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Grossen Absatz in den hiesigen Supermärkten finden über Weihnachten und vor allem aufs Neujahr, dem Hauptfeiertag der Kasachen, neben Nauris, die Süssigkeiten. Und der grösste Süssigkeitsproduzent des Landes heisst „Rachat“-„Рахат“

Auf der Webseite von Rachat sehen Sie, was alles geboten wird. Mir gefallen dabei vor allem die Verpackungen, welche doch im Vergleich zu den Unseren etwas Phantasievoller sind. Auf den linken Waffeln sehen Sie ein Bild mit der Überschrift „Gulliver“ und Rechts steht „Schalunischka“, das Zweite weiss ich auch nicht, was es heisst.

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Hier noch drei Fotos, die ich mit Makro-Objektivaufsätzen von einem Deutschen Kollegen gemacht habe. Eindrücklich für mich, wie nahe ich an die Motive herankam – natürlich nicht zu vergleichen, mit einem lichtstarken Original Makroobjektiv. Aber wer kann sich schon sowas leisten?

Links zum Thema:

  • Webseite von Rachat in Kasachstan – Link

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fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>     www.istockphoto.com

Der schon im letzten Post erwähnte Spaziergang, der mich auf den Hügel hinter Almaty führte, bei kaiserlichem Wetter, brachte mir auch die bislange besten Panoramafotos über die Stadt ein. Auf den folgenden Fotos sehen Sie die verschiedenen Grossbaustellen am Stadtrand, die Aussicht auf die Villengegenden und zum Teil sieht man bis ins Kasachische Steppenland hinein. Mir gefällt vor allem das Foto mit dem fliegenden Vogel.

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Da gestern wundervolles Wetter war hab ich mich von meinem neuen temporären Wohnsitz aufgemacht, etwas in die Hügel spazieren und fotografieren zu gehen. Wenige hundert Meter von meiner Temporärwohnung weg beginnt die Strasse steil anzusteigen, Richtung Koktebe. An einer Kreuzung bin ich dann Rechts am Hügelrand entlang Berg zu gelaufen, nicht zum Koktebe, den kenn ich ja mittlerweilen so gut wie den Uetliberg. Die Strassen sind alle Schneebelegt gewesen, natürlich wird auch hier mit Schneepflug und in der Nacht mit speziellen Enteisungsmaschinen gearbeitet, aber das vorwiegend auf den Hauptverkehrsachse. In den Bergigen Gegenden kommen sowieso häufig Geländewagen auf den Strassen zum Einsatz und die Wohngegend ist den Reicheren vorbehalten.

Als ich dann nach mehreren Hundeattacken fast oben auf dem Hügel angekommen bin habe ich eine atemberaubende Panoramaübersicht über Almaty erlebt. Die Fotos dazu sehen sie im nächsten Post.

Bei einem kleinen Häuschen habe ich zwei kasachische Jungs kennengelernt, die mir die besten Aussichtspunkte zeigen wollten, etwas später hat der Ältere der Beiden gesagt, dass ich gerne zu ihnen nach Hause kommen könne. Da gäbe es heute ein grosses Fest, das heisst „Betaschar“, soviel ich jetzt verstanden habe ist das mit unserer Verlobungsfeier gleichzusetzen.

Im kleinen Häuschen haben sich sicher ein Dutzend Menschen befunden. Die haben zuerst ausgefragt, dann gegen Abend ist dann eion Sohn der Familie und die zukünftige Braut erschienen. Beide schön gekleidet. Es hat im ersten Stockwerk ein grosses Bankettessen gegeben, mit allem nur Erdenklichen. Es wurde auch jede Menge Vodka, Cognac und Wein getrunken.

Der eingeladene Dombraspieler hat seine Lieder vorgetragen und der Schleier der Braut wurde mehr oder weniger traditionsgemäss gelüftet. Alles in Allem ein sehr angenehmes Fest, klar meine Leber hat etwas gelitten aber faszinierend war wieder dieser Weltenwechsel, der hier manchmal zufällig, wie gestern oder auch absichtlich herbeigeführt werden kann. Denn dieses Haus auf dem Hügel liegt gerade mal drei Kilometer Luftlinie von meiner jetzigen Temporärwohnung weg.

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Die Deutsche Allgemeine Zeitung ist das wöchentlich erscheinende Blatt in Kasachstan, welches als einziges Informationsmedium in Printform zweisprachig erscheint. Gegründet wurde die Zeitung 1966. Die Auflage der Zeitung beträgt 2200 Expl. Der Redakteur des deutschen Teils heisst Ulf Seegers, ein aufgestellter, junger und dynamischer Mann, welcher in Almaty nicht nur viel unterwegs ist, sondern auch jedem der ein paar Worte Deutsch kann ein Begriff ist.

Was an der Zeitung speziell ist, ist die Tatsache, dass sie für kasachische Verhältnisse ziemlich kritische Berichte veröffentlicht. Das ist weiter sicher nicht so aufregend, denn wie schon an der Auflage zu erkennen ist, wird die Zeitung von der lokalen Bevölkerung sehr selten gelesen. Wenn ich richtig informiert bin wurde die Zeitung auch aus dem Hintergedanke gegründet, den vor wenigen Jahren noch sehr zahlreichen Russlanddeutschen Informationen in ihrer Muttersprache und auch etwas aus ihrer ehemaligen Heimat zu vermitteln. Diese Aufgabe hat die Deutsche Allgemeine Zeitung nun sicherlich etwas verloren, denn ein Grossteil der Russlanddeutschen ist kurz nach dem Falle der Sowjetunion nach Deutschland zurückgekehrt.

Es gibt aber auch Menschen, die nach Deutschland zurückgingen und nun wieder nach Kasachstan zurückgekommen sind, weil sie wirtschaftlich keinen Anschluss in Europa gefunden haben, oder die Kultur zu verschieden war. Diese Lesen die Zeitung nun sicher wieder. Auch Deutschsprechende Reisende, oder Arbeitende in Kasachstan haben Interesse an der Zeitung.

In der Ausgabe Nr.46 23.November bis 29.November konnte der Betreiber des Gedankenbörsen-Blogs seine erste Fotografie in dieser Zeitung veröffentlichen. Etwas schade ist, dass im Zusammenhang mit den Journalistischen Grundkenntnissen die Quellenangabe des Fotos vergessen gegangen ist. Ein Bericht, welcher gleich unterhalb meines Fotos veröffentlicht wurde, werde ich der Leserschaft nicht vorenthalten. Er wurde geschrieben von Bodo Lochmann, dem ehemaligen Direktor der Deutsch Kasachischen Universität. “ Die Inflation in Kasachstan ist eindeutig ausser Kontrolle geraten“:

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Links zum Thema:

 

Auch in Kasachstan, präziser in der grössten Stadt des Landes herrscht weihnachtliche Stimmung. Überall wurden grosse Tannenbäume aufgestellt und prächtig mit blinkenden Lichterketten geschmückt. Vor allem die Hauptverkehrsachsen, wie die Abbaja, Furmanova und Sejfulina Strassen sehen sehr schön aus, überall etwas andere Farben- und Musterkombinationen.

Beim Zentralen Stadion wurde ein kleines Eisfeld aufgestellt, wo die Leute Schlittschuhfahren können. Zwischen den Lichterketten die überdimensionalen LED-Grossbilschirme, über die eine Choppard oder Erdölwerbung flimmert, insgesamt ein Bild voller kleiner und grösserer Widersprüche.

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Über eine Immobilienzeitung und Visualisierungen auf Plakaten in den Strassen bin ich auf folgende zwei Grossprojekte in Almaty und Astana aufmerksam geworden. Das Erste ist das Projekt „Apple-Town“ in Almaty, welches sich meines Wissens noch nicht im Bau befindet, aber eine sehr grosse Projektdimension beinhaltet. Auf dieser Webseite hier kann das Projekt betrachtet werden: www.appletown.kz

Quellenangabe: Die folgenden Fotos stammen von dieser Webseite.

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Das dritte Foto zeigt eine von drei visualisierten Inneneinrichtungs – Varianten.

Das Projekt Highvill

Highvill, unter folgender Webseite zu sehen: www.highvill.kz/ wird in Astana gebaut

und besteht aus zwei grossen Blocks und zusätzlichen Gebäuden.

Quellenangabe: Die folgenden Fotos stammen von derWebseite. www.highvill.kz

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Hier in Almaty habe ich des Öfteren, wenn ich mit Deutschen ins Gespräch gekommen bin Fakte, Fragen oder Feststellungen zum Schweizerischen Bankgeheimnis zu hören bekommen. Es haben sich dabei oft längere Diskussionen ergeben, welche in Wertefragen und/oder ethische Ansichten übergegangen sind.

Ich würde mich interessieren, welche Meinung ihr, die Leserinnen und Leser dieses Blogs zum Schweizerischen Bankgeheimis habt. Ich bin sowohl an Fakten historischer Art, als auch unklaren und diffusen Kommentaren und Gedanken interessiert, schreibt mir doch bitte eure Ideen in Form von Kommentaren. Selbstverständlich möchte ich auch Meinungen von Deutschen und Österreichern oder gar Lichtensteinern in den Kommentaren sehen.

Anschliessend werde ich meine Sichtweise und Haltung zum Thema in Worte zu fassen versuchen.

Aktuelle Beispiele wo der Gedankenbörsen-Blog bei der Googlesuche auftaucht. Im ersten Beispiel sehen Sie den Gedankenbörsen-Blog bei der Eingabe „Blog“ bei Google, direkt unterhalb des NPD-Info Blogs   , welcher kritisch die Geschichte und den Aufstieg der NPD in Deutschland dokumentiert.

Klicken Sie jeweils auf die Bilder für eine Darstellung in Originalgrösse.  

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Im nächsten Beispiel sehen Sie wo der Gedankenbörsen-Blog bei der Suche nach „Armeewaffen“ bei Google auftaucht:

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Wenn Sie in die Bildsuche von Google wechseln und dort den Begriff „Nestlé“ eingeben taucht hoffentlich auf einer der ersten Positionen ein Bild auf, welches der Betreiber des Gedankenbörsen-Blogs hergestellt hat:

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Natürich gäbe es noch viele andere interessante Beispiele anzufügen.

Diese Werbung habe ich auf einem grossen schweizer Nachrichtenportal gesehen, die Debatte um die Armeewaffen, welche noch immer zu tausenden in den Schweizer Kleiderschränken herumliegen, scheint noch immer aktuell zu sein. Über das Thema habe ich schon etwa drei Texte vor etwa einem Jahr veröffentlicht. Und ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, weshalb dieses Thema so umständlich diskutiert wird und welche Hornochsen von Parlamentariern eine schnelle Änderung des Gesetzestextes blockieren.

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Ebenfalls heute gesehen, im „Alten Almaty“, nahe dem Stadtzentrum an der Dschambulstrasse. Häuser aus der russischen Ära, vermutlich in den ersten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts erbaut. Mir gefallen die Häuser sehr gut. Vor allem im Frühling und Sommer, wenn alles rundherum blüht und grün verwachsen ist. Leider werden wie dijenigen auf den folgenden Fotos, sehr viele von den Häusern abgerissen und müssen Hochhäusern, die ich auch mag, platz machen.

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