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Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


Glarus

Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


Almaty (Kasachstan)

In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

Fraktal-Design

Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

    Artikel in der Kategorie: allgemein
    [4 Feb 2007 | 10 Kommentare | ]

    Es gibt immer wieder Studien, die aufzeigen, wieviele Männer und wieviele Frauen bloggen. Bei Krusenstern bin ich über einen interessanten Post gestossen. Dabei fragt sich Jürg Vollmer :”Wieso sind die meisten der 540.000 russischsprachigen Blogger Frauen?”

    Ebenfalls ein Zitat aus dem Post von Krusenstern:

    Interessant ist nun die Aufteilung der Blogger in der Russischen Föderation nach Geschlechtern: Während in Deutschland (gemäss Blogscout und Swiss Top 100 Blogs) nur rund 20 Prozent der Blogger Frauen sind, sind russische Bloggerinnen mit rund 60 Prozent das starke Geschlecht.”

    Warum jetzt aber in Russland soviel mehr Frauen als Männer bloggen konnte noch nicht geklärt werden. Auch die Themenauswahlen, welche bei den Russinen Top sind ist nicht klar herausgekommen.

    425389.jpg         frau.bmp

    Von den russichen Bloggerninnen zu den Schweizerinnen und Deutschen. Ich durchforste regelmässige viele Blogs und habe mich bislang nicht allzusehr daraf konzentriert, ob eine Frau oder ein Mann dahintersteckt. Wenn ich aber nach Themen schaue, dann sehe ich, dass es schwierig ist Frauen zu finden, welche über aktuelles Politisches schreiben, oder sich in Kunst & Philosophischen Themen positionieren. Viele deutschsprachige Blogs von Frauen konzentrieren sich auf das “persönliche Tagebuch”. Da gibt es Kochrezepte oder emotionale Themen, die behandelt werden und die eigene Arbeit kommt auch immer wieder vor.

    Auf e.punkt habe ich einen interessanten Bericht gefunden.  Zwei Frauen der Ruhr-Universität Bochum haben das Geschlechterverhältnis der Blogszene untersucht.

    Fazit :” Die Bloggerszene ist weiblich”.

    Hier der ausführliche Text dazu:

    Mich freut dieser Bericht, denn ich hätte nicht erwartet, dass soviele Frauen bloggen. Doch eben darauf wird im Bericht auch hingewiesen, es sind sehr viele Teenager dabei und die lassen den begonnenen Blog meistens nach den ersten paar Posts stehen. Ich finde es sollten noch mehr Frauen bloggen und auch aktiv ihre Meinung zur Welt und zur Politik einbringen. Somit könnte sich auch das Bild in den Blocharts ändern, denn dort sind Frauen massivst untervertreten.

    Links zum Thema:


    [26 Jan 2007 | 4 Kommentare | ]

    Einen Film, den ich letztens gesehen habe. In einem Beschreib ging er unter die Kategorie Komödie. Nachdem ich ihn gesehen habe musste ich mir erst einmal eine neue Rubrik schwarzen Humor vorstellen. Denn es geht um fünf Personen, dabei ist die Hauptperson ein Pfarrer.Die Anderen sind: Eine Alkoholikerin; Ein Triebtäter; Ein Skinhead und ein Tankstellenräuber. Also ein explosives Gemisch.

    adam_aebler_plakat.jpg

    Tatsächlich gab es Szenen, in denen ich lachen musste. Ansonsten ist der Film eine Meisterleistung im Inszenieren und die Schauspieler sind eine Extraklasse.

    Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

    [21 Jan 2007 | 2 Kommentare | ]

    Die Ostschweiz hat sich zum ersten Mal auch im grösseren Stil am Protest gegen das WEF beteiligt. An einer bewilligten Kundgebung die durch die Altstadt zog beteiligten sich 300-400 Personen. Die Demonstration war ein gelungenes Zeichen gegen das World Economic Forum. Zudem konnte man bei strahlend blauem Himmel die Stadt St.Gallen bewunder, welche mir als Aussenstehendem immer besser gefällt.

    Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

    [17 Jan 2007 | 7 Kommentare | ]

    Tatsächlich wird wieder vom Bau neuer AKW’s in der Schweiz gesprochen. Die Energiekonzerne machen auf eine Stromknappheit in den nächsten 10 Jahren aufmerksam und sehen als einzige Möglichkeit diesem Problem Herr zu werden, indem ein neues AKW gebaut wird.

    Auch Moritz Leuenberger ist der Meinug, dass um 2025 auf Atomenergie zurückgegriffen werden kann.

    Ich finde das eine ziemlich unverständliche Haltung. Die Sozialdemokraten waren in der Schweiz über Jahrzehnte auf der Seite der Atomkritiher & Gegner. Das zu Recht, denn diese Energie birgt wie jedes Kind in der Schule lernt ein ungemeines Zerstörungspotential. Sogar in Deutschland wurde der komplette Ausstieg aus der Atomenergieproduktion beschlossen. Es wird in Zukunftsträchtigere Energegewinnungen investiert. Das sollte auch bei uns gemacht werden. Die idee mit der Erdwärme ist sicher auch nicht schlecht, wie sie in Basel getestet wird, obschon da jetzt dummerweise ein paar Erdbeben daraus resultierten.

    Ich finde jeder Energieverbraucher sollte sich selber Gedanken zum Thema machen. Ich selber bin auch ein solcher Verbraucher und stehe der Atomenergie sehr kritisch gegenüber, obschon ich sie ja selber auch verbrauche oder Produkte gebrauche,welche mit Hilfe von Atomenergie hergestellt wurden. Bei diesen Statistiken, welche von diesem Nahen Strommangel in der Schweiz sprechen bin ich nicht zu überzeugen. Ich glaube da wird schwäzer gemalt, als es der Realität entspricht. Es sollte ja eigentlich auch damit gerechnet werden, dass gleichviel oder weniger Energie verbraucht wird. Die industrie spricht immer von Energie sparenden Geräten (TV,Kühlschrank;Beleuchtung). Wenn das stimmt und die Heimelektronik weniger Strom verbraucht, warum besteht denn solche Panik oder welche Interessen stehen dann dahinter? Möchte die Wirtschaft mit Strom mehr an der Börse spekulieren? Sind die Grosskonzerne nicht ebnso verantwortlich dafür energie zu sparen?

    Mir fehlt da eventuell das Wissen oder die Hintergrundinformationen aber ich finde es nicht richtig, dass von Neuen AKW’s gesprochen wird. Es sollten die Alternativenergien gefördert werden und die Konsumenten sollten auch partizipieren und selber etwas energiebewusster leben!

    Hier eine Grafik aus dem aktuellen Spiegel (3/2007), die Aufzeigt, dass die Atomenergie gefragt ist, wie nie zuvor:

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    [12 Jan 2007 | Keine Kommentare | ]

    Das Bloggen

    Mit Joseph* habe ich über das Bloggen gesprochen, dabei sind verschiedene Aspekte dieser neuen Art sich öffentlich mitzuteilen im Zentrum des Gesprächs gestanden. Ein wichtiger Punkt, welcher auch mich immer noch fest beschäftigt ist die Emanzipattion gegenüber den traditionellen Medien, vor allem der Tageszeitung.

    Ich informiere mich über die gedruckte Zeitug oder ein Online-Portal einer solchen und sehe ein Thema, welches mich selber beschäftigt. Dann bin ich schnell gewillt solchen Inhalt ebenfalls über mein Weblog zu verbreitern. Interessanterweise geben solche Themen, welche gerade in der Öffentlichkeit stehen doch immer wieder Anlass zu angeregten Diskussionen.

    Das Vertrauen in die Printmedien oder auch TV-Nachrichte scheint ungebrochen gross zu sein.

    Joseph* hat sich jetzt auch schon den einen oder anderen Blog angesehen und bei mir auch bemerkt, dasss ich mich da in einem Dilemma befinde, denn das Material, welches die Informationsmultis wie Reuters oder die DPA verbreitern ist ja auch nur ein subjektiver Bericht eines Angestellten Journalisten in einer Weltregion, welcher Informatioenn zusammenträgt und diese dann den News-Sendungen zur Verfügung stellt.

    Als Blogger möchte ich jedoch lieber meine Unabhängigkeit bewahren und nicht auf solche Dienste zurückgreiffen, weil das ja eben schon zuviele tun. Und somit entsteht dann eine nächste wichtige Fragen in Bezug auf das Bloggen, denn immer wieder sehe ich auch andere Blogger-KollegInnen mit der Frage konfrontiert, wenn man nicht auf fremden Inhalt zurückgreift, muss man eigene Themen publizieren, was meiner Meinung auch ganz erstrebenswert ist. Dabei bleibt jedem und jeder überlassen, welche Themenpalette sie/er gerade ins Zentrum des Schreibens setzt.

    Und wichtig dabei ist immer die Frage, wie privat oder intim solche Berichterstattungen sein sollen. Denn wenn man sich bewusst wird, dass viele verschiedene Menschen den Blogg lesen, so muss man auch eine gewisse Distanz im Berichten bewahren.

    Ich denke, dass Berichte des eigenen Erlebten auf offene Ohren stossen können, denn wer einen Blog schreibt ist oft auch kritisch seiner Umwelt und dem Besteheden gegenüber. Das ist eine grosse Chance, anderen Menschen aufzuzeige, wie man selbst die Umwelt erlebt, was einen stört und was man gut findet.Dabei entstehen bei Diskussionen über die Kommentarfunktion oft spannende Einblicke.

    Über die eigene Arbeit wird auch immer wieder berichtet, für mich habe ich das so gelöst, dass ich einen zweiten Weblog eröffnet habe mit dem Schwerpukt meines Berufes.

    Für die Zukunft hoffe ich, dass sich die BloggerInnen noch intensiver vernetzen und über die Grenzen des Bildschrim oder Tellerrandes hinweg in Verbindung setzen. Das Bloggen ist ein Urdemokratisches Instrument und muss sich auf seine eigene Weise emanzipieren.

    *Name geändert


    [5 Jan 2007 | 2 Kommentare | ]

    Ich habe ja schon mehrfach über das Thema der Überwachung/Videoüberwachung und Kontrollstaat berichtet. Vorwiegend habe ich dabei aus schweizerischer Sicht berichtet. Aber auch der oberste deutsche Datenschützer scheint sich langsam aber sicher Gedanken zu diesem Thema zu machen:

    Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar sorgt sich um die Zukunft der Privatsphäre. Neue Technologien und das Zusammenwachsen längst verfügbarer Informationsquellen könnten bald eine Totalüberwachung Einzelner ermöglichen, warnt Schaar.

    auge.jpg

    Hier können Sie einen Bericht lesen, welcher die Szenarien der aktuellsten Entwicklungen auf dem Gebiet zusammenfasst (Text stammt von Spiegelonline):

    Einen coolen Song zum Thema habe ich noch auf netzpolitik.org gefunden.


    [3 Jan 2007 | 2 Kommentare | ]

    Nächsten Sonntag ist von Aufbau ein interessanter Anlass in Zürich zum Thema : Der Finanzplatz Zürich und der Widerstand, dagegen geplant.

    Hier der Text von der Weseite:

    Nach dem Erfolg des letzten Stadtrundgangs zum Thema November 1917 in Zürich (der übrigens im Vertrieb auf CD gekauft werden kann) warten wir mit einem weiteren auf. Diesmal dreht sich das Thema um die Banken, die Börse und das Funktionieren des Marktes. Wir werden aber nicht nur über das Kapital sprechen, sondern auch an jedem Posten über Widerstands-Aktionen dagegen berichten, sei dies der Versuch die Alfred Escher Statue zu schleifen oder der Bankenstreik von 1918.

    Unverändert bleiben die tiefen Temperaturen, also bitte gut anziehen. Warme Getränke werden vor Ort sein .

    Kommen, hören und sehen, es lohnt sich bestimmt!
    Treffpunkt Bürkliplatz, Terrasse am See,
    Sonntag 7. Januar 2007, 14-16 Uhr

    stadtrundgang_klein.jpg

    Für alle, die sich auch etwas kritisch mit Zürich und den Banken auseinandersetzen ist das sicher etwas interessantes.


    [31 Dez 2006 | Ein Kommentar | ]

    Heute ist der letzte Tag des Jahres 2006. Bei viel zu hoher Temperatur für Ende Dezember sind wir auf den Uetliberg gefahren. Die viel zu hohen Temperaturen sind nicht nur negativ zu batrachten. Diese ganze Diskussion um den viel zu warmen Winter dieses Jahr ist doch bloss Wichtigtuerei und Füllmaterial für die Zeitungen. Letztes Jahr waren die Vögel viel zu krank und vorleztes Jahr war es warscheinlich viel zu kalt.

    Nun, wir sind auf den Uetliberg gefahren mit mehreren hundert Menschen, die alle gedacht haben, bei desem schönen Wetter alleine auf den Uetliberg fahren zu können. Dabei täuschten sich alle die hunderte inklusive mir.

    Oben war es dann wirklich schön und die Sicht auf die Stadt war sehr schön und ich konnte etwas fotografieren. Wir machten uns nach einer Bratwurst an den Abstieg zu Fuss, welcher auch schön war und so konnten wir in die Dämmerung hineinspazieren. Am Schluss gab es noch im Kaufleuten einen Capuccino.

    Und ein gutes 2006 geht zu Ende. Ich wünsche allen einen guten Start ins 2007!

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    [28 Dez 2006 | 2 Kommentare | ]

    Wenn ich spazieren gehe wähle ich meistens den Weg Richtung Bad Mythenquai. Dann geh ich Richtung Bürkliplatz dem Seeufer entlang. Dann kann ich den Wassertieren etwas zuschauen. Früher kaum bemerkt gefallen mir diese Tiere immer besser. Manchmal lassen sie sich bloss am Ufer herumtreiben, Schwäne zum Beispiel, oder Paddeln wild herum, wie die Tauchente. Auch die Jahreszeiten sind an den Tieren ablesbar. Wenn sie Kücken bekommen, wenn sie ihr Gefieder wechseln oder nur Wasservögel fürs Überwintern aus dem Osten zu uns kommen.

    Einen Favoriten habe ich unter den Wasservögeln entdeckt und zwar ist das der Haubentaucher, von welchem es etwa 4500 Paare in der Schweiz gibt. Es sind interessante Tiere. Sie kommen selten direkt ans Ufer, man muss sie immer von einer gewissen Distanz beobachten. Sie haben einen speziellen Ruf und auch ihr gesamtes Bewegungsverhalten ist ungewöhnlich. Manchmal wirken sie etwas nervös oder gar ungeduldig und sie schwimmen hin und her. Dann tauchen sie ab, was mehrere Minuten dauren kann. Dabei konzentrieren sie sich bei ihrer Ernährung auf Weissfische.

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    haube1.jpg

    Mir gefalen die Tiere, so wie auf den Bildern, die geklaut sind, doch meistens sehen sie in der Natur etwas grauer aus. Und im richtigen Sommerkleid hab ich noch nie einen Haubentaucher gesehen.

    Um 1900 wurden sie in der Schweiz beinahe ausgerottet, weil die Fischer Konkurrenz nicht gerne hatten. Sie wurden später unter Schutz gestellt und die Population hat sich nun wieder erholt.

    Links zum Thema:


    [25 Dez 2006 | 7 Kommentare | ]

    Weihnachten ist ein Fest, welches Ruhe und Besinnlichkeit und manchmal auch Nächstenbliebe bieten soll. In unseren Breitengraden wird es auch als familiäres Fest gefeiert. Dabei verändert sich das christliche Fest immer mehr zum Marketinggag einzelner Grossfirmen, wie zum beispiel Coca Cola.

    Hier ein Auszug der Eigenwerbung von Coca Cola:

    Und: Was wäre der Weihnachtsmann ohne Coca-Cola? Wussten Sie, dass das Erscheinungsbild des Weihnachtsmanns, wie wir es heute kennen, einst von Coca-Cola kreiert wurde? Lange Zeit nur vage in der Literatur beschrieben, erhielt “Santa Claus” 1931 dank einer Anzeigenkampagne von Coca-Cola erstmals ein “offizielles” Erscheinungsbild, komplett mit Rauschebart, gütigem Lächeln und einem Outfit in Rot und Weiß. Damit war die Figur geboren, die seitdem Jahr für Jahr Kinderaugen in aller Welt zum Strahlen bringt.

    Und seit die hell erleuchteten Coca-Cola Weihnachtstrucks ihre Touren durch die Lande fahren, haben Jung und Alt noch einen Grund mehr, sich auf die Weihnachtszeit zu freuen!

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    .
    Wenn das so weiter geht, kann CocaCola bald Weihnachten © hinschreiben. positiv ist das aber in gewisser Weise für die Kinder wirklich , denn sie lernen sich mit dem Santa Claus (Weihnachtsmann) zu identifizieren. Später realisieren sie, dass sie emotional hochgradig mit CocaCola verbunden sind. Und noch etwas später freut sich die Gilde der Zahnärzte darüber, dass es CocaCola gibt.

    .
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    Es gibt aber zur Weihnachtszeit noch eine ganze Menge andere Wirtschaftszweige, die durch den Mythos Weihnachten profitieren.

    .
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    Hier eine kurze Liste, wieviel Prozent die folgenden Bereiche an Weihnachten vom Jahresumsatz machen:

    * Spielwaren: 32,1%.
    * Uhren und Schmuck: 28,7%
    * Bücher, Zeitschriften und Zeitungen: 23%
    * Warenhäuser: 22,3%
    * Antiquitäten: 22,2%
    * Textilien: 21,5%
    * Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte: 21,2%

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    Manchml denke ich mir, das Beste wäre Weihnachten abzuschaffen. Viele Menschen leiden zu dieser zeit sehr stark. Oft sind es ältere Menschen, die total isoliert Zuhause vor dem TV sitzen und niemanden haben, oder Schwerkranke. Und zum trügerischen Bild des Familien- beisammen- seins, auch dieses stimmt oftmals überhaupt nicht. Weihnachten ist die Zeit mit den massivsten Familienkonflikten, welche nicht selten mit Gewaltdelikten enden. Für mich wird es also immer schwieriger, diesem Fest etwas Positives abzugewinnen.

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    .
    Nun, ich hoffe, dass der Geschenkwahn und Weihnachtstress für verschiedene Menschen auch einmal hinterfragt wird. Und sie ihn selber einmal hinterfragen. Einer der zentralen Punkte von Weihnachten ist das Schenken und beschenkt werden. Geschenke müssen ja nicht Konsumgüter darstellen. Vielleicht sollten sie sogar keine Konsumgüter darstellen! Schenken ist nichts Einfaches. Man muss das Gegenüber kennenlernen, welches man beschenken möchte. Dazu muss auch beobachtet werden.Links zum Thema:


    [22 Dez 2006 | 4 Kommentare | ]

    Es ist ja auch wichtig, dass positive Meldungen notiert werden und das Augenmerk nicht nur auf das Schlechte, Nichtfunktionnierende und Störende gelenkt wird. Heute in der Zeitung bin ich durch meinen Vater also auf folgenden Bericht gestossen:

    Randständige feierten in Nobelhotel

    Das Zürcher Marriott empfing gestern Abend eine für ein Nobelhotel ungewöhnliche Klientel zur Weihnachtsfeier: Über 300 Randständige wurden von einem Team von 20 Köchen kulinarisch verwöhnt.

    «Mit der Feier für Menschen auf der Schattenseite des Lebens nehmen wir die soziale Verantwortung wahr, die wir als Zürcher Hotel tragen», sagte Olivier Rappai vom Marriott zu 20 Minuten. Das Buffet unterscheide sich nicht von dem, was man für die üblichen Gäste koche.

    Nur bei den Getränken gab es eine Ausnahme: Alkohol war tabu – auf Wunsch der Sozialwerke Pfarrer Sieber, die die Gäste – Obdachlose, Alkoholiker, Junkies und Aidskranke – an die Feier vermittelt hat. Die Besucher genossen den Anlass: «Ich habe die ganze Woche nichts gegessen», sagte die 39-jährige Karin zwischen zwei Bissen zu 20 Minuten.  

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    [17 Dez 2006 | 3 Kommentare | ]

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    Nach google-earth und der Blog-Suche folgt jetzt der wohl umstrittenste globale Suchdienst: Google-Books (Google-Buch-Suche). Ich hab den Dienst selber ausprobiert und bin fasziniert. Es ist wirklich möglich komplette Bücher online durchzusehen. Im Moment sind viele englische Titel verfügbar. Es werden aber auch immer mehr deutsche Bücher eingescannt.

    Natürlich ist die Buchsuche auch kritisiert worden. Buchhändler-Verbände und Datenrechtler sind skeptisch. Das Novum und die dadurch grösste Wissensquelle der Menschheit nach Vorbild der Bibliothek von Alexandria wird realisiert. Sie ist für alle Menschen verfügbar und jederzeit zugänglich.

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    Die sensorische Qualität eines analogen Buches bleibt da natürlich etwas auf der Strecke. Der moderne Geruch eines alten und liebgewonnenen Buches fehlt, oder auch persönlich angefügte Notizen müssten digital nachgetragen werden. Auch beim Lesen wird sich da einiges ändern. Der Labtop muss auf dem Kopfkissen seinen angestammten Platz erst noch finden.

    Links zum Thema:


    [16 Dez 2006 | 17 Kommentare | ]

    Als ich heute bei NZZ-Online die News angeschaut habe ist mir der Zwischenbericht einer laufenden Studie bezüglich Delikten mit Schweizer Ordonanzwaffen ins Auge gestochen. Ich habe dieses Jahr schon mehrfach über das kontroverse Thema des Aufbewahrens von Armeewaffen zu Hause berichtet. Auch in den Medien wurde verschiedentlich auf das Thema eingegangen, vor allem nachdem die Frauenzeitschrift Annabelle eine Petition für das Verbot von Ordonanzwaffen Zuhause startete.

    Im Nationalrat wurde entschieden, dass die Waffen und Munition als Wehrbeweis und Stärke der Schweizer Armee weiter Zuhause aufbewahrt werden dürfen. Das VBS und Samuel Schmid sind also der Meinung, dass wegen einer dummen Tradition Jährlich 300 Menschen durch Mord oder Suizid mit Schweizer Ordonanzwaffen ihr Leben verlieren dürfen.

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    Links zum Thema


    [15 Dez 2006 | 2 Kommentare | ]

    13.12.2006 — Tages-Anzeiger OnlineWEF-Armee-Einsatz genehmigt

    Die Armee kann den Kanton Graubünden beim World Economic Forum (WEF) in Davos in den nächsten drei Jahren mit bis zu 5000 Soldaten unterstützen. Der Nationalrat hat heute den Armee-Einsatz als zweite Kammer mit 107 zu 59 Stimmen angenommen.Das finde ich total daneben! Ich selber war auch zweimal an Demonstrationen gegen das WEF dabei. Wenn sich die reichsten Firmen aus dem westen treffen wird vor allem viel Ausgehandelt, was zum Profit der schon genügend reichen beiträgt. Die Wirtschaft möchte mit diesem Forum (World Economic Forum), verschieden Kontakte knüpfen und dabei fehlen auch representative PolitikerInnen nicht.

    “Darüber hinaus beteiligt sich der Bund wie bis anhin jährlich mit 3 Millionen an den Kosten für die WEF-Sicherheitsmassnahmen.” (Zitat 13.12.2006 — Tages-Anzeiger Online)”

    Dass die Schweiz Millionenbeiträge für das Garantieren der Sicherheit bei einem Privatanlass zur Verfügung stellt finde ich unangebracht. Schlimm finde ich am WEF, dass unter dem Deckmantel der “Weltverbesserung” und “Friedensförderung” gedealt wird. Wenn man sich einmal eine Liste der teilnehmenden Firmen anschaut wird einem schnell klar, worum es da so gehen wird. Vor vier Jahren war ich das erste Mal in Davos an einer Kundgebung gegen das WEF. Damals beteiligten sich viele Leute, die mit der Art und Weise, wie der Kapitalimsus funktionniert (Turbokapitalismus) und der Neoliberalen Wirtschaft, nicht einverstanden waren. Leider schwächte sich diese Gegenbewegungen in den Jahren ab. Bei weiteren Demonstrationen wurde die Polizeiliche Repression auf rabiateste Art und Weise eingesetzt. Heute wäre es wichtig, dass ein konstruktiver Austausch der Globalisierungs-Thematik stattfinden kann…unbenannt3.jpg

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    …und das WEF soll in dieser Scheinheiligen Form nicht mehr stattfinden! Zumindest ohen Steuergelder für den Sicherheitsaufwand!

    Links zum Thema:


    [2 Dez 2006 | 3 Kommentare | ]

    Es ist eine Schande, wie die SVP sich in Szene setzt. Mit einer manipulativen Kampagne veröffentlicht sie in Gratiszeitungen wie 20Minuten katastrophale Inserate. Durch den Vorfall an einer zürcher Schule, wo jugendliche ein Mädchen vergewaltigt haben, konnte die Partei ihr sonst schon von Ausländerfeindlichkeit strozendes Verhalten ins unermessene steigern.

    Ebenfalls unverständlich ist es, wie eine Zeitung mit einem Millionenpublikum solche hezerischen Inserate veröffentlichen kann. Schliesslich haben wir ja eine Antirassismusstrafnorm in der Schweiz und diese sollte bei solchen Sachen einschreiten. Rassismus ist ein Thema, welches nicht nur Juden und Schwarze betrifft, sondern auch subtil oder eben weniger subtil, wie hier im folgenden Inserat zu erkennen ist unter die Bevölkerung gestreut werden kann.

    Bild anklicken zum vergrössern.

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    [8 Okt 2006 | 11 Kommentare | ]

    Die amerikanische Firma ADS “VeriChip” hat sich auf die Herstellung von subkutan Chips (RFID) spezialisiert. Dabei geht es darum, dass ein Reiskorngrosser Chip unter die Haut gespritzt werden kann, um im Notfall abgelesen werden zu können. Die Idee ist es, diese Chips anfangs in Spitälern und Gefängnissen einzusetzen.

    So kann auf dem Chip jedoch nur ein sehr kleines Datenvolumen gespeichert werden. Dieser Chip könnte aber z.B ein Passwort beinhalten, mit dem man hochsensible Krankheitsachten einsehen kann. Oder die Blutgruppe und lebenswichtige Medikamente.

    Ich finde das eine gefährliche Entwicklung, wenn ich auch die Argumentlage der Entwickler einigermasssen nachvollziehen kann. Dieser Chip ist passiv, das heisst er kommt ohne Batterie aus. Mit einem speziellen Gerät kann er abgelesen werden, ähnlich dem heutigen Strichcode an der Supermarktkasse. Die Reichweite ist aktuell mit etwa 4 Metern beziffert. Ein RFID-Chip kann aber in Zukunft sicher auch über weitere Distanzen geortet werden und das führt dann zur Tatsache, dass mit einem genügend sensiblen Empfangsgerät ein Mensch mit einem implantierten VeriChip ohne weiteres genau geortet werden kann.

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    [7 Okt 2006 | Keine Kommentare | ]

    Das “Behaupten” gefällt mir. Ich habe in meinem Leben schon viele Behauptungen aufgestellt. Hier eine kurzer Exkurs in die Sprache und genaueres zum Wort “Behauptung”:

    • Morphologie: be|haupt|ung
    • Wortart: Substantiv
    • Geschlecht: weiblich
    • Synonyme: Annahme, Anschauung, Ansicht, Auffassung, Bemerkung, Feststellung, Hypothese, Meinung, Standpunkt, Statement, Theorie, Unterstellung, Überzeugung

    Ich weiss nicht, ob es einem Menschen angeboren ist, ob er mehr oder weniger behauptet. Ich kann dabei nur von mir sprechen: Ich behaupte immer dann, wenn ich etwas nicht exakt weiss. Es ist mir auch bewusst, dass ich meine Mitmenschen damit etwas brüskiere, wenn ich behaupte. Es geht ja da auch darum , dass ich mich behaupte (im Sinne von durchsetzen).

    Durch meine Behauptungen habe ich auch viel lernen können, dies ist mitunter auch ein Hauptgrund, warum ich gerne behaupte. Auf eine ausgesprochene Behauptung kann durch einen Mitmenschen eine Gegendarstellung, eine Korrektur, eine These oder eine Gegenbehauptung angebracht werden.

    Etwas schwieriger ist die Situation, wenn sich durch Behauptungen die Fronten verhärten und sich unangenehme Spannungen aufbauen. Ich behaupte, dass es ind er Natur des Menschen liegt Klarheit zu haben. Und das Behaupten schafft oft alles Andere als Klarheit.

    Aus Wikipedia.de zum Wort “Behauptung”:


    [3 Okt 2006 | 5 Kommentare | ]

    Ich habe meine Impressionen des Oktoberanfangs gefilmt und ein kleines Video geschnitten. Viel Spass.

    Links zum Thema:


    [2 Okt 2006 | Ein Kommentar | ]

    Jeder Mensch im Mitteleurpäischen Raum ist versichert. Und je mehr Geld der Mensch zur Verfügung hat, um so mehr Versicherungen schliesst er ab oder hat er abgeschlossen. Das ist ein Riesengeschäft. Mit einem Durschnitt von 7000.-Schweizerfranken pro Person und Jahr hat die Schweiz mit Abstand das grösste Prämienvolumen der Welt. Wir sind also gewissermassen die Versicherungskönige und Königinnen. Im Jahr 2003 wurden von Schweizerischen Versicherungskonzernen 200 Milliarden CHF an Prämien eingenommen, wobei davon 70% aus dem Ausland stammten.

    Die Branche beschäftige 2004 rund 135’000 Personen, wovon rund 44’000 in der Schweiz arbeiteten.

    Definition Versicherung (kollektiv) aus Wikipedia.de: “Mit Versicherung wird das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme (Versicherungsprinzip) bezeichnet: Viele zahlen einen Geldbetrag (= Versicherungsbeitrag) in den Geldtopf Versicherer ein, um beim Eintreten des Versicherungsfalles aus diesem Geldtopf einen Schadenausgleich zu erhalten. Da der Versicherungsfall nur bei wenigen Versicherten eintreten wird, reicht der Geldtopf bei bezahlbarem Beitrag aus. Voraussetzung ist, dass der Umfang der Schäden statistisch abschätzbar ist und demnach mit versicherungsmathematischen Methoden der von jedem Mitglied des Kollektivs benötigte Beitrag bestimmbar ist.”

    Welche Versicherungen es gibt:

    • Sparversicherung + Leibrenten
    • Haftpflichtversicherung
    • Krankenkassen
    • Reiseversicherung
    • Hausrats + Gebäudeversicherung
    • Rechtsversicherung
    • Autoversicherung
    • usw
    Die Versicherungen verdienen prinzipiell sehr gut. Und je mehr Angst der einzelne Bürger hat um so mehr verdienen sie. Denn ich kann mich heutzutage gegen fasst alles versichern lassen. Nur gegen folgende Punkte habe ich noch keine Versicherung gefunden:
    • Dummheit
    • Ignoranz
    • Korruption
    • Vetternwirtschaft
    • Manipulation durch Werbung
    • Verblödung durchs Fernsehen
    Hier kann man bei Wikipedia etwas über Versicherungen nachlesen
    Hier ist ein Dossier von Bluewin über Versicherungen
    Hier noch der Link zum BPV (Bundesamt für Privatversicherungen)- wusste nicht mal, dass es das gibt.

    [2 Okt 2006 | Keine Kommentare | ]

    Irgendwann einmal bin ich auf Ehrensenf gestossen. Wenn man bei Ehrensenf die Buchstaben anders anordnet kommt man auf Fernsehen. Die Sendung wird nur fürs Internet produziert und behandelt auch “nur” das Internet. Die Sendung gibt es täglich zu sehen und zwar von Montag bis Freitag. Durch eine junge attraktive Frau, welche auf lebendige Art und Weise die Sendung moderiert wir es zum Augenschmaus, zuzuschauen.

    Täglich frisch aufbereitet werden Webseiten mit kurligem,kuriosem und seltsamem Inhalt vorgestellt. Es ist auf jeden Fall lohnenswert reinzuschauen!

    Hier noch der Link zur Homepage:


    [30 Sep 2006 | 40 Kommentare | ]

    Ich habe erst vor einem Tag den letzten Post über die massiv xenophoben Tendenzen in der Schweiz geschrieben und dazu spannende Kommentare bekommen. Und gestern auf dem Weg nach Hause blättere ich das Schundblatt “heute” durch und sehe, dass im Österreichischen Wahlkampf mit ganz hässlichen Hetzereien versucht wird Stimmen zu fangen. Auf einem Der Plakate steht “Daham statt Islam”, “Daham” heisst auf Deutsch Daheim.

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    Der folgende Artikel stammt aus ARD-online


    [23 Sep 2006 | 3 Kommentare | ]

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    fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>   www.istockphoto.com

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    Heute war ich wieder einmal auf einer Wanderung im Glarnerland. Die Begleitung dabei waren meine Schwester und Mutter. Am Morgen in Zürich um 7.00 auf den Zug. Danach Zustieg der Mitwanderinnen in Diesbach. In Linthal waren wir einem Rummel ausgesetzt,welcher zum absoluten Seltenheitswert gehört, im Glarnerland. Aber heute fand das 4.Klausenrennen statt und da war die ganze Oldtimerelite der Welt in Linthal versammelt. Wir bahnten uns also einen Weg durch die Vorkriegsvehikel Richtung Tierfehd. Ein schöner Spaziergang an der ursprünglichen Linth bis zum Ende des Tales.

    Nun haben wir mit der Gondelbahn des Kraftwerks Linth Limmern die Fahrt mit 1000 Höhenmetern Differenz gemacht, was etwas Spezielles war. Es folgte aber Spezielleres, und zwar die Wanderung durch den Versorgungsstollen, mit dessen Hilfe die riesige Staumauer im Jahr 1963 gebaut wurde. Diese Stollenwanderung dauerte etwa 40 Minuten.

    Nachher bestaunten wir die verschiedeen Blautöne des Limmernsees und begannen den Aufstieg Richtung Muttsee-Hütte. Dieser war ziemlich steil aber sehr schön. Die Fauna tritt etwas in den Hintergrund, dafür kommen aber die verschiedenen Felsformationen und geologische Formen zum Vorschein, welche einen in den Bann ziehen.

    Angekommen bei der Muttsee Hütte genossen wir unser Mittagessen. Nach einer Pause machten wir uns auf den Rückweg.


    [20 Sep 2006 | Keine Kommentare | ]

    Noch einmal zur Erinnerung. Ich habe mich nebst anderen schweizer Weblogs bei einem Wettbewerb der Deutschen Welle angemeldet. Dort werden die besten Blogs auserkoren. Ich würde mich freuen, wenn Sie den untenstehenden Link wählen und für mich eine Stimme oder/und einen Kommentar abgeben würden. Unter der Kategorie Bester deutschsprachiger Weblog.

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    bitte wählen Sie mich!


    [20 Sep 2006 | 2 Kommentare | ]

    Seit ein paar Monaten gibt es an einigen Selecta Automaten den “Swiss Cannabis Ice Tea” abgekürzt “CICE” zum beziehen. Ich hab den jetzt auch schon regelmässig zu mir genommen un muss sagen, dass der wirklich gut schmeckt. (Ist auch für Nichtkiffer, wie mich geeignet). Das Produkt stammt aus der Schweiz, wird aber in Östereich abgefüllt. Das einzige Problem, an welchem noch gearbeitet werden muss ist das Verschlusssystem. Nur mit einer plastifizierten Aluminiumasche verklebt ist das Öffnen nicht immer so spassig.

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    [18 Sep 2006 | Keine Kommentare | ]

    Seit ich selber einen Blog betreibe habe ich immer wieder die orangen Symbole im Browser gesehen. Zuerst dachte ich mir, dass das wieder ein unnötiges Zusatzbildchen ohne nützliche Funktion ist. Irgendwann tauchte bei meinem eigenen Blog aber solch ein Kästchen auf und da habe ich mich etwas genauer informiert, was RSS ist. Hier noch das meistverwendete Bildchen:

    rss-feed-icon.png

    Aus Wikipedia.de folgendes: “RSS (Abkürzung für Really Simple Syndication, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“) ist eine Technik, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren.”

    Mit RSS kann man immer die aktuellsten Nachrichten abonieren. Fast jedes Newsportal, on Spiegle, NZZ, DeutscheWelle…bieten solche Feeds an. Ebenfalls die meisten Blogs, wie meiner einer ist. Der grosse Vorteil, welcher für mich entstanden ist und weshalb ich nicht mehr auf RSS verzichten möchte, ist, dass man einfach in der Browserleiste (mit der Maus) über die abonierten Feeds fahren kann und unterhalb werden die letzten Felder (News,Artikel…) angezeigt. Das heisst, ich muss die Seite nicht einmal besuchen, um informiert zu werden. Wenn mir dann der Titel eines solchen Textes gefällt, komme ich auch direkt zum gewpnschten Artikel und muss nicht lange herumscrollen.

    Hier ein Bild, wie es bei mir im Browser aussieht:

    browser.jpg

    Falls Sie also interessiert sind, an dem was ich so schreibe, können Sie einfach in ihrem Browser (vorzüglich Firefox) auf das orange Zeichen klicken. Dann kommt ein Fenster, wo sie gefragt werden, ob Sie ein dynamisches Lesezeichen hinzufügen wollen. Das mit Ja beantworten und am besten in der “Lesezeichen-Symbolleiste” deponieren. Viel Spass!


    [16 Sep 2006 | Keine Kommentare | ]

    Täglich schauen im deutschen Sprachraum abermillionen von Menschen TV-Nachrichten. Sie wollen sich informieren über das Geschehen in der Welt. Ich habe mich etwas schlau gemacht und folgende Definitionen von “Nachrichten” gefunden:

    nachricht.jpg

    (Etymologisches Lexikon)

    nachricht2.jpg

    wikipedia.de

    Ich habe versucht in der letzten Zeit etwas bewusster TV-Nachrichten zu schauen. Dabei fällt mir immer wieder auf, wieviel von Krieg, Zerstörung, Auseinandersetzung, Konflikten, Mord, Tod usw. berichtet wird. Es scheint ein Bedürfnis zu sein vorwiegend solche Mitteilungen zu senden. Ich möchte hier die Fernsehanstalten nicht rügen. Sie und ihre Jornalisten machen meistens einen guten Job. Ich frage mich nur, ob es nicht auch anders ginge. Wenn das Augenmerk so oft auf negative Themen gelenkt wird färbt da sicher etwas ab. Bis jetzt hat das Modell der Nachrichtenformate gut funktionniert und die Einschaltquoten sind unendlich hoch. Ein Aspekt, der in letzten Zeit wieder vermehrt zur sprache kommt ist die Autentizität des gesendetet Bildmaterials. Wie im Krieg gegen Libanon wieder aufgedeckt, kommt oft auch gefälschtes und/oder manipuliertes Material zu den Medien. (Dieser Skandal wurde dank eines Blogers aufgedeckt). Ich bin auch kritisch den News-Diensten gegenüber. Diese wenigen Giganten wie Reuters haben ein massives Machtmonopol. Für den Internetbenuzer stehen immer mehr News-Portale zur Verfügung, welche im Minutentakt dank RSS aktualisieren. (und heute hat auch fast jedes Nachrichtenformat ein eigenes Internetportal).

    hier noch die Logos bekannter deutschsprachiger Nachrichtensendungen.

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    [14 Sep 2006 | Keine Kommentare | ]

    Die Deutsche Welle macht einen Wettbewerb, wo :”The best of Blogs” gesucht werden. Es gibt unterschiedliche Kategorien und verschiedene Sprachen, unter denen gewählt werden kann. Ich selber habe mich da auch angemeldet, um mal zu schauen,was sich da so ergibt. Sonst bin ich nicht so der Wettbewerbsteilnehmer. Unter folgendem Link können Sie zur Seite gelangen, wo ich aufgelistet bin. Natürlich würde ich mich über eine Bewertung und einen Kommentar sehr freuen.

    Unter den schlussendlich etwa 2500 angemeldeten Blogs ist eine verschwindende Minderheit aus der Schweiz. Um aber für die Schweizer Blogs mit gutem Inhalt etwas Werbung zu machen sehen Sie im Anschluss eine Liste der bis anhin 15 Schweizerblogs, die ebenfalls an dieser Wahl teilnehmen. Und auch diese würden sich über einen Besuch und Kommentar bei “The BOBs” freuen.

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    Arlesheim Reloaded
    BloggingTom
    Blogwiese
    BloxBox
    Gedankenbörsen-Blog
    Glücksblog
    Infomagazin zum Alltag der Generationen
    Journalismus, Nachrichten von heute
    Krusenstern
    Kultpavillon
    Leumund
    Shibby
    Starfrosch
    Taberna Kritika
    Travelblogger


    [7 Sep 2006 | 4 Kommentare | ]

    Auf dem Weg zur Arbeit ging ich heute wie jeden Tag durch den HB Zürich. Dort habe ich auf der grossen Anzeigetafel und auch auf den Bildschirmen wieder einmal gelesen: “Wegen eines Personenunfalles, kann es zu Verspätungen kommen”. Ein “Personenunfall” ist kein Arbeitsunfall und auch kein Betriebsunfall. Die Formulierung wurde gewählt, um einen Suizid (Selbstmord), zu benennen. Mir ist das schon lange bewusst. Jedes Mal, wenn ich diese Formuliere sehe,läuft es mir dennoch kalt den Rücken runter. Das sind in gewissem Sinne die letzten Ziffern, die Jemand hinterlässt, nach dem Beenden des eigenen Lebens.

    Dem BAG (Bundesamt für Gesundheit) zufolge, gibt es in der Schweiz jährlich 1300-1400 Suizide. Das ist auch im internationalen Vergleich eine hohe Zahl.

    Auf das Thema bin ich auch nach meinem gestrigen Artikel wieder gestossen, wo ich über die Tatsache geschrieben habe, dass der Bundesrat Armeewaffen weiterhin im Eigenheim zur Aufbewahrung lässt, die Schweiz ist nebst Israel das einzige Land, welches so etwas macht.

    Gleichzeitig schreibt das BAG aber in einem PDF, wie man präventiv mit Suiziden umgehen könnte und da ist ein Punkt beschrieben, welcher ein schärferes Waffengesetz verlangt. Und auf einer anderen Grafik des BAG-Berichtes wird in Zahlen ausgedrückt, wieviele Suizide schon mit Waffen verübt wurden, wobei ich nicht behaupten möchte, dass alle verwendeten Waffen aus dem Armeebestand stammten. Grundsätzlich kritisiere ich die Haltung des Bundesrates und verlange von diesem ein schnelles Handeln bezüglich dieses Problemes.

    Aufs Bild klicken zum Vergrössern

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    suizid5.jpg suizid4.jpg suizid2.jpg suizid1.jpg

    Hier noch weitere Grafiken aus dem genannten Bericht, einfach die kleinen Bildchen anklicken.


    [5 Sep 2006 | 19 Kommentare | ]

    Jeden Tag sterben im Irak über 100 Menschen durch Waffengewalt. Beinahe jeden zweiten Tag kommt eine Meldung aus Afghanistan, dass wieder Menschen bei einem Attentat oder Anschlag gestorben sind. Die Situation im Irak ist dermassen am eskalieren, dass immer öfters vom drohenden Bürgerkrieg gesprochen wird. Es ist auffällig, dass die desolatesten Orte auf der Erde im Moment die sind, bei denen die USA eingegriffen haben. Als ich im Internet recherchiert habe bin ich auf eine Liste mit den amerikanischen Militärinterventionen der letzten Jahrzehnte gestossen und war erstaunt, wie lange die war.

    Eine Chronologie

    Aus Anlass des Krieges gegen Afghanistan veröffentlichte die Wochenzeitung “Freitag” am 19. Oktober 2001 eine Chronik der Militärinterventionen der USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Vieles hatte man tatsächlich schon vergessen. Die Liste spricht für sich.


    [5 Sep 2006 | Keine Kommentare | ]

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    Hab ich schon lange nicht mehr gesehen, eine Kassette. Damit hat man früher mal Musik gehört. Und Musik von seinen Kumpels überspielt. Hier ist eine Website, wo man sich automatisch seinen gewünschten Text auf eine Kassette schreiben lassen kann.


    • Der Blog

      Der Gedankkenbörsen-Blog besteht bereits seit dem Jahre 2006 und wird von Rafael Widenmeier geschrieben.
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