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Gestern war der islamische Feiertag Kurban Ait (Türkisch Bayram. Nach dem Fastenmonat Ramadan gibt es deren drei Tage, an denen richtig gegessen werden kann.  In Kasachstan geht es dann vor allem um Fleisch. Viel Fleisch.

Am Morgen werden die Schafe geschlachtet. Besser situierte Menschen kaufen sich auf dem Viehbasar, wo ich gestern mit meinem österreichischen Freund auch war, ein Schaf und schlachten dieses dann zu Hause. Der gesellschaftliche Auftrag des Besser Situierten ist es, das Fleisch anschliessend den Bedürftigen zu überlasse. In Gesprächen habe ich erfahren, dass der Feiertag am ehesten mit Ostern und Fastenzeit des Christentums zu vergleichen ist.

Am Basar ging’s wild zu und her. Lastwagen um Lastwagen rollte an und leerte die lebende Fracht. In kleinen Gehegen wurden die Schafe angeboten für Preise zwischen 80 und 400 USD. Auf den folgenden Fotos bekommt man einen Eindruck vom Geschehen beim Katalysator-Basar an der Ausfahrtstrasse Richtung Talgar.

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Ein Wahrzeichen Almatys ist das Hotel Kasachstan. An zentralster Lage befindet sich dieser Sowjetbau. Vom Koktebe genauso gut zu sehen, wie vom Zirkus oder dem Bahnhof Nr.2. Gerne hätte ich auch einmal von oben auf die Stadt runter gesehen, aber ein Tourismusrestaurant gibt es da leider nicht. Ich finde den Bau in seiner Kassettenbauart und dem ovalen Grundriss sehr attraktiv. Hier die Fotos, die ich heute gemacht habe:

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Gestern am 9.Mai wurden die Veteranen des 2.Weltkriegs geehrt. Der „Dijn Pobedi“ – übersetzt- der Siegestag ist ein wichtiges Fest in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Schon zwei Wochen vorher hingen in der ganzen Stadt riesige Plakate mit den Namen der Gefallenen kasachischen Soldaten.

Am Morgen gestern standen schon die ersten Veteranen an der Bushaltestelle und die Tür des Busses blieb erstaunlich lange offen, sodass der Mann mit Gehstock sich nicht beeilen musste, sonst reichts mir manchal nicht, die Schwelle des Buses im haltenden Zustand zu überschreiten!

Generell wird den Veteranen in Kasachstan und vermutlich anderen angrenzenden Ländern sehr grosser Respekt entgegengebracht.

Die Feierlichkeit wurde durch eine kleine mehr zeremonielle Parade begonnen, dann wurde auf einer grossen Bühne mit Militärorchester der Augenblick des Siegs über den Faschismus theatralisch nachgespielt. Sogar auf dem 50 Meter hohen Gebäude im Hintergrund rannten Soldaten mit roten Fahnen umher, dem Sinne nach die Rote Fahne, welche auf dem Brandenburger-Tor geheisst wurde.

Es folgten Inszenierungen und Reden. Der zweite Schauplatz war die Fusgängerzone Almatys, der Arbat. Dort feierten die jungen Soldaten, Kindergruppierungen in Uniformen.   Sie marschierten und sangen. Später gab es Tanzgruppen und 5-7 jährige Kinder, die Lieder vor Publikum sangen. Der Tag war sehr angenehm und die Feierlichkeit ist ein lohnenswertes Spektakel, bei schönem Wetter und Temperaturen um 30 °.

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Hier können Sie die Fotos der Ausstellung „Kasachstan-Schweiz“ betrachten. Gestern war die Vernissage im Kunstmuseum. Es herrschte ein grosser Medienandrang, beinahe zwei Stunden ohne Unterbruch musste ich Interviews geben, was für mich eine neue Erfahrung darstellte. Die Rückmeldungen von den Besucherinnen waren sehr positiv und die Eröffnungsrede von Hr.Schlaefli, dem schweizerischen Generalkonsul war herzlich und hat mich sehr gefreut.

Hier die Fotos in Slideshows, zuerst die Kasachischen, unten die aus der Schweiz. Klicken Sie bitte auf das Bild, um die jeweils 20 Fotos „durchzublättern“.

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Heute hat die 16.Streetparade in Zürich stattgefunden. Das Wetter hat sich entschieden für die Tanzwütigen , sich doch noch von einer besseren Seite zu zeigen. Nach Medienangaben waren ca. 800’000 Menschen am Umzug beteiligt. Doch so viele wie in frühreren Jahren waren es nicht mehr.

Zwei Dinge sind mir dises Mal aufgefallen. Beim Betrachten meiner Fotos musste ich feststellen, dass es schwierig wurde aus meinen 250 Fotos welche zu finden, wo nicht jemand mit einer Bierdose oder Flasche zu sehen war. Das damit gesendete Zeichen werte ich als negativ aus. Denn durch die leichte Zugänglichkeit zum Alkohol wird eine Kontrolle gegenüber Minderjährigen schwierig und die enorme Werbeewirkung auf die Gesamtteilnehmenden erachte ich als fatal. (Eben es gibt keine Fotos ohne subtile Bierwerbung). Der zweite Punkt, der mir auffiel ist die Polizei, welche in den Momenten, als ich den Umzug begleitete strotzte – vor Untätigkeit. Gruppenweise habe ich Polizisten und Polizistinnen sitzend, diskutierend oder tatenlos herumstehen sehen.

Der Anlass war doch gut organisiert und ich denke die Menschen hatten Freude daran. Für weitere Jahre aber hoffe ich, dass sich die Organisatoren doch etwas mehr Inhalt einfallen lassen, sonst wird das „Volksfest“ Streetparade nicht mehr allzulange ums Seebecken wummern.

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Ich habe gesehen, dass ich noch die Fotoauswahl von Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans vergessen habe. Das hole ich jetzt nach, und somit schliesse ich dann die Berichterstattung fuers Erste einmal ab, was Usbekistan anbelangt. Natuerlich hoffe ich, dass ich das Land wieder einmal besuchen kann, einfach bei schoenem Wetter. Die Menschen, die ich in Usbekistan kennengelernt habe waren fuer mich in jeder Hinsicht eine grosse Bereicherung. Auch die Kulturellen verschiedenheiten, die in dem Lanf vorhanden sind, mit den verschiedensten Natiopnen und Glaubensrichtung auf engstem Gebiet, das ist faszinierend.

Auch hoffe ich dass die „Trinkgeldproblematik“ so schnell wie moeglich poitiv geloest werden kann, denn am Ende leidet die Gemeine Bevoelkerung am meisten darunter! Auf den Fotos sieht man zuerst das Nachtleben in Taschkent, eine Aufnahme aus einem Club. Dann der Betonkoloss ‚Hotel Usbekistan“ und folgende Fotos zeigen eine ungeheuerliche Nestlepraesenz in Usbekistan. Das hat auch damit zu tun, habe ich erfahren, dass Nestle mit der Regierung „zusammenarbeitet“, ich kann mich nicht erinnern, je zuvor ein Land gesehen zu haben, wo Nestle CocaCola Werbemaessig und Verkaufstrategisch uebertrumpft hat. Jetzt aber habe ich es mit meinen eigenen Augen auf eindrueckliche Art und Weise gesehen. In UZ werden alle Geschaefte von der Praesidentenfamilie gelergelt, das bedeutet einen ungeheuerlichen administrativen Aufwand, um eine solche Kontrolle aufrechtzuerhalten. Auch die eigentlichen Deals laufen immer ueber die Regierung. Das heisst, als Nestle in den lokalen Markt eintrat musste sie sich zuerst mit der Regierung ueber gewisse finanzielle ‚Investititionen‘ einigen.

Im Lande selber bestehen gute Moeglichkeiten, dass Usbekistan den Anschluss an die „Zivilisation“ wiederfindet.

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