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Petržalka ist ein Stadtteil Bratislavas, welcher zwischen 1973 und 1985 geplant und erstellt wurde. Der Stadtteil gilt als die grösste Plattenbausiedlung Europas. Wie auf den Fotos zu sehen ist wurden viele von den Pattenbauten kosmetisch aufgefrischt. Im Innern sind sie den Plattenbauten in Russland, den Ex-Sowjetrepubliken und Ostdeutschland ebenbürtig.

Der Stadtteil Petržalka hat aktuell schon über 100’000 Einwohner und ist damit das dichtest besiedelte Gebiet der Slowakei.

Aktuell werden noch verschiedene mehrstöckige Wohnüberbauungen erstellt und direkt nach der Brücke Most SNP befindet sich das grösste Einkaufszentrum Bratislavas mit Dutzenden von Geschäftern.

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Am letzten Sonntag fand in Bern eine Veranstaltung zum Nauris-Fest statt. Fotos dazu im nächsten Artikel. Zum ersten Mal habe ich einen Aussenbezirk oder genauer gesagt eine angrenzende Gemeinde in Bern gesehen (Muri). Speziell dabei war, dass die Veranstaltung für in der Schweiz lebende Kasachen war – und die Gegend mich doch stark an eine sowjetische Statt erinnert hat. Die Plattenbauten- Hochhäuser und in sich geschlossenen Siedlungen etwas arg grau.

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Hier wieder einmal ein schöner Plattenbau Betonkasten.

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Plattenbauten sind das wohl markanteste, was die Sowjetunion in Kasachstan hinterlassen hat. Die meisten Städte bestehen überwiegend aus solchen Betonklötzen. Es gibt sie in verschiedensten Variationen und Grössen. Normalerweise verfügen die Gebäude über drei bis acht Stockwerke. Ab sechs Stockwerken ist meistens ein Lift eingebaut. Ich habe nun meinen Blick etwas auf den Eingang und die Treppenhäuser dieser Wohnsilos konzentriert.

Im Normalfall sind die Eisentüren in einem Türkisfarbton gehalten. Manchmal gibt es aber auch braune und blaue Variationen. Über der Tür ist eine Betonplatte horizontal gelegt, sie soll wohl gegen den Regen schützen. Oft aber möchte man lieber ins Haus gelangen, ohne unter einer solchen Platte durchzumüssen. Denn die Metallfassung rostet fast immer und der Zement bröckelt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mal Jemand eine solche Platte auf den Kopf kriegt.

Die Türen, das scheint auch Sowjetische Einheitsordnung zu sein müssen immer übersät sein mit Dutzenden von Papierfetzen. Da werden Wohnungen gesucht, allerhand Dienstleistungen angeboten. Vom Internetzugang über den Englischkurs bis zu Japanischen Kampfsportarten.

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Um den Eintritt ungebetenen Gästen zu verwehren sind an den Türen Schlösser angebracht mit zehn Metallknöpfen. Und der Bewohner muss einen Code wie 367 eingeben. Tatsächlich sind diese Schlösser häufig unbrauchbar. Im Winter sind Sie meistens eingefroren und wenn man kein Feuerzeug hat, dann kann man Schwierigkeiten bekommen, in die eigene Wohnung zu gelangen. Oft sind die Knöpfe mit dem Code auch so oft benutzt worden, dass Niemand Schwierigkeiten hat, den Code zu erkennen.

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Das Gebäude, welches mich am meisten beeindruckt hat in Neuchatel ist ein Plattenbau, nahe der Roten Kirche aus dem letzten Artikel. Das Gebäude ähnelt den Gebäuden aus der Zeit der Sowjetunion in Kasachstan. Insgesamt sind mir während meines Kurzbesuches im September dieses Jahres in Neuchatel viele Gebäude im Plattenbau Stil aufgefallen.

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Ich bin immer wieder fasziniert von der sowjetischen Architektur. Alles in Allem war diese sicher nicht schlechter als westeuropäische Siedlungsarchitektur. Die Plattenbauten mit ihrer absoluten Einheitskonstruktion haben es mir angetan. In Kaptschagai habe ich zum ersten Mal gesehen, wie diese Bauten entstanden sein müssen. Es gibt da ganze Stadtteile, wo unfertige Plattenbauten herumstehen, die nicht mehr abgerissen und auch nicht fertiggebaut werden. Das ganze wirkt dann ziemlich surreal. Hier eine Reihe Fotos, die ich von diesen Bauruinen gemacht habe:

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Zum Teil hat es schon ein paar Treppen eingebaut, dass man sich auf die zweite oder dritte Etage begeben kann. Von da aus hat man einen schönen Blick auf den Kaptschagai Stausee und die Stadt selber.