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Rüti / (Glarus). Rüti im Glarner Hinterland (Glarus Süd) ist eine Gemeinde welche 1340 zum ersten Mal schriftlich belegt ist. Rüti blieb bis ins 19. Jahrhundert ein Bauerndorf – erst ab ca. 1800, mit dem Einzug der Textilindustrie und dem Fabrikenbau nahm die Bevölkerungsdichte wieder zu. Es lebten in diesem Zeitraum teilweise über 1’000 Personen in der Gemeinde.

Wie andere Gemeinden des Glarner Hinterlandes litt Rüti unter den fehlenden Arbeitsplätzen der Textilindustrie und es folge der Wegzug eines Grossteils der Bevölkerung. Die Postfiliale, wie auch der grossteils der Restaurants wurden geschlossen, das gleiche Schicksal teilte auch der Dorfladen.

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Sernftal Weberein. Vertreterkarten und Werbematerial der Sernftal Webereien AG. Zum Zeitpunkt der Publikation der Dokumente verfügte die Fabrik wie erwähnt über 474 Webstühle und 350 Arbeiter.

Die Sernftal Weberei ist eine der wenigen Textilfabriken, die im Kanton Glarus bis heute überlebt hat, dies unter dem Namen Weseta.

Die Firma Weseta stellt Frottiertücher, Badeteppiche, Bademäntel und andere hochwertige Frottiergewebe her, verkauft diese unter Anderem auch an Königshäuser und Regierungen auf der ganzen Welt.

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Linthal. Aufnahmen von Linthal um ca. 1870 – erstellt durch den Fotografen Traugott Richard. Im Vordergrund zu sehen ein Teil des Bads Stachelberg – im Hintergrund Häuser für die Arbeiter der verschiedenen Textilfabriken. Aktiv fotografiert hat Richard in Männedorf zwischen ca. 1863 bis ca. 1886. Er war Gründungsmitglied des Schweizerischen Photographen Vereins.

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Briefkopf und Logo der Firma Legler & Cie in Diesbach. Die Textilfabrik produzierte bis in die 90er Jahre Stoffe, unter Anderem auch viele Jeansstoffe.

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Der Diesbachfall ein schöner dreiteiliger Wasserfall, welcher auch die beiden Gemeinden Diesbach und Betschwanden trennt. Schon 1888 wurde er von der Firma Legler zur Stromgewinnung für die Textilfabrik Legler in Diesbach genutzt. Es wurde damit das erste Elektrizitätskraftwerk des Kantons erstellt.