Play
Prev
Next

Willkommen beim Gedankenbörsen-Blog

Der Gedankenbörsen-Blog besteht seit 2006. Aktuell ist ein Schwerpunkt die bauliche Veränderung in Zürich, aber auch anderen Gegenden der Schweiz.


Glarus

Der Kanton Glarus ist ein schönes Ziel, um sich auszuruhen von der hektischen Stadt / und Arbeitswelt. Er ist ein Pionierkanton der Industrialiserung und beherbergt eine wunderbare Bergwelt.


Almaty (Kasachstan)

In drei Jahren Aufenthalt sammelten sich so einige eindrückliche fotografische Dokumente. Ein Teil davon ist in den Archiven des Blogs einzusehen, Weitere Aufnahmen findet man auf

Fraktal-Design

Architektur Experimente

Bauexperimente wie sie in der Schweiz nicht zu sehen sind! Ein mehrstöckiges Architekturexperiment in der grössten Metropole Kasachstans, einer aufstrebenden Stadt.


Good bye Lenin!

Die Überbleibsel des Sowjetimperiums üben eine grosse Faszination aus. Der Gedankenbörsen-Blog widmet sich oft dieser Faszination und Sammelt Sowjet Relikte!

    Artikel in der Kategorie: almaty
    [6 Aug 2012 | Ein Kommentar | ]


    fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>

    Zwei Aufnahmen aus Almaty. Eines der wenigen Lokale in der Stadt, welches sogut wie nicht verändert wurde. Gleich nebenan befindet sich die Kunsthochschule.


    [17 Jun 2012 | Keine Kommentare | ]

    ansichtskarten sammlung by r.wiedenmeier


    [16 Jun 2012 | Ein Kommentar | ]
    fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>

    Nach fast 20 Jahren wurde nun endlich ein erstes Teilstück der Metro in Almaty fertiggestellt. Damit ist Kasachstan das 2. Zentralasiatische Land, welches sich rühmen kann, eine eigene Metro zu besitzen. Das erste Land mit dieser Option war schon vor vielen Jahren Taschkent in Usbekistan. Die Metro in Almaty ist noch ein Kind und es werden verschiedene Szenarien zur Vergrösserung debattiert Warum aber die Fertigstellung der fünf Stationen so lange gedauert hat konnte niemand auf Anhieb erklären. Ein oft vermuteter Grund war dass das Gebiet erdbebengefährdet ist. Doch dann hätte es in Tokyo wohl auch länger gedauert.

    Die ersten Haltestellen wurden vollkommen mit chinesischem Marmor ausgekleidet und das Rollmaterial stammt aus Korea. Immerhin die Lüftung (Österreich) ist ein europäisches Produkt.

     


    [10 Jun 2012 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>

    Kasache mit Klavier. Bei einem ausgedehnten Stadtrundgang getroffen. Der stolze Besitzer eines “Kasinos” aus Sowjetzeiten machte eine Führung durch das ruinierte Gebäude. Eindrücklich die Aussicht ausserhalb auf die Wolkenkratzer, welche links und rechts aus dem Grund spriessen.


    [6 Jun 2012 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier fotos kaufen >>

    Aufnahmen von einer Hochbausiedlung beim Sairamsee noch relativ zentral in Almaty gelegen. Die Renovation dieses Aufgestauten Gewässers (Sairam) nebenan hat aber in den letzten Jahren keinen Fortschritt gemacht. Bei der auf den Fotos hauptsächlich gezeigten Siedlung ist es mit fünf Jahren Verzögerung immerhin soweit gekommen, dass sie nun voll bezogen und belebt ist. Das heisst, in den Aufzügen ist noch alles mit Pavatex Platten ausgekleidet, damit die Renovations und Ausbauwütigen Arbeiter nicht das Blech beschädigen.

    Innerhalb der Siedlung spielen Abends dutzende Kinder auf der Plastikrutsche und dem kleinen Spielplatz – gleich nebenan rollen die luxuriösen Nobelkarossen und Geländewagen der Familienväter vorbei.


    [26 Jan 2012 | Keine Kommentare | ]

    Die Ansichtskarten stammen aus den 70er Jahren. Da war Almaty noch eine oft grüne und blühende Stadt mit ziemlich wenig Strassenverkehr. Dem ist heute nicht mehr so. Direkt hinter dem Heiratspalast führt die Abbaya, eine der Hauptverkehrsachsen der Stadt durch. Da ist es als Fussgänger immer ein Spiessrutenlauf, wenn man die Strasse überqueren möchte.

    Im Palast selber wird übers ganze Jahr geheiratet. Vorwiegend an Wochenenden, dann parken nicht mehr schöne Ladas davor sondern Hummer Limousinen und jede Menge schwarze Offroader.


    [14 Jan 2011 | Keine Kommentare | ]
    sammlung r.wiedenmeiersammlung r.wiedenmeier

    Es ist spannend zu sehen, wie sich Almaty in den letzten 20-30 Jahren verändert hat. Noch besser ist es natürlich, wenn man eine Intourist Broschüre auf Deutsch findet!

    Links zum Thema:


    [10 Mai 2010 | Ein Kommentar | ]
    foto by r.wiedenmeier

    Ab und zu sieht man sie noch die Sowjetischen Autobusse, zumeist stehen Sie aber als Wracks weit abseits der Strassen und dienen Kühen als Schattenspender oder Bastlern als Werkzeuglager. In Almaty selber verkehren sie schon lange nicht mehr als öffentliche Verkehrsmittel. Sie wurden durch ausrangierte deutsche Autobusse oder Russ speiende Daewoo Fahrzeuge ersetzt.


    [8 Mai 2010 | Keine Kommentare | ]

    In Kasachstan, Russland und natürlich der gesamten Postsowjetischen Welt wird der Siegestag (Den Pobedi) immer noch mit Paraden, Konzerten und Ehrungen gefeiert. Er ist einer der wichtigesten Feiertage, weil er den Sieg über das faschistische Deutschland symbolisiert.

    Hier das dazugehörige Lied, welches am 9.Mai überall herauf und heruntergespielt wird:

    Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

    ***
    День Победы, как он был от нас далек,
    Как в костре потухшем таял уголек.
    Были версты, обгорелые, в пыли.
    Этот день мы приближали как могли
    ***
    Этот День Победы порохом пропах.
    Этот праздник с сединою на висках.
    Эта радость со слезами на глазах.
    День Победы! День Победы! День Победы!!!
    ***
    Дни и ночи у мартеновских печей
    Не смыкала наша Родина очей.
    Дни и ночи битву трудную вели.
    Этот день мы приближали как могли.
    ***
    Этот День Победы порохом пропах.
    Этот праздник с сединою на висках.
    Эта радость со слезами на глазах.
    День Победы! День Победы! День Победы!!!
    ***
    Здравствуй, мама, возвратились мы не все.
    Босиком бы пробежаться по росе.
    Пол-Европы прошагали, пол-Земли.
    Этот день мы приближали как могли.
    ***
    Этот День Победы порохом пропах.
    Этот праздник с сединою на висках.
    Эта радость со слезами на глазах.
    День Победы! День Победы! День Победы!!!
    ***
    День Победы порохом пропах.
    Этот праздник с сединою на висках.
    Эта радость со слезами на глазах.
    День Победы! День Победы! День Победы! День Победы!!!
    ***

    Links zum Thema:


    [3 Mai 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Kasachstan ist ein Kinderreiches Land. Generell ist die Bevölkerung nicht mit der einer Westeuropäischen zu vergleichen. In den letzten Jahren wurden die Familien auch vom Staat kräftig gefördert. Bei der Geburt eines Kindes erhalten die Eltern als “Startgeld” 65’000 Tenge, das sind umgerechnet knapp 500.-CHF. Ein stolzer Betrag, wenn der Lohn eines Lehrers gerade mal 220.- CHF pro Monat beträgt. Zusätzlich bekommen die Familien im Nachhinein ein Monatliches Kindergeld, welches aber kleiner ausfällt.

    Im Familienpark fast am Stadtrand tummeln sich am Wochenende tausende von Familien und freuen sich an den Attraktionen, den Sowjetischen Karussellen, den Schiessbuden, Zuckerwatte und dem Riesenrad, von dem aus man eine schöne Sicht bis zu den Bergen hat.

    Immer dabei sind auch die stolzen Väter. Meist tragen Sie die Kleinen auf Schuler oder im Arm. Das Highlight ist das Mittagessen im Park, denn da gibt es Schaschlik (Fleischmocken am Spiess) und Bier, respektive Limonade. Wobei auch die Mütter gerne auch ein Bier bestellen und dieses dann, nach hiesigem Gebrauch genüsslich mit einem Strohhalm austrinken.


    [14 Mrz 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Gestern war in Almaty in der Galerie Tengri Umai die Vernissage zu Nicolas Journoud’s Comicbuch Ex-Patria. Dabei hat er seine Biographie in Kasachstan verarbeitet und lustige oder auch absurde Situationen mithilfe des Mediums Comic verarbeitet.

    grafik by n.journoud

    Nicolas lebt schon seit fast vier Jahren in Almaty und hat für Kunstschulen und später das Magazin Vox Populi gearbeitet. Jetzt konzentriert er sich wieder vermehrt dem Zeichnen von Comic. Auf seiner Webseite (Link unten) kann man sich einen Überblick über sein Werk verschaffen. Kürzlich ist der erste Comic Band als gedruckte Version erschienen. Dieser kann über Amazon bezogen werden.

    Links zum Thema:


    [12 Mrz 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Die “Banlieu” oder Vorstadt Almatys ist sehr weit gedehnt. Vom Zentrum braucht man mit dem Taxi mindestens 40 Minuten bis zum Vorstadtgebiet Mamyr – es gibt aber noch entlegenere.  In den letzten Jahren sind auch riesige Satellitenstädte ähnlich denen in europäischen Grosssdtädten entstanden. Wohnslios für Familien mit kleinen oder keinen regelmässigen Einkommen. Oder kostenlose Übergabe von Wohnungen an sogenannte “Oralmanen” – das sind rückkehrende Kasachen aus der ganzen Welt, die dem Rufe ihres Präsidenten folge leisteten. Hauptsächlich kommen diese Oralmanen aber aus den naheliegenden Chinesischen Grossstädten oder benachbarten Zentralasiatischen Ländern.

    Im Gegensatz zu den Unruhen in Pariser Vorstädten in den letzten Jahren und Graffitiübersprühten Hauswänden in Deutschland und Italien sind die Kasachen erstaunlich diszipliniert. Vermutlich ein Überbleibsel aus der Sowjetunion, weil die Strafen wohl auch höher ausfallen würden, als ich Europa.


    [11 Mrz 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Da fragt sich wohl auch manchmal der angestellte Security Wachmann, was er da bewacht. Auch die Baustelle, die auf den folgenden Aufnahmen zu sehen ist steht seit fast zwei Jahren still. Die einzige Ausnahme ist, dass ab und zu ein Arbeiter auf dem Gerüst herumstolpert oder das unfertige Gebäude als Temporärwohnung verwendet. Das Areal, auf dem sich die unfertigen Gebäude befindet liegt am Sairamsee, inmitten der Stadt. Links und Rechts des kleinen Stausees (ca.700m Lang) befinden sich die wohl absurdesten Bauvorhaben der Stadt, die nie fertiggestellt werden.

    Links zum Thema:


    [4 Mrz 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Gestern Abend wurde im Kastejev Museum die Ausstellung “Bewegte Zeit – Erzählte Zeit” eröffnet. Der deutsche Konsul, wie auch Vertreter des Goethe Instituts und die Kuratorin Jule Reuter hielten die Eröffnungsrede. Die Ausstellung widmet sich in fotografischen Zeitdokumenten den Jahren 1989-2009. Vierzehn KünstlerInnen zeigen ihre Werke – dabei sind auch kasachische Künstler wie Erbossyn Meldibekov und Oksana Shatalova. Begleitend zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen mit der ISBN Nr. 978-3-939670-30-8

    Oben die Fotos von der Vernissage. Die Ausstellung ist Teil des Deutschlandjahres in Kasachstan 2010. Weitere Informationen findet man auf der unten angegebenen Webseite, die ich programmieren durfte.

    Links zum Thema:


    [6 Feb 2010 | Keine Kommentare | ]

    Gestern war Stephan Nellen, der Schweizer Botschafter in Kasachstan zu Besuch in Almaty. Zu einem Cocktail-Dinner wurde geladen und erschienen sind viele Leute aus der Wirtschaft, die einen Bezug zur Schweiz haben. Also entweder selber Schweizer sind, oder für eine Schweizer Firma in Kasachstan arbeiten.

    Almaty ist auch nach dem Verlust des Hauptstadt-Status die grösste und wichtigste Stadt des Landes geblieben deshalb nahm sich der Botschafter insgesamt eine Woche Zeit um in Almaty Wirtschaftsvertreter und Gesellschaften zu treffen.

    Auf obigem Foto zu sehen sind Günther M.Zimlich, D.Erb,D.Engelhart und der neue Honorarkonsul Roland Hörler.


    [30 Jan 2010 | 2 Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Eine Weitere Neubauruine steht genau gegenüber des grossen Gebäudekomplexes über den ich im letzten Artikel geschrieben habe. Auch an der Navaja/Dschandossowa. Die Überbauung wurde ca 2005/06 begonnen, schnell gebaut und dem Anschein nach auch schnell fertiggestellt.

    Doch der Schein trügt. Die sechs 15 Stockwerke grossen Gebäude stehen seit der Fertigstellung leer. Und wie auf dem ersten Foto zu erkennen ist verwildert die Spielanlage und das Grundstück umgebende Grünanlage zusehends. Ebenfalls, wenn man genauer hinguckt fallen grosse Fassaden und Farbstücke von den Mauern ab.

    Mit der angrenzenden Umgebung steht es nicht besser. Soweit das Auge reicht angefangene Gebäude, verrostende Stahlträger und zerbröselnder Beton.


    [28 Jan 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Bei diesen ganzen Neubau Wohnblocks scheint man nicht gerade das Gefühl zu bekommen, dass auch Kasachstan in einer Wirtschaftskrise steckt. Aber der Blick täuscht. Während in Mitteleuropa Wohnungsnot herrscht, fehlen in Kasachstan Mieter für unmengen an Wohnblock im Billigbaustiel.

    Aus vorgefertigten Elementen, die aus China und der Türkei stammen wird innert kürzester Zeit eine 14-20 Stockwerk hohe Überbauung aus dem Boden gestampft.

    Doch auch die Investoren scheinen langsam den Glauben an ihre Goldesel verloren zu haben. Nicht der Bruchteil der oft unglaublichen Projektskizzen wird zu Ende gebaut. Dies hier ein Beispiel einer Überbauung an der Kreuzung Dschandossowa/Navaja.


    [25 Jan 2010 | Keine Kommentare | ]
    fotos by r.wiedenmeier

    Die einzigen öffentlichen Transportmitteln, neben den stinkenden, luftverpestenden Autobusen in Almaty sind Trams. Keine neuen, sondern solche die schon Jahrzehnte auf den Achsen haben. Sie kommen aus Podsdamm und Magdeburg, wie die Inschriften im Innern beweisen.

    Auf den Fotos hier zu sehen ist ein Tramdepot und eine Reihe verrottende Tramwagen.


    [19 Jan 2010 | Keine Kommentare | ]
    foto by r.wiedenmeierfoto by r.wiedenmeier

    Wer sich einmal über längere Zeit in Almaty aufhält, der wird sich wundern, wie es möglich ist, dass soviele Neubauten geplant und gestartet und anschliessend unfertig belassen werden. Dieses Beispiel liegt an der Kazybek Bi/Baytursinova – Strasse. Ein Grosskomplex mit verschobenen Etagen. Der Bau ist sicher schon über 50% fertiggestellt – seit 2 Jahren aber wird nicht mehr weitergebaut. Unsummen an Dollars sind in dieses und ähnliche Projekte geflossen. Die ehemaligen Grundstückbesitzer haben bei den Bodenspekulationen der letzten 20 Jahre in Kasachstan unendlich viel Geld verdient. Es ist fraglich, ob diese Art Projekte einen Zusammenhang zur internationalen Finanzkrise haben, denn sie wurden früher begonnen und wären auch ohne Krise stillgestanden. Denn wer soll schon in diesen Gebäuden wohnen? Soviele KasachstanerInnen gibt es nicht und soviele Zahlungskräftige sowieso nicht.

    foto by r.wiedenmeier

    Wie auf obiger Aufnahme zu sehen ist. Das Projekt wurde 2006 gestartet und hätte 2007 fertiggebaut sien müssen.


    [17 Jan 2010 | Keine Kommentare | ]
    foto by r.wiedenmeier

    Hier wieder einmal ein schöner Plattenbau Betonkasten.


    [16 Jan 2010 | Keine Kommentare | ]

    Lange warnen Blogger und Internetspezialisten schon davor, dass der Internet Explorer von Microsoft nicht sicher ist. Sobald eine Sicherheitslücke geschlossen wurde, öffnet sich eine Neue. Zusätzlich liefert der Internet Explorer nach wie vor jede Menge Nutzerdaten an Microsoft.

    Bei Präsentationen für Kunden muss ich immer wieder feststellen, wei unglaublich schlecht die Benutzer des Internets sich gegen Angriffe schützen. In letzter Zeit habe ich bei grösseren Firmen immer wieder den IE6 im Einsatz gesehen, obschon es nie einen schlechteren und Anfälligeren Browser gegeben hat wird damit fröhlich weitergearbeitet.

    Es ist ratsam, das hat jetzt auch die Politik verstanden, den Internet Explorer nicht mehr zu benutzen. Gestern warnte das Deutsche Bundesamt offiziell davor, dass der IE ein Sicherheitsrisiko darstellt.

    Alternativen zum Browsen im Internet:

    Die erste Wahl mit dem Betriebssystem Windows ist wohl unumstritten der Firefox. Aktuell in der Version 3.5. Der Firefox kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Ein alternativer aber wenig genutzer Browser ist Opera, Aktuelle Version (10.10) – kann hier heruntergeladen werden.

    Links zum Thema:


    [2 Jan 2010 | Ein Kommentar | ]
    Foto by R.Wiedenmeier

    Immer wieder eine Wohltat ist der Gang in die Banja am Ende einer Woche. Dieses Mal wars gleichzeitig das Ende eines Jahres. Im Zentrum Almatys befindet sich das Arasan, der grösste öffentliche Sauna-Komplex der Stadt. Ein Grossteil des Gebäudes und der Innengestaltung ist noch original aus der Zeit der Sowjetunion. Dies ist auch auf den folgenden Fotos zu erkennen.

    Der Komplex besteht aus zwei Etagen, auf denen jeweils zwei finnische und zwei Russische Saunen untergebracht sind. Für Frauen gibt es in der anderen Gebäudehälfte dasselbe. Zwischen den beiden Etagen befindet sich das Bad, ein runder Pool mit etwa Zehn Metern Durchmesser. Da kann man sich nach dem trockenen Finnischen und dem heisseren Russischen Saunagang abkühlen.

    Beim Eingang gibt es eine grosse Halle, in der man sich einseifen (lassen) kann und wo verschiedene Massagen angeboten werden (seriöse). Nach der Sauna kann man im Parterre ein Bier trinken und Pistazien essen, um den Salzverlust wettzumachen.


    [28 Dez 2009 | Keine Kommentare | ]
    Foto by R.Wiedenmeier

    Leider wurden und werden in Almaty sehr viele alte russische Einfamilienhäuser abgerissen. Für die Stadtplanung gilt das Argument, dass die Häuschen nicht an der Kanalisation angeschlossen sind. Zumeist stehen aber grosse Immobilienspekulanten dahinter, die ganze Strassenzüge aufkaufen und Bürokomplexe hinstellen wollen. Das Problem ist, dass nach dem Abriss der Häuschen meistens niemand die gewünschte Summe für die Erde bezahlt und so entstanden in den letzten fünf Jahre in Almaty riesige verwahrliste Flächen, wo sich nun hauptsächlich Abfall auftürmt. Das ist schade, denn die kleinen Häuschen mit ihren blauen Fensterläden haben sehr wohl ihren Charme!

    Dieser Baustil ist auch derjenige, der das Stadtbild Almatys vor dem rigorosen Plattenbau der 70er und 80er Jahre prägte. Die ersten Siedlungen mit solchen Häuschen entstanden schon um 1900.


    [24 Dez 2009 | Keine Kommentare | ]
    R.Wiedenmeier

    Ende 2009 werden oder wurden eine ganze Reihe Grossbauten in Almaty fertiggestellt. Eines der eindrücklichsten Projekte liegt an der Kreuzung Abaja/Auesova. Dieses Gebäude mit einem riesigen Turmbau wird zukünftig den Hauptsitz der Halykbank, der Staatsbank Kasachstans beinhalten.

    Links zum Thema:


    [21 Dez 2009 | Keine Kommentare | ]
    Crazy Car©Rafael Wiedenmeier

    Verrückte Fahrzeuge gibt es auch in Kasachstan. Normalerweise begegnen einem auf den grossen Strassen Hummers und grosse Geländewagen. Diesmal aber habe ich ein Fahrzeug mit der Werbebotschaft  “Ofic deda morosa” – “Das Büro des Weihnachtsmanns” gesehen. Wenn mann dann die angegebene Webseite (http://dizzy.kz/) anklickt, landet man auf einer Clubseite.


    [17 Dez 2009 | 2 Kommentare | ]

    DSC_1534_450-

    Im Stadtbezirk Samal 2 gibt es eine Reihe eindrucksvolle Plattenbauten, die schon seit Längerem zu meinen Favoriten gehören. Die Gebäude befinden sich direkt oberhalb des grossen Einkaufzentrums Ramstor.

    Am interessantesten an diesen Gebäudekomplexen finde ich die Balkone in den oberen Etagen an der Seite, wo ansonsten keine Fenster eingebaut sind. Etwas seltsam finde ich die Balkon und Fassadenelemente zwischen den beiden Gebäuden. Wo sich Nachbar und Nachbar hallo sagen können und die Betonaussicht gebiessen müssen.


    [15 Dez 2009 | 4 Kommentare | ]

    logo_tele_mega

    Das Alltagsleben in Kasachstan unterscheidet sich in vielen Punkten vom Leben in Zentraleuropa. Ich versuche hier in nächster Zeit einige Erfahrungen der letzten zwei Jahren aufzuschreiben. Das ist manchmal nicht so einfach, denn wer selber noch nie in Kasachstan war, der kann sich die Umgebung in der diese Situationen spielen schlecht vorstellen.

    Das Beispiel : Ein Internetabo für eine DSL Leitung beantragen

    Für dieses Beispiel brauche ich eine Karte von Almaty, um diesen Administrativen Prozess zu veranschaulichen.

    megaline_abo

    Meine Wohnung befindet sich an der Muratbaeva Strasse, die rechts neben dem A (Almaty) zu sehen ist. Als Erstes, so wurde mir gesagt, müsse ich bei der nächsten Filiale (1/3) der Kasachtelekom vorbeigehen, die für den Distrikt verantwortlich ist, in dem ich wohne. Dieses Gebäude befindet sich gleich neben dem City Center, einem grossen Supermarkt, der vorwiegend deutsche Produkte im Sortiment hat. Das Gebäude ist ein alter Sowjetbau. Beim Hereinkommen und Frage nach der Stelle, wo man ein Internetabonnement beantragen kann gibt niemand eine klare Auskunft. Drei Angestellte zeigen auf die gleiche Frage in drei unterschiedliche Richtungen.

    Nachdem ich einen Schalter ausgemacht habe mit einem Megaline Logo, steuerte ich darauf zu und fragte nach, ob ich hier Internet für zuhause bestellen könne. Die Angestellte gab mir ein Formular, in dem die Festnetznummer und der Name eingetragen werden musste. Daraufhin wies mich die Angestellte an, drei Schalter weiter einen Betrag für die Administrationsgebühr einzuzahlen. Sie sagte, dass in zwei Wochen das Internet freigeschaltet wird.

    Nach drei Wochen lief das Internet nicht. Ich ging wieder vorbei, diesmal sagte die Angestellte, dass ich selber zum Hauptsitz (2) der Kasachtelekom fahren müsse und dort den Vertrag unterzeichnen müsse. Ich wurde zu diesem Zeitpunkt schon etwas sauer und fluchte, was das denn für eine Dienstleistung sei.

    Über vier Kilometer von meiner Wohnung entfernt musste ich den Vertrag unterzeichnen. Über 100 Franken kostet der Abschluss des Abos und ein Monat DSL Internet.

    Nach zwei weiteren Wochen Wartezeit läuft das Internet noch immer. Diesmal habe ich etwa fünf Mal beim Hauptsitz der Kasachtelekom angerufen und ich muss sagen, die Melodie der Telefon-Warteschleife ist sehr angenehm. Die Erklärung warum das Internet nicht läuft war einfach aber wirklich unverschämt. Jetzt musste ein “Spezialist” zu mir nach Hause kommen, um das Modem und die Verbindung zum Router freizuschalten. Selbstverständlich musste dieser Spezialist wieder bezahlt werden.

    Dann endlich lief das Internet und ich konnte im Gedankenbörsen-Blog zum ersten Mal nahc zwei Jahren von zu Hause Artikel per DSL schreiben. Das Glück hielt aber nicht allzu lange an. Denn auf einmal nach drei Wochen wurde die Leitung gekappt. Die Erklärung war, dass ich die Rechnung nicht bezahlt hätte. Diesmal riss mir der Geduldfaden schon in der ersten Minute. Ich stürmte in die Filiale der Kasachtelekom (1/3) und verlangte eine sofortige Erklärung. Ich habe die MitarbeiterInnen lautstark zusammengeschissen, dass dieses Verhalten eine Schikanierung des Kunden sei und ich das nicht so hinnehmen werde. Aber was sollte ich machen, ich wollte ja wieder arbeiten und dafür brauchte ich Internet. Am Schalter wurde mir erklärt, dass nur die Rechnung des Telefons nach Hause geliefert werde, die fürs Internet müsse man direkt bei der Zentrale bezahlen. Dann sagte ich, dass ich das selbstverständlich gleich machen werde.

    Das war aber nicht möglich. Man kann, und das ist unvorstellbar die Rechnung beim Dienstleister nicht mal begleichen. Dafür musste ich zur nächsten Bankfiliale (4) mit einer Quittung des geschuldeten Betrags. Nach Begleichen dieser Zahlung lief das Internet dann wieder.

    So ist das, wenn man in Kasachstan in den Mühlen der Administration gefangen ist. Warum das so ist ist mir ein Rätsel. Denn diese ganze Schikaniererei müssen alle über sich ergehen lassen. Und niemand scheint daran interessiert zu sein, dieses marode System zu verbessern.

    Positiv an der Sache ist natürlich, dass durch diesen unglaublichen administrativen Apparat viele hunderttausend KasachInnen einen Job haben. Nach dem Sinn wird sich da also nebst einem Schweizer, der sich zu Tode nervt nicht so schnell Jemand erkunden.

    Links zum Thema


    [14 Dez 2009 | Keine Kommentare | ]

    strassenreiniger-

    Strassenputz auf Kasachisch. Das heisst schnell und ohne Aufwand. Ein Lastwagen mit Zisterne und Druckdüsen überschneidend angebracht. Das ist alles, was nötig ist. Sobald der Tank leer ist fährt der Grusewik (Lastwagen) an eine Wasserstelle. Die sind überall in der Stadt in einer Art Werkhof untergebracht. Ein Rohr plätschert da ununterbrochen. Der Lastwagen muss nur drunter fahren und warten, bis das Wasser überschwappt. Dann geht es zurück um den Staub von der Strasse zu spritzen. Was ganz toll für die Autofahrer ist entpuppt sich aber für einen Touristen oft als kleiner Schock. Denn wenn ein solcher Putzwagen auf einen zurollt sollte man sich schnell vom Gehsteig entfernen oder man riskiert nasse, dreckige Schuhe und Hosen.


    [13 Dez 2009 | 2 Kommentare | ]

    mosaik_udssr-

    An offiziellen Gebäuden der ehemaligen Sowjetunion finden sich oft wahre Kunstwerke! In Kasachstan besteht diese “Kunst im öffentlichen Raum” meistens aus Mosaiken und überdimensionalen Eisenplastiken. Die Mosaike sind ebenfalls von riesigen Dimensionen. Dasjenige, welches Sie auf obigem Foto sehen ist mindestens 10 x 3 Meter gross. Viele wurden nach der Perestroika zerstört oder wurden dermassen vernachlässigt, dass eine Restauration sinnlos wäre. Ab und zu sind  aber wieder Bestrebungen im Gang, diese Überreste der Sowjet-Ära zu erhalten.


    [12 Dez 2009 | 4 Kommentare | ]

    plattenbau_450

    Plattenbauten sind das wohl markanteste, was die Sowjetunion in Kasachstan hinterlassen hat. Die meisten Städte bestehen überwiegend aus solchen Betonklötzen. Es gibt sie in verschiedensten Variationen und Grössen. Normalerweise verfügen die Gebäude über drei bis acht Stockwerke. Ab sechs Stockwerken ist meistens ein Lift eingebaut. Ich habe nun meinen Blick etwas auf den Eingang und die Treppenhäuser dieser Wohnsilos konzentriert.

    Im Normalfall sind die Eisentüren in einem Türkisfarbton gehalten. Manchmal gibt es aber auch braune und blaue Variationen. Über der Tür ist eine Betonplatte horizontal gelegt, sie soll wohl gegen den Regen schützen. Oft aber möchte man lieber ins Haus gelangen, ohne unter einer solchen Platte durchzumüssen. Denn die Metallfassung rostet fast immer und der Zement bröckelt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis mal Jemand eine solche Platte auf den Kopf kriegt.

    Die Türen, das scheint auch Sowjetische Einheitsordnung zu sein müssen immer übersät sein mit Dutzenden von Papierfetzen. Da werden Wohnungen gesucht, allerhand Dienstleistungen angeboten. Vom Internetzugang über den Englischkurs bis zu Japanischen Kampfsportarten.

    DSC_0158

    Um den Eintritt ungebetenen Gästen zu verwehren sind an den Türen Schlösser angebracht mit zehn Metallknöpfen. Und der Bewohner muss einen Code wie 367 eingeben. Tatsächlich sind diese Schlösser häufig unbrauchbar. Im Winter sind Sie meistens eingefroren und wenn man kein Feuerzeug hat, dann kann man Schwierigkeiten bekommen, in die eigene Wohnung zu gelangen. Oft sind die Knöpfe mit dem Code auch so oft benutzt worden, dass Niemand Schwierigkeiten hat, den Code zu erkennen.


    [11 Nov 2009 | 4 Kommentare | ]

    herrengedeck_450-

    The Incredible Herrengedeck ist eine Band aus Deutschland (Berlin), die zu dritt aus Gittarre/Kontrabass und Klavier eine Mischung aus Elementen von Rock/Punk und konventionellen Musikrichtungen kreieren. Die Texte sind oft auf Themen um Berlin/Deutschland gerichtet. Aber auch Aktualitäten werden gekonnt verarbeitet – so zum Beispiel ein Text über die Finanzkrise.

    Die Band war zu Gast bei der Deutschen Woche in Almaty und spielte an zwei Abenden. Hie rein Ausschnitt der Konzerte. Weitere Fotos finden Sie unter den Links zum Thema.

    The Incredible Herrengedeck sind:

    • Daniel Thylmann – Klavier
    • Robert Rating – Contrabass, Gesang
    • Tapi Ferrari – Gitarre, Gesang

    Was ein Herrengedeck ist, war mir bis vor wenigen Tagen auch nicht bewusst. Es ist laut Wikipedia eine Getränkkombination aus einem Bier und einem Korn o.ä.

    Links zum Thema:


    • Der Blog

      Der Gedankkenbörsen-Blog besteht bereits seit dem Jahre 2006 und wird von Rafael Widenmeier geschrieben.
    • Stock Photography

    • Über

      Wiedenmeier