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Zürich (Leimach) –  Sihlbogen,  2014 wurde der Bau Sihlbogen im Auftrag der Baugenossenschaft Zurlinden fertiggestellt. Das langgezogene Gebäude nahe dem Bahnhof Zürich Leimbach verfügt über 140 Wohnungen für Familien, Paare und Wohngemeinschaften und wurde in einer Holz-Betonbau-Konstruktion erstellt und entspricht dem 2000 Watt Energiestandard. Den ersten Platz des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs durch die BG Zurlinden gewannen Dachtler Partner Architekten, welche dann auch das Bauvorhaben ausführen durften.

Die Wohnsiedlung Sihlbogen gilt als grösste autoarme Siedlung der Schweiz. Die BG Zurlinden setzt einen Vertrag zum Verzicht auf ein Auto und die Benützung der Blauen Zone in der Umgebung auf, welchen der Mieter beim Eintritt in die Baugenossenschaft unterzeichnen muss. Aus dieser Verpflichtung ist ein Rechtsstreit entbrannt mit einem Mieter, der trotz Unterzeichnung der Verzichtserklärung im Besitz eines Autos war.

Im Sinne der 2000 Watt Gesellschaft, dem Einhalt von Energiestandards im Bereich Minergie sieht sich die BG Zurlinden als Vorreiterin und setzt bei Bauvorhaben auf neue Baukonzepte. Ein Verzicht auf Tiefgaragen im Gebäude kann sich natürlich auch auf die Mietzinsgestaltung positiv auswirken.

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Die Hardau-Hochhäuser, ein Markenzeichen der Stadt Zürich wurden zwischen 1976 und 1978 erbaut. Sie wurden nach Plänen von Max Peter Kollbrunner erstellt. Sie sind Wohn und keine Bürohäuser. Seit über dreissig Jahren prägen sie die Skyline von Zürich. Erst seit wenigen Jahren bekommen Sie Konkurrenz von neueren Hochbauten im benachbarten Stadtkreis 5. Der Stadtkreis Hardau, in dem die Wohnhochhäuser stehen wird in letzter Zeit aufgewertet durch umliegende Neubauten und eine umfängliche Arbeit an der Landarchitektur.

Es wäre sicher eine Überlegung wert, in den nächsten Jahren im Sinne der baulichen Verdichtung neue Wohnhochhäuser zu erstellen. Idealerweise sollten auch Baugenossenschaften versuchen solche Visionen umzusetzen.