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Am 12. Oktober 1930 wurde der Karl-Marx-Hof, erbaut vom Stattbaumeister Karl Ehn errichtet. Die Wohnsiedlung gilt bis jetzt als längster zusammenhängender Wohnbau der Welt (1’100 Meter). In 1382 Wohnungen leben um die 5000 Menschen. Schon in den 30er Jahren verfügte jede Wohnung über eine eigne Toilette und ein Lavabo, was damals keine Selbstverständlichkeit war.

1934 verschanzten sich in der Auseinandersetzung „Februarereignisse“ Arbeiter im Karl-Marx-Hof, die gegen die Regierung von Engelbert Dollfuss protestierten. Nach Beschuss durch Artillerie des Heeres gaben die Besetzer schlussendlich auf. Der Widerstandskämpfer Karl Biedermann war an der Eroberung des Gebäudes massgeblich beteiligt.

Die Keramikstatuen in den Rundbögen (Aufklärung, Befreiung, Kinderfürsorge, Körperkultur) stammen vom Künstler Josef Franz Riedl (1884–1965).

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Aufnahmen von der Siedlung Unteraffoltern I und II. Die Gebäude wurden zwischen 1967 und 1970 erbaut und bis 1970 bezogen. Der Architekt der Siedlung war Georges P. Dubois. In den beiden Häusern befinden sich 263 Wohungen. Die Gebäude sind 40 Meter hoch und 63 Meter breit. Herr Dubois arbeitete zur Zeit der Entwicklung im Atelier von Le Corbusier. Dort entstand gerade das Projekt Unité d’Habitation in Marseilles, welches internationalen Anklang fand und helfen sollte die Probleme des Wohnungsmangel der Städte zu verringern. Die Siedlungen Unteraffoltern I und II erinnern in etlichen Bereichen an das Projekt in Frankreich.

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