haben.

Natürlich gibt es auch Kunstformen, die noch etwas fürs Gehör sind. So werfen die jungen Männer nach Mitternacht gerne leere Bierflaschen gegen Hauswände oder Müllcontainer, um die Produktion ihrer “Kunst” auch zu hören.

Hier ein par Fotos, die ich von dieser modernen Kunstform gemacht habe, gut hier nicht auf der Strasse sondern hauptsächlich bei Müllsammelplätzen.

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Hier können Sie die Fotos der Ausstellung “Kasachstan-Schweiz” betrachten. Gestern war die Vernissage im Kunstmuseum. Es herrschte ein grosser Medienandrang, beinahe zwei Stunden ohne Unterbruch musste ich Interviews geben, was für mich eine neue Erfahrung darstellte. Die Rückmeldungen von den Besucherinnen waren sehr positiv und die Eröffnungsrede von Hr.Schlaefli, dem schweizerischen Generalkonsul war herzlich und hat mich sehr gefreut.

Hier die Fotos in Slideshows, zuerst die Kasachischen, unten die aus der Schweiz. Klicken Sie bitte auf das Bild, um die jeweils 20 Fotos “durchzublättern”.

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Am nächsten Freitag, dem 14.März um 16.00 kann ich meine erste grosse Fotoausstellung im Nationalen Kunstmuseum, dem Kastejevmuseum in Almaty eröffnen. Die letzten zwei Wochen waren dementsprechend turbulent. Es mussten Fotografien grossformatig gedruckt werden und ein Geschäft zu finden, welches qualitativ gute Arbeit leistet war nicht einfach. Es folgte die ganze Arbeit mit dem Einladen der Gäste und dem Drucken von Prospekten und schliesslich sehr viel Kommunikation mit dem Museum und Leuten, die mich bei meinem Vorhaben unterstützen. Letzteren danke ich schon jetzt sehr für ihre Hilfe. Der Dank geht sowohl in die Schweiz, als auch nach Almaty. Die Ausgestellten Arbeiten werde ich in einem späteren Beitrag zeigen. Die eine Hälfte der Fotos habe ich in der Schweiz, die andere Hälfte in Kasachstan aufgenommen. Es gibt Landschafts-Stadt- und Porträtaufnahmen. Hier sehen Sie die Fotos, wie sie aktuell in meiner Temporärwohnung schön aufgestapelt liegen und auf ihren Einsatz im Museum warten:

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Und hier sehen Sie noch die Einladung, welche ich auf Russisch und Englisch gestaltet habe – Klicken Sie auf die Bilder, um sie in originalrösse betrachten zu können :

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Hier können Sie eine meiner zuletzt angefertigten “digital collage” – made in Kasachstan sehen.   Für eine Ansicht in Originalgrösse klicken Sie bitte aufs Bild.

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Chantal Wicki, Künstlerin aus Zürich, stellt diesen Monat in der Galerie Stephan Witschi in Zürich aus zudem folgt etwas später im Theater Neumarkt eine Theaterpremiere, mit einem Text von Ch.W. Ich kenne Chantal noch nicht allzulange, habe aber schon das eine oder Andere Gespräch mit ihr gehabt und ihren Ausführungen beiwohnen können. Ihre Webpräsenz stammt noch von meinem Anfang diesen Jahres verstorbenen Onkel P.Wiedenmeier. Den Link dazu finden Sie unten.

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Wie oben ersichtlich macht Chantal auch Metallskulpturen, die meisten Kunstwerke sind aber Ölbilder auf Leinwand. Das Motiv besteht aus Frauenkörpern, hier sehen Sie eines aus der aktuellen Reihe “Derwisch”- aus der “De Monstra Amarmar” Serie.

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Quellenangaben: Die beiden Bilder stammen von den Original-Einladungen

Die Vernissage in der Galerie Stephan Witschi findet am 22.August ab 18 Uhr statt (Zwinglistrasse 12; 8004 Zürich) , Das Theater am Neumarkthat Premiere am 23. Oktoberum 20.30.

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Bei der heutigen Diplomausstellung der hgkz hat zum ersten Mal die Fachrichtung “Style & Design” mit einem Diplom abgeschlossen. Während des Betrachtens der verschiedenen Exponate hat sich James Dyer-Smith gewagt, mir und meinem Kollegen sein Diplomwerk zu erklären. Der Name des Projekts ist :”The station-compact working”. Die Idee hält sich an die Bidermeier-Zeit und beeinhaltet einen komplett neugestalteten Sekretär. An jedes Detail wurde dabei gedacht, auch an ein Geheimfach. Zudem ist alles aus Massivholz, wenn ich mich recht erinnere aus Baumnuss. Mir gefällt das Projekt sehr gut. Auch die Qualitätsarbeit beeindruckte mich. Leider reicht mir das nötige Kleingeld zur Anschaffung nicht, denn es wird sogut wie alles in Handarbeit gefertigt, was auch einen etwas höhren Preis nach sich zieht.

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Das Bild stammt von der Original-Projektkarte.

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