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Eine Grossübernauung mit vielen Rundungen, da hätte sicher Rudolf Steiner seine Freude daran gehabt. In unmittelbarer Nähe des künstlichen Sees Sairan gelegen befindet sich dieser Bau aus den 70er Jahren. Bis vor Kurzem hatte man ab Juni aus den oberen Etagen eine wunderbare Sicht auf den Sairansee, die Pedalos die drauf fahren und die angrenzende Hauptstrasse Tole Bi. Der See wird mit dem Schmelzwasser des Schnees aus den Bergen des Alatau gefüllt und im Herbst wieder abgelassen.

Das Gebäude hat schon bessere Tage gesehen. Es bröckeln überall Fassadenelemente und die ganze Umgebung zeugt davon, dass eher Familien mit niedrigen Einkommen oder Zuzüger aus den Dörfern darin hausen. Gerade aber wegen der herausstechenden Formen und Erkern ist das Gebäude in der Stadt einzigartig und wird hoffentlich wieder einmal etwas saniert. Zwischen diesem Gebäude und dem Sairamsee wurde in den letzten Jahren eine 20 Stöckige Grossüberbauung aus dem Boden gestampft.

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Der Mikrodistrict Kulager mit seinen Weiss- Hellblauen Wohnhochhäusern befindet sich am Stadtrand Almatys. Die Siedlung wurde vor ca. 15 Jahren erstellt. Unter Anderem wurden Wohnungen an kinderreiche Familien abgegeben oder an Familien mit niedrigen Einkommen. Die ehemals etwas verrufene Gegend macht mittlerweilen einen eher ruhigen Eindruck. Noch zu Zeiten der Sowjetunion wurden in Almaty viele Randbezirke eben Mikrodistricts gebaut. Dazu gehören die Microdistricts 1-12, dann der Microdistrict Koktem, Aksai, Mamyr 1-4, Sairan , Zhetysu, Kazakhfilm…

Aktuell wird wieder eine ganze Reihe neue Microdistricts gebaut. Wie gut die Bauqualität ist, oder ob es nur schnell gehen muss ist von Weitem nicht zu sagen. Es ist zu hoffen, dass die hohen Standards in Sachen Erdbebensicherheits der Sowjetunion wenigstens noch teilweise umgesetzt werden, denn Almaty wird immer wieder von Erdbeben heimgesucht.

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